David Miscavige tötete Lisa McPherson

David Miscavige tötete Lisa McPherson

Erschienen am 05. April 2012 auf Marty Rathbuns Blog

Das folgende wurde von Mike Rinder geschrieben, um einige Kommentare klarzustellen, die er über Lisa McPherson in seinem Interview bei Village Voice machte. Ich habe dann meinen eigenen, untenstehenden Beitrag geschrieben, der näher auf Mikes eingeht und einige Zusammenhänge herstellt und der zu den sorgfältig gewählten Worten führte, die den Titel dieses Artikels bilden.

Mikes Beitrag:

Ich habe einiges bezüglich Lisa McPherson im Dunkeln gelassen. Ich habe Tony Ortega erzählt, dass ich nichts davon gewusst hatte, dass Miscavige sie bis zu Clear geC/Sed hatte (nur ein paar Monate bevor sie psychotisch wurde), bis ich die Sea Org verlassen hatte, obwohl ich für 4 Jahre auf dem straf- und zivilrechtlichen Streitfall gearbeitet hatte. Dieses hat zu einer Reihe an Fragen und Spekulationen bezüglich  der Bedeutung davon geführt.

Ich habe nicht meine Ansicht erläutert, dass es nicht das Squirrel C/Sing war, was sie tötete (und es WAR squirrel – Lisa McPherson näherte sich mit Sicherheit noch lange nicht dem Zustand Clear), es war die Tatsache, dass Miscavige persönlich an der Fallüberwachung beteiligt war. Das setzte eine Kette von katastrophalen Entscheidungen in Bewegung, auf der Grundlage von „sie nicht zu handhaben würde betrachtet werden als eine Anstrengung COB ins Unrecht zu setzen“.

Als Lisa McPherson zum Fort Harrison gebracht wurde und das unter Verletzung von SEHR besonderen Führungsanweisungen, dass niemals ein Type III auf Flag sein sollte, und unter  Verletzung der C/S-Serien, ging daher der Snr C/S FSO, Alain Kartuzinski, und besuchte Lisa persönlich, um sie zu beruhigen und ihr zuzusichern, dass er sicherstellen würde, dass alles in Ordnung sei. Ich konnte nie seine offensichtliche Verletzung der C/S-Serien und der Introspection Rundown Referenzen, auch nicht der Base Flag Orders von LRH  verstehen. Von da ab wuchsen die ungewöhnlichen Lösungen und Handhabungen lawinenartig an, da die ungewöhnlichen Lösungen die Verrücktheit vermehrten – sie hätte nicht da sein sollen, aber dann versuchten sie einen nicht standardgemäßen „Introspection Rundown“ zu liefern (in VIELEN Arten und Weisen versquirrelt) und während das in keiner Weise irgendein Resultat brachte, hörten si e nicht auf zu hoffen. Lisa hätte an einem Ort sein sollen, an dem sie nichtinvasive Hilfe hätte bekommen können und an dem Mediziner  verfügbar gewesen wären (sie starb an einer Lungenembolie – das passiert in Krankenhäusern mit Ärzten im Notdienst ständig – somit ist es nicht sicher, dass medizinische Behandlung ihr Leben gerettet hätte, aber dort wäre die Chance besser als in einem Hotelraum des Fort Harrison gewesen, mit Leuten, denen aus Angst vor den Konsequenzen davor graute einen Doktor zu rufen.

Aber die Verrücktheit begann mit Alain – der von Miscavige als „inkompetent“ dafür beschimpft worden war, dass er Lisa nicht „korrekt geC/Sed“ hatte und somit Miscavige hatte „einschreiten müssen, um die Sache wieder ins Lot zu bringen“ und gefordert hatte, dass sie Clear attestierte. Einen Monat oder so später unterzog sie sich in Flag dem ERSTEN Introspection Rundown mit einigem scheinbaren Erfolg. Das war auch ein Faktor in der Entscheidungsfindung von Alain.

