Freunde von LRH – 14

Lösungen und falsche Warums

„… der Stoff, aus dem Särge gemacht sind“

In den letzten 20 Jahren – auf Scientology-Veranstaltungen wie auch in speziellen Unterweisungen an ausgewählte Mitarbeiter und Mitglieder hinter verschlossenen Türen – hat COB eine Anzahl verschiedener Warums für den Mangel an Ausbildung von Auditoren in großem Umfang bekannt gegeben.

Im Folgenden untersuchen wir drei bekanntesten dieser Warums.

1 Das Goldene Zeitalter der Technologie

Mit bereits weltweit sinkenden Ausbildungsstatistiken veröffentlichte COB 1996 seine erste große Lösung für das Problem – das Goldene Zeitalter der Technologie.

Hierbei verkündete er sein inzwischen berühmtes Warum:

„Die Blinden haben die Blinden geführt.“


2 Das Goldene Zeitalter des Wissens

8 Jahre später, in 2004, waren die Ausbildungsstatistiken deutlich niedriger als vor der Einführung des goldenen Zeitalters der Technologie. Da präsentierte er seine zweite Lösung – da goldene Zeitalter des Wissens, Phase I.

Hierbei verkündete er ein neues Warum:

„Keine Gradkarte, die Sie durch die Materialien führt.“

Er erklärte, dass Scientologen nie zuvor gewusst hatten, welche Materialien sie studieren sollten oder in welcher Reihenfolge. Der COB behauptete, dass wir alle in der „Matrix“ gewesen waren. „Dies war“, so folgerte er, „das Warum, das sich direkt vor euren Augen befand, aber das ihr bloß nicht sehen konntet.“

3 Die Grundlagen

Drei Jahre später waren die Ausbildungsstatistiken so niedrig wie noch nie. Da präsentierte der COB das goldene Zeitalter des Wissens Phase II oder auch die „Basics“ (die grundlegenden Bücher und Vorträge).

Da machte er auch sein jüngstes Warum bekannt:

„Kein Scientologe hat jemals die Grundlagen von Scientology verstanden, weil die Schreibkräfte Missverständnisse hatten.“

Jedes dieser Warums setzt frühere Ausbildung als irgendwie fehlgeleitet oder unvollständig herab, obwohl zehntausende von Mitgliedern, die während dieser Zeit ausgebildet wurden, dies anhand von Checksheets taten, die von LRH geschrieben (oder genehmigt) worden waren – wobei LRH oft direkt zugegen war.

Bis zum heutigen Tage bezeichnet der COB Auditoren, die vor 1996 ausgebildet wurden, als blind, verirrt, und in ihrem Verständnis von Scientology unzulänglich.

LRH empfand es aber anders:

„Ausgezeichnete Ausbildung von Auditoren ist jetzt für jede Akademie erreichbar.“ 

HCO PL 26. Mai 1961 Ausgabe II
KSW Serie 2, Qualität zählt

„Mit dem, was wir heute wissen, gibt es keinen bei uns eingeschriebenen Studenten, der nicht ordnungsgemäß  ausgebildet werden kann“.

HCO PL 7. Februar 1965
Die Funktionsfähigkeit der Scientology erhalten

„Ich brauche etwa drei oder vier Wochen, um einen Auditor durch seinen Kurs zu bekommen und damit er einen guten schnitzerfreien Job macht“.

HCOB 16. August 1972
C/S Serie 84, Fehlerfreie Fallüberwachung

„Das extrem hohe Kaliber an Auditoren, das wir hervorbringen, verursacht, dass vor Verblüffung nach Luft geschnappt wird, wann immer diese ausgezeichneten Absolventen in ein Gebiet zurückkehren.“

HCOB 8. März 1962
Der schlechte „Auditor“

„Die überwiegende Mehrheit von Auditoren hat ein hohes professionelles Bewusstsein und ist bereit, zu studieren, zu üben und alles Mögliche zu unternehmen, um ihre Tech zu perfektionieren“.

HCOB 22. Januar 1977
KSW Serie 21
In Tech – die einzige Art, sie zu erreichen

„Im Großen und Ganzen leisten Auditoren ziemlich gute Arbeit“.

