Zustandszuweisung Verrat – David Miscavige

Veröffentlicht am 12. Juli 2012 auf Marty Rathbuns Blog

Ich behaupte, dass der folgende Brief von Dani Lemberger Effekte verursachen wird, wie etwa der Brief von Luis Garcia, die E-Mail von Debbie Cook und Karen de la Carrieres E-Mail bezüglich ihres Sohnes Alexander Jentsch. Er ist eine Referenzen-Ausarbeitung, die es wert zu studieren ist. Bitte sorgt dafür, dass er die Verbreitung erhält, die er verdient.

Mosey, Dani, Tami, and Marty im Casablanca, Tejas

Dani Lemberger, Dror Center, Haifa, Israel

11. Juli 2012

Liebe Freunde, Mit-Scientologen,

Die Geschichte des anliegenden Briefes:

Die Niederschrift des anliegenden Briefes, „Zuweisung des Verrats-Zustandes – David Miscavige“, wurde von Dani Lemberger und den Führungskräften des Dror Centers am 10. Juli 2012 vollendet.  Das geplante Datum der Veröffentlichung war der 4. Juli 2012, nach der Rückkehr von Tami und Dani aus den USA.

Tami und Dani fuhren am 10. Juni nach New York. Am 20. Juni flogen wir nach Corpus Christi, Texas, wo wir acht Tage mit Marty und Monique Rathbun verbrachten. Wir genossen eine fabelhafte Gastfreundschaft und setzten unsere Erforschung von „Independent Scientology“ fort. Am 28. Juni flogen wir nach Tampa, um dort ein paar Tage mit unseren Freunden in Clearwater (CW) zu verbringen und am 30. Juni zu vereinbarten Interviews in Flag zu gehen.

Als wir am 28. Juni um 20 Uhr am Tampa Flughafen gelandet waren, wurde uns ein Brief vom HCO Flag ausgehändigt, der uns informierte, dass wir zu unterdrückerischen Personen (SPs, exkommuniziert) erklärt worden waren. Wie haben niemals die Erklärung zur unterdrückerischen Person selbst gesehen. Unsere Freunde in CW waren von der „Erklärung“ früher an dem Nachmittag unterrichtet worden, weswegen sie uns nicht in ihrem Haus übernachten lassen konnten. Um Mitternacht checkten wir uns in einem Hotel in CW ein.

Wir konnten keinen unserer „alten“ Freunde in CW treffen, machten aber ein paar neue Freunde: Mike Rinder, Christie Collbran und den gewaltigen Jack King Rinder. Die Rinders ließen uns sich zu Hause fühlen und stellten uns viele weitere „Indies“ vor, loyale Scientologen, die von der Kirche fliehen mussten, um Scientology friedlich und auf ehrliche Weise zu praktizieren.

Offensichtlich werden viele der geplanten Empfänger dieses Briefes diesen nun nicht mehr lesen, denn denjenigen, die von der Kirche eingeschüchtert wurden, ist es nicht erlaubt irgendeine Kommunikation von uns zu empfangen. Wir sind stolz und erleichtert Teil der schnell expandierenden „Indie“-Bewegung zu sein. Es ist schmerzhaft so langjährige Freunde zu verlieren, aber unsere neuen Freunde sind mutig und von hoher Integrität und wir teilen das Ziel Scientology für alle erhältlich zu machen.

Die Tage der Monopole und Tyrannen sind vorüber. Nun, selbst im Nahen Osten. Bashar al-Assad schlachtet seine Leute, damit er die Macht über die Ruinen von Syrien behalten kann. Miscavige erklärt die Hälfte der Scientologen (zur unterdrückerischen Person), damit er seinen Würgegriff bei der anderen Hälfte beibehalten kann – geblendet, verwirrt und ignorant.  Zinedine Ben Ali, Hosni Mubarak, Muammar Gaddafi sind weg. Assad und Miscavige werden bald folgen.

Meine lieben Freunde, bitte nehmt euch die Zeit und lest den anhängenden Brief. Gebt ihn an all eure Freunde weiter. Wir sind die Freunde von L. Ron Hubbard, dem größten Freund der Menschheit.

In Liebe,
Dani Lemberger

Der vollständige Brief, der mit dem obigen Deckblatt beginnt, ist im PDF-Format angehängt, damit es leicht ist ihn für die weitere Verbreitung herunter zu laden:

Ein offener Brief an alle Scientologen

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Über Felicitas Foster

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65 Antworten zu Zustandszuweisung Verrat – David Miscavige

  1. Schnoesel schreibt:

    Es wurden schon 1984 oder 1986 SP-Declares für DM ausgestellt und veröffentlicht.
    Ihr seht doch dass es nicht funktioniert. Hitler wäre auch nicht einfach so verschwunden, weil
    man ihm einen Zustand zugewiesen hat. Wahrscheinlich hätte er sich totgelacht, so wie ich
    *loool

    • Worsel schreibt:

      Schoesel,
      zu: „Ihr seht doch dass es nicht funktioniert.“. Wie kommst Du zu dieser Meinung, das dies nicht funktioniert hat? Schau‘ noch einmal hin.
      Sehr viele Tausend haben diese Veröffentlichungen gelesen, denn sie werden nicht geheim gehalten und nur ausgewählten Personen gezeigt, um sie aufzuhetzen. Auch David Miscavige kann sie lesen oder dazu Stellung nehmen, wenn er etwas Unwahres darin findet und er dazu Stellung nehmen möchte. Sie enthalten überprüfbare Fakten.
      Viele Tausend haben sich entschieden, die Technologie von L. Ron Hubbard so zu bewahren, wie sie war und funktioniert und anderen damit zu helfen. Ohne die Abzocke, ohne den Zwang des Gruppendenkens. (Du sieht den Unterschied hier direkt vor Deinen Augen. Was meinst Du, wäre mit Dir in der CofS geschehen, wenn Du schnippische Kommentare der Art verbreitet hättest, wie Du es hier tust? Mach doch mal die Augen auf!)
      Mittlerweile gibt es die gesamte Brücke außerhalb der CofS, sogar die original OT-Stufen von LRH, die inhaltlich nichts mit ihren neuen Namensvettern zu tun haben. Die Brücke, die innerhalb der CofS nicht mehr geliefert wird, kannst Du inzwischen nur noch ausserhalb beschreiten!
      Vielleicht müsste ich auch einmal einen Artikel über das Schreiben einer Ethik-Order schreiben. Bis dahin lies Dir den Richtlinienbrief gleichen Namens von LRH durch. Durch das Bekannt-Machen der wahren Daten wird ein Gruppenengramm entfernt (Ein Rätsel und Verwirrungen, welche bei Gruppenmitgliedern angerichtet worden sind. Es ist eine Methode, Verstehen in der Gruppe wiederherzustellen.)
      Wenn Du denkst, dass eine Zustandszuweisung nur bewirken soll, dass jemand eingeschüchtert zum „Ethik“-Officer schleicht, dann solltest Du Deine Sicht korrigieren.
      Die Form, in welcher den Gruppenmitgliedern dies mitgeteilt wird, ist zweitrangig. Ob als Artikel, als Zustandszuweisung, etc. oder als schnippischer Kommentar – das ist fast schon Geschmackssache, aber wenig erheblich.
      Das wichtige ist: sind die Dinge wahr, die darin beschrieben werden? Denn dann werden sie helfen. Wenn sie unwahr sind, werden sie nur die Verwirrung vergrößern. Insofern ist Dein Kommentar zwar vielleicht provokant, jedoch nicht sachlich zutreffend.
      Worsel

  2. Roger from SwitzerlandThought schreibt:

    Tja Schnoesel: Nomen est Omem.
    Sagst ja selber was Du bist .
    Lies noch mal das ganze ohne Schnoeselhaftigkei und erzähle mir die Unterschiede zu Hitler ! 🙂

    • Schnoesel schreibt:

      Es geht um die „Armee“ und die Administration die hinter ihm steht. Deshalb kann er sich dort oben halten, und nur deshalb. (Das gillt für beide) Er gibt einen Pfifferling auf die Kritik.
      Der Unterschied zu Hitler ist nur die Grössenordnung von Macht, die delegiert wird oder ihm zufliesst. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass Ihr ziemlich blauäugige Einschätzungen darüber macht, was für Anstrengungen erforderlich sind, so einen Typen wie Miscavige zu Fall zu bringen. Mit dem Schreiben von gelben Zetteln alleine ist es halt nicht getan.
      „The Worst policy of all is to besiege walled cities“
      Sun Tsu „The Art of War“

      • Roger from Switzerland Thought schreibt:

        Ok, Ok ich sehe einfach die Tasache, dass eine ganze Mission sich von der Kirche losgesagt hat und das ist richtig so. Drum kann ich deine Kritik an der Zustandszuweisung nicht verstehen. Die Erkentniss des richtigen Zustand hat die ganze Mission dazu gebracht sich loszusagen.