Ich glaube nicht, dass irgendeine Person, die mit Lisa McPherson befasst war, irgendetwas anderes versucht hat als zu helfen. Ich denke, dass die dummen Entscheidungen, die gemacht wurden, vorrangig aus Miscaviges früherer Beteiligung an dem Fall herstammen, indem damit die Weichen für ungewöhnliche, out tech „Lösungen“ gestellt wurden, die eingesetzt worden waren. Dinge, die ich nie verstanden hatte, bis ich hinterher realisierte, war passiert war.

Martys Beitrag:

Das Folgende war mir nicht klar geworden bis ich weitere zwölf Jahre mit  „Clear“ Fallhandhabungen verbracht habe, beides – innerhalb und außerhalb der Kirche. In den frühen 2000ern habe ich eine Anzahl von Fällen gehandhabt, die hinsichtlich ihres eigenen Erreichens des Zustandes Clear einen gewissen Grad an Unsicherheit hatten. Wenn man den St Hill Special Briefing Kurs (SHSBC) versteht und man außerdem auch L. Ron Hubbards Klarstellungen und Entwicklungen in Bezug auf den Zustand Clear  nach dem SHSBC  (Dianetik Clear spezielles Intensiv – DCSI – und Clear Gewissheits-Rundown) versteht,  gibt es keinen einfacheren Aktionszyklus  im Universum,  als  auszusortieren, ob ein Individuum Clear ist oder nicht.  Weil ich zwischen 2001 und 2004, als ich die Kirche verließ, auf kaum etwas Anderem arbeitete, als auf der  Zurückgewinnung und dem Brückenfortschritt von Tom Cruise und  dem zivilen Verfahren der Lisa McPherson, hatte ich überhaupt nicht dem ausgesetzt,  was Miscavige so eifrig dabei war in die Scientology-Welt einzuführen:  die vollständige Komplikation der Clear Gewissheits-Prozedur mit dem Ziel Leute zum Zusammenbrechen zu bringen und die resultierende Zerstörung zu kontrollieren, um Geld herauszuziehen. Das wurde mir, in Ermangelung eines besseren Wortes, nur kristallklar, nachdem ich gegangen war und mit einer Anzahl an Leuten zu tun hatte, die Miscaviges Schwarzem-Dianetik-Clear-Abwertung s-Rundown – BDCI – unterzogen worden waren.

Scientology ist auf einer Unendlichkeitslogik begründet, die behauptet, dass Absoluta unerreichbar sind. Die Sache, die einem Absolutum in Scientology am nächsten kommt ist meiner Meinung nach der Zustand Clear. L. Ron Hubbard hob in den CCRD Materialien hervor, dass das Meter-Phänomen, das die Aussage über den Zustand durch einen  Clear begleitet, UNVERKENNBAR ist.  Und jeder, der es ehrlich auditiert hat kann attestieren, dass es die akkurateste Sache ist, die L. Ron Hubbard je beschrieben hat.

Das zweite unabdingbare Datum, das L. Ron Hubbard je niedergelegt hat war, dass MAN EINEN CLEAR AUF KEINER ART DIANETIK AUDITIERT. Wenn man die Technologie, den Verstand und Theta (geistige Lebensenergie) wirklich versteht, weiß man, dass die Verletzung dieser Unterlassungsanordnung verheerend destruktive Auswirkungen für das Geistige und die geistige Gesundheit des Empfängers haben könnte.

