Zurück zu LRH – 5

Obwohl es notwendig ist, auf Out-Point wie Out-Tech und auch Out-Ethik hinzuweisen, ist das nicht der ganze Job, z.Zt. erhitzen sich viele Tausende in afrikanischen und vorderasiatischen Ländern über Fragen der Politik und Regierungsform, aber es ist zu befürchten das ihre Bemühungen nur magere Resultate hervorbringen werden. Der Kern schlechter Zustände liegt im Vorhandensein von Bank. Um unserer Umwelt zu helfen, müssen wir die Ärmel hochkrempeln und auditieren.

Hier ein Zitat, von LRH dazu:

Der Stellenwert von Politik

„Der Grundbaustein eines jeden politischen Systems ist das Individuum. Man kann versuchen, diesen Punkt zu umgehen, indem man das Konzept „der Massen” entwickelt. Aber es gibt keine Massen, die nicht aus einzelnen Einheiten aufgebaut sind. Somit ist die einzelne Einheit die Grundlage einer Masse.

Kein politisches System, das auf eine Affenkolonie angewandt wird, hätte irgendetwas anderes zu regieren als Affen. Das ist sicherlich klar.

Ein politisches System, das unter unwissenden, ungebildeten und barbarischen Leuten zu funktionieren versucht, könnte ausgezeichnete Prinzipien haben, könnte jedoch nur im Unwissend-, Ungebildet- und Barbarischsein Erfolg haben, außer man nähme sich Person für Person vor und kurierte die Unwissenheit, Ungebildetheit und Barbarei jedes einzelnen Bürgers.

Das kollektive Denken von Affen ist Affendenken. Ein Faschismus, der von Idioten geführt wird und auf Idioten angewandt wird, wäre Idiotenfaschismus.

Es gibt also keinen Grund zu vermuten, dass irgendein politisches System in irgendeinem Grade besser sei als diejenigen, die es benutzen, um zu regieren oder regiert zu werden.

Der einzige Unterschied zwischen den existierenden politischen Systemen ist ihr relativer Wert dabei, dem Individuum eine Chance zu geben, sich zu entwickeln und eine höhere Ebene persönlicher geistiger Gesundheit und Fähigkeit zu erlangen.

Damit ist jedes System ausgeschlossen, das Hexenjagden betreibt, Chancen zunichte macht oder das Recht unterdrückt, sich durch irgendein brauchbares System zu verbessern, bzw. ein funktionsfähiges System unterdrückt.“ …

… „Jeder Mensch hat mit jedem anderen Menschen die gleiche reaktive Bank gemeinsam. Das ist sein grösster gemeinsamer Nenner.

Die reaktive Bank – der unbewusste Verstand, wie auch immer Sie es zu nennen wünschen – unterdrückt alle anständigen Impulse und unterstützt die schlechten.

Daher ist eine Demokratie ein Kollektivdenken reaktiver Banken. Die Meinung der „Allgemeinheit” ist Bankmeinung.

Jede menschliche Gruppe wird wahrscheinlich nur diejenigen wählen, die sie umbringen werden. Das ist eine Schlussfolgerung aus Experimenten, die im Jahre 1950 tatsächlich durchgeführt wurden.

Die Gruppe hat nur durch die Bemühungen von Individuen Erfolg, die sich über ihre Bank erheben und trotz des bösartigen Charakters von Gruppen und der schwachsinnigen Natur des Kollektivdenkens ihr Bestes für ihre Mitmenschen tun.

Glauben Sie an das einzelne Wesen und arbeiten Sie mit ihm und Sie werden feststellen, dass es im Grunde gut ist.

Wenn Sie nur mit einer Gruppe arbeiten, so arbeiten Sie mit Kollektivdenken, das im Grunde Bank und daher böse ist.“ …

… „Wir können also auf der Grundlage tatsächlicher Nachweise den Schluss ziehen, dass die erste wahre Demokratie dann auftauchen wird, wenn wir jedes Individuum von den bösartigeren reaktiven Impulsen befreit haben. Solche Wesen können vernünftig denken, können über anständige, angemessene und praktisch durchführbare Massnahmen übereinstimmen, und man kann sich bei ihnen darauf verlassen, dass sie nützliche Massnahmen entwickeln.