        Desgleichen, als genügend Leute über den Zustand von Hitler Bescheid wussten war er fertig.
        Das gleiche wird mit DM passieren, auch wenn Du die Leute runtermachst die dran arbeiten es bekannt zu machen!
        Wer sind deine Freunde?

        • Schnoesel schreibt:

          Die Frage ist nicht wer meine Freunde sind. Die Frage ist welche Methoden werden verwendet um Ziele zu erreichen.
          In diesem Brief oben werden die kürzlich gestürtzen Diktatoren erwähnt, und die Hoffnung, Forderung oder das Postulat aufgestellt, dass DM folgen wird.
          Es wird völlig ignoriert, welche Anstrengungen erforderlich waren um diese Dikatoren loszuwerden. In Ägypten und Tunesien sind 100 tausende auf die Strasse gegangen.
          Es gab Kämpfe und vermutlich versteckte Intrigen hinter den Kulissen.
          Es gab Unterstützung in Sachen Waffen und Propaganda, vermutlich von ausländischen Regierungen bzw. deren Geheimdiensten.
          Ich will hier niemand niedermachen. Ich sage nur dass die Einschätzung über die Anstrengungen falsch eingeschätzt sind. Solange die Regierung, der Kongress und der Senat in den USA, hinter der Kirche stehen, wird nichts passieren (Meine Vorhersage).
          Ich sage, dass nur die US Regierung wirklich die Power hätte, DM das Genick zu brechen, indem sie eine vollständige Untersuchung über die Vorkommnisse einleitet.
          Sie wird das aber nicht machen. Sie hat mit der Ablehnung der Petition bewiesen, dass sie sich nicht einmischt. Im übrigen war die Steuerbefreiung, der cleverste Schachzug der Regierung bzgl. SCN überhaupt. Damit haben sie entschieden die Kirche sich selbst zu überlassen. Ich wette die amüsieren sich nur über das ganze Theater. Die sind jetzt fein raus und gucken zu.

          In diesem Zusammenhang behalte im Auge, dass nicht einmal 1977/78, nach dieser Arie mit dem GO/Snowwhite, der Kirchenleitung oder der Kirche der Garaus gemacht wurde, obendrein zu einer Zeit, als sie nicht tax-free status hatte.

          Andere Sache:
          Beispiel:
          Seit 30 Jahren geht nun dieser sogenannte Ethik Gradient:
          Bekanntmachen von Verbrechen in der Öffentlichkeit (die von DM) voran. Dreissig Jahre Whistleblower, WAS IST PASSIERT? NIX.

          Wenn dieser Ethik Gradient nicht beisst, so heisst es, dann nimmt man den nächsten! oder den übernächsten. Es wird aber nicht gemacht!
          Die ach so standardgemässen Scientologen übersehen diese Tatsache vollständig, sie hängen alle fest im Whistleblowing. Es ist gut, in der Öffentlichkeit zu sprechen und zu informieren, aber man muss sich nicht jeden Tag wiederholen, was mich zu Marty Rathbun bringt. Seine einzige MEssage ist: Miscavige=Drecksack.

          PS: Annegreth weiss wer ich bin.

        • Felicitas Foster schreibt:

          P.S. Hatte sie mir schon vo einiger Zeit erzählt, dass sie es weiß. 🙂
          Feli

        • annegreth schreibt:

          Lieber Schnoesel,
          Deine Identität ist aber gewahrt und geb ich nur preis, wenn Du das wünschst.
          Bezüglich des Themas seh ich das mittlerweile ziemlich locker – in der Art :
          Wenn es jemand gut tut, seinen Unmut kundzutun und eine Zustandszuweisung zu schreiben , so kann ich das akzeptieren, ohne dass ich mich gezwungen sehe, das gleiche zu tun. Jeder , der rausgeht hat seine eigene Geschichte und seine eigene Art und Weise, mit der Vergangenheit umzugehen. Und das ist alles legitim, auch wenn es nicht direkt auf das Co$ Management eine Wirkung hat. Wichtig ist dass es einem selbst gut tut. Miscavige sitzt eh in seinem eigenen Käfig. Und so er genug Helfer hat und Geld , wird er noch einige Zeit da sitzen.
          Ich persönlich muss auch nicht zwingend jemand aus der „Kirche“ rausbringen oder enlighten rauszugehen. Das geht nämlich nicht. ( Konnt ich am Anfang auch nicht verstehen, dass andere nicht sahen, was ich sah ) Jeder der rausgeht hat irgendwann sein „aha“-Erlebnis . Und das muss man selbst haben – vorher schaut man wirklich nicht – oder – man richtet sich nach einer Person , der man vertraut – wie z.B. Debbie Cook oder Marty oder wer auch immer , sich selbst eingeschlossen.
          Es ist alles ein Prozess. Was ich angefangen habe ist, Leuten, die mir aus der Organisation schreiben, darauf hinzuweisen, dass meine Commline offen ist. Es kann sich daraus ein Gespräch entwickeln, in dem man die eigen Haltung klar machen kann, ohne den anderen falsch zu machen. Und ich verfolge das auch nicht weiter. Man kann nie sagen, was sich daraus eines Tages entwickelt.
          Ok , ich will hier nicht länger philosophieren. Ein kluger Mann hat mal gesagt, man kann die Welt nicht ändern, aber sich selbst kann man ändern.

        • Schnoesel schreibt:

          Gretl, selbst wenn du denen meinen Namen sagst, ist es wahrscheinlich dass sie mich nicht kennen.
          Ein Wort noch zu MArty, und Roger aus Switzerland. Es mag sein dass es manchmal so aussieht, als würde ich position für die Kirche beziehen. Dem ist nicht so.
          Damit klar ist zu welcher Fraktion ich gehöre:#
          Die wirkliche Sache die mich an MArty stört ist, dass er sich bis heute hartnäckig weigert mit den LEichen die auf seinem Weg liegen in Kommunikation zu gehen, und so eine Art Liability macht.
          Das beste Beispiel ist Gerry Amstrong. Als ich den e-mail traffic zwischen MArty und Gerry gelesen habe ist mir wirklich der Hut hochgegangen.
          Dieser Kerl , Marty, hat es nicht mal nötig gehabt sich eine oder zwei Stunden mit Gerry hinzusetzen und über die Dinge zu sprechen die in der Vergangenheit passiert sind.
          Kein Wort der Entschuldigung. Nichts: im Gegenteil. Es ist an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Anstatt sich Verbündete zu machen und die Wogen ein wenig glattzubügeln beschuldigt er Gerry dass er seit dreissig Jahren ein Opfer ist und führt dies als Begründung an sich nicht mit Ihm zu treffen. Ungeachtet dessen dass Arnie Lerma und Gerry natürlich radikale Positionen zu LRH und SCN beziehen werden sich die auch in Zukunft nicht grün werden. Trotzdem hat Marty nichts besseres zu tun als jetzt in seiner Position Gerry auch noch ins Unrecht zu setzen.
          Gerry ist nur ein Beispiel. Es gibt gewiss noch 2-3 Dutzend mehr. Ich sage euch, MArty ist in Gefahr. Es gibt da draussen Leute, die immer noch stinksauer sind weil Marty seine Verantwortung für die Fair Game Nummern immer noch ablehnt und nur mit dem Finger auf DM zeigt. Ich bin sicher, dass es Leute gibt die nur darauf warten dass MArty eines Tages zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Und MExico ist ganz bestimmt der falscheste Ort für ihn. Das wirkliche Übel aber ist, dass wenn MArty eines Tages wirklich mal einen Baseballschläger küsst, DIE KIRCHE und OSA, die lachenden Dritten sind. Dieser Kerl denkt nichts.
          Ich erinnere mich an einen Kommentar von ihm wo er einer kritische Sichtweise ausgesetzt war. Seine Antwort war ohne auf den Sachverhalt einzugehen: Ich empfehle dir eine vollständige Drogenhandhabung. Junge, das ist schon so grotesk, dass es schon fast zum lachen ist. Dieser Kerl will ein Auditor und ein ausgebildter Scientologe sein.
          Ich verstehe dass er nicht über jeden Stock springen muss der ihm hingehalten wird.
          Aber es gibt berechtigte Fragen und Kritik, mit denen er sich auseinandersetzen sollte.
          In der Öffentlichkeit verhält er sich „politisch korrekt“. Handzahmer Aussteiger. Auf seinem Blog macht er den dicken MAx, wertet andere Sichtweisen ab, und er akzepitiert schon gar nicht irgendeine Kritik, die gegen ihn gerichtet ist.
          Es ist gut dass er den Truth Rundown geschrieben hat, und er hätte dabei bleiben sollen genau diese MEssage weiterzutragen.
          Danke fürs zuhören

        • Wölfchens Freund schreibt:

          Schnoesel,
          was ist deine Absicht, wenn du hier auf diesem Blog Kommentare schreibst?