All dies ist umso heftiger für einen Public, der von der Creme de la Creme des gestutzten „A“-Teams im Mekka der Technischen Perfektion (Flag) gehandhabt wird. Setze diese Aussage auf Steroide, wenn der Pabst selbst direkt jeden Aspekt davon kontrolliert. Der Punkt ist, dass nach Meinung der Publics es keine Frage darüber gibt, dass dies der letzte Zufluchtsort ist. Die Denkart ist: „Wenn ich hiernach versaut bin, dann bin ich endgültig versaut –  für immer.“

Lisa McPherson wurde die Clear-Erkenntnis zugefüttert (die Erkenntnis, die – wenn es mit dem oben erwähnten  UNVERKENNBAREN E-Meter-Phänomen einhergeht – anzeigt, dass eine Person es ehrlich bis zu Clear geschafft hat)  Jahre bevor David Miscavige die gesamte international technische Hierarchie überging, um persönlich ein langwieriges C/S direkt für Lisa zu schreiben. Jeder weiß, dass wenn das Füttern einer Clear-Erkenntnis auftritt (und der PC höchst besessen ist den kulturellen Status zu erlangen, der mit der Bestätigung des Clear-Zustandes einhergeht), der C/S und die Auditoren äußerst kompetent und weise sein müssen, um das Individuum zu der tatsächlichen Erlangung des Zustandes Clear zu bringen. Das C/S von Miscavige informierte Lisa McPherson im Grunde genommen darüber, dass jeder andere C/s und jeder andere Auditor, mit denen sie in den vergangenen zehn Jahres zu tun hatte, kriminell und out-Tech sei und dass nur er, David Miscavige, der Pabst persönlich, verstand, dass sie tatsächlich Clear sei.

Wenig überraschend hatte Lisa innerhalb von Wochen einen psychotischen Zusammenbruch und war im Sommer 1995 im Fort Harrison und erhielt den Introspection Rundown. Ich sage wenig überraschend, da Lisa gewusst hatte, dass irgendetwas nicht richtig gewesen war – der Höhepunkt geistiger Freiheit, nach dem sie seit Jahren gesucht hatte, stellte sie fest, dass Alles bei dem Alten war, was schon immer in ihrem Geist vor sich gegangen war. Mit dem durch die technischen Mitarbeiter Flags ausgefürten Introspection Rundown,– ohne Miscaviges akribisch manipulierender Einmischung – kam Lisa daraus heraus und begann für eine Weile das Leben recht gut zu leben.

Bis zu dem Zeitpunkt, an dem David Miscavige einen ein Monat langen Angriff von verzweifelten, out-Tech Auditing-Programmen anordnete. Jene Programme wurde durch seine blinden und allmächtigen RTC-Repräsentanten auf der Flag Land Basis durchgesetzt. Lisas Auditor war der Snr C/S Flag (Alain Kartusinski)  und so gab es ihrer Meinung nach wieder keine Frage, dass sie sich in den besten Händen derer, die ihre letzte Zuflucht waren, befand. Lisa erhielt Monate von aggressiven Miscavige- C/Sen, die hauptsächlich böse Absichten und schweres Listen behandelten – die Unterlassungsanordnungen der C/S-Serien gegen „das Schwingen gegen die Zäune“  verletzend (eher nach Homeruns trachten, als auf einem Gradienten zu arbeiten, das Letztere ist vor allem besonders wichtig bei einem überrestimuliertem Fall).  Miscavige erzwang False Purpose Rundown und selbst Expanded Dianetik und obendrein noch Listing auf Listing. Und all das während man es Lisa überließ sich durchzukämpfen, während sie dachte: „Dies ist es, was ich mein ganzes Erwachsenenleben hindurch verfolgt habe, Clear.“

Dass Lisa McPherson während dieser Tortur den Verstand verlor, ist für Tech trainierte Leute keine Überraschung. Ihr Auditor, Alain, mit Null Kontrolle über dieses Programmieren und C/Sing, war darauf reduziert worden Lisa zu besänftigen, um ihre Affinität zu ihm als Auditor aufrecht zu erhalten. Er verbrachte mehr Zeit bemitleidend außerhalb von Sitzung mit ihr, als sie in Sitzung zu auditieren.

