„Ideale Org“ Johannesburg – Wahrheit enthüllt

„Ideale Org“ Johannesburg – Wahrheit enthüllt

02. April 2013 von Mike Rinder

Joburg-Schild
Ich habe einige Artikel über den Miscavige „Ideale Org“ Betrug verfasst.

Ich habe ihn mit Policy verglichen und gezeigt, dass es Squirrel ist. Ich habe aufgezeigt, wie es das LRH-Geburtstagsspiel und die Idee, dass Mitarbeiter OT gehen, zerstört hat.

Aber diese Niederschrift zeigt das Ganze in einem neuen Licht. Wenn man den Hype und das große Tamtam wegnimmt, die Lügen und falschen Versprechungen, dann erzählt diese Geschichte die Realität, wie sie ist.

Dies ist nicht IRGENDEINE „Ideale Org“, es ist eine der ersten 3 in der Welt. Und wohl eine, auf die Miscavige am stolzesten war und um die er das meiste Aufhebens machte. Es war wohl auch richtig, die Org zu dem Zeitpunkt umziehen zu lassen. Die alte Org war in einer mittlerweile sehr unsicheren Gegend, im Johannesburger Geschäftsviertel. Ein Mitarbeiter war vor der Org seiner Schuhe wegen ermordet worden. Autodiebstähle und Raubüberfälle waren an der Tagesordnung.

Miscavige hatte den damaligen CO CMO Afrika nach Flag geholt, um persönlich die Raumplanung und Entwürfe für die neue Org zu überwachen.

Missionen wurden hinausgeschickt, um Mitarbeiter zu rekrutieren und zu trainieren, die Renovierungen und den Bau durchzuführen, die Org-Akten aufzuräumen und Anfang November 2003, mitten in vielem Trara und der Aussicht das erste „Land, das Clear sein wird“ zu sein, jettete David Miscavige und Gefolge mit dem „Gulfstream IV“ von Tom Cruise in die Stadt und leitete die Einweihung.

Es sind fast 10 Jahre vergangen, seit die Johannesburg Org eingeweiht wurde, um die 3. „Ideale Org“ auf Erden zu sein. Genug Zeit, um den Erfolg seiner Strategie im realen Leben zu beweisen. Nach dem Hype von Miscavige sollte Johannesburg mittlerweile eine RIESIGE Org sein mit mindestens 20 blühenden Missionen, von denen viele wiederum sich in Orgs verwandelt haben sollten und Johannesburg sollte inzwischen eine Fortgeschrittene Organisation sein. Die Mitarbeiter müssten alle OT sein. Sie müssten alle gute bezahlt sein. Es müsste Feldgruppen und soziale Verbesserungsgruppen geben, Testzentren, Dianetik-Beratungsgruppen und alles andere, was von einer „Idealen Org“ ausgeht. Das sage nicht ich – das ist, wofür Miscavige seit einem Jahrzehnt wirbt.

Nun, lasst uns doch schauen, wie sich dies mit dem tatsächlichen Zustand vergleichen lässt, wie er von unserem Johannesburg-Korrespondenten berichtet wird. Er bleibt anonym, einige Details sind also verändert worden, um seine Identität zu schützen. Ich kann euch allerdings versichern, das hier IST der tatsächlicher Zustand dieser Org – und es gibt viele andere „Ideale Orgs“, die genauso schlecht dran sind, sowie genügend andere, denen es mit steigenden, unbezahlten Nebenkosten, abgeschalteten Telefonleitungen, leeren Kursräumen, keinen Auditoren usw. noch viel schlechter geht.

Mike Rinder

Hier ist der erste „Bericht aus Afrika“:

Joburg-Schild
OHANNESBU G “Ideale Org” heute

Saint-Hill-Größe? Nicht mal annähernd

Dies ist die gegenwärtige Anzahl an Mitarbeitern in den Orgs:

Tag (Day)

Gesamt Kl V Mitarbeiter (Nicht-SO): 35 (Diese Zahl beinhaltet seltsame Teilzeit- und „zeitweise“-Mitarbeiter)

Gesamte SO (=Sea Org) Leute in der Org: 6 (ED, LC, FBO, D/FBO MORE, FR, Estates Manager)

Gesamte Mitarbeiter JBG D: 41

Foundation (=abends und Wochenende)