          Am 19. um 7:38 Uhr hatte Worsel dir geantwortet und den Schmarrn sanft korrigiert, den du geschrieben hast. Darauf hast du nicht mehr geantwortet.
          Und am 20. um 19:41 Uhr scheibst das gleiche Zeugs an Roger. Hast dir gedacht, das merkt keiner, wenn du noch so ein paar andere Themen hineinmischt?
          Eine Ethik-Order IST der standardgemäße Weg, um damit umzugehen. Nicht nur das. Er IST wirksam und unglaublich viele Dinge werden und wurden dadurch bewirkt. (Es gibt übrigens viel mehr, als nur die zwei Ethik-Orders, die du aufführst.)

          Also, was ist deine Absicht, wenn du hier auf diesem Blog Kommentare schreibst?
          Deine Kommentare waren mir schon seit langem aufgefallen, weil sie zwar manchmal intelligent, aber fast immer antagonistisch waren. („fast immer“, weil ich bestimmt nicht alle gesehen habe). Aber bei diesen, die ich gelesen habe fällt mir auf, dass du nie von dem Antagonismus hochkommst, sondern dass du das „schnippische“ Genörgel konstant beibehältst. Andere verstehen etwas. Ich habe vieles dazugelernt und mich über mein neues Verstehen gefreut.

          Du hast mal geschrieben, du hättest die Daten-Serie studiert. (Weiter unten schreibst, „mann muss kein Warum suchen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist…“ usw. ) Wenn ich das lese, denke ich, du hast nur die Seiten umgeblättert. Aber verstehen oder anwenden war nicht an der Reihe. Was hast du dagegen, dass ein warum gefunden wird? Was ist mit den anderen Kindern, die noch nicht in den Brunnen gefallen sind? Ohne den Grund für den Irrsinn zu finden, wie willst du etwas handhaben?
          Willst du überhaupt etwas handhaben? Oder nur irgendetwas angreifen oder stoppen?

          Ob Annegret deinen Namen kennt, ist doch völlig unerheblich. Das sagt nichts über deine Absichten aus. Was ist deine Absicht, wenn du hier auf diesem Blog Kommentare schreibst?

          Warum ich diese Frage stelle? Weil ich langsam den Eindruck bekomme, du möchtest einfach nur nörgeln und das Niveau dieses Blogs nach unten ziehen und stoppen und zerstören. Entweder bist völlig festgefahren auf der Tonstufe oder du läufst ein Program. (oder du schaffst es dich zu ändern)

          Also, was ist deine Absicht, wenn du hier auf diesem Blog Kommentare schreibst?

  3. Rita Wagner schreibt:

    Die Zuweisung ist wahr und wichtig – weniger für DM selbst als für die, die diesen Zustand zuweisen, bzw. mit der Zusweisung übereinstimmen – also jedem ‚Sehenden‘. Das macht sogar denen Sinn, die keine Ahnung von Zuständen haben, weil Verrat ganz einfach genau das ist, was es ist – VERRAT! Mit der ausgesprochenen und zugewiesenen Wahrheit kommen die Steine ins Rollen!! Schaut in die Medien – Scientology füllt das Sommerloch und es ist noch nicht zu Ende!!

  4. George schreibt:

    Eine unterdrückerische Person kann nur deswegen einen Effekt erzielen, weil andere sich dieser unterdrückerischen Person entgegen stellen. Sei das nun offen oder versteckt. So lang wie man sozusagen mit dieser Person „verbunden“ oder „eingehakt“ ist kann diese Person einen Effekt ausüben. Eine Zuweisung eines Zustandes soll dabei helfen zu erkennen was die andere Person ist und somit zum „Aushaken“ beitragen. Nun klappt das aber nur dann, wenn die exakte Wahrheit bekannt gemacht wird. Es genügt nun nicht zu schreiben „Mister X ist eine unterdrückerische Person“. Das löst nichts auf. Wenn ein Unterdrücker z.B. durch Bestechung von Mister Y und Z an die Macht gekommen ist dann muss dies genau so ehrlich formuliert werden. All das was David Miscavige die letzten 10 Jahren an Schlechtem so gemacht hat, ist zwar die Wahrheit, aber nicht jene die benötigt wird ein „Aushaken“ zu erreichen. Da kann man noch so viel drum herum reden oder schreiben. Wird der exakte Kern der Geschichte nicht getroffen und kommuniziert, egal wie abstrus dieser erscheinen mag, wird nichts passieren. Ich kann zum Beispiel sagen „meine rechte Hand meines Körpers griff am 12.1.2012 um genau 12:04:22 ein Messer vom Kückentisch auf und rammte es in die Brust meines Bruders an genau der und der Stelle und ich fühlte dabei diese Emotion und bla bla bla“. Da wird sich absolut null auflösen. Es sei denn man ist in einer wirklich superschlechten Verfassung und dies ist der erste Gradient zum Auslöschen einer schlechten Tat. Die Wahrheit ist aber eine ganz andere und nur das materielle Universum zu betrachten ist zwar „korrekt“ aber nicht die ganze Wahrheit. So auch mit Hitler. Wer die, sagen wir mal, über die Erde hinaus gehende politsche Situation ein wenig abschätzen kann, hat einen weitrechenderen Blick auf Nazi Deutschland, als nur jene die meinen Hitler sei irgendwie rein zufällig an die Macht gekommen und die verwendenten Symbole und Verhaltensweisen seien ohne Marketing Fachleute und genauestes psycholigisches Testen zufällig ausgewählt worden. Der Test ob man den Kern der Sache erwischt hat ist, ob ein Aushaken passiert und die Situation sich merklich jetzt im real existierenden Universum ändert. Da dies nicht passiert ist, hat man den Kern der Sache leider nicht erwischt oder kommuniziert.

    • Schnoesel schreibt:

      George, gestern im Fernsehen zitierte jemand eine chinesische Weisheit:
      Wenn man lange für ein Monster arbeitet, wird man selbst zum Monster.
      Ich sehe nicht dass MArty die Monstervalenz abgelegt hat. Ich bin sehr faul und ich denke es ist SEIN Problem wie er diese Valenz abschüttelt. Was mich betrifft so war ich konsequenter als ER. ICh habe nicht 20 Jahre Q+A gemacht. Nachdem ich mich durch die Whistleblower Reports durchgearbeitet hatte, habe ich mich von der Kirche verabschiedet.
      Ich sehe es auch nicht als meine Aufgabe an die Kirche (vor Miscavige) zu retten und die „Leichenberge“ die sie hinterlassen hat wieder zusammenzuflicken oder mich irgendeiner Splittergruppe anzuschliessen, oder mit den Anonymen vor den ORG´s zu demonstrieren.*lool
      Die lokalen Orgs (publics wie Mitarbeiter) sind sowieso völlig Ahnungslos und können den ganzen Anti SCN Rummel nicht verstehen.
      Es hat sich nach meinem Ausstieg herausgestellt dass Scientology mich von meiner ursprünglichen Zielsetzung für dieses Leben massiv abgelenkt hat. Es gab offensichtlich kein Respekt oder Verständnis dafür. Es gab nur aufgezwungene Zielsetzungen und ein „Hill 10“ nach dem anderen. 25 Jahre lang.
      Der einzige Grund warum ich überhaupt gelegentlich auf MArties oder anderen Blogs auftauche ist, dass Marty und Mike Dinge wissen über die sie nicht sprechen oder noch nicht gesprochen haben. Und ich hoffe dass das auch so bleibt. Mein Kirchenausstieg ist unter anderem ein rein taktisches Manöver for legal reasons.

      • George schreibt:

        Hallo Schnoesel,
        damit kann ich übereinstimmen. Bei mir war es auch so, dass ich die Idee hatte meine ursprüngliche Zielsetzung durch Scientology verloren zu haben. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich vorher schon auf die Propaganda vom „Club of Rome“ reingefallen bin und wahrscheinlich sich allein dadurch meine Entscheidungen geändert hätten.

  5. Roger from Switzerland Thought schreibt:

    “The Worst policy of all is to besiege walled cities”. Das stimmt schon aber „Wahrheit“ gehr durch die dicksten Mauern !

    • Schnoesel schreibt:

      Es dauert nun schon 30 Jahre und sie ist immer noch nicht durch. (die MAuern)

      • Rita Wagner schreibt:

        Vielen Dank Schnoesel für Deine Website! Unheimlich interessant!