Und hier ist der Zusammenhang, in dem man das, was Mike oben erwähnte auswerten soll,  dass kein Introspection Rundown an Lisa McPherson während ihres zweiten und endgültigem tragischen psychotischem Zusammenbruch geliefert wurde. Es war der Verzweifelte, der die Verzweifelte führte. Um die Angelegenheit noch zu komplizieren, ordnete der RTC-Repräsentant an, dass Lisa auf der Flag Land Basis aufgrund  einer früheren Anweisung von Miscavige festgehalten werden sollte, der bei  früheren Flag Publics, die einen psychotischen Zusammenbruch gehabt hatten, angeordnet hatte, dass diese gleichermaßen festzuhalten und direkt von dem RTC-Repräsentanten zu überwachen seien. Um diese Angelegenheit noch komplizierter zu machen, war der RTC-Repräsentant in einer vollendeten Gefängniszelle, von Miscavige selbst errichtet. Der Bericht an Miscavige, dass sein C/Sing und Programmieren in einem psychotischen Zusammenbruch resultierte, wäre ihr Selbstmord oder schlimmer gewesen. Somit hoffte nun jeder, der an der Handhabung von Lisas psychotischem Zusammenbruch beteiligt war, dass sie mit Hilfe von vernarrter Fürsorge und Liebe daraus herauskäme – während man versuchte die Angelegenheit in Schweigen zu hüllen. Um die Angelegenheit noch komplizierter zu machen, als es offensichtlich war, dass sich Lisas physischer Zustand verschlechterte, begannen der RTC-Repräsentant und Alain in ihrer entsetzlichen Angst vor Miscaviges Rache zu rationalisieren und zu rechtfertigen, dass  Lisa „sich beruhigte“. Und Lisa endete damit sich gut zu beruhigen, sie beruhigte sich bis zum Tode.

L. Ron Hubbard scherzte in den Fünfzigern nicht herum, als er vor dem Schreckgespenst  des möglichen Gebrauchs der schwarzen Dianetik warnte.

Hinterher klüger, wird es mir nun klarer.

Lisa McPherson wurde auf der Flag Land Basis getötet.

David Miscavige tötete Lisa McPherson.

David Miscavige hat seitdem wenig anderes getan, als sich selbst Recht  zu geben, indem er allen Scientologen das aufzwang, was er bereits Lisa McPherson aufgezwungen hatte.

Marty Rathbun

Original-Artikel

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32 Antworten zu David Miscavige tötete Lisa McPherson

  1. Rita Wagner schreibt:

    Erst einmal ein Hoch dem fleissigen Übersetzer!! Vielen Dank!!

  2. hubert scheer schreibt:

    was ist dazu zu sagen,
    was meine sicht betrifft?
    auf alle fälle mal ein versuch an lisa meine geistige unterstützung im JETZT zukommen zu lassen.
    „lisa ich wünsche dir das es dir besser geht als am zeitpunkt deines ablebens!“

