Vincent Magni – OT VIII

Vincent Magni bat diesen Artikel zu löschen, da der Artikel für Scientologen gedacht war und nicht für die breite Öffentlichkeit.

Falls jemand trotzdem an seiner Unabhängigkeitserklärung/seiner Zweifel Formel interessiert ist, kann er diese bei mir anfordern.

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Über Felicitas Foster

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73 Antworten zu Vincent Magni – OT VIII

  1. OriBa schreibt:

    Wow Feli jetzt hat wirklich der Übersetzungsfieber gepackt. 🙂 Erstklassische Arbeit . Danke

  2. Burkhard schreibt:

    Danke, Danke, Danke für diese große Übersetzungsarbeit. 🙂 🙂 🙂

    Immer wieder noch krampft sich mein Magen zusammen, wenn ich lese, wie ein anderer Scientologe die Wahrheit erkennt und sie in seinen Worten veröffentlicht.
    Und Vincent Magni spricht unmissverständlich Klartext.

    • Rita Wagner schreibt:

      … ja und andere werden dadurch auch sehend und die Power schwindet aus dem ‚Imperium‘ des Herren David Miscavige!!!

  3. Davide schreibt:

    Ich ziehe den Hut.
    Vielen vielen Dank Feli. 🙂

  4. hubert scheer schreibt:

    bravo vincent!

    solltest du meinen kommentar lesen!
    alles was du niedergeschrieben hast (und dankenswerterweise übersetzt wurde), kann ich ohne einschränkung bestätitgen! meine zeitspur in sciententology reicht ununterbrochen zurück bis 1975, ich kann mich glücklich schätzen sogar aus dieser zeit noch persönliche briefe von lrh bei mir zu haben-aus diesen briefen geht immer nur eine sache sinngemäs stark hervor „lieber hubert danke für dein da sein (damals war ich staffmember in wien) und verliere nicht den mut dich und dandere zur freiheit zu verhelfen“ hier ging es nur um augebildeter auditor zu werden und sicher zu stellen zufriedene pc zu erreichen. ok ich wollte dir lieber vincent, daß auf diesem wege, nur bestätigen. schön wäre wenn wir weiterhin kontakt haben könnten.

    liebe grüße
    hubert

    • Davide schreibt:

      Bravo hubert !

      „hubert danke für dein da sein (damals war ich staffmember in wien) und verliere nicht den mut dich und andere zur Freiheit zu verhelfen“

      In diesem Satz steht so viel drin…….das ist ARK…..

      Machen wir an diesem Punkt weiter
      Lieber Gruss
      Davide

  5. Cognito schreibt:

    Ich sehe Licht am Horizont 🙂
    das nenne ich wahrhaftige OT Power………..

    DANKE
    inlove Cognito

    • Davide schreibt:

      Hier noch mehr Licht am Horizont 🙂

      Habe gestern diesen Erfolgsbericht von Giovanna übersetzt, Heute haben bereits wieder zwei weitere PreOT`s OT4 abgeschlossen in der:
      http://www.accademia8008.wordpress.com

      Wärend ich auf OT 5, NED für OT war, hatte ich dauernd die Aufmerksamkeit auf den Sohn meiner Feundin. Ihm wurde Lungenkrebs diagnostiziert und sofort wurden die bösartigen Zysten in einer Notoperation entfernt.
      Es schien gelöst zu sein, aber als ich meine Freundin traf, sagte sie mir, dass sich der Krebs wieder gebildet hätte. Sie war sehr niedergeschlagen und hatte fürchterliche Angst um ihren 22-jährigen Sohn. Da ich auf OT 5 war beschloss ich ihr zu helfen und tat es auch.
      Tag darauf behandelte ich in Session ganau dieses Problem, es war wie ein Wunder, ich war absolut sicher es gelöst zu haben.
      Nach einem Monat traf ich meine Freundin wieder, sie sagte mir, dass die Zisten verschwunden seien und die Ärzte es fast nicht für möglich hielten. Die Ärzte beharrten trotzdem darauf die Therapie weiterzuführen.
      Heute habe ich nun meine Freundin wieder getroffen und ich habe festgestellt, dass ihr Sohn völlig geheilt ist. Der Lungenkrebs ist völlig verschwunden.
      Als ich dies in Sitzung behandelt hatte war ich absolut sicher, dass dieses Problem behoben sei, heute nun, habe ich die erfreuliche Gewissheit im Physikalischen Universum erhalten.
      Dies sind Wunder von NOT`s.
      Ron deine Tech erzeugt Wunder, Du bist ein Menschenfreund.
      Mit Liebe Giovanna

      Davide

      • hubert scheer schreibt:

        hallo davide,
        du sprichst mir aus dem herzen!
        „krebs“ auch bei mir wurde diese wundersame wucherung vor etwa 8 jahren diagonstiziert (das bestreben der vermehrung der zellen im übermass, um zu überleben hat einen satz:“produziere was geht in bezug auf vermehrung (auf zellen bezogen), um zu überleben.es ist die 2 dynamik und krebs beruht nur auf – in hülle und fülle“! auch dieses körperliche problem, habe ich hinter mir gebracht-nachdem ich diese diagnose erhalten hatte! weist du wie ich es gelöst habe und heute wieder als medizinisch „geheilt oder als wunder zu betrachten bin“:
        nachdem ich „off tech (per lrh) erfahren hatte“-ist wohl ein ding das den körper belastet und an ihm einiges hervorruft kann: (warum krebs so häufig ist )?-wenn „geistiges-scheisse verlief“. verzeih mir diesen ausdruck, kann-wird, krebs aufdauchen können-warum ?: ron hat es leider nur am rande erwähnt: meiner erfahrung nach ist die lösung-„junge dieses körperliche problenm ist individuell wie es ameisen auf diesem planeten gibt!
        ich weis zwar noch mehr praktisches über dieses thema, doch ich behalte mir mein individuelles recht vor………………ich habe diesbezüglich ein kapitel in meinem vorbereiteten büchlein „du als engel dieser erde“ diesem thema ein kapitel gewidmet!

      • Rita Wagner schreibt:

        Vielen, vielen Dank Davide dafür, dass wir an diesem Erfolgsbericht teilhaben können, durch Deine Übersetzung!!
        Ja genau: ‚Ron deine Tech erzeugt Wunder, Du bist ein Menschenfreund.‘

      • OriBa schreibt:

        Davide, habe gerade deine Übersetzung hier gesehen. Großartig. Vielen Dank.

  6. Ziba Feulner schreibt:

    Wiedermal ein herzerfrischender und augenoeffnender Bericht!

  7. Schnoesel schreibt:

    Der grösste Teil dieser Leute in der liste wurde von LRH gefeuert. Diese Leute haben grossartiges für SCN in seiner Pionierzeit geleistet. Man macht das nicht. Man tritt nicht Leuten in den Arsch die beigetragen haben. Der Alte muss sich also nicht wundern wenn er endet wie
    Simon Bolivar. Er machte genau diesselben Fehler, vor denen er uns gewarnt hat.
    Sehr empfehlenswert sind die Otto Roos story und die Story von Joe van Staden.

    • Han Solo schreibt:

      Na klar, Hubbard hat auch Dinge gemacht, die nicht so gut waren. Das macht wohl jeder so, ohne Ausnahme. Wer ist schon perfekt ?

      Fehlhandlungen eines Menschen sagen aber nicht zwangsläufig etwas über seine anderen Leistungen aus.

      Denke nur an den Erfinder Edison : Tesla sagte, dass Edison ihn um vereinbarten Lohn betrogen habe. Und Edison hatte anscheinend solche charakterliche Defizite, dass er einen Elefanten umbringen liess, nur um damit die Konkurrenz (Westinghouse) anzuschwärzen – obwohl sie technisch das bessere Produkt hatte.

      Dennoch funktionieren Edison’s Glühbirnen immer noch einwandfrei.