Bis wir das getan haben, werden wir weiterhin gegenüber menschlicher „Demokratie” kritisch sein – und gegenüber jeglicher anderen politischen Philosophie, die dem Menschen als Heilmittel für seine Beschwerden präsentiert wird.

Eine politische Philosophie kann nicht auditieren. Wir können.“

HCO PL 13. Februar 1965, Ausgabe II
Politik

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Über Felicitas Foster

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8 Antworten zu Zurück zu LRH – 5

  1. Schnoesel schreibt:

    Kein guter Text für die öffentlichkeit. Die müssen sich nicht wundern, wenn sich unsere Politiker ins Unrecht gesetzt fühlen und die Scheuklappen aufsetzen. Es gibt in den Finanzserien haufenweise bissige Bemerkungen über Regierungen. Zum Glück werden diese Richtlinien nicht mal von publics gelesen.

    • Wölfchens Freund schreibt:

      Lieber Schnoesel,
      ich stimme Dir zu, dass die Wahrscheinlichkeit, mit den obigen Aussagen einen Beliebtheitswettbewerb unter Politikern im Allgemeinen zu gewinnen, eher als gering einzuschätzen sein dürfte.
      Ich stimme Dir zu, dass die Verallgemeinerung „Politiker“ auch diejenigen mit erfasst, die sich Mühe geben, wirklich etwas zu verbessern. Ich denke, dass diese Art von Politikern zwar arg in der Minderheit ist, aber dass sie den Wahrheitsgehalt der obigen Aussagen nicht nur bestätigen könnten, sondern dass es ihnen auch möglicherweise neue Gesichtspunkte für die Wahl von Freunden und Verbündeten erschließen könnte und daher für sie eine nützliche Information darstellen könnte.
      Politiker sind nicht weniger Menschen, als Du und ich. Und wenn sie im Plus-Bereich der Tonskala sind, dann haben sie auch selbst mächtige Probleme mit dem Irrsinn in ihrem Umfeld.
      Man braucht nicht bis zu Hitler zurückzuschauen, der demokratisch gewählt wurde. Man muss sich nur einmal vor Augen halten, welche Verwüstungen im Nahen Osten, sowie in Irak und Afghanistan und jetzt in Afrika, in den letzten 20 Jahren unter dem Begriff „Demokratie einführen“ angerichtet worden sind – von Politikern und Regierungen, die demokratisch gewählt wurden. Das ist reine Bank. Nimm das einmal als Statistik.
      Mit der obigen Aussage hat LRH nicht nur gesagt, was unsere Rolle in dem ganzen Zirkus ist (eine unserer Rollen jedenfalls), sondern auch wo das Tor zu einer verbesserten Szene ist. Das finde ich gar nicht so übel.

      „Weisheit beginnt damit, die Dinge beim Namen zu nennen.“
      (altes chinesisches Sprichwort)

      • Schnoesel schreibt:

        ok, Politik ist ein Thema für sich. Ich sehe diese Zunft generell lieber von hinten. Und es hat nichts mit dem Blog Thema zu tun.
        Die meisten von denen sind PR-Leute, in meiner Sprache: „Schwätzer“. Die verkaufen dem Volk die dümmsten Entscheidungen. Schildbürgerstreiche. Sorry

  2. Han Solo schreibt:

    LRH: „Daher ist eine Demokratie ein Kollektivdenken reaktiver Banken. Die Meinung der „Allgemeinheit” ist Bankmeinung. Jede menschliche Gruppe wird wahrscheinlich nur diejenigen wählen, die sie umbringen werden.“

    Und genau deswegen ist das Abnabeln von der Scn-Organisation und das Finden einer Alternative stets ein individueller Prozess und für jeden einzigartig.