    ich, ich kann lisas zustand so wie ich denke, sehr gut mitempfinden-ich war in einer ähnlichen situation. wenn du clear erreichst ist es keine frage für dich „bin ichs oder bin ichs nicht“-zumindest betrifft das meinen fall. ab hier mein kommentar: als ich auf „alten otv“ gestartet habe fühlte ich die welt als total positiv-die vergangenheit und das über 10 jahre KEINE fallschwierigkeiten. doch DANN: mitten auf otv wurde mir nochmals verordnet von vorne zu beginnen und zwar vom „alten otv“ auf das „neu otv“. ich hatte große gewinne auf dem begonnen „alten otv“, ich fühlte da gehts lang. mein gott dann kamen zustände auf mich zu, und das mitten auf diesem „neuen….blablabla….und dann wurde mir auch noch mitten auf diesem..der angeblich wunderbare FPRD verpasst. dann bin ich fast gestorben und es hätte nicht lange gebraucht und ich wäre wie lisa im grabe verändet. um es jedoch kurz zu fassen: zum glück war ich ausgebilderter klasse v auditor mit viel auditing erfahrung. schlußendlich wurde mir dann – nachdem ich doch durchgehalten hatte (assissts und assissts und reparaturen)-schließlich nachdem die „neuen otv rondows beendet waren-ich konnte „new otv“ attestieren! es gibt davon ein herrliches foto!
    kurze zeit später (1 jahr) kam der zusammenbruch und zwar mit dem tod vor augen!!!!!
    doch! ich war ausgebilderter auditor, was machte ich um mich da selbst raus zu holen und das ohne wieder ein intensiv in einer aosh org zu „spenden“-ich las lrh referenzen. und was las ich da schönes, oh wunder oh wunder „vermischen sie während sie auf einer hauptaktion sind, es mit KEINER anderen hauptaktion“. als ich das las und auf meinen fall sah- BUMMMMMMMMMMM
    alles war rehabilitiert und das bis heute (10 jahre später). mein fehler an der ganzen sache war, nicht bereits damals mein wissen über diese referenz in anwendung gebracht zu haben.
    nun wenn bei mir schon so eine „kleine sache“, mich den tot ins auge sehen lies-was muß verdammt noch mal lisa erlebt haben……
    das als kleinen beitrag meinerseits, vielleicht kann jemand damit im positiven etwas anfangen-ich wünsche es mir…

    in diesem sinne
    gruß
    hubert

    • George schreibt:

      Hallo Hubert,
      so schlimm hatte ich es nicht. Bei mir ging es seit 1979 bis jetzt eigentlich nur um die Thematik Clear. Das war zu bestimmten Zeiten auch schlimm genug. Ich würde es mal so formulieren: mein Fall wirkte sich nicht so sehr auf mein Körper oder meine körperliche Gesundheit aus, sondern auf meine Umgebung. Und das kann einen wirklich fast verrückt machen. Wenn ich mal ein harmloses Beispiel geben darf: ich habe als ein Hobby Gambling. Ich spiele gerne Roulette. Wenn ich dramatisiere dann passiert zum Beispiel folgendes: Ich will auf einfache Chance Rot/Schwarz spielen. Nun gehe ich an den Tisch und warte darauf, dass ich „mein System“ spielen kann. Was passiert? Der Tisch spielt über 40 mal hintereinander Schwarz. Wenn dies das einzige Ereignis dieser Art in meinem Leben gewesen wäre würde ich sagen: „Zufall“. Aber leider passiert mir das in bestimmten Bereichen meines Lebens ständig. Ich kann mir gut vorstellen, wenn man da hinter die Kulissen schauen würde ohne auf der richtigen Stufe dafür zu sein, dass man da sehr wohl durchdrehen kann oder der Körper das einfach nicht aushält was da auf einen zukommt. Oder wenn mit dieser Thematik stümperhaft oder gar absichtlich falsch umgegangen wird.

      • Worsel schreibt:

        Georg, ich kann nicht so recht erkennen, was das Beispiel mit der Frage „Clear?“ zu tun hat.
        Falls Du Lust hast, lass Dir von Feli meine email-Adresse geben. Dann kann man etwas privater kommunizieren.

        • George schreibt:

          Tja Worsel,
          das ist eigentlich ganz einfach. Ein Freund von mir der war nach dem „Du bist nicht Clear“ so geknickt und down, dass er dachte nichts wert zu sein. Er traute sich nichts mehr zu und konnte die ersten Monate danach nur noch als Tagelöhner über die Runden kommen. Bei mir war das ein wenig anders. Wenn ich so ein „Du bist nicht Clear“ bekommen habe oder noch nicht mal zugelassen wurde dazu diese Problematik in Sitzung auszusortieren so hat sich bildlich gesprochen das Leben gegen mich gewendet.
          Nun bin ich einer von 10.000 oder gar 30.000 denen ähnliches passiert ist. Mag sein, dass da draussen immer noch zigtausend „Clears“ mit dieser Sache ungeklärt herumhängen so wie ich. Das hat bestimmt keinen positiven Einfluss. Man nehme jetzt noch die versauten oberen Stufen hinzu und die verschiedenen „Ethik“ Massnahmen.
          Danke für Dein Angebot. Ich weiss ich sollte all das mal aussortieren. Ich bin noch nicht so weit mich das nochmals zu trauen.