      Genau so sehe ich das bei Hubbard. Es liegt nun an uns, seine „Glühbirnen“ leuchten zu lassen – oder in der Dunkelheit zu sitzen.

      • Schnoesel schreibt:

        Es geht nicht um irgendwelche Fehler Es ist ein grundlegende Sache. Wenn du die Geschichte von Sportlern oder Künstlern studierst wirst du feststellen, dass jedesmal wenn sie ihr Management/Trainer -welches ihnen nach oben verholfen hat- gefeuert haben, sind Sie danach abgestürzt.
        Einen ausserodentlichen Beitrag zu akzeptieren und dann, nach Jahren oder Jahrzehnten den Leuten in den Arsch zu treten ist Gift. Soweit ich die Geschichte der Leute auf dieser Liste studiert habe, gab es keinen Grund sie wegen irgendwelcher Lächlichkeiten zu declaren. Hier beginnt schon der Missbrauch des eigenen Rechtssystems. Dieses ach so gute Rechtsystem ist genauso anfällig für Vetternwirtschaft und Missbrauch wie alle anderen auch.
        Es mag sein, dass einige dieser Leute versucht haben zurückzukommen und es mag sein dass denen vom neuen Managemnt die Rückkehr verweigert wurde, aber das ist alles SPÄTER auf der Kette.
        Kurz und gut: Wenn Onkel Hubbard, ein Ethik und Rechtssytem etabliert um ENDLICH ein faires System zu haben, sollte er sich selber daran halten ansonnsten ist er unglaubwürdig. Das hat nichts mit „Fehlerchen “ zu tun.
        Wenn dein Vater dir beigebracht hat, Menschen respektvoll zu behandeln, und er dann deine Geschwister 3 Tage in den dunklen Keller einsperrt, dann ist er unglaubwürdig , nicht wahr?
        Kurz: Er hat es verschissen!

        • Rita Wagner schreibt:

          Schnoesel,
          grundlegend vieleicht durchaus richtig, doch meiner Meinung nach spielen dabei ein paar weitere Faktoren schon noch eine Rolle – um beim Beispiel des „Vaters und der 3 Geschwister“ zu bleiben:
          Wirklich? – „…er hat es verschissen!“ oder wäre es da nicht etwas verantwortungsvoller dem Vater gegenüber zu treten und ihn zu fragen, was um alles in der Welt in ihn gefahren ist und bereit zu sein ihn zu korrigieren!
          Im Scientology-Slang: „Crammingorder“ und Ethikbericht mit der Absicht dem Wesen zu helfen, wieder auf die Spur zu kommen! Auch „grosse Wesen“ machen Fehler und lassen durchaus zu, korrigiert zu werden – wenn da andere sind mit ähnlichen Fähigkeiten und Absichten die die Verantwortung dafür übernehmen!!!
          Stattdessen und das ist das wirklich Fatale daran, hat es ein Wesen mit weniger guten Absichten geschafft das ganze Boot an sich zu reissen! Meiner Meinung nach liegt genau da, nämlich in der Verantwortung – auch wenn einmal etwas falsch läuft – der Dreh- und Angelpunkt!! Scheinbar hatten nicht genügend Leute damals Rückrat genug LRH entgegen zu treten um ihn zu korriegieren.
          Doch die Zukunft ist noch lange genug um das wieder in Ordnung zu bringen – 🙂

        • Davide schreibt:

          Rita,
          da bin ich völlig gleicher Meinung.
          Mit meinem Vater hatte ich als Kind und Jugendlicher eine sehr schwere Zeit. Später fand ich dann heraus, dass seine Absichten doch Gut waren. Eine soziale Persönlichkeit erkennt seine Fehler und bessert sich wenn man ihm hilft. Heute habe ich ein sehr tolles Verhältnis mit ihm.

          Es war auch so, dass immer wenn seine Frau Sue bei Ron war, er ausgeglichener war.
          Wenn Ron kein Menschenfreund war wer dann ??

        • Schnoesel schreibt:

          Ihr könnt den Alten ruhig weiter anbeten.
          Das Schlüsseldokument für mich , von allen verfügbaren im Netz, ist das hier:
          lies es oder bete weiter.*g
          http://www.cs.cmu.edu/~dst/Library/Shelf/roos/roos-story.html

        • George schreibt:

          „Ihr könnt den Alten ruhig weiter anbeten“. Diesen Satz empfinde ich als beleidigend für mich. Retourkutsche? All das was Du da schreibst beruht nicht auf Deiner persönlichen Erfahrung und ist nur das was Du gelesen hast. Lass mal was raus, wo Du davon negativ beeinflusst wurdest als Du z.B. den Alten angebetet hast oder einfach mal etwas das eine persönliche Erfahrung von Dir ist.
          Du kannst so viel negativ sprechen wie Dir beliebt, aber es sollte schon einen persönlichen Bezug oder eine persönliche Erfahrung mit drin sein.

        • Rita Wagner schreibt:

          Schnoesel,
          danke für den link! Allerdings kannte ich diese story, wie so viele, schon! Weisst Du, ich glaube einfach, dass es verschiedene Gesichtspunkte gibt und keiner davon hat etwas damit zu tun jemanden oder etwas anzubeten! Doch sicherlich hast Du damit Recht, dass eine gewisse Wachsamkeit vorhanden sein sollte!! Von daher finde ich gut, dass Du uns auf diese Dinge nochmals hinweisst!

        • Rita Wagner schreibt:

          Georg,
          cool – vielen Dank, dass Du Klartext gesprochen hast!! 🙂

        • Han Solo schreibt:

          Ja, Schnoesel, der Bericht von Otto Roos. Hast Du ihn wirklich gelesen ?

          Neben allem anderen, unterstreicht Roos darin die Begabungen und Leistungen von Hubbard.

          Stell Dir mal vor, alle kämen ständig zu Dir gelaufen und wollten von Dir am laufenden Band perfekte Lösungen für Kurse, Auditing, Organisation, sowie dringendste Probleme aller Art – ausserdem noch makelloses Verhalten und dauernd gute Laune …

          Ich halte viel davon, sich die Ereignisse so anzuschauen, wie sie wirklich waren. Aber unter’m Strich hat Hubbard sehr viel Positives und Brauchbares hinterlassen. Leider auch ein paar Mängel – und natürlich zerbricht die Organisation jetzt genau an ihren schwächsten Stellen.

          Nicht mal der „liebe Gott“ hat uns eine perfekte Welt hinterlassen. Hubbard auch nicht. Doch schuf er vieles, was sehr brauchbar ist. Um das zu nutzen, muss man sich aber an die Arbeit machen. Und das mag nicht jeder.

        • Wölfchens Freund schreibt:

          Schnoesel, vielen Dank für den interessanten Link. Bei der Auswertung scheinst Du Deinem Namen Ehre zu machen.
          Zum einen würde man fairerweise immer die guten und die schlechten Produkte mit in Betracht ziehen, käme man auf die Frage, ob LRH insgesamt gesehen mehr Gutes als Schlechtes bewirkt hat. Nur nach den schlechten Dingen zu schauen, führt zu keinem zutreffenden Bild.
          Zum zweiten empfehle ich Dir, die Geschichte von Otto Roos unter dem Gesichtspunkt zu betrachten, was wir daraus lernen können. An welchen Punkten hatte zum Beispiel Otto ein nicht zutreffendes Warum? An welchen Punkten hat er Dinge richtig gemacht, an welchen nicht? Wie geht man mit der Nähe einer starken Persönlichkeit um? Was hätte er tun sollen? Was hättest Du an seiner Stelle besser gemacht, um der Situation zu helfen?