HCOB 22. Juli 1963 Ausgabe III
Technische HGC-Prozesse und Ausbildung in der Org

„Wir sind und waren schon immer im Geschäft der Ausbildung von Auditoren. Wir können das nun schneller und wirksamer tun, als je zuvor.“

LRH ED 299 INT, 28. September 1978
Das Ende endloser Ausbildung

Wie man vorstehend gesehen hat, sind die Statistiken für die Ausbildung von Auditoren mit der Verkündung jedes neuen „Goldenen Zeitalters“ tiefer und tiefer gesunken. Dies ist so sehr der Fall, dass eine von Ende 2008 bis Anfang 2009 durchgeführte informelle Erhebung bei nahezu jeder landesweiten Klasse V Org enthüllte, dass die überwiegende Mehrheit dieser Orgs darin versagt auch nur einen einzigen großen Auditorenkurs-Abschluss in irgendeinem Monat zu produzieren.

Laut LRH beweist solch ein Zusammenbruch der Statistiken zweifelsfrei, dass jedes selbst ernannte „Goldene Zeitalter“ auf einem falschen Warum basiert.

„WARUM = der gefundene grundlegende Missstand, der dazu führt, dass Statistiken wieder ansteigen.

VERKEHRTES WARUM = der nicht korrekt identifizierte Missstand, der bei der Verwendung nicht dazu führt, dass Statistiken wieder ansteigen.

… Das Finden und Korrigieren des wirklichen WARUM führt direkt zurück zu verbesserten Statistiken.

Ein falsches Warum, das korrigiert wurde, wird die Statistiken weiter nach unten drücken.“

HCO PL 13. Oktober 1970 Ausgabe II
Datenserie 19
Das wirkliche Warum

„Eines der ersten Dinge, die Ihnen sagen werden, dass Sie aufgrund eines falschen Warums gehandelt haben, ist, dass die Statistiken sanken – denn es entfernte sich noch weiter von der idealen Szene.“

HCO PL 15. März 1977RA
Datenserie 41RA
Evaluation: die Situation

„Ein wirkliches Warum muss zur Verbesserung der existierenden Szene führen …

… ‚Aufgrund eines falschen Warum‘ zu handeln ist der Stoff, aus dem Särge gemacht sind.

… Verkehrte Warums bewirken, dass Leute sich halb zu Tode arbeiten, sich mit einem Programm befassen, dass fehlschlagen wird, und zwar ganz gewaltig fehlschlagen wird.“

HCO PL 17. Februar 1972
Datenserie 23
Richtiges Format und korrektes Vorgehen

Laut LRH ist jedes falsche Warum eine Willkürlichkeit. Wenn man es zur Arbeitsgrundlage macht, muss man neue Willkürlichkeiten und neue Out-Tech einführen, in der Bemühung die Probleme zu lösen, die durch das falsche Warum verursacht wurden.

„Eine Willkürlichkeit ist wahrscheinlich nur ein falsches Warum, dass bestimmungsgemäß an seinem Platz bleibt. Und wenn dem so ist, wird es den Zusammenbruch des Bereiches verursachen.“

HCO PL 13. Oktober 1970, Ausgabe II
Datenserie 19
Das wirkliche Warum

„Die Einführung einer Willkürlichkeit in ein Problem oder eine Lösung lädt zur weiteren Einführung von Willkürlichkeiten in Probleme und Lösungen ein.“

Scientology 0 – 8, Das Buch der Grundlagen
Kapitel 5, Die Logiken und Dianetikaxiome, Logik 15

„Jedes Mal, wenn eine Willkürlichkeit eingeführt wird, hat das zur Folge, dass die Vernunft und der Ton der Gruppe als Ganzes reduziert wird, und es wird unvermeidlich sein, zwei oder drei weitere Willkürlichkeiten einzuführen.“

LRH Artikel vom 11. Dezember 1950
Gruppendianetik

„Eine Untersuchung enthüllt, dass Orgs einfach und einzig verkümmern und straucheln, weil lebenswichtige Aktionen fallengelassen oder abträgliche Willkürlichkeiten eingeführt werden.“

HCO PL 29. Dezember 1971RB
rev. 4. September 1990
Der Zweck des Flag Repräsentanten

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Über Felicitas Foster

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Eine Antwort zu Freunde von LRH – 14

  1. Rita Wagner schreibt:

    Vielen Dank für diesen Artikel!!!
    So wahr, so offensichtlich, so einfach und deswegen absolut heiß!!!
    Es ist ganz genau das was LRH sagt – der Stoff aus dem Särge gemacht sind!
    Wer traut sich? Wer schaut wirklich mal nach – in seiner Scientology-Umgebung?
    Die, die sich trauten, sind nicht mehr drinnen!!!
    Dieser Artikel gehört in flammenden Buchstaben an jede „Kirchen-Tür“ geschrieben!!

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