        • Worsel schreibt:

          Technisches:
          Durch Erkennen einer Wahrheit lösen sich Probleme, Schwierigketien. (as-is-ness).
          Durch Hinzufügen eine Unwahrheit werden Dinge komplizierter und lösen sich nicht.

          Außerdem: „Wenn der PC sagt, es ist ein falsches Item, dann ist es ein falsches Item.“ (HCO B 1. August 1968)

      • Han Solo schreibt:

        George,
        die Phänomene, über die Du schreibst, sind mir wohl bekannt.

        Ebenso funktioniert es anders herum : auf den OT-Stufen habe ich immer wieder die kleinen „Wunder“ erlebt, wenn etwas, das ich mir wünschte, entgegen aller Wahrscheinlichkeit „zufällig“ Wirklichkeit wurde.

    • Rita Wagner schreibt:

      Vielen, vielen Dank Hubert, dafür, dass Du diese Erfahrungen mit uns teilst!!
      Auch ich kann diese Dinge sehr gut nachvollziehen!! Ich kam zwar nicht bis OT V, doch attestierte ich 1988 Clear in Kopenhagen, was man 1993 verifizieren wollte in Hamburg – ich sehe noch heute das Gesicht des DofP vor mir, als ich die Dosen hinstellte und ihm sagte, dass es mir egal ist, was er mir erzählen will…
      Allerdings war dies auch das Ende meines Brückenfortschrittes. Im Nachhinein betrachtet – Gott sei Dank!!

      • hubert scheer schreibt:

        liebe rita!

        ich kann das sehr gut nachvollziehen!
        1988 war sicherlich ein datum das cob zeigte (zeigen wollte-aus eigeninteresse heraus) was an lrh verüber zu gehen hatte.
        leider kann ich zu dieser zeitspur lrh-cob was diese zeit betrifft nur eines ehrlich aussagen:
        ich war staff als klasse 5 auditor im hgc und meine pcs hatten gewinne die ich per lrh referenzen zuordnen konnte. dein nachdruck auf „gott sei dank“ ist bestätigt dafür aus meiner sicht-DU WEISST selbst wie es um dich steht-und das ist, um was es in lrh scientology und den stufen geht-DU weisst was los ist!
        lg
        hubert

        • Rita Wagner schreibt:

          Vielen Dank für Deine Bestätigung Hubert!
          So rein persönlich habe ich auch das Gefühl, dass 1988 noch eher Standard-Tech zu finden war als später.
          In all dem Durcheinander 1993 hielt ich mich an ein stabiles Datum:
          Immerhin attestierte ich in Kopenhagen, ausserdem war ich dort als Staff und hatte mein Intensiv auch noch selbst bezahlt – alles in allem hatte dies schon einen besonderen Wert, das liess ich mir schon nicht so einfach wegnehmen 😉

      • Günther Schermelleh schreibt:

        Hallo Rita!
        Ist alles nachvollziehbar. Als ich nach endlosen Jahren die Kirche verlies, um bei Ron’s Org in München weiter zu machen, erfuhr ich dort nach dem allerersten Interview Vernichtendes: „Günther, du hast schon sehr, sehr viel in Scientology gemacht, bist aber noch nicht einmal auf der Brücke.“ Da wurde ich endgültig wach. Wie hatte ich meine Zeit und mein Geld verschwendet! Heute stehe ich vorm Abschluss des Solo-Kurses.
        Welten liegen zwischen dem was die Kirche macht und Ron’s Org liefert – unverfälschte Originaltec!!