      • Schnoesel schreibt:

        Wenn man beansprucht, ein superethischen Laden hinzustellen und andauernd grosse Sprüche vom Stapel lässt, muss man sich nicht wundern wenn es Prügel Hohn und Spott hagelt, bezüglich Abweichungen. Wenn es Abweichungen sind die später auf der Kette sind als LRH, (z.B. die von Miscavige), dann kritisiere ich Miscavige, logisch.
        Wenn aber LRH selbst die Wurzeln für DM´s handeln gesät hat, und das hat er nunmal, dann muss ich mich nicht wundern, wenn es immer noch Kritik gibt. Ich muss nicht ein Rechtssystem etablieren, das mir erlaubt 4-jahrige oder Erwachsene in Löcher zu sperren um sie zu bestrafen. Im Prinzip ist es nur das Rechstsystem mit dem ich nicht übereinstimme.
        Ich hab LRH nicht gekannt, daher war ich interessiert was Leute zu sagen haben die direkt mit Ihm gearbeitet haben, während der Pionierzeit. Das sind Daten die direkt aus der Umgebung von Source stammen. Ich weiss dass OTTO ROOS auch die positiven Seiten von LRH hervorgehoben hat, und genau deshalb ist es ein FAIRES DOkument. Otto hat, und dies ist für mich der Anfang vom Untergang der SCN, klar herausgestellt, dass LRH mit haufenweise out tech und out listen durchs Leben gelaufen ist und es ist bitter bitter bitter, dass LRH selbst und später Drecksack Miscavige es nicht zugelassen haben, dass dies gehandhabt wird. Die Folders von LRH sind verschwunden. Auf deutsch: DAS Basic Basic wurde nie gehandhabt, stattdessen reden alle nur über das BASIC welches später auf der KEtte ist: D.Miscavige
        Der Lärm von Marty Rathbun , Rinder & CO wird nichts LÖSEN. Es wird einfach noch Jahre so weitergehen, wie schon die letzten 30 Jahre.
        Das ganze Set-up von SCN besteht aus widersprüchlichen Daten: Man verspricht nicht vollständige Freiheit oder Freiheit von Barrieren, und zwängt dann die Mitglieder in einen militärischen Rahmen/Gesetze wo jeder die Schnautze zu halten hat und einfach nur marschiert und sich gefälligst an die Regeln zu halten hat. Und das ist nicht die Erfindung von DM.
        Es geht mir deutlich besser seit ich meinen Dienst quittiert habe.

        • Burkhard schreibt:

          Junge, Junge….
          Schnoesel, Dir steht der Frust bis zum Halskragen.
          Du gehst sehr hart zu Gericht.

          Deine Ablehnung, die Du oben etwas allgemein gehalten beschrieben hast, ist für mich nachvollziehbar. Es wäre natürlich rückblickend ideal und für einen selbst sehr angenehm, hätte sich der ALTE perfekt verhalten, entsprechend seiner eigenen Regeln, die er für andere aufgestellt hat. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendjemand genau davon abhängig sein könnte oder das braucht, um seine Position zu halten.

          Nun meine Frage jetzt an Dich: Ist das der Punkt, an dem Du alles fest machen willst oder sind da auch noch andere Sichtweisen für Dich akzeptabel?

          Meine Sicht ist, Regeln soll man benutzen und nicht überstülpen und wenn sie ihren Zweck erfüllt haben, dann über Bord mit ihnen. Mit Regeln baue ich ein starres oder bestenfalls ein schwerfälliges Gefüge, welches nicht im Wandel der Zeit flexibel genug sein kann. Ein Beispiel hierfür wären Sitten.

          Letzten Endes bleib es Dir überlassen, aus Deinen und der Fehler Anderer zu lernen und es besser zu machen. Eine bessere Position kann man kaum mehr einnehmen.
          Das entspricht sicherlich auch mehr Deinem Anspruch und Deinem Sinn für Verantwortung.

          Vincent Magni hat Position bezogen, wie viele andere auch. Keiner rechnet dem Anderen auf, da hast Du die Regeln gebrochen, noch um ihn damit unglaubwürdig zu machen. Das wäre einfach der falsche Purpose. Ein gegenwärtiges Beispiel ist Grass. Man mag über ihn denken was man will. Er hat Regeln gebrochen, aber in diesem Fall hat er schlicht Recht und er hat Position bezogen.

        • Han Solo schreibt:

          Ja, Schnoesel, wer die Widersprüche in Hubbard’s Leben sehen und aufzeigen will, der hat’s nicht schwer. Hier gleich noch ein paar Beispiele:

          a) man verfasst nicht ein Glaubensbekenntnis, in dem von Religions- und Meinungsfreiheit die Rede ist, und lässt gleichzeitig Andersgläubige jagen und schikanieren (Beispiel: „Amprinistics“, HCO Executive Letter of 27 September 1965)

          b) man predigt nicht „saubere Hände machen ein glückliches Leben“ und zieht dann einen Geheimdienst auf, der „Standard-Geheimdienstverfahren“ verwendet (Public Investigation Section, HCO PL 17 February 1966), andere hinter ihrem Rücken verleumdet („Wie man eine geräuschvolle Untersuchung durchführt“, HCO Executive Letter 5 September 1966), und noch so einiges mehr

          c) man auditiert nicht „frühere Praktiken“ aus bis hin zur letzten Yoga-Verrenkung, und gründet gleichzeitig eine militär-artigen Verein (Sea Org) – das Militär dürfte wohl eine der übelsten früheren Praktiken sein, von der geistigen Umerziehung (Kadaver-Gehorsam) bis hin zu den physischen Taten und deren Rechtfertigung

          d) man auditiert nicht Drogen aus bis hin zur letzten Alkohol-Sorte, und lässt gleichzeitig den Macht-Rausch und den Elite-Rausch weitgehend unbehandelt (diese Rauschzustände kann man sowohl bei Top-Führungskräften als auch bei manchem ‚kleineren Licht‘ in der Organisation beobachten)

          Es gibt für mich keinen Grund, diese Umstände nicht zu konfrontieren. Im Gegenteil, ich halte es für SEHR WICHTIG, dies zu erkennen und daraus zu LERNEN (wie andere hier schon sagten).

          Rathbun beispielsweise hat gelernt. Der macht das oben Genannte nicht mehr. Als Ergebnis zieht er viele Gleichgesinnte an (und aus der „Kirche“ heraus), und trägt zu öffentlicher Aufklärung bei. Ich erwarte aus seiner Ecke noch den Anstoss zu vielen weiteren positiven Entwicklungen.

          Eines bedaure ich aufrichtig, Schnoesel : dass es Dir anscheinend nicht vergönnt war, die wirklich positiven Auswirkungen der Technologie zu erleben. Denn im Ursprung war und ist Scientology vor allem eines : ein System für geistige Freiheit, wie man es wirklich nicht alle Tage findet.

          Wer sich erfolgreich durch die OT-Stufen arbeitet, weiss, wovon ich spreche.

          Ich habe mich wirklich mit vielen geistigen Richtungen befasst, und gewöhnlich findet man dort VIEL weniger Wahrheit und VIEL weniger brauchbare Methoden als in Hubbard’s Tech. Unwahrheiten, Aberglauben und schön verpackte Dummheit sind auf anderen geistigen Wegen häufig anzutreffen. Manchmal auch böswillige Manipulation.

        • Schnoesel schreibt:

          Burkhard, ich habe nichts gegen andere Sichtweisen. Das obige ist meine Sichtweise zum Thema „RECHT“. Fair Game, RPF und disconnection ist finsteres Mittelalter, ein Hauptgrund warum die Kirche unter Beschuss steht. Ich gebe meinen Namen dafür nicht mehr her.
          Ich habe gewiss persönlich Fortschritte gemacht, durch die Anwendung der Tech und ich bin LRH dankbar dafür, das er sie aufgeschrieben hat. Es war immer noch besser als alles andere was ich gelesen habe. Ich war nicht 20 Jahre dabei, weil von Anfang an alles Scheisse war, ist doch klar.