Gesamte Kl V Mitarbeiter (Nicht-SO): 12 (beinhaltet seltsame Teilzeit- und „zeitweise“-Mitarbeiter)

Gesamte SO Leute in der Org: 5 (LC, FBO, D/FBO MORE, FR, Estates Manager)

Gesamte Mitarbeiter JBG FDN: 17

Natürlich wird diesen Zahlen vehement widersprochen werden, da ich mir sicher bin, dass die QSH-Zahl und die Crew-Listen stark variieren. Dafür gibt es auch einen guten Grund: Zum Beispiel ist ein Mitarbeiter wegen einer zusammenbrechenden Firma gegangen, ein anderer aus gesundheitlichen Gründen, ein weiterer hatte Probleme auf der 2. Dynamik, noch einer war über ein Jahr auf den OT-Stufen, und doch waren all diese „Mitarbeiter“ auf der Crew-List aufgeführt, auch Monate nachdem sie gegangen waren. Wir reden hier über Führungskräfte, nicht einfache Mitarbeiter. Sie haben alle möglichen „werde hoffentlich bald in nächster Zeit im nächsten Jahrtausend ankommen, bin aber jetzt erst mal auf einem laaaaaaangen Vorbereitunsprojekt“ – in dem Augenblick, in dem der Vertrag unterschrieben ist, gelten sie bereits als „Mitarbeiter“, Gott weiß also, wie ihre Zahlen aussehen im Vergleich zu dem, was hier berichtet wird.

Ich habe die tatsächlichen „BODIES ON POST IN PT“ (tatsächliche Leute gegenwärtig auf Posten) gezählt.

Damit ihr eine Vorstellung der bedrückenden Lage der Johannesburg-Mitarbeiter bekommt – Mitte 2011 wurde massiv rekrutiert und Joburg kletterte auf 65 Mitarbeiter (ohne die 6 SO-Mitglieder). Seitdem ist die Anzahl der Mitarbeiter auf ca. 35 dahingeschwunden, ein Verlust von etwa 30 Mitarbeitern in gerade etwas mehr als einem Jahr. Als Joburg-Day „Saint Hill-Größe“ im März 2005 erreichte, hatte es 115+ Mitarbeiter, dank der unglaublichen Bemühung durch sowohl der Joburg-Org und dem Feld, die ihre Kräfte vereinten, um dies zu verwirklichen, OHNE irgendeine Hilfe vom Management. Leider war diese Kameradschaft zwischen der Org und dem Feld durch übermäßiges Verkaufen und unablässige Forderungen an das Feld, bei sehr geringer Lieferung der Tech als Austausch, nur von kurzer Dauer

Universe Corps (eine technische Mannschaft, die die Mitarbeiter die Brücke hochauditieren soll)

Im Mai 2005 kam ein 3-Mann-starkes Universe Corps mit viel Trara und Aufregung in Johannesburg an.

Zwischen Mai und Dezember passierte sehr viel, was die Mitarbeiterverbesserung betrifft, und ich glaube, es wurden 6-8 Mitarbeiter-Clears gemacht. Studieren war für Mitarbeiter Pflicht. Es war eine aufregende Zeit.

Im Januar 2006 ging die UC I/C (in charge = Verantwortliche), Cat Fox, in Urlaub. Sie machte einen Umweg über L.A. und aus Gründen, die uns nie genauer erläutert wurden, kam sie nie zurück („Korrektur“, bekamen wir gesagt). Die anderen beiden Mitglieder des Teams (ein Auditor und eine Verwaltungsperson) blieben weitere 8 Monate und versuchten, das Auditing am Laufen zu halten, aber auch sie wurden am Ende zurückberufen. Somit endete der Traum.

Es gab einen Versuch, ihn wiederaufleben zu lassen, als ein 2-Mann-starkes Team 2007 in Joburg ankam. Eine Menge Auditing fand statt, ergab aber keine Clears, kein echter Fortschritt. Auch sie wurden irgendwann 2008 zurückberufen. Den Mitarbeitern sagte man bei ein paar „Versammlungen“, dass sie nicht zurückkommen würden, so lange die Org in dem Zustand war, in dem sie war (bis dahin hatten sich die Dinge wirklich verschlechtert und die Anzahl der Mitarbeiter war gesunken) und wir müssten „unseren Mist auf die Reihe bekommen“, bevor sie wiederkämen. Plötzlich waren die Mitarbeiter daran schuld, dass das UC nicht mehr da war.