        • Schnoesel schreibt:

          Ich bin nicht Robert Dam. Ich habe sie gelistet weil ich denke dass sie gut ist.
          Sachlich !

        • Schnoesel schreibt:

          Auch einer von MArtys „Leichen“

        • Rita Wagner schreibt:

          Gut zu wissen, wer Du nicht bist Schnoesel 😉
          Stimmt die Seite ist sehr gut und sachlich!
          Nun, Robert mag durchaus einer derjenigen sein, die „draufgezahlt haben“ wie einige von uns hier auch – doch er lebt noch, zumindest soweit ich weiss.
          Es ist der Ursachenfindung wenig zuträglich, diejenigen anzugreifen, die gerade dabei sind, wenigstens etwas Licht auf die vergangenen Dinge zu werfen – indem sie anfangen hinzuschauen!! Verstehen, Toleranz und eine gute Portion Liebe schaffen Sicherheit genug, die eigenen Schreckgespenster zu konfrontieren – oder habe ich diesbezüglich etwas verpasst?
          Du führst sehr viele Dinge an, die uns allen am Herzen liegen und die sicherlich wichtig sind, näher beleuchtet zu werden 🙂

  6. Davide schreibt:

    Leider gebe ich Dir Recht Schnoesel und Dir auch George in vieler Hinsicht. DM sitzt immer noch fest im Sattel. Er ist ein Diktator, aber tut nur das, was man ihm erlaubt zu tun, nicht mehr und nicht weniger. Ihn abzusetzten würde das Spiel möglicherweise etwas verändern, aber auch nur soviel wie von außen erlaubt wird.

  7. Worsel schreibt:

    Den folgenden Text habe ich gefunden auf: http://www.zmag.de, Artikel vom 2.2.2010

    „We Should Not Give Up the Game Before All the Cards Have Been Played“,
    von Howard Zinn, übersetzt von: Luftpost.

    Ich finde es wichtig, was Howard Zinn sagt. Mich hat dieser Text bewegt. Ich finde ihn wichtig und ich möchte ihn mit euch teilen.
    Worsel

    „Wie kann es ein Mensch in dieser Welt voller Kriege und Ungerechtigkeit schaffen, sich sozial zu engagieren, weiter zu streiten und gesund zu bleiben, ohne sich aufzureiben, aufzugeben oder zynisch zu werden?

    Ich möchte euch davon überzeugen, dass die Welt zwar nicht sofort besser werden wird, aber dass wir das Spiel nicht verloren geben dürfen, bevor nicht alle Karten ausgespielt sind. Diese Metapher habe ich absichtlich gewählt, denn das Leben ist ein Glücksspiel. Wer nicht mitspielt, vergibt jede Chance, zu gewinnen. Nur wer mitspielt, erhält sich wenigstens die Möglichkeit, die Welt zu verändern.

    Es gibt eine Tendenz, zu glauben, es gehe immer so weiter wie bisher. Wir vergessen, wie oft wir durch das plötzliche Zerbröckeln von Institutionen, durch außergewöhnliche Veränderungen im Denken der Menschen, durch unerwartete Aufstände gegen Tyrannen und durch den schnellen Zusammenbruch von Machtstrukturen, die unüberwindbar schienen, überrascht wurden.
    An der Geschichte der letzten hundert Jahre überrascht doch vor allem ihre Unvorhersehbarkeit.

    Die Revolution, die in Russland, dem rückständigsten unter den damaligen halb-feudalen Imperien, den Zaren stürzte, schreckte nicht nur die fortschrittlicheren Imperien auf, sie überraschte auch Lenin selbst und ließ ihn (mit Unterstützung der Obersten Heeresleitung des deutschen Kaiserreichs 1917) im Zug nach St. Petersburg eilen. Wer hätte die bizarren Verschiebungen im Zweiten Weltkrieg vorhergesehen, den Pakt zwischen den Nazis und den Sowjets mit den peinlichen Fotos von Ribbentrop und Molotow, die sich die Hand schütteln, die deutsche Wehrmacht, die durch Russland rollt, unbesiegbar scheint, (der Roten Armee) riesige Verluste zufügt, aber dann vor den Toren Leningrads, am Westrand Moskaus und in den Straßen Stalingrads zurückgeworfen wird, ihre anschließende Niederlage und Hitler, der in seinem Bunker in Berlin auf den Tod wartet?

    Und dann die Entwicklungen, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf diesem Planeten eintraten und von niemandem vorauszusehen waren: die kommunistische Revolution in China, die stürmische und gewaltsame Kulturrevolution und dann der Schwenk, den China nach Mao vollzogen hat, indem es seine am leidenschaftlichsten verteidigten Ideen und Institutionen aufgab, dem Westen Avancen machte, sich den Kapitalisten an den Hals warf und alle Welt verwirrte.

    Keiner sah den Zerfall der alten westlichen Kolonialreiche kommen, der sehr schnell nach dem Krieg einsetzte, oder die sonderbaren Entwicklungen in den Gesellschaften der Staaten, die gerade unabhängig geworden waren, vom dörflichen Sozialismus Nyereres in Tansania (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Nyerere ) bis zum Regime des Wahnsinnigen Idi Amin im angrenzenden Uganda (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Idi_Amin ). Auch Spanien versetzte uns in Erstaunen.

    Ich erinnere mich an einen Veteranen der Abraham- Lincoln-Brigade (http://de.wikipedia.org/wiki/Abraham-Lincoln-Brigade ), der sich nicht vorstellen konnte, dass der spanische Faschismus ohne einen weiteren blutigen Krieg gestürzt werden könnte. Aber nach Francos Tod entstand eine parlamentarische Demokratie, die offen für Sozialisten, Kommunisten, Anarchisten und jedermann war.

    Aus dem Zweiten Weltkrieg gingen zwei Supermächte hervor, die ihren jeweiligen Einflussbereich kontrollierten und um die militärische und politische Macht wetteiferten. Aber auch sie waren noch nicht einmal im Stande, die Ereignisse in ihren eigenen Machtsphären unter Kontrolle zu halten.

    Das Scheitern der Sowjetunion in Afghanistan und ihre Entscheidung, sich nach einer blutigen Intervention, die fast ein Jahrzehnt dauerte, zurückzuziehen, war der schlagende Beweis dafür, dass sogar der Besitz von Atomwaffen keine Garantie für die Unterwerfung einer entschlossenen Bevölkerung bietet.

    Auch die Vereinigten Staaten mussten sich der gleichen Realität stellen. Sie führten mit allen Mitteln Krieg in Indochina (in den Ländern Vietnam, Laos und Kambodscha), setzen diese Halbinsel dem brutalsten Bombardement der Weltgeschichte aus und wurden doch zum Rückzug gezwungen.

    Die Schlagzeilen berichten jeden Tag über andere Misserfolge der angeblich Mächtigen (bei der Unterdrückung) der angeblich Machtlosen, zum Beispiel in Bolivien und Brasilien, wo Basisbewegungen von Arbeitern und Armen neue Präsidenten gewählt haben, die entschlossen sind, die zerstörerische Macht der Konzerne zu zerschlagen.

    Ein Blick auf diese Liste unerwarteter Überraschungen sollte uns zeigen, dass der Kampf um Gerechtigkeit niemals aufgegeben werden darf, nur weil die übermächtig Erscheinenden die Gewehre und das Geld haben und in ihrer Entschlossenheit, es dabei zu belassen, unbesiegbar erscheinen. Ihre zur Schau getragene Macht konnte immer wieder durch menschliche Qualitäten überwunden werden, die nicht so handfest wie Bomben und Dollars sind: durch moralische Stärke, Entschlossenheit, Einigkeit, Organisationstalent, Opferbereitschaft, Scharfsinn, Einfallsreichtum, Mut und Geduld – von der schwarzen Bevölkerung in Alabama und Südafrika, von den Bauern in El Salvador, Nicaragua und Vietnam oder von den Arbeitern und Intellektuellen in Polen, Ungarn und in der Sowjetunion. Kein kaltes Machtkalkül kann Menschen abschrecken, die überzeugt davon sind, dass ihre Sache gerecht ist.

    Ich war oft versucht, mich vom Pessimismus meiner Freunde – und nicht nur meiner Freunde – wegen des Zustands der Welt anstecken zu lassen, aber ich begegne immer wieder Menschen, die mich trotz der nachweislich überall geschehenden schrecklichen Dinge hoffen lassen. Wohin auch immer ich gehe, finde ich solche Menschen, besonders junge Menschen, die unsere Zukunft in sich tragen. Und neben der Hand voll Aktivisten scheint es Hunderte, ja Tausende Menschen zu geben, die für unorthodoxe Ideen offen sind.