        • George schreibt:

          Als Kind hatte ich den Drang dazu zu gehören. Das ging aber nicht, da mein Denken zu weit weg von der Umgebung war. Als Jugendlicher habe ich versucht mir Alkohol mein Bewusstsein zu senken um „ehrlich“ dabei zu sein. Das hat aber auch nicht so recht geklappt. So habe ich den Drang aufgegeben Mitglied einer Gruppe zu sein. Als ich dann in Scientology war und Mitarbeiter, war ich auch kein Mitglied der Gruppe. Nicht wirklich. So ist mir wahrscheinlich erspart geblieben was andere dort erleben mussten. Ich konnte auch mit viel Alkohol mein selbstständiges Denken nicht ablegen. Ich habe einfach nichts einfach nur geglaubt. Schon gar nicht, wenn es offensichtlicher Blödsinn war. Natürlich merkt das die Gruppe. Also die Mitglieder der Gruppe. Nun passieren zwei Dinge. Der eine Teiler der Gruppe will einen nicht dabei haben und versucht einen raus zu ekeln. Der andere Teil der Gruppe wählt einen als Anführer. Obwohl man auf der Leiter ganz unten steht. Das ist mir als Mitarbeiter in Scientology passiert und auch bei manchen Jobs die ich so hatte. Als ich mal innerhalb der Scientology als Mitarbeiter in FOLO EU war da habe ich es binnen zwei Tagen geschafft zum „Manager“ aufzusteigen. Natürlich war ich ein Schwein. Für einen Teil der Gruppe. Für den anderen Teil der Gruppe war ich der Held. Warum? Weil ich die Dinge zum Laufen brachte und ich es geschafft habe dass wir alle pünktlich Feierabend machen konnten. Und das ist in der Sea Org nicht normal. Warum sage ich das hier? Eine Gruppe kann man nicht effektiv führen wenn man in der Gruppe ist. Und wenn die Dinge hart werden wird man zum Schwein. Hinzu kommen noch zum Beispiel meine persönlichen Unzulänglichkeiten. Ich habe nie ein Nein von einem Untergebenen akzeptiert. Und ich hatte damals mächtig Dampf drauf. Wenn ich einen Job erledigt haben wollte so habe ich den Burschen genommen (ohne Schreien oder Dinge der Art) und habe den einfach „ferngesteuert“. Das waren eben meine ersten Gehversuche als „acting OT“. (war ja nicht OT auf der Brücke) Das passiert eben wenn man auf einmal ein „Klick“ erlebt und seit langem mal wieder so richtig Dampf drauf hat und Dinge tun kann die man schon lange nicht mehr tun konnte. Im Laufe der Zeit habe ich dazu gelernt. Aber damals war ich kein netter Bursche der versucht hat es allen recht zu tun oder niemanden auf den Schlips zu treten. Ich kann mich in keinster Weise mit L. Ron Hubbard vergleichen. Aber wie hätte er denn als Manager agieren sollen? Als Weichei wäre er total baden gegangen. Da gäbe es keine Scientology. Wenn die Leute um einen herum denken dass man ein Schwein ist und seine Macht auch einsetzt hat man einfach weniger Angriffe. Und man wird angegriffen wenn man sich aus der Gruppe löst. Das ist so und ist verständlich wenn man die Prinzipien der Bank Mechanismen genauer untersucht. All das was wir haben (Autos, Computer, genug zu essen, Strom aus der Steckdose usw.) sind alles Dinge die Menschen erschaffen haben die diesen Weg gegangen sind. Im kleinen oder im Großen. All das ist nicht dadurch entstanden dass sie Mitläufer waren und nach Feierabend eine Saufen gegangen sind oder immer lamentiert haben wie Scheiße der Boss ist.

  8. Worsel schreibt:

    Beeindruckender Bericht. Ich habe zu einem Punkt jedoch andere Daten. Ich denke, Vincent hat hier die Recherce von jemand anderem übernommen. Dalene Regenass war CO Africa im CLO in Johannesburg. Sie heiratete und hieß dann Dalene Gouws und wurde später CO von St. Hill. Wahrscheinlich kennen sie viele noch aus der Zeit. Sie starb in den 90er Jahren an Krebs.

  9. Burkhard schreibt:

    Es ist mir persönlich völlig egal, welche Kapriolen und Widersprüchlichkeiten LRH in seinem Leben sich geleistet hat. Tatsache ist, dass er etwas auf die Beine gestellt hat, welches vielen Menschen das Leben lebenswerter machte. Mit Dianetik und Scientology hat er Lösungen entwickelt, die bisher keiner in der Geschichte der Menschheit liefern konnte. Möge jeder für sich selbst entscheiden, was er davon gebrauchen kann oder nicht.
    Die Stories über dies und jenes, was er hätte nicht tun sollen oder doch….., ob er im Schlafanzug durch den Garten läuft und COOL raucht, auf dem Kopf steht und mit den Beinen wackelt…..und und und. Das ist Regenbogenpresseniveau, eine „dumme kleine gemeinschaftliche“ Dramatisation.
    Und ganz offen gesagt: Wenn ich in meinem Leben mal statistisch gesehen auf Power war, habe ich mir hier und da einige schräge Sachen geleistet, die nicht gerade auf Zustimmung meiner Zeitgenossen stieß. Nur ein paar Kleingeister halten mir diese noch heute vor.

  10. LO schreibt:

    Burkhard !

    Auf den Punkt !

    Sehr gut gesagt !

    Würde man das Leben jedes einzelnen Schreiberlings unter die Lupe nehmen dann könnte man jedem irgendwelche Sachen anhängen.

    Wenn man zbsp. Nelson Mandela mit dem Stichwort Terrorist googled bekommt man ein ganz anderes Bild von Ihm.

    Der Nachteil vom Internet ist es, dass es jedes Gerücht auf Ewigkeit speichert.

    LRH hat nie gesagt dass er ein Ritter ohne Fehl und Tadel ist, er hat das Leben gelebt. Seine wichtigste Aussage war dass man mit Standard Tech ( für die die es noch immer nicht wissen, seine Definition von Standard Tech ist alles was Rot auf Weiss ist (Tech Volumes) und der Rest ist philosophie (worüber man spekulieren kann) die Brücke hochkommt und dass sie funktionniert.
    Sehr einfach !

    Ein Engram ist ein Engram, auch wenn LRH 5x verheiratet war bleibt es ein Engram und man kann es herausauditieren, auch wenn LRH die Uni nicht abgeschlossen hat !

    Schöner Tach 🙂 🙂 🙂

    • Burkhard schreibt:

      Nun, es ist manchmal für einen sehr, sehr hart, eng an der Seite einer ungewöhnlich fähigen Persönlichkeit zu arbeiten. Etwas humorvoll aus der Perspektive dieser Persönlichkeit betrachtet siehts dann so aus:
      Der Eber ist (oft) missgestimmt, weil seine Kinder (auch) Ferkel sind!

  11. Bruni L schreibt:

    Hallo Schnoesel,
    ich kann Deinen Kommentar vom 16.4.12 15.02 Uhr
    gut verstehen und nachvollziehen, für Deine Realität
    und Integrität, Hut ab.

  12. Davide schreibt:

    Ob ich jemanden anbete entscheide ich alleine lieber Schnoesel.