Unzählige Leute hatten Mitarbeiterverträge unterschrieben, da ihnen versprochen wurde, sie würden die OT-Stufen erhalten, wenn wir Saint-Hill-Größe erreichten. 2007 liefen ihre Verträge aus und das Versprechen, OT zu gehen, sollte sich offensichtlich nicht bewahrheiten, also sind sie gegangen.

Gegenwärtige Mitarbeiter-Situation

Joburg Org ist durch das Niveau, die Trainingsstufen und den Rang der Mitarbeiter, die in letzter Zeit gegangen sind, ruiniert. Zum Beispiel hat sie SÄMTLICHE Kursüberwacher der Abteilung 4, Wortklärer und Mitarbeiter der Qualifikationsabteilung, einschließlich dem Senior Fallüberwacher, verloren. Die Kursüberwacherin der Abteilung 6 musste in die Akademie überwechseln, aber auch sie ist seitdem gegangen, so dass die Org jetzt einen ihrer am höchsten ausgebildeten Auditoren als ihren EINZIGEN Kursüberwacher einsetzen musste. Zudem hat sie den Großteil ihrer HCO-Mitarbeiter und ihren EINZIGEN Registrar verloren, was zur Folge hat, dass der ED (leitender Direktor) 90% seiner Zeit damit verbringt, GI-Probleme zu lösen (GI = Gross Income – die Gesamteinnahmen) – wenn er nicht gerade dabei ist, Spenden für die nicht enden wollenden und wahnwitzigen IAS Spenden-Quoten aufzutreiben. Außerdem ist der DSA (Direktor für spezielle Angelegenheiten), der auch Präsident der Kirche war, nach 25 Jahren Dienst gegangen. Er war der Sprecher der Kirche und war, meiner Meinung nach, von GROSSEM Wert für die Org gewesen. Sein unangekündigter Abgang blieb im Feld nicht unbemerkt. Seine Frau, Kaplan der Org (aufgrund der Menge an Verstimmungen und ARK-Brüchen im Feld ein sehr wichtiger Posten) ist ebenfalls gegangen. Heute gibt es keinen DSA und keinen Kaplan auf Posten, was Johannesburg angreifbar macht. Der D/ED (stellvertretender Leiter), der über 13 Jahre Mitarbeiter war, ist auch vor Kurzem gegangen. Nach meiner Schätzung hat Johannesburg Org kürzlich Mitarbeiter verloren, die zusammengenommen eine Erfahrung von über 150 Jahren hatten.

In der Tat eine sehr traurige Situation.

Zerstörung der Abteilungen für die Öffentlichkeit

Um noch einen draufzusetzen, raufte sich das Joburg-Feld 2011 erneut zusammen, um Millionen für die Org aufzutreiben, damit das Gebäude aufgewertet werden konnte, was auch den Bau von 8 brandneuen Kursräumen der Abteilung 6 miteinschloss – sie haben keine Mitarbeiter, um diese Kursräume zu bemannen, die diese letzten 18 Monate auch leer und ungenützt geblieben sind.

Eine große Rekrutierungskampagne in 2011/2012 ermöglichte den Wiederaufbau der Öffentlichkeits-Abteilungen und es gab sogar Mitarbeiter, um das Braamfontain-Testzentrum zu besetzen, das seit einigen Monaten geschlossen war und leerstand. Dann aber kam eine CMO Int (Controller’s Messenger Org International) ENT-Etablierungs-Mission an und warb einige ab, andere gingen aus verschiedenen Gründen.

HCO versuchte, die Verluste zu ersetzen, das waren aber grüne Nicht-Scientologen, Kanonenfutter, das sehr kurz darauf wieder aufgab. Heute gibt es höchstens 7 Mitarbeiter in den Öffentlichkeitsabteilungen, die dafür verantwortlich sind, sowohl die Org als auch das Testzentrum am Laufen zu halten – das sind insgesamt 18 Abteilungen.

Es ist ein völlig ausgestorbener Ort – öde und leer.