    Aber die Einzelnen scheinen von der Existenz der Anderen nichts zu wissen, und so mühen sie sich standhaft und mit der verzweifelten Geduld eines Sisyphus, den Felsblock immer wieder (allein) den Berg hinaufzurollen. Ich versuche allen zu sagen, dass sie nicht allein sind, und dass sie das Fehlen einer übergreifenden Bewegung nicht entmutigen soll, weil sie selbst der Beweis dafür sind, dass es das Potenzial für eine solche Bewegung gibt.

    Revolutionäre Veränderungen treten nicht plötzlich wie Katastrophen ein – hoffentlich bleiben wir von solchen verschont – sondern als endlose Folge von Überraschungen, die im bewegten Zickzackkurs zu einer menschenwürdigeren Gesellschaft führen. Wir müssen keine großartigen Heldentaten vollbringen, um den Veränderungsprozess in Gang zu setzen. Kleine Akte (des Widerstands), denen sich Millionen Menschen anschließen, können in aller Ruhe zu einer Kraft anwachsen, die keine Regierung unterdrücken kann, die aber die Welt umgestalten wird.

    Auch wenn wir nicht (sofort) „siegen“, gibt es uns Freude und Erfüllung, uns mit anderen guten Menschen für ein lohnendes Ziel einzusetzen. Wir dürfen nur die Hoffnung nicht aufgeben. Ein Optimist muss nicht unbedingt ein unbekümmerter, leicht vertrottelter Mensch sein, der im Dunkel unserer Zeit vor sich hinpfeift (um sich Mut zu machen). Wer auch in schlimmen Zeiten die Hoffnung nicht aufgibt, ist kein romantischer Narr. Er kann sich darauf berufen, dass die menschliche Geschichte nicht nur eine Geschichte des Konkurrenzkampfes und der Grausamkeit ist, sondern auch die Geschichte der Leidenschaft, des Opfers, des Mutes und der Güte.

    Die Entscheidung, die wir in dieser komplizierten Situation treffen, wird unser künftiges Leben bestimmen. Wenn wir nur die Schwierigkeiten sehen, wird das unsere Fähigkeit zur Gegenwehr zerstören. Wenn wir uns aber an die vielen historischen Begebenheiten und Orte erinnern, bei und an denen sich Menschen unerschrocken zur Wehr gesetzt haben, ermutigt uns das zum Handeln und eröffnet uns zumindest die Möglichkeit, diese taumelnden Welt in eine andere Bahn zu lenken.

    Wenn wir jetzt im Kleinen zu handeln beginnen, müssen wir nicht auf eine großartige utopische Zukunft warten. Die Zukunft ist eine unendliche Folge von gegenwärtigen Zuständen, und wenn wir trotz der schlimmen Zustände, die jetzt herrschen, schon so zu leben beginnen, wie Menschen unserer Meinung nach leben sollten, ist das schon ein wunderbarer Sieg.“

    Howard Zinn

    Howard Zinn war ein einflussreicher US-amerikanischer Historiker, Politikwissenschaftler und emeritierter Universitätsprofessor der Boston University.

    • Schnoesel schreibt:

      ICh rate nicht ab von Aktionen die unternommen werden sollen. Die Frage ist doch welche möglickeiten hat man und wie effizient ist man damit. Protest PR war nicht erfolgreich. Das kann man schon mal festhalten.
      Wenn man einen Krieg führt, sollte man die Regeln der Kriegsführung kennen.
      Die Vietnamesen sahen sich der Festung USA einem übermächtigen Gegner gegenüber. Sie konnten diesen Krieg nur gewinnen, weil sie auf heimischem Terrain kämpften. Und weil dieses Terrain Guerilla- und Partisanenkrieg begünstigte. Der Schlüssel hier war dass die Amis im Dschungel gegen nahezu unsichtbare Gegner kämpften was viele GI´s verrückt werden liess. (Typ 3) „Wir wissen nicht wer geschossen hat“ ist ein fehlendes Item auf der Liste und das verursacht natürlich eine „Out-List“ mit den entsprechenden Folgen. Die Amis wurden so verrückt dass sie riesige Waldflächen mit Agent Orange entlaubten nur in der Verzweifelten Bemühung den Gegner zu Gesicht zu bekommen.
      Wenn das also erfolgreich war sollte man ausarbeiten, wie man es auf den Krieg gegen Miscavige anwendet.

      • Worsel schreibt:

        Die einzige sinnvolle Art, einen „Krieg“ gegen Miscavige zu führen, besteht in einem Anheben von Verstehen, in Aufklärung. Deshalb sind solche Zustandszuweisungen ja so wirksam! Deshalb wächst die Zahl der Indies beständig an. Das Verstehen von Vielen ändert sich, weil sie auf Aspekte schauen, die vor ihnen verborgen wurden.

        • Schnoesel schreibt:

          Hoffen wir, dass es noch viele mitkriegen.
          Wie Gerry Amstrong schon sagte: Scientology needs a mutiny.

      • Burkhard schreibt:

        Schnoesel, Du hast mal wieder (für mich) einige interessante Sichtweisen beschrieben.
        Ich will mal meine hinzufügen: Die stärkste Waffe von DM ist sein Alter-Is der Tech, aber interessanterweise ist genau diese Waffe auch sein Ruin. Folge ich nicht seinem Alter-Is, ruiniere ich ihn! Was ist ein General ohne Soldaten? Ein Nichts! Einen „Krieg“ gegen DM zu führen, ist also völlig überflüssig und eh die falsche Richtung. Das Marty ständig gegen DM wettert geht mir auch auf den Keks, er lenkt damit von seinem Sch……ss ab. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis er damit rausrückt. Wie Worsel weiter unten darauf hinweist, das „Warum“ ist wesentlich wichtiger.

        Aber eine andere Frage an Dich. Was soll ich davon halten? Ich zitiere Dich:
        „Der einzige Grund warum ich überhaupt gelegentlich auf MArties oder anderen Blogs auftauche ist, dass Marty und Mike Dinge wissen über die sie nicht sprechen oder noch nicht gesprochen haben. Und ich hoffe dass das auch so bleibt.“

        • Schnoesel schreibt:

          Ich werde mich dazu nicht äussern. Ich behalte meine Artillerie im Koffer bis ich sie brauche. Und ich schiesse erst DANN wenn auf mich geschossen wird.
          So hat es bis jetzt immer gut funktioniert. Man macht genau das, was in der Power Formel für die dritte Dyn steht. Man sammelt daten, dokumente statistiken, die man
          irgendwann vielleicht zu seiner Verteidigung oder für einen Angriff braucht (Artillerie) und dann macht man sich vom Acker.
          Erfahrungsgemäss aber wird es keine Angriffe geben.
          Vor ca 20 Jahren habe ich für einen Idioten gearbeitet, der grundsätzlich upstats schikaniert und irgendwann gefeuert hat. Nachdem 4 Führungskräfte gefeuert gegangen
          oder rausgeekelt waren war ich an der Reihe. Angriffe, Angriffe, Genörgel bla bla bla.
          Ich führte die Power Formel für die Dritte Dynamik durch ungeachtet der wöchentlichen oder monatlichen Statistik. Ich sammelte meine Beweise Dokumente (Artillerie) ein verstaute sie in meinen Akten und kündigte.
          Seit dem Tag als ich die Formel abschloss, drehte sich alles um. Einfach so. PENG
          Ich war der beste Mitarbeiter, den er je hatte und egal mit wem er (der Boss) gesprochen hatte, er lobte mich in höchsten Tönen. Bis heute 🙂
          Diese Artillerie habe ich kürzlich vernichtet, da sie unrelevant geworden war.
          Mit diesem Material hätte ich ihn vor jedem BofI, Kaplans – Ethik-Gericht, oder Wise Schiedsgericht an die Wand nageln können.
          Es war aber nicht nötig. Es ist bis heute brav geblieben. Obwohl er keine Ahnung hatte, dass ich Artillerie zu hause liegen hatte.
          Ich hoffe du verstehst mein Arbeitsgrundlage.
          ml
          Man gibt nicht einfach seine Joker aus der Hand. Das ist dumme Kriegsführung.