  13. Burkhard schreibt:

    Han Solo,
    die Etablierung einer Elite mit paramilitärischem Charakter, SeaOrg, ihren gegebenen Status und ihre Positionierung innerhalb der Scientologygemeinde hat so etwas wie eine Rangfolge verursacht. Ich habe dies von Anfang an als eine Abwertung mir gegenüber empfunden und mit innerer Ablehnung quittiert. Ich weiß, die SeaOrg hat eine Menge guter Sachen erledigt, was aber nicht beweist, dass es ohne sie hätte nicht gelingen können. Status und Symbole sind weder Ursache noch ARC.
    Ich kann Dir in allen Punkten, die Du oben auflistest nur noch zustimmen. Da exsistieren einige heftige Widersprüchlichkeiten. Was daraus geworden ist und die folgenden Konsequenzen können wir heute locker beobachten.
    LRH ist nicht als Meister vom Himmel gefallen. Er fing als Lehrling an. Das ist ein Umstand, den viele Kritiker innerhalb und außerhalb von Scn schlichtweg übersehen.
    Ich kann von meinem jetzigen Standpunkt nicht wirklich den gesamten Wert seiner Forschung und Arbeit abschätzen sondern nur erahnen und mir eine Vorstellung davon machen.
    Aber eines kann ich sehr gut erkennen, da ist jede Menge Licht am Horizont und ich wäre wahrscheinlich heute nicht da, wo ich jetzt bin. 🙂

    • Han Solo schreibt:

      Eines finde ich noch erwähnenswert, Burkhard :

      LRH hat die rote Tech (Auditierverfahren und Kurse) weitgehend aus dem Nichts erschaffen. Das war etwas Neues, seine ganz eigene Schöpfung. Und wenn man das intelligent und mit besten Absichten anwendet, kommt was Sinnvolles und Positives dabei heraus.

      Bei der grünen Tech (Richtlinien bezügl. der Gruppe) hat er oft Dinge kopiert, die er für „funktionierend“ hielt (das sagt er selbst irgendwo im grünen Volume 0, wenn ich mich recht entsinne). Beispiele: die Sea-Org ist ein Versuch, eine militärische Elite-Einheit zu kopieren – Uniform, Emblem, Motto und Elite-Bewusstsein inbegriffen. OSA / Guardian Office ist eine Art Abklatsch bestehender Geheimdienste. Er liess Registrare die Verkaufstechniken von Les Dane (Buchtitel: big league sales) studieren.

      Dass diese Kopier-Versuche weniger erfolgreich waren als die völlig neu entwickelten Methoden, ist für mich inzwischen sehr deutlich.

      Schade, dass ihm nicht mehr Zeit vergönnt war ; dann hätte er vielleicht eine völlig neuartige Gruppen-Technologie entwickelt, die weltweit Massstäbe setzen würde.

      • Burkhard schreibt:

        Mmh, Han Solo, das sind interessante und wirklich erwähnenswerte Infos. Das Registrare den „Big League Sales“ studierten, hatte mich im Stillen gewundert, aber nie hinterfragt. Auch das eine Religion einen Geheimdienst braucht, hatte mich befremdet, aber ich habe das mit der Ansicht abgetan: „Wenn LRH das sagt, ist es richtig“. Dabei stehen Scientology und Geheimdienst im krassen und unverträglichen Gegensatz zueinander. In der Zwischenzeit habe ich gelernt, meiner Nichtübereinstimmung, sie ist ein wesentlicher Bestandteil von Integrität, mehr Beachtung zu schenken und sie nicht mit fremden Maßstäben zu bewerten. Unterlasse ich das, enstehen nur faule Kompromisse. 🙂

      • LO schreibt:

        Wow. Schöner Gedanke ! 🙂

      • Rita Wagner schreibt:

        Als einer der Registrare, der big league sales von Les Dane studierte als einer der Bestandteile des Checksheets um ausgebildeter Registrar zu sein, möchte ich nochmals auf den ganz wichtigen Punkt der grundlegenden Absicht hinweisen!!
        Wie HanSolo so treffend bezüglich der Auditing Technologie schreibt: … wenn man das intelligent und mit besten Absichten anwendet, kommt was Sinnvolles und Positives dabei heraus.

        Ich kann mich noch lebhaft an meinen Protest erinnern, als ich in Kopenhagen während meiner Ausbildung zum Registrar „big league sales“ studieren sollte!!
        „… das ist nicht von LRH, das studier ich nicht“ – das Ergebnis war und das war wohl das Beste was mir passieren konnte in der Situation, ich landete in der Qalifikationsabteilung und durfte das vorhergehende Gebiet, was ich studiert hatte (Buch1), am E-Meter überprüft, nochmals studieren – komplett!!! Obwohl ich bis zu diesem Zeitpunkt bereits einige Jahre auditiert hatte! …
        Ich war mir also meiner Absicht, der LRH-Tech, die ich bereits studiert hatte, der Absicht von LRH und schlussendlich meiner eigenen sicher und somit konnte ich die Empfehlung von LRH annehmen um auf einem anderen Gebiet, eine Technologie anzunehmen, die überprüfte Ergebnisse brachte! Per Studiertechnologie vollkommen in Ordnung, solange man diese mit der richtigen Absicht anwendet und seine eigene Integrität wahren kann!!
        Die Kopier-Versuche können nur dann erfolgreich sein, wenn die zugrundeliegende Absicht ebenfalls kopierbar ist und da liegt meines Erachtens der grosse Stolperstein.

        • Burkhard schreibt:

          „Die Kopier-Versuche können nur dann erfolgreich sein, wenn die zugrundeliegende Absicht ebenfalls kopierbar ist und da liegt meines Erachtens der grosse Stolperstein.“
          Treffer!!!….. Rita 🙂

        • Worsel schreibt:

          Ganz abgesehen davon, daß es nicht ein Kopierversuch, sondern ein Anwenden der Reg-Tech von Les Dane war, war Les Dane ein sehr kompetenter Fachmann auf seinem Gebiet. Wenn wir über ihn reden, sollten wir uns darüber bewußtt sein, daß mindestens ein Kernpunkt seiner Tech in den Orgs trotz der Drills NICHT angewendet wurde! Die Reg-Tech wurde ebenso abgeändert, wie die Tech von Ron.
          Zum Beispiel ist Teil der Reg-Tech von Les Dane, daß man überprüft, ob der Kunde sich das Produkt überhaupt leisten kann, bevor man versucht, ihm etwas zu verkaufen. Ich kann mich nicht erinnern, das schon einmal in Anwendung gesehen zu haben.

        • Rita Wagner schreibt:

          Worsel,
          ich sprach von Kopierversuchen in Bezug auf Han Solos Aussage:
          „Dass diese Kopier-Versuche weniger erfolgreich waren als die völlig neu entwickelten Methoden, ist für mich inzwischen sehr deutlich.“
          Ich wollte auch die Verkaufstechnologie von Les Dane nicht abwerten! Ich habe diese studiert und finde noch heute einen gewissen Sinn in den Drills.
          Doch – die Definition eines Registrares per Organisierungstafel ist:
          „Er schreibet Leute für die grösseren Auditing- und Ausbildungs-Dienste ein, die von der Organistation geleistet werden.“
          Dies findet statt in der Unterabt. 6, die die Bezeichnung „Erleuchtung“ hat.
          Der nächste Schritt ist die Unterabteilung 7, die mit „Energie“ bezeichnet ist, was die Kasse, also die Unterabteilung für Einnahmen ist, hier werden die Beiträge für Ausbildungs- und Auditing-Dienste – eigentlich – bezahlt!!!!!
          Es wurde irgendwann – offensichtlich – notwendig, dass der Registrar die Beiträge nicht nur kassieren musste, was eigentlich eine Abteilung weiter zu geschehen hatte, sondern auch noch verkaufen musste! Daraus wurde der „Zusatz“ des Verkaufens!!!! Deswegen war es notwendig „Verkaufstechniken“ auf den Plan zu rufen!!!
          Mit den Verkaufsabschlusstechniken von Les Dane ist nichts verkehrt!! und auch die Technologie des ‚qualifizierens‘ wurde durchaus angewendet!! Es war nämlich für einen Registrar absolut überlebensnotwendig!!! Doch war es für den Public nicht unbedingt offensichtlich. Den IAS-Registraren (die unrichtiger Weise so genannt werden) war das jedoch nicht so wichtig, das ist durchaus richtig.