In den Worten eines Mitarbeiters: „In Wahrheit ist Joburg per Definition keine Klasse V Org mehr. Es ist wahrscheinlich eher so etwas wie ein „Stadtbüro“ oder eine Mission. Es sollte DEFINITIV keine volle Abteilung 6 (Öffentlichkeitsabteilung) betreiben.“ Aber das würden sie NIE zugeben – das würde ein Schicksal bedeuten, das schlimmer ist als der Tod!

Bezahlung der Mitarbeiter

Die Bezahlung ist bedrückend. Die durchschnittliche Führungskraft verdient im Schnitt wöchentlich R260 (€22). In einer „guten Woche“ waren es R525 (€44) – und das war, als die Statistiken hoch waren, was einen Bonus von 20% bedeutete. ZUDEM war es wahrscheinlich eine sehr gute Woche für die Org – beinhaltete irgendeine IAS-Provision nach einer Spendenaktion oder so etwas.

Die Bezahlung von Mitarbeitern ist ein ständig sich wiederholendes Problem. Mitarbeiter (oft grüne Leute) wurden rekrutiert, ohne dass man sie über die Situation bezüglich der Bezahlung aufklärte (bitte versteht, dass dies Leute unterhalb der Armutsgrenze waren, die vermutlich nirgendwo anders Arbeit bekommen konnten). Diese Leute wohnten meist sehr weit weg von der Org und die meisten von ihnen mussten somit täglich mit dem Taxi zur Arbeit fahren (Südafrika hat einen furchtbaren öffentlichen Nahverkehr). Es brach einem das Herz zuzusehen, wie Mitarbeiter sich auf ihre Bezahlung am Ende der Woche freuten, um dann gerade mal R100 (€8,50) zu bekommen – oft auch weniger – wenn ihre Taxifahrten für die Woche schon deutlich mehr kosteten, als sie bezahlt bekamen.

Ich habe andere Mitarbeiter beobachtet (die nicht auf die Bezahlung angewiesen waren), wie sie ihr eigenes Geld den Mitarbeitern gaben, die es am nötigsten hatten. Ich selbst habe sogar gelegentlich Mittagessen für andere Mitarbeiter gekauft, da ich sehen konnte, dass sie kein Geld hatten und am verhungern waren.

Die Situation wird schlimmer, nicht besser. In letzter Zeit war es nicht ungewöhnlich zu hören: „Es gab diese Woche kein GI (Einkommen).“. Die durchschnittliche Mitarbeiterbezahlung in diesem Jahr liegt zwischen R150 – R200 (€12,60 – € 16,80) pro Woche.

Mich wundert es nicht, wenn diese „grünen“ Mitarbeiter abhauen (wie es 90% von ihnen tun), dass sie ihre Uniform mitnehmen – und sie vermutlich verkaufen, um die „Kosten auszugleichen“. Ich kann es ihnen nicht vorwerfen!

Uniformen, oh mein Gott

Jede Ideale Org bekommt nun Uniformen für ihre Mitarbeiter, die R10.000 (€840) pro Mitarbeiter kosten. Obwohl diese Uniformen sehr chic aussehen, waren sie NICHT für ein warmes Klima gedacht (die meisten Stücke sind aus Wolle). Die Temperaturen in Südafrika erreichen im Sommer bis zu 35°C, man kann sich also kaum vorstellen, wie unangenehm es für Mitarbeiter werden kann, insbesondere wenn man von ihnen erwartet, dass sie bei allen Veranstaltungen die volle Uniform tragen (einschließlich Weste und Jacket).

Und obendrein müssen die Uniformen auch noch chemisch gereinigt werden! In Südafrika ist das NICHT billig. Die Reinigung für EINE Hose kostet R40 (€3,40) und die Jacke über R100 (€8,40). Als Standard bekommt man zwei Hosen, zwei Jackets, Westen und eine Jacke, und alles muss chemisch gereinigt werden. Natürlich sehen die Mitarbeiter in kürzester Zeit schrecklich aus, da sie entweder ihre Uniformen nicht reinigen lassen (könnt ihr euch den Gestank bei den Versammlungen vorstellen?) oder sie ignorieren den „Bitte nicht waschen“-Hinweis, worauf die Uniform bald eingelaufen und/oder vom Waschen furchtbar zerknittert ist. Zudem sind die weißen Hemden gelblich-grau geworden durch die billige Seife, die benutzt wird. (Eigentlich wäre die Uniform-Saga eine Geschichte für sich, da ich mir ziemlich sicher bin, dass Südafrika nicht die einzige Org ist, die sich mit dem „Uniform-Engramm“ herumschlägt.)