    • Burkhard schreibt:

      …. weise Worte von Howard Zinn! Sehr zutreffend. 🙂

      • Worsel schreibt:

        Einer der besten Artikel, die ich damals gelesen hatte. 🙂

        • Burkhard schreibt:

          Der Artikel beschreibt unsere Szene, in der wir uns zur Zeit bewegen und gibt uns Zuversicht! Besonders der letzte Absatz: „Wenn wir jetzt im Kleinen zu handeln beginnen……“, fasst das zusammen, wie wir denken, erleben und handeln sollten. Jedes Stückchen Theta kann einen entmutigten Menschen wieder Mut fassen lassen oder zu einer unerwarteten Wende führen. Ereignisse entwickeln sich nicht aus sich selbst heraus. Auf die eine oder andere Weise haben sie ihre Quelle in unserem Handeln!
          Ich schätze, wir brauchen noch mehr solch gute Botschaften. 🙂 So mancher von uns braucht sein „spezielles“ Theta, um sein verleztes Herz heilen zu können.
          Wer sich bewegt und handelt wird es auch finden! 🙂

  8. George schreibt:

    Hallo Schnoesel,
    jeder muss selber wissen was er macht. Ich habe mal auf Marty’s Blog eine Sache von 1984 angesprochen und hatte eine wirklich heftige Antwort von seinem Helfer Mike erhalten auf diesem Blog. Das bedeutete für mich, dass er den Kern der Sache noch nicht konfrontiert hat. Mir ist egal bei wem er sich entschuldigt oder nicht. Was mir wichtig wäre ist, dass er damit rausrückt was in der Zeit sagen wir 1982 bis 1984 wirklich passiert ist. Das würde wirklich dazu beitragen die Dinge zu ändern. Ich bin bestimmt kein Freund von David Miscavige. Aber alles Dilemma auf David zu schieben lenkt irgendwie vom Kern ab. David ist „später auf der Zeitspur“. Man muss früher gehen. Wenn sich ein Geschehnis nicht auslöschen lässt und man es wieder und wieder durchkaut und sich nichts mehr verändert, dann muss man früher ähnlich gehen oder einen früheren Beginn des Geschehnisses aufsuchen. Grundlegende Auditing Technik. Wenn ich etwas in meinem Job „repariere“ so bin ich nicht an „wer ist schuld“ interessiert. Ich habe alle Hände voll damit zu tun die wirkliche Ursache des Computer Problems zu finden und dann erst kann ich es reparieren. Danach kann ich mich mit „wer hats gemacht“ beschäftigen. So sollten wir auch handeln. Wir beobachten dass sich eingentlich nichts mehr so recht tut. Keine Tonarm Aktion. Also was tun? Gibt es für dieses Geschehnis einen früheren Beginn? wäre meine Frage die ich als Auditor stellen würde.

    • Worsel schreibt:

      Für alle, die die Daten-Serie kennen, ist es offensichlich, das „David Miscavige“ ein „WER“ ist und nicht ein“WARUM“. Insofern stimme ich mit Dir überein. Fachmännische Anwendung der betreffenden Tech wird das Warum ans Licht bringen.

    • Schnoesel schreibt:

      Wenn du mich fragst, LRH selbst hat den Zyklus verkackt. NAch snow white war er schwach und gezwungen sich zurückzuziehen und zu flüchten. Seine Schwäche öffnete die Tür für die Übernahme.

      • Rita Wagner schreibt:

        … sicherlich eine gute Spur Schnoesel.
        Dazu tauchen für mich gleich mehrere Fragen auf:
        1. Wer hat geholfen SW zu verursachen?
        2. Wer hat die Schwäche ausgenutzt?
        3. Wer hat LRH effektiv geholfen wieder Ursache zu werden???
        Wobei # 3 meiner Ansicht nach garnicht konfrontiert wurde…

        • Schnoesel schreibt:

          Es ist schon ein Jahr her dass ich die Snow white Geschichte im NEtz gelesen habe.
          Zu 1) Angeblich wurde das Programm von LRH selbst geschrieben.
          zu 2 ) offensichtlich Miscavige
          zu 3 ) Niemand

          Meine Meinung zu 1)
          Wie kann dieser Kerl annehmen er hätte die geringste Chance gegen die Regierung der Vereinigten Staaten? mit all ihren Militärs Behörden Polizei Geheimdiensten und und und Junge, das ist gelinde gesagt die totale selbstüberschätzung.
          Purpose hin purpose her…Er kann das nicht machen. Und weisst du was das interessante ist, es war ein einfacher Wachmann der aufgepasst hat und einen
          (ich glaube es war Henning Heldt) erwischt hat wie er am Schloss einer verschlossenen Tür rumgefummelt hat.
          Die Dokumente die das FBI bei einer Razzia rausgefischt hat bewiesen, dass es auf Anordnung von LRH gemacht wurde. Damit ist er schuldig und hätte auch verknackt werden müssen. Vermutlich wollte er das nicht, denn es wäre ein PR desaster für den Gründer der ethischsten Gruppe auf dem Planeten gewesen.
          Also musste er sich verstecken. Er musste vorsichtig sein. Er kann seine MAcht nicht geltend machen. Wenn das jemand weiss der ihm oder SCN nicht wohlgesinnt ist
          kann er das schamlos ausnutzen um die Kontrolle Schritt für Schritt an sich zu reissen. So einfach ist das. Und zwar ungeachtet dessen ob DM nun der Auserwählte war oder nicht. Ich denke dass DM seine Chance genutzt hat. Ich hätte ihn lieber als COB bei General Motors gesehen *loool
          Selbst wenn die loyalen Gefolgsleute von LRH es geschafft hätten, DM zu entmachten hätte es nichts an der Schwäche vom Alten geändert.
          Aber wenn du mich fragst, der wirkliche Genickschuss für SCN war die Umstrukturierung der Körperschaft in das Gebilde wie es auf http://www.savescientology.com beschrieben wird.
          Diese Idioten haben das ganze super erfolgreiche Mission NEtzwerk einfach abgerissen, egal ob auf Anweisung von LRH oder nicht. Das Mission Holder MAssaker und die Finanzpolizei haben scn den Rest gegeben. Nicht mal ich bin so dumm und schlachte die Gans die Goldene Eier legt, und ich bin alles andere als ein MArketing Genie.
          LRH hat es entweder selber angewiesen, oder er war zu schwach es zu verhindern.
          Ich kann es nicht einschätzen.
          Wenn man Larry Brennan glauben schenkt, hatte SCN derart grosse rechtliche Probleme dass eine Umstrukturierung erforderlich war.
          Fazit: Pest oder Cholera.
          Und jetzt haben wir den Salat. DM beschränkt sich aufs Geld einsammeln und alle 20 Jahre neue Kurse und Bücher. Er soll mnich in 20 Jahren nochmal anrufen
          *gg vielleicht hat er irgendwo in den Files noch ein paar korrekturen gefunden.

        • Rita Wagner schreibt:

          Vielen Dank Schnoesel – das gibt einen echt guten Überblick, der wirklich wichtigen Ereignisse!!

      • Han Solo schreibt:

        Wenn ein starkes Wesen sich plötzlich zurückzieht – also einen energetischen Rückzieher macht – dann dürften die Auswirkungen dramatisch sein.

        Eine Kette bricht bekanntlich am schwächsten Glied … eine Organisation nimmt in den Bereichen Schaden, wo die grössten ungelösten Probleme sind … und ich glaube, dass eine Gruppe sich dann automatisch in Richtung Abgrund bewegt, wenn der Kontrast von Wunschdenken und Wirklichkeit, von Selbstverständnis und Realität, von Schein und Sein zu gross wird.

        • Burkhard schreibt:

          Keine dieser Fragen und Überlegungen führen zu einem WARUM!

        • Rita Wagner schreibt:

          Lieber Burkhard und welche Frage würde dann zum WARUM führen?

        • Schnoesel schreibt:

          Man muss nicht immer nach einem Warum suchen. Das Kind ist in den Brunnen gefallen.
          Das ist die Situation und das Warum ist in diesem Falle nebensächlich. Erst mal das Kind aus dem Brunnen fischen, wenn es nämlich ertrinkt wirst du nie das warum finden.

        • Rita Wagner schreibt:

          Genau Schnoesel,
          das trifft den Nagel auf den Kopf – „…wenn es nämlich ertrinkt wirst du nie das warum finden.“ Hat man „es“ aus dem Brunnen gefischt, aufgepäppelt und abgetrocknet, kann es uns vielleicht auch „sagen“ was passiert ist… 🙂

        • Rita Wagner schreibt:

          Das ist sehr interessant Han Solo – LRH hatte persönlich vor einem plötzlichen Rückzug gewarnt und die Powerformel aufgeschrieben – interessant, dass er selbst diese derart unbeachtet gelassen haben soll, zumal ihm die Auswirkungen vollkommen bewusst waren…
          Sein Rückzug muss also viel früher stattgefunden haben, (als ihm selbst dies bewusst war?) ohne entsprechende Vorkehrungen, weil er einen anderen Ausgang der Dinge erwartete…

        • Han Solo schreibt:

          Burkhard,

          ich bin gar nicht so sicher, ob es ein lösbares WARUM gibt.

        • Han Solo schreibt:

          Rita,

          das ist eine sehr intelligente Folgerung !