      • MOB schreibt:

        Einige „funktionierende“ Richtlinien sind an dreistigkeit, Frechheit und Niederträchtigkeit nicht mehr zu überbieten – Stichwort: bezahlen von Rechnungen – Das System für ORGS um „Kreditwürdigkeit“ zu erlangen, kennt ihr ja (wahscheinlich). Man bezahlt immer die ältesten Rechnungen. Soweit ist nichts dagegen einzuwenden. Diese Richtlinie ignoriert aber (vorsätzlich) vorgegebene Zahlungsziele von Lieferanten. Aber abgesehen von Zahlungszielen, WER wartet schon 3,6,9 oder 15 Monate auf Geld? Dummerweise ist die Realität da draussen ein andere. ES gibt nämlich ein Handelsgesetzbuch das diese Angelegenheiten regelt.Der Gipfel ist jedoch die (von LRH) verallgemeinerte Unterstellung dass alle die die meckern oder drohen weil sie kein Geld kriegen, entweder
        1.) Selbst mit Geld nicht umgehen können
        2) kriminelle sind
        Junge, von wegen „ACHTEN SIE die Gesetze des Landes“. Drauf geschissen.
        Hier wird doch glasklar zum ausdruck gebracht dass ORG´s über dem Gesetz stehen und wem es nicht passt ist ein unterdrückerisches Arschloch.
        Ich weiss nicht, in welcher Galaxis dieses System funktioniert, aber hier nicht.
        Ich wette dass nahezu alle ORGS auf der Welt nur noch gegen Vorkasse/Barverkauf geliefert bekommen. Oder es gibt einen dummmen Scientologen als Lieferanten, der kann ja kein Ärger machen.

        • Burkhard schreibt:

          Hallo Mob,
          deftige Worte…. 🙂
          Diese Richtlinien, die Du oben auszugsweise erwähnst, sind sicherlich nicht als Argument gedacht, mit offenen Rechnungen unehrlich umzugehen. „ACHTEN SIE die Gesetze des Landes“ ist übergeordnet und unmißverständlich.
          Eine Org und/oder eine Firma, die Eingangs einkauft und Ausgangs verkauft, ist als Terminal in der Wirtschaft eine Durchgangsstation des Geldflusses. Wenn im gesamten Fluss des Geldes Stauungen vorhanden sind, aus welchen Gründen auch immer, ensteht bei dem Terminal ein Mangel. Entweder kann nicht eingekauft werden oder es kann nicht verkauft werden, weil derjenige der kaufen sollte, nicht einkaufen kann, weil er selber nicht verkaufen kann. Ein fatales Karussel mit ungeheurer Sogwirkung. Es beginnt hier und da ganz langsam und entwickelt mit der Zeit immer mehr Eigendynamik.
          Wer da hinein gerät, wird früher oder später „Notwendigkeiten“ haben, Finanzregelungen breiter auszulegen, um über die Runden zu kommen, will er nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Dies soll keine Rechtfertigung oder Entschuldigung dafür sein, wenn man aus niederen Beweggründen z.B. mit Verbindlichkeiten unehrlich umgeht. Absolut nicht.
          Kriminell ist derjenige, der ein Produkt überteuert verkauft. (Selbst wenn das Produkt gut ist) Dieser Typ arbeitet aktiv daran, dass ein Mangel entstehen wird. Nicht bei ihm, aber bei seinem Kunden, indem er ihn zu seinem Vorteil nötigerweise finanziell schwächt. Genau hingesehen, können beide nicht wirklich mit Geld umgehen. Beide, der Kriminelle und sein Opfer, haben für sich gesehen in Bezug zu Geld, seiner Funktion und im Sinne des fairen Austausches einiges nicht kapiert.

          Das habe ich natürlich sehr vereinfacht dargestellt. In Praxis läuft es um so komplizierter ab. Wir haben ein Finanzsystem, indem mit Absicht durch Zinsen und Zinseszins eine Geldverknappung erreicht wird. Mit katastrophalen Folgen für denjenigen, der da drin steckt (derjenige hat nicht verstanden, in welche Sklaverei er sich begibt) und zum Vorteil desjenigen, der die Münzhoheit hat und somit die Geldmenge als Schuld mit Zins und Zinseszins ausgibt, steuert und zurückfordert.
          Es ist nicht schwer auf der dritten und vierten Dynamik zu beobachten, wohin die ganze Geschichte führt: In gnadenlose Abberation. Selbst Ehen zerbrechen an diesem System.

          Eine Org in finanzieller Not ist nur deshalb in der Not, weil sie beschissene Produkte liefert. Sie produziert einen Mangel. Sie hat den Austausch nicht verstanden. Und so kommt eins zum anderen.

          Mal abgesehen davon: Wir leben und agieren mit „unserem“ Geld in einem unethischen Finanzsystem, das langfristig über Generationen hinweg ausgelegt ist. Mit dem Ziel, jede kommende Generation ein Stück tiefer in die Schuld zu treiben und somit in die Sklaverei. Allein das macht es schon der Menschheit und dem Einzelnen Schwierigkeiten, auf Dauer ethisch zu bleiben. Wer will schon sein Überleben als Sklave fristen.

        • Burkhard schreibt:

          Ich muß folgenden Satz korrigieren:
          Mit katastrophalen Folgen für denjenigen, der da drin steckt (derjenige hat nicht verstanden, in welche Sklaverei er sich begibt) und zum Vorteil desjenigen, der die Münzhoheit hat und somit die Geldmenge als Schuld mit Zins und Zinseszins ausgibt, steuert und zurückfordert.

          Korrigiert soll es heißen: ….und zum Vorteil desjenigen, der die Münzhoheit hat und somit die Geldmenge als Schuld ausgibt, steuert und mit Zins und Zinseszins zurückfordert.

        • MOB schreibt:

          burkhard, deine Ausführungen sind gut gemeinte Interpretationen und sie ziehen andere anwendbare Aspekte in Betracht. SO steht das aber NICHT in den DIV 3 Richtlinien. PUNKT

        • George schreibt:

          Falls sich jemand für unser Finanz System interessiert. Vielleicht hat der eine oder andere schon mal davon gehört, daß früher die Bundesbank und nun die EZB die Geldmenge erhöht hat. Ich habe mal versucht im Web herauszufinden, wie genau das gemacht wird. Das war mir nicht möglich. Es gab zwar Meinungen darüber, aber die Fakten konnte ich nicht finden. So, es gibt jetzt 2 Möglichkeiten die Geldmenge zu erhöhen. Land X hat Geldmenge 1 Mille. Diese Geldmenge wurde dem Land X bei der Währungsreform geschenkt. Die Geldmenge des Landes soll um eine weitere Mill erhöht werden. Die EZB könnte nun dem Staat des Landes diese Mille schenken. Der Staat gibt dieses Geld für Dienstleistungen aus. Zum Beispiel Straßenbau. So geht das Geld vom Staat über in die Wirtschaft des Landes. Oder die EZB vergibt „billige Kredite“ an die Banken. Der Staat und die Wirtschaft können sich nun dieses Geld billig leihen. Sagen wir mal zu 1 % Zins. Jetzt fließt das Geld so in den Wirtschaftskreislauf. Der Clou ist nun, daß dies ein Kredit ist. Würde dieser Kredit zurückgezahlt werden, zum Beispiel über 30 Jahre, so hätte am Ende dieser 30 Jahre das Land weniger Geld im Umlauf als vor der Geldmengen Erhöhung. Weil ja Zinsen angefallen sind die auch zurückgezahlt werden mussten. Da dies nicht geht muss der Staat immer eine „Neuverschuldung“ machen. Also Kredite aufnehmen um die alten Kredite zu bedienen. Das stellt sicher, dass die Geldmenge weiterhin in diesem Land hoch bleibt. So werden also mehr und mehr Kredite aufgenommen. Jeder der Beteiligten weiß, daß dies nur über einen bestimmten Zeitraum funktioniert. Und jeder weiß, daß die Kredite nie zurückgezahlt werden können.
          Bisher konnte ich nicht in Erfahrung bringen, ob dem Staat von der EZB das Geld nicht als Kredit übergeben wurde um es in den Wirtschaftskreislauf zu geben. Ich nehme aber an, daß es über das Kredit Modell abgewickelt wird.