Joburg Klären – Wie?

Johannesburg Org hat 5 Auditoren in Day (Tag) und 0 in Foundation. Bis Dezember hatten sie 6 Auditoren, dann aber wurde einer vom Posten gekommen, um Kursüberwacher zu werden (die vorherige Kursüberwacherin wollte ihren Vertrag NICHT erneuern und ist seitdem gegangen). Also wurde ein Flag-trainierter Klasse V HGC-Auditor (HGC ist das Lieferzentrum für Auditing) in die Akademie gesetzt und als der neue „Ko-Audit-Überwacher“ beworben (tatsächlich ist er der EINZIGE Überwacher).

Die „Spezialität“ von Joburg Day liegt darin, fast ausschließlich PCs aus Übersee anzuwerben und zu beliefern, da sie einen Haufen Kohle für große Mengen an Intensive auf einmal bezahlen (sie können es sich aufgrund des Wechselkurses leisten). Dies bedeutet, dass unsere PCs auf den Sankt Nimmerleinstag warten (manchmal vergehen Jahre), um in Sitzung zu kommen und in ihrer Verzweifulung oft die obligatorischen zwei Jahre abwarten, bevor sie dann einen Feldauditor oder eine Mission aufsuchen dürfen.

Die PCs aus Übersee verlangen intensives und exklusives Auditing (da sie wenig Zeit haben), also auditieren mindestens zwei unserer Auditoren intensiv und exklusiv 1 oder 2 PCs.

Wenn man dies zurückrechnet, sagen wir, dass 2 der Auditoren jeweils 2 PCs auditieren = 4 PCs, und die anderen 3 auditieren jeweils 4 = 12 PCs, dann werden insgesamt 16 PCs im HGC (Hubbard Guidance Center = Lieferzentrum für Auditing) auditiert.

Und die Anzahl der PCs, die stinksauer, verstimmt und „abgehauen“ sind? Sie sind buchstäblich über das ganze Feld verstreut.

Ich kann die Namen von mindestens 10 Leuten aus dem Stegreif nennen, von denen ich persönlich weiß, dass sie das JBG Org HGC verlassen haben und zu anderen Orgs gegangen sind, oder die „2-Jahresregel“ abwarten und dann zu einem Feld-Auditor oder einer Mission gehen werden.

Clears

Johannesburg Org kann keine Clears mehr machen – das hat sie schon seit etwa 4 Jahren nicht mehr tun können, da sie den CCRD (Gewissheitsrundown für Clears) nicht mehr liefern kann. Unsere NED-Abschlüsse (NED = Dianetik der neuen Ära) müssen zu einer AO, da es keine Org in Südafrika gibt, die den CCRD liefern kann. Unsere vorherige Senior Fallüberwacherin (Tracy Henley – frühere Corbett) kündigte 2009/2010 den Vertrag, wie auch 15 andere technische Mitarbeiter (die meisten Flag-trainiert) über einen Zeitraum von 2-3 Jahren.

Tracy hat nun ihre eigene Feldpraxis, hat lustigerweise Ex-Joburg-Mitarbeiter angestellt und gibt ihnen ein stattliches Gehalt, soweit ich weiß – sie hat ungefähr 7 ehemalige JBG-Day-Mitarbeiter angestellt, und Gerüchten zufolge verdienen ihre Angestellten im Schnitt R12.000 (€1.000) im Monat.

Das Witzige an der Sache ist, obwohl Tracy dafür mehr als qualifiziert wäre, eine Mission zu werden, glaube ich, dass sie das nicht tun wird, da sie die Kontrolle von SMI (Scientology Mission International) nicht überall auf ihren Linien haben möchte.

Auditoren für die Zukunft ausbilden?