        • Rita Wagner schreibt:

          🙂

    • Rita Wagner schreibt:

      Georg, das finde auch ich genau die richtige Aktion!
      Es wäre super, wenn du uns den Link zu deinem Kommentar bezüglich der Sache, die du angesprochen hast überlassen würdest – denn jetzt bin ich neugierig! Bezüglich dem ‚früheren Beginn‘ – nun, ein Auditor muss oft gutes TR3 und TR4 anwenden um dem PC zu helfen den früheren Beginn zu finden – zumindest per meinen (Buch1)-Kenntnissen…

      • George schreibt:

        Das was ich geschrieben habe hatte nichts mit dem möglichen Warum zu tun. Ausserdem habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt. Ich würde es jetzt so formulieren: Man könnte den Aufbau einer Organisation wie einen Stromkreis darstellen. Ein Pol bildet „Source“ und der andere Pol ist die Erdung. Also jene die ganz unten sind. Der Stromkreis geht von ganz oben weiter und weiter nach unten. Jedes Terminal auf dieser Linie ist wie ein Widerstand. Je mehr der „Strom“ von der Quelle verfälscht wird, desto größer ist der Widerstand. Ganz unten kommt dann nur noch eine kleine Menge der „command intention“ an. Der Rest wird in dieser Kette verbraucht. Wenn nun mehr und mehr der command intention entgegen gesetzt wird, dann ist unten es so verfälscht, dass es mit dem was von „Source“ ausging nichts mehr zu tun hat. (das Beispiel mit Strom passt nun nicht mehr wirklich, da sich elektrischer Strom anders verhält wie Theta) Was ich nun gemacht habe war: ich war ganz unten auf dieser Kette. Ich habe Source von unten eingespeist. Das hat nun zur Folge, dass die Widertände auf der Kette nach und nach durchbrennen und somit auf dem „Draht“ wieder Strom fließen kann (command intention). Das Durchbrennen des Widerstandes kann natürlich auch körperliche Folgen nach sich ziehen. Ergo habe ich mich dafür entschuldigen wollen sollte jemand da oben zu dieser Zeit Probleme gehabt haben.

        Wenn ich zur möglichen Ursache Nachforschungen anstellen wollte so würde ich mir die Thematik „NED für OTs“ ganz genau anschauen. Nehmen wir mal an wir schreiben das Dianetik Buch ein wenig um und lassen die Thematik „Clear“ einfach weg. Dann würde man Engramm für Engramm auditieren und darauf hoffen, dass eines Tages man in seinem Fall kein Engramm mehr finden würde. Danach wäre dann das Dianetik Auditing abgeschlossen. So, wo ist dann das Ende? Stimmt, da gibt es kein machbares Ende. Die Grundlage nun ist, dass man eine bestimmte Sache (in dem Falle Engramme) auditiert und irgend wann einmal stößt man an einen bestimmten Punkt. Der hat an sich aber nun nicht mit einem Engramm zu tun. Dieser Punkt ist nicht in einem Engramm enthalten. Der liegt einfach woanders. Auf diesen stößt man aber, wenn man die Tech der Dianetik korrekt anwendet. Ähnliches (ohne selbst OT 3 zu sein) wird meines Erachtens bei OT3 auch der Fall sein. Und wahrscheinlich auch bei NED für OTs. Also in übertragenen Sinne zum Engramm Auditing. Dies was da bei NED für OTs im Verlauf des korrekten Auditierens auf einmal daher kommt muss korrekt erkannt und korrekt gehandhabt werden. Und genau um das ging es wahrscheinlich. Es sollte um jeden Preis (und das meine ich leider wortwörtlich) verhindert werden, dass genau dieser Punkt gelöst wird. Wie gesagt, ich bin nicht mal OT1, aber das ist meine Wahrnehmung von der gesamten Geschichte. Und wenn das einigermaßen korrekt wäre so wäre mit diesem Warum auch eine Lösung machbar. Sprich, diesen Level korrekt auditieren und den oder die auftauchenden Punkte so wie sie daher kommen korrekt handhaben. Erst danach werden sich die Erscheinungsformen im real existierenden Universum anpassen. So wie sich das real existierende Universum anpasst wenn man den Punkt der sich Clear nennt erreicht und korrekt handhabt. Nebenbei bemerkt ist das die Brillianz von L. Ron Hubbard. Einen Weg zu finden nicht alle Engramme die es gibt auditieren zu müssen.

  9. Bruni L schreibt:

    Hallo Schnoesel,
    wie komme ich auf Deine WEB-Seite
    Danke

  10. Bruni L schreibt:

    Hallo Schnoesel,
    danke, die kannte ich schon, hast Du Dir einmal die Mühe gemacht, herauszufinden wer hinter CST und der Umstrukturierung
    wirklich steht.
    Es sind keine Scientologen, die entsprechende Seite wurde leider entfernt. Aber ich denke auch, dies ist das hüpfende Komma.

  11. Bruni L schreibt:

    Ja, mag auch sein, es gibt zu diesem Thema noch andere Ausführungen, bzw. Organigramme, ich bin die letzten Jahre nach langem Suchen jedoch auch zu dem Schluß gekommen, daß Herr Hubbard einiges mit der heutigen Situation selbst zu tun hat. Er war nicht der unfehlbare Herrgott, ich habe jedoch keine Ahnung, wie er sich selbst gesehen hat.
    Ich sage mir, jedes Ding hat mindestens 2 Seiten.

  12. Burkhard schreibt:

    Hi Rita,
    Du fragst:“Lieber Burkhard und welche Frage würde dann zum WARUM führen?“

    Es gibt keine einzelne Frage, die eine alles erklärende Antwort zur Folge hat.
    Die richtigen Fragen ergeben sich dadurch, dass man das Gebiet untersucht, in dem etwas fürchterlich schief läuft. Die Frage nach dem WER ist da schlicht die falsche Untersuchung.
    Ein Beispiel: Dir ist sicherlich bewußt, dass es in unserer Politik seit Jahrzehnten nicht zum Besten läuft, Du siehst es an den Ergebnissen. Nun, die „Personalpolitik“ (WER) konnte bewiesenermaßen die Probleme nicht lösen.
    Die richtigen Fragen ergeben sich, wenn man nach dem WARUM untersucht. Wie man das macht, steht in den Daten-Serie. Absolut genial, meine Meinung darüber.

    Zu dem Beispiel mit dem Kind, das in den Brunnen fällt und nicht überlebt:
    Das Beispiel ist irreführend mit den Behauptungen, (1) wenn das Kind tod ist dann sei die Frage
    nach dem WARUM nebensächlich und (2) ohne einem lebenden Kind würde ein Warum nicht zu finden sein. In diesen Behauptungen liegt viel Augenwischerei und Ablenkung!
    Das Beispiel hat nur in einem Punkt Geltung. Ein WARUM würde es nicht wieder lebendig machen.
    Aber ein WARUM könnte andere Kinder vor einem Sturz in den Brunnen bewahren!

    Das Warum ist wichtiger denn jeh: Welche OUTPOINTS existieren, das ein Kind in den Brunnen fallen kann? (Nebenbei glaube ich nicht, dass das Kind uns diese Outpoints aufzählen könnte!)
    Und wenn es tot ist, dann frage ich, welche OUTPOINTS existieren, dass wir das Kind nicht nach dem Sturz retten konnten, falls die Chancen einer Rettung bestanden? Welche OUTPOINTS existieren, so dass weitere Kinder in Brunnen fallen können?
    Hier herrscht eine Situation und keine ideale Szene!

    Deshalb habe ich so kommentiert: Keine dieser Fragen und Überlegungen führen zu einem WARUM! 🙂

    • Rita Wagner schreibt:

      Danke Burkhard!
      Stimmt, die Daten-Serie ist super!! Bezüglich der diskutierten Situation schliesse ich mich hier ganz Han Solo an !!

      🙂 🙂

      • Burkhard schreibt:

        Die Daten-Serie ist super….????
        Bezüglich der diskutierten Situation, ob es ein lösbares WARUM gibt…????
        Mmh, kannst Du mir mal diesen Wiederspruch verständlich machen?
        So ich die Daten-Serie verstehe, wimmelt es von Outpoints. Ich muß nicht einmal suchen, geschweige denn Berge von Akten durchsehen und jedes Blatt in die Hand nehmen. Wir haben eine Situation per Definition und die Diskussionen darüber zeigen mir: Das WARUM ist Gott!

        • Han Solo schreibt:

          Seit 1982 haben tausende Scientologen die Kirche verlassen, um ausserhalb der Kirche die Brücke hinauf zu gehen. Darunter auch viele hoch trainierte Leute, von Top Management Leuten bis hin zum Klasse 12 Auditor, der von LRH ausgebildet wurde.

          Mittlerweile sind auch sehr viele Informationen zu den Ereignissen um die Scn-Kirche im Internet verfügbar.