    • Rita Wagner schreibt:

      Du sagst es, das Abnabeln von der Scn-Organisation – es ist genau das was geschehen muß! Dazu ist es so wahnsinnig wichtig, dass die Individuen, die die Übereinstimmungen innerhalb der Organisation aufrecht erhalten, verstehen, dass sie Individuen sind und aus genau diesem Grund wertvoll und wichtig sind und dass sie nicht verloren sind wenn sie aufhören diese Übereinstimmungen weiterhin zu kreieren!
      Dazu braucht es die ‚Trägerwelle‘, die Verstehen heißt und die, die diese kreieren, sind hier draußen!
      Mit jedem neuen Artikel und jedem neuen Stückchen Tech, mit dem wir hier draußen die Situation besser verstehen, brechen wir Löcher in die Mauer der (falschen) Übereinstimmungen.
      Dieser Artikel trägt sehr viel dazu bei!

  3. Wölfchens Freund schreibt:

    Der folgende Text stammt sind aus dem SCIENTIFIC AMERICAN vom 23.April 2010. Er belegt eindrucksvoll am Beispiel von Regierungen beschlossener Kriege, dass Bevölkerungen durchaus anderes denken und fühlen, als ihre gewählten Vertreter.

    „Studien an Veteranen des Zweiten Weltkriegs legen allerdings nahe, dass sehr wenige Männer von Natur aus kriegerisch sind. Die Psychiater Roy Swank und Walter Marchand fanden heraus, dass 98% der Soldaten, die 60 Tage anhaltenden Kampfes mitgemacht hatten, an psychiatrischen Symptomen litten, zeitweilig oder chronisch. Die zwei aus den 100 Soldaten, die durch lange Kampfzeiten unbeeinträchtigt erschienen, wiesen „aggressive psychopathische Persönlichkeiten“ auf, berichteten die Psychiater. Anders ausgedrückt, hat der Kampf diese Männer nicht verrückt gemacht, weil sie schon von Anfang an verrückt waren.
    Erhebungen an Infanteristen des Zweiten Weltkriegs durch Brigadegeneral S.L.A. Marshall von der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika ergaben, dass nur 15 bis 20 Prozent ihre Waffen im Kampf abgefeuert hatten, sogar obwohl ihnen das befohlen worden war. Marshall schloss daraus, dass die meisten Soldaten es vermeiden, auf den Feind zu schießen, weil sie das Töten genauso fürchten wie das Getötetwerden. „Das durchschnittliche und gesunde Individuum,” behauptete Marshall in seinem nach dem Krieg veröffentlichten Buch Men Against Fire (Männer gegen das Schießen), „hat einen derartigen inneren und normalerweise nicht wahrgenommenen Widerstand gegen das Töten eines Mitmenschen, dass er nicht willentlich töten wird, wenn es möglich ist, aus dieser Verantwortung herauszukommen … Am entscheidenden Punkt wird er zum Kriegsdienstverweigerer.”
    Kritiker haben Marshalls Behauptungen bestritten, aber die Armee der Vereinigten Staaten von Amerika nahm sie so ernst, dass sie ihre Ausbildung umorganisierte, um in den nachfolgenden Kriegen die Feuerquoten zu steigern, laut Dave Grossman, einem ehemaligen Oberstleutnant der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika und Psychologieprofessor in West Point (Militärakademie). In seinem 1995 erschienenen Buch On Killing (Über das Töten) argumentiert Grossman, dass Marshalls Resultate erhärtet worden sind durch Berichte aus dem Ersten Weltkrieg, dem amerikanischen Bürgerkrieg, den Napoleonischen Kriegen und anderen Konflikten. „Der außerordentliche Mangel an Enthusiasmus am Töten eines Mitmenschen findet sich in der gesamten Militärgeschichte,” bestätigt Grossman. “

    SCIENTIFIC AMERICAN > http://www.scientificamerican.com/blog/post.cfm?id=why-soldiers-get-a-kick-out-of-kill-2010-04-23

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