        • Burkhard schreibt:

          Georg,
          soweit hast Du das ganze perfide System schon durchblickt. Das Geld für Zins und Zinseszins ist NIE im Kreislauf drin, NUR das Schuldgeld.
          In Deinem letzten Satz nimmst Du das Richtige an, der Staat ist Schuldner!!!
          Was ebenfalls für viele sehr schwer zu begreifen oder zum Teil nicht begreifbar ist, ist die Tatsache, daß die Banken das Geld aus dem Nichts erschaffen!!!!!! Schlicht durch einen digitaten, früher schriftlich, Buchungsvorgang entsteht das Geld. Diese MISTKERLE verlangen dafür auch noch Sicherheiten, wie Dein Haus, Deine Frau, (entschuldige, das ist mir jetzt so rausgerutscht 😉 ) und einiges mehr.
          Vom Staat werden entsprechend ein Teil von den Steuern abgezweigt und noch so manches andere mehr.
          Google bitte nach dem Titel „Money Mechanics“, herausgegeben vor einigen Jahren in der Originalfassung von der FED.
          Darin beschreiben diese Burschen unverblümt ihre Geldrezepte. Schätze, wenn Du das ganze Ausmaß erst einmal verinnerlicht hast, wirst Du um einige schlaflose Nächte nicht herum kommen.

        • Rita Wagner schreibt:

          Leider stimmt das MOB.
          Ich glaube wir kommen wirklich nicht um eine Korrektur einiger der bestehenden Richtlinien herum!! Wer hat den vollen OEC/FEBC gemacht?
          Neben dem Datenauswerterkurs wäre der QualSec-Fullhat noch eine gute Voraussetzung, ein Projekt dieser Grössenordnung anzugehen!! Die Praktischen Vorraussetzungen ergeben sich fast von selbst! Im Aufbau neuer Trainingseinheiten unter Anwendung der funktionierenden Richtlinien wird ein waches Auge notwendig sein um die alten Fehler auszumerzen und schon sind wir dabei eine verbesserte Organisations-Technologie selbst auszuarbeiten…

        • Han Solo schreibt:

          Hey MOB,
          interessantes Thema. Als LRH die Finanzrichtlinien formulierte, hatte er dabei sicher nicht ans deutsche Handelsgesetzbuch gedacht.

          Meine persönliche Meinung zum Bezahlen per „Datumslinie“, also nach Rechnungseingangs-Datum :

          LRH hätte sich nie vorstellen können, dass

          # manche Orgs Rechnungen erst nach 1 oder 2 Jahren – oder noch später – bezahlen

          # in Orgs Strom oder Telefon abgeschaltet wird, dass sie nicht bezahlt haben. In Marty’s Blog berichtete einer sogar von abgeschalteter Heizung – bei einer Org im eisigkalten Kanada !

          # Orgs das Gebäude gekündigt wird, weil sie viele Monate Mietschulden haben (so soll es z.B. bei der alten Hamburger Org „Am Steindamm“ gewesen sein. Das gehörte einer OT-Familie, und die hielten erst mal still – aber als sie dann genug von der ‚Kirche‘ hatten, forderten sie ihr Geld. Soviel Integrität muss natürlich mit SP Declares geahndet werden, ist doch klar, oder ? Aber auch diese Declares waren nicht imstande, die rechtlichen Schritte der Gebäude-Besitzer abzuwenden. Schliesslich, als beim Rechtstreit keine Einigung in Sicht kam, machte die ‚Kirche‘ den Sprung nach vorn: Kauf eines teuren Gemäuers und sinngemäss verkünden, Scientology in Hamburg sei eben nicht tot zu kriegen…)

          # Orgs so doof sind, sich riesige unnötige Ausgaben aufzuhalsen (Beispiel: eine kl. deutsche Org, die sage & schreibe 3 Fotokopierer geleast hatte. Ja, gleichzeitig ! Dies geschah wirklich ! Es ist so grotesk, dass ich niemandem übel nehmen kann, wenn er mir nicht glaubt).

          # Orgs sich immer mal wieder Geld von reicher Kundschaft leihen, weil sie gerade Miete oder Telefon oder dergl. nicht bezahlen können (das ist per Finanzrichtlinein natürlich nicht erlaubt)

          # Orgs nicht die Richtlinien für „finanzielle Notsituationen“ anwenden, und obendrein auch nicht die LRH-Texte zum massiven Verkauf der eigenen Diensleistungen befolgen, wenn’s Geld mal knapp ist

        • Burkhard schreibt:

          Lieber MOB, mit dem „PUNKT“…, das können wir mal im Moment beiseite lassen 🙂

          Warst Du der Lieferant, den man 3, 6, 9, 15 Monate auf die Bezahlung der Rechnung hat warten lassen? Wurde Dir der Mist, den Du unter Punkt 1 + 2 aufgezählt hast, an den Kopf geworfen?

        • MOB schreibt:

          Nein Burkhard, ich war nie Lieferant für die Kirche, ich habe aber eine Firma, die etwa ein million wert war, den Bach runtergehen sehen, weil sich orgs 12 Monate und mehr Zahlungsziel gegönnt haben. Der Eigentümer war Scientologe, und er hatte keine Möglichkeit das HGB ANZUWENDEN, WEIL DIESE BESCHISSENEN RICHTLINIEN DAS WOG RECHT AUSKNOCKEN!!!!!! „HCOPL Offenses und penalties“ Es ist verboten
          SCN und SCN orgs zu verklagen einschliesslich wegen Nichtzahlung von Rechnungen.
          Erst den Int Justice Chief Kasper fragen, der dann nie antwortet, oder sagt: warte noch ein bisschen..
          Kapische ?
          Sorry..aber so läuft es.

        • Davide schreibt:

          Diese Richtlinie gibt doch einem nicht den Freipass nicht Zahlen zu müssen oder die Gläubiger zu diffamieren, wie es unter vielen Orgs oder Scientologen üblich war und immer noch ist.
          Nicht zahlen zu können setzt dich doch sofort in Gefahr und setzt sofort genaue Schritte vorraus um die Gefahr abzuwenden. Kommunikation mit den Gläubigern sollte demnach auch stattfinden und wird in 97,5% der Fälle auch kein Problem darstellen.
          Wird dies in absehbarer Zeit nicht behoben fällt man doch sofort in tiefere Zustände.
          Der Gläubiger kann deine kurzfristige Schwäche natürlich ausnutzen, um dich fertig zu Machen, dies ist aber genauso unterdrückerisch wie andersrum.

          Ich habe die Worte kurzfristig und absehbare Zeit bewusst gewählt, denn dies bedingt, dass man den Finger rausnimmt und seine Ethik wieder ins Lot bringt und vorallem herausfindet was an seinem Tun wirklich unethisch ist.

        • Burkhard schreibt:

          Traurige Geschichte, MOB. Ich bin mir nicht sicher, ob ich da cool bleiben könnte. Wahrscheinlich wäre ich sehr wütend darüber, würde ich sehen, daß gezielt unehrliches Verhalten hinter Policy versteckt wird, man seine Hände in Unschuld wäscht und den Urheber der Vorschrift verantwortlich macht. So läuft es doch, oder?
          Mein alter Herr hat als Nichtscientologe einen ähnlichen Vorfall beobachtet. Seitdem ist Scientology ein rotes Tuch für ihn. Er lehnt alles mit Scn zusammenhängende kategorisch ab. Fertig.
          Ich denke, man kann nicht nur mit der roten Tech squirreln, sondern auch mit der grünen.