          Aber bislang hat NIEMAND eine Datenserien-Auswertung der Gruppensituation vorgelegt. Ich gehe davon aus, dass das auch so bleiben wird.

          Daneben gibt es natürlich das individuelle WARUM, das beinhaltet, warum eine Einzelperson in der Scn-Kirche nicht die Brücke hinauf kam. Und dafür gibt es eine Lösung, die zur Folge haben wird, dass derjenige nun die Brücke wie gewünscht hinauf geht.

        • Rita Wagner schreibt:

          Wiederspruch?
          Das WARUM ist Gott! Nun, oder es liegt in jedem von uns ein bischen davon …
          Das Einfachste ist doch, dass jetzt jeder genau das tut, was er kann um Ergebnisse für die Zukunft zu kreieren!! Wenn dabei dann auch noch das WARUM von damals mit um die Ecke kommt, werden wir es sicherlich erkennen! 🙂

        • Worsel schreibt:

          Rita, ich glaube, Du has da etwas in den falschen Hals bekommen. „Das Warum ist Gott!“ war wohl eher so gemeint, dass man Erklärungen akzeptiert oder als Grund annimmt, die nicht ein Warum sind, welches einen als Ursache zurücklässt. Wie z. B. „Man kann heute nicht lernen, weil es regnet.“ Das wäre ein typisches „Das Warum ist Gott!“-Argument.

        • Burkhard schreibt:

          Genauso habe ich es gemeint, Worsel.

          Es existiert eine recht große Kette von „Göttlichen Argumenten“ (Warums) und es wäre müßig, jedes göttliche Warum aufzugreifen, um es als falsch zu überführen. Die Erkenntnis, dass die Götter nicht unter uns weilen, genügt um die Kettte zu sprengen. Das macht den Blick frei auf unseren eigenen Ursachestatus. Und da hat sich ja schon einiges getan und entwickelt sich weiter. Ich kann mir jetzt schon eine lebendige und sehr dichte „Indi-Szene“ vorstellen:
          (Bei solchen Vorstellungen kribbelt meine Begeisterung mir im Bauch.) 🙂
          Überall sind friedvolle Orte, an denen wir und unsere Freunde und deren Freunde wieder zu sich selbst finden. Schritt für Schritt tun wir das, was vernünftig ist und dann können wir unseren Kindern eine friedvolle Zukunft schenken!
          Jetzt erkläre mir keiner, ich sei ein durchgeknallter Freak. Ihn würde ich an den oben veröffentlichen Artikel von Howard Zinn verweisen. Noch vor ein paar Tagen hat mir ein junger Freund offenbart, dass er trotz allen materiellen Freuden in seinem Leben eine Unzufriedenheit in seinem Herzen spürt. Etwas, das ihm sagt, das kann nicht alles sein. Er ist nicht alleine, wir sind da! 🙂

        • George schreibt:

          Antowort zu Han Solo 26.7. 9:52
          Es gibt bestimmt ein individuelles Warum als Grund für meinen mangelnden Brückenfortschritt. Aber es gibt zusätzlich noch einen Fehler im System. Bevor es die Brücke gab, wurde ein assessment des Falles gemacht (das konnte natürlich auch völlig daneben liegen) und anhand dieser Untersuchung des Falles wurde auditiert. Nachdem die Brücke eingeführt wurde war das anders. Speziell ab den 80igern wurde die Brücke immer mehr als alleiniger Maßstab genommen. Das ist sicherlich richtig. Man kann nicht einfach auf OT3 gehen ohne genügend und richtig auf diesen level vorbereitet zu sein. (Diese Aussage nun ist auch nicht völlig korrekt. Man kann schon wenn man genügend Realität hat (Erinnerung) und genügend Mut) Damals als es noch kein past life Clear gab war dies genau das Problem. Jeder der past life Clear war und auf Dianetik auditiert werden musste hat das auf die eine oder andere Weise unterbrochen. Und nun gibt es genügend past life OT dieser oder jener Fasson. Und es gibt auch, man mag das glauben oder auch nicht, past life OTs von den 50igern. Die sind manchmal in einem arg erbärmlichen Zustand zurück gekommen. Wer da oben ist weiß von was ich rede. Ich habe in meiner aktiven Zeit händeringend versucht diese obig skizzierten Dinge „neben der Brücke“ gehandhabt zu bekommen. Auch wenn es nicht stabil war oder der nötige „Unterbau“ völlig fehlte fühlt man sich so als würde man wieder in die erste Klasse gehen müssen und man versucht mit einem Stift gerade Linien zu ziehen. Äußerst frustrierend. Noch frustrierender ist, wenn der Fallüberwacher einen als „nuts“ Fall einstuft weil man Dinge in Sitzung erzählt die man sich auf dem Level auf dem man eingestuft wird nur ausfantasieren kann.
          Diese persönliche Geschichte ist nun wichtig für das Verstehen warum 1982 so viele Leute verschwunden sind. Als ein Faktor nehme man das Wissen darüber was auf den OT Stufen gehandhabt wird. Nun stelle man sich vor, jene Dinge wurden nur restimuliert. Nun stelle man sich vor jemand entscheidet sich, dass er das in der Church of Scientology niemals gehandhabt bekommt. Zum Beispiel durch exorbitante Preise, durch Sec Checking, Studium der Basics und all das. Ab dem Zeitpunkt dieser Entscheidung ist der kontrollierende disziplinarische Faktor der diese Dinge in Schach hält nicht mehr vorhanden. Die Gedanken, Bilder, Wünsche oder Intentionen die danach hochkommen können sind derart, dass ein Horrorfilm ein Kinderfim dagegen ist.
          Die Situation von 1982 und danach allein mit den Daten Serien untersuchen zu wollen und sich auf die sichtbaren Dinge des physikalischen Universums zu konzentrieren ist bestimmt gut. Aber auf den Kern der Sache kommt man damit nicht.
          Oder in anderen Worten: man sollte mal in die Richtung schauen, welche Dinge so vor der Zeit des Exodus passiert sind in Richtung Blockieren der Brücke. Brückenfortschritt (das Erreichen von OT) ist der alleinige Grund warum es die Scientology gibt und der alleinige Grund warum es Scientologen gibt. Und wenn das weg ist gibt es keinen Grund die Scientology (die offizielle oder die „outsiders“) aufrecht zu erhalten oder sich daran in irgendeiner Form zu beteiligen.

        • Han Solo schreibt:

          George,

          ich verstehe sehr sehr gut, wovon Du geschrieben hast.

          Grundsätzlich ist es das berechtigte Bestreben, einen PC die exakte Brücke hinauf zu bringen. Das ist aber nur möglich, wenn keine andere heftige übergangene Ladung vorhanden ist.

          Der normale Fallüberwacher ( Klasse IV oder Klasse V oder Senior Klasse V ) weiss nicht Bescheid über sämtliche Arten übergangener Ladung. Er kann vieles lösen, aber nicht alles. Daher wollte LRH, dass in jeder Org ein Senior Fallüberwacher sitzt mit Klasse VIII Ausbildung. Weil der eben mehr versteht und machen kann.

          Mir selbst sind auch Leute bekannt, die mit einem ungewöhnlichen Problem in die Org kamen. Und dann wurden sie entweder als „durchgedreht“ bezeichnet ( Fachausdrücke : PTS III, PAB 6 Fall, usw. ) oder bekamen eine „Lösung“ verpasst, die auf dem völligen Nicht-Verstehen des Fallüberwachers basierte. Ergebnis : enttäuschend bis katastrophal.

          Man kann mit intelligent angewendeter Scientology eine Menge lösen. Daher würde ich das Fachgebiet auch nicht verwerfen. Aber die organisatorischen Voraussetzungen ( hoch qualifiziertes Personal ) sind derzeit in der Scn-Kirche weltweit nicht gegeben, und waren das auch nie.

          Auf Flag waren die Erfolgschancen früher höher ( Fallüberwacher bis Klasse XII gibt’s dort ), aber seit dort so viele Willkür-Faktoren und rücksichtslose Geldeintreiberei passiert, ist es für PCs auch nicht mehr sicher, dorthin zu gehen mit ungewöhnlichen Problemen.

          Dabei ist die Tech im Prinzip recht einfach, und wenn ein normaler Klasse V Fallüberwacher auf seine techn. Werkzeuge vertrauen würde – auch bei einem „ungewöhnlichen“ Fall des PC – so könnte er sehr viel lösen und lindern. Das Kategorisieren und Abqualifizieren ungewöhnlicher Fälle ( „der ist ja Typ III“ ) ist natürlich nicht zielfördernd.

          Hat LRH aber alles in Bulletins schon geschrieben : für ungewöhnliche Fälle nimmt man die üblichen Techniken, usw.

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