    • Han Solo schreibt:

      Hello Hubert,

      ich freue mich sehr, dass Du Dich wieder restaurieren konntest !

      Erschreckend ist, dass auf Marty’s Blog wirklich zahllose ähnliche Berichte von Bloggern hinterlassen werden. Mal ist’s ein körperlicher Kollaps, mal ein seelischer Schiffsuntergang, oder ein finanzielles Fiasko, und manchmal alles auf einmal. Stets in engem Zusammenhang mit offenbar vermurkstem Auditing – wobei die Verstösse gegen die Auditing-Regeln oft so offensichtlich sind (für den Ausgebildeten), dass man sich nur an den Kopf fassen kann.

      • hubert scheer schreibt:

        hallo solo

        genau!-an den „bis dahin wissenden-an den kopf fassenden….“
        dumm!? ich weis, aber im nachhinein……sehr leicht beurteilend….in der betroffen situation mitten drin jedoch….sich wohl per lrh wissenden genauigkeit …orientierent…..in sicherer obhut versucht fülend-doch nicht ….. oder ?
        weist du im nachhinein ist man immer (ob nicht clear oder was auch immer, leicht so viel gescheiter……

        lg
        hubert

      • hubert scheer schreibt:

        hallo,
        ja an den kopf fassen kann…als…..,
        du fährst ein auto und die regeln sagen „fahre nicht auf der autobahn auf die linke seite“-plötzlich kommt aber auf der rechten seite ein hase auf deine rechte spur-ich will ihn doch nicht nur wegen der regeln töten – oder? ich weiche auf links aus…..scheiße die regel hat mich wohl eingeholt…..bummm! scheiße- es kam ein auto entgegen das sich an hielt…..reglen hielt……
        im nachhinein ist alles sehr wohl leicht einzuschätzen….das, nur das, will ich damit sagen!
        diese antwort könnte unverständlich sein-verzeiht ich habe einen positiven erfolgreichen 12 stunden tag hinter mir……………..

        gute nacht
        hubert

        • Han Solo schreibt:

          Hubert,

          wenn man auditiert wird, ist man „in Sitzung“ und kann nicht gleichzeitig Auditor und Fallüberwacher kontrollieren.

          Das „an den Kopf fassen“ bezog sich auf jemanden, der als Aussenstehender mit Tech-Training sich das Treiben anschaut.

    • bernd schreibt:

      ich weiß wie du dich da fühltest: In meiner Umgebung laufen viele herum die ihren Cleargewissheitsrundown nicht bestanden haben.
      Ich selbst wäre erst gar nicht bis Clear gekommen. wäre vorher hops gegangen. Bei mir fing es auf den Purif an und auf den Objektiven Prozessen gings richtig ab.Das war vor drei Monaten und wärend der Prozesse bin ich dann gegangen. konnte das nicht ertragen. ich bin nicht geblowt ich gegangen wegen Outtech. Also kann ich mir sehr gut vorstellen wie es den Leuten geht, die nicht Clear assestierten und sich dass L…. nehmen wollten.

  3. Rita Wagner schreibt:

    Lisa ging mir persönlich aus ganz verschiedenen Gründen sehr nahe, nicht zuletzt, da ich vor Ort war als sie starb. Ich wünsche ihr von Herzen, dass sie es sehr gut hat, wo auch immer sie jetzt sein mag!!
    Ja, ich arbeitete ca. 20 m Luftlinie entfernt von dem Zimmer in dem Sie untergebracht war, doch nein, einen Augenzeugenbericht kann ich Euch nicht liefern – ich wusste nicht einmal, was geschah, bis im Mai 2010, da las ich all diese Dinge im Netz!
    Unglaublich – aber wahr! Es dauerte eine Weile bis ich dies konfrontieren konnte.
    Ich erinnere mich gut an Alain Kartuzinski – und wünsche auch ihm ein besseres Dasein, als das was er verlassen hat!!