        • Han Solo schreibt:

          Ja, MOB, wer als Scientologe auf Geld von der Org wartet, der hat wirklich schlechte Karten. Oder auf das Geld eines anderen Scientologen. In letzterem Fall tut WISE nach meiner Erfahrung alles, um den Konflikt „unter Kontrolle“ zu halten und „schlechte PR“ zu vermeiden. Mit Gerechtigkeit und Respektieren der Gesetze hat das nicht unbedingt etwas zu tun.

          Und auch die Vertröste-Taktik der sogenannten „internationalen Justizchefs“ hast Du korrekt widergegeben, MOB. Aus meinen Erfahrungen mit mehreren Bittschriften an diese Clowns kann ich nur sagen : PR scheint da wichtiger zu sein als Gerechtigkeit.

          Davide, Du schriebst : „diese Richtlinie gibt doch einem nicht den Freipass nicht Zahlen zu müssen“. Da muss ich widersprechen – die älteste Rechnung wird zuerst bezahlt – und die, bei der es zu gefährlich ist, sie nicht zügig zu zahlen. Mit anderen Worten : wer schön still hält als Gläubiger, der wartet am längsten auf seine Kohle.

          Alle Probleme mit der Bezahl-Richtlinie würden nicht existieren, wenn die Org mengenweise ihre DIenstleistungen an den Mann bringt, und so massig Einnahmen hat. Dafür gibt es natürlich auch haufenweise Richtlinien – die aber nicht korrekt oder vollständig angewendet werden, oder durch andersartige Befehle „von oben“ behindert werden. Die armen Mitarbeiter sitzen in einer Zwickmühle …

        • Davide schreibt:

          Hab mich warscheinlich nicht sehr klar ausgedrückt Han Solo.
          Diese Art der Zahlung ist ein klares Indiz eines Gefahrenzustandes und wird dies nicht in kurzer Zeit behoben, fällt man sehr schnell in tiefere Zustände. Fast alle Gläubiger reagieren auch dementsprechend. Wenn sie erkennen, dass man in Schwierigkeiten steckt, sich aber WIRKLICH bemüht dies zu bereinigen wird man auch auf Verständnis stossen.
          Ich bin auch schon mehrmals in diese Situation geraten, wo ich die Rechnungen selektieren musste. Diese Situationen konnte ich aber innert 3-4 Wochen beheben.

          Dies jahrelang als Regel zu gebrauchen ist KRIMINELL.

          „Ich habe die Worte kurzfristig und absehbare Zeit bewusst gewählt, denn dies bedingt, dass man den Finger rausnimmt und seine Ethik wieder ins Lot bringt und vorallem herausfindet was an seinem Tun WIRKLICH unethisch ist“.

          DIES WIRD ABER VON VIELEN ORGS UND SCIENTOLOGEN EBEN NICHT GEMACHT.

        • Han Solo schreibt:

          Ja, Davide, man fällt in niedrige Zustände, wenn man seine Lieferanten nicht bezahlt. Sowohl im physikalischen Universum (der Lieferant liefert nicht mehr, schickt vielleicht einen Mahnbescheid, erzählt seine Erfahrungen mit der Org weiter …) als auch im eigenen Universum (man hält sich zurück, lässt am Lieferanten kein gutes Haar, fühlt sich von der normalen Gesellschaft abgetrennt = individuated auf englisch, muss sich rechtfertigen … ).

          Hab ich X mal miterlebt, und Du anscheinend auch.

        • Burkhard schreibt:

          … der Ruf der Kreditwürdigkeit ist ruiniert und sehr schwer wiederherzustellen!

        • Davide schreibt:

          Leider Ja.
          Machen wir es besser Han Solo.
          Lieber Gruss
          Davide

  14. Burkhard schreibt:

    Hi Schnoesel,
    dass Du nichts gegen andere Sichtweisen hast, hatte ich vorausgesetzt 🙂 Aber danach habe ich nicht gefragt. Ich möchte Dich sehr persönlich fragen: Ist das der Punkt, an dem Du alles festmachen willst oder sind da auch noch andere Sichtweisen für Dich akzeptabel?

    Ansonsten bist Du hier an einem guten Platz gelandet. Jeder hier hat so seine speziellen Nichtübereinstimmungen mit dem was geschah und was noch zur Zeit geschieht. Einige haben sehr schmerzende Wunden erlitten, manch einer leidet vielleicht noch daran. Bei mir war es eher eine Frustration „ohne Ende“. Ich hatte für viele Jahre keine Hoffnung mehr gehabt, jemals die Brücke raufzukommen. Nun, das ist vorbei. Worsel hat es vor einiger Zeit schlicht auf den Punkt gebracht. Es liegt an uns: Wenn wir uns keine Brücke erschaffen, dann wird es auch keine Brücke für uns geben. Daran wird gearbeitet. Wir sind nicht von Autoritäten der CoS abhängig.

    Die Ungerechtigkeiten, die Du anprangerst…. was soll ich dazu noch sagen. Du weist, dass Du Recht hast und so ist es auch richtig gesehen. 🙂
    Lass den ALTEN sein wie er war, gestatte ihm seine Beingness und außerdem, er kann´s eh nicht mehr ändern. Es liegt jetzt an uns das zu tun!

    Übrigens, „Schnoesel“ nannten mich meine Eltern öfters während meiner pubertierenden Sturm- und Drangzeit. Anstelle von Burkhard hätte ich den auch noch gerne benutzt 🙂 🙂 🙂 aber da bin ich wohl ein bißchen spät dran.

    • Schnoesel schreibt:

      Für mich persönlich, sind die benörgelten Spielbedingungen nicht akezeptabel.
      Ich habe die ganzen jahre darüber hinweggesehen, man will ja schliesslich frei werden.
      Aber im Grunde habe ich meine Integrität verletzt. Ich akzeptiere niemanden als Vorbild der sein eigenes Rechtssytem ignoriert, und nach Lust und Laune Rechtswillkür praktiziert. Vermutlich hat DM diese Dinge auf dem Schiff (und er war auf der Apollo) mitgekriegt und jetzt haben wir den Salat. perfekte Duplikation nennt man das.*loool

      Also um die Frage zu beantworten: Ich mache das fest daran. Ansonnsten ist es mir egal ob LRH gelegentlich besoffen war……..

      • Davide schreibt:

        Brauchen wir überhaupt Vorbilder ??
        Ohne lebt es sich viel besser. Unsere Integrität und unsere Ethik reichen doch völlig aus.
        Scientology ist doch wissen wie man weiss, nicht mehr und nicht weniger.LRH ist weder ein Gott noch ist er Scientology. Er hat das Wissen weder kopiert noch erfunden, er hat es „nur“ zusammengestellt und bewertet. Die Genialität liegt beim Beobachten und Bewerten.

      • Burkhard schreibt:

        🙂 🙂 🙂

  15. Bruni L schreibt:

    Davide, das hast Du wieder einmal
    schön gesagt.

  16. MOB schreibt:

    ok, leute. Ich verabschiede mich. Ich wünsche euch alle gute beim erreichen vergeistigter freiheit.
    und nicht so viel squirreln.*lool
    Auf zu neuen Ufern 🙂

    • Davide schreibt:

      Leider ist das was Du weiter oben erzählt hast eher die Regel als die Ausnahme.
      Fairerweise muss ich aber sagen, dass ich auch mit Scientologen zu tun hatte, die wirklich professionell und korrekt agierten.
      Eins ist sicher, ich bin seit der E-Mail von Debbie Cook noch wachsamer geworden und habe mich zudem noch rechtschutzversichert und werde diese Versicherung auch beanspruchen sollte man meine Familie in irgend einer Weise schädigen wollen.

    • Burkhard schreibt:

      Schade, ich hätte Dich gerne noch etwas näher kennengelernt…. 🙂
      Alles Gute für Dich!

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