  4. hubert scheer schreibt:

    hallo rita,
    mich würde deine ganze laufbahn in scientology sehr sehr interessieren-wärst du bereit mir dies informationen-privat kund tun zu wollen unter persönlicher meiner email adresse: lustigelandpartie@aon.at
    freue mich auf eine antwort
    hubert

  5. SKM schreibt:

    Schlimme Sache das mit Lisa McPherson.
    Ich habe mich nie eingehender mit ihrem Vorfall beschäftigt.
    Sehr unschön, was der Manager da verzapft.

    Ich frage mich, was geschehen wäre, wenn Mike und Marty von vornherein gewußt hätten, dass DM den „C/S“ gespielt hat.
    Wahrscheinlich würden sie es mit ihrer persönlichen Ethik nicht vereinbaren können, ihn aus dem Schlammassel zu ziehen.

    • Rita Wagner schreibt:

      SKM,
      wie das mit dem „Nichtwissen“ funktioniert und der Frage, was wäre gewesen wenn, durfte ich „im Kleinen“ nachvollziehen. Es ist reine Spekulation, doch hätten die beiden damals, ebenso wie ich, ganz gezielt die eine oder andere Frage gestellt, hätten sie Dinge herausfinden müssen…, doch sie kamen nicht einmal auf die Idee, Fragen in eine bestimmte Richtung zu stellen und darin liegt das „Geheimnis“!! das ist die Spitze des Eisberges, was „Thoughtstopping“ bedeutet (Gedankenstoppen) !!!

  6. Davide schreibt:

    Auf dem italienischen Blog haben sie dieses Thema auch publiziert, viele Kommentare wurde geschrieben und am Schluss meldete sich die ACADEMIA 8008 (professionelles Auditing von Indis in Italien) mit folgenden Worten:

    1. Una parentesi Theta:
    tre Indipendenti stanno ricevendo Ned Per OTs nell’Accademia8008, più due Indipendenti stanno per terminare OT4 e andranno subito anche loro su OT5.
    Noi rispondiamo così alla soppressione e ai crimini di Miscavige&Co.
    Viva la Tecnologia, viva LRH.
    Lo Staff dell’Accademia8008

    2. Nebenbei etwas Theta:
    Drei Unabhängige werden gerade jetzt auf Ned für OT`s in der Akademie 8008 auditiert, gleichzeitig sind zwei weitere auf OT4, die anschliessend auf OT5 starten werden.

    WIR ANTWORTEN AUF DIESE WEISE AUF DIE UNTERDRÜCKUNG VON MICCAVIGE & CO.
    Hoch lebe die Tech und LRH.
    Die Mitarbeiter der Accademia 8008

    http://www.accademia8008.wordpress.com

    LG Davide

    • Rita Wagner schreibt:

      SuperCool Davide 🙂
      Vielen Dank!!
      Nicht mehr lange, dann gibt es auch in Deutschland nicht „nur“ den deutschen Blog! Doch dazu zu gegebener Zeit mehr 🙂 🙂 🙂

    • Burkhard schreibt:

      Accademia8008: Das ist ja mal eine richtig coole Reaktion. Und was für eine Power da rüber kommt. WOW 🙂

      • Han Solo schreibt:

        Ja, so sind sie, die Italiener.

        Auf Flag gab es immer wieder Haufen laut und begeistert sprechender und rufender Menschen. Beim Näherkommen erwiesen die sich regelmässig als Italiener.

    • OriBa schreibt:

      Hallo an alle und frohe Ostern von mir.
      Ich habe mir gerade den Blog von Accademia 8008 angeschaut und deren Produkte – kann nur sagen, WOW.

  7. Rita Wagner schreibt:

    Frohe Ostern Euch allen 🙂 🙂 🙂

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