Was ausgebildete Auditoren betrifft, nach einer der neuesten „Understanding Mag“-Ausgaben (Ausgabe 393 – Februar 2013?) sind das hier die Abschlüsse des vergangenen JAHRES:

Professioneller E-Meter-Kurs: 1 Abschluss

Stufe 0: 2 Abschlüsse

Stufe I: 2 Abschlüsse

Stufe II: 1 Abschluss (dieser Typ ist seit 2 Jahren auf seinen „Stufen“)

Stufe III: 1 Abschluss (diese Dame brauchte 1 Jahr, um ihr E-Meter-Video zu bestehen und musste 2011 letzten Endes nach Cape Town, um ein Bestehen zu bekommen. Sie ist keine Mitarbeiterin und hofft, ihre eigene Feldgruppe zu eröffnen, hat aber meines Wissens noch keinen PC in Sitzung genommen).

Klasse IV Internship (Praktikum): 3 Abschlüsse (zwei dieser Abschlüsse sind Familienmitglieder der kaum noch bestehenden Chartwell-Mission, die genau 3 Mitarbeiter hat. Der andere Abschluss ist ein Auditor der Joburg-Org und ist der EINZIGE, der von dem ehemals 12+-Mann-starken TTC (technisches Trainingskorps) von 2004 übriggeblieben ist – er hat 9 JAHRE gebraucht, um diese Stufe zu erreichen).

Studenten auf Kurs und PCs im HGC

Vor der CMO ENT-Etablierungsmission 2011 waren „Leute im Laden“ richtigerweise mit etwa 20 angegeben. Die Mission führte dann ein wenig „hatting“ durch (Ausbildung auf Posten) bezüglich wie man diese Statistik zählt, sowie ein „All-Hands“ Call-in (alle müssen Anrufe machen) jeden Tag (zusätzlich zu dem IAS-Geldeintreiben, Anrufe für Veranstaltungen, Buchverkäufe, usw.) und bald ging die Zahl Richtung 100, dann 200, nach oben sind ja keine Grenzen gesetzt. Nun beinhaltete diese Zahl JEDEN, der in der Nähe der Org kam, EGAL WOFÜR (einschließlich Beratung, Kaffee in der Kantine oder ein Verkaufs-Interview, etc.) – mit der Begründung, dass (da sie ja in der Org waren) wir sie „beliefern“ und wenn sie IRGENDETWAS auf dem Konto hatten (was bei etwa 90% unserer Leute aus der Öffentlichkeit der Fall ist), dann waren sie „da und auf einer bezahlten Dienstleistung“. Diese aufgeblasene falsche Statistik beinhaltete sogar Leute, die man außerhalb der Org belieferte – manche PE-Kurse wurden außerhalb in Unternehmen oder an anderen Orten geliefert und auch diese wurden als BIS (Bodies in the shop = Leute in der Org) gezählt, wie auch Beistände, die von freiwilligen Helfern bei Leuten zuhause gegeben wurden, und auch jeder, der eine Lektion eines Heimkurses reinschickte.

An den meisten Tagen waren höchstens ein paar Studenten auf Kurs. Manchmal sind ein paar Mitarbeiter in der Akademie, vielleicht 2 oder 3, meistens aber ein oder zwei Studenten.

Joburg Org wirbt nicht für Training – da es sich nicht bezahlt macht… Als Auditor macht mich das sehr traurig, da ich manche meiner größten Gewinne vom Training habe.

Missionen

Es gibt 4 Missionen in und um Johannesburg herum und nur eine davon produziert irgendwas Nennenswertes. Wir sind dabei, mehr Details über den gegenwärtigen Stand der Dinge zu sammeln und werden diese in Kürze berichten.

Zusammenfassung

Zusammengefasst ist Joburg Org mit steigenden Schulden und unausgebildeten, überarbeiteten, unterbezahlten und demoralisierten Mitarbeitern schwer angeschlagen. Das Feld ist von den ununterbrochenen Spendenaktionen und Verkaufsgesprächen und ausbleibender Lieferung zerfetzt und ARK-gebrochen. Es hat sich soweit von dem Johannesburg Org der Vergangenheit (als Studenten und Mitarbeiter stolze Menschen waren, die die „Fackel der Freiheit“ trugen) verabschiedet, dass sie heute nicht mehr wiederzuerkennen ist.

Ein sehr besorgter Südafrikanischer Scientologe
Original-Artikel (Mike Rinders Blog)

Vielen Dank dem fleißigen Übersetzer.

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Über Felicitas Foster

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16 Antworten zu „Ideale Org“ Johannesburg – Wahrheit enthüllt

  1. Strubbl, aka Andrea Albrecht schreibt:

    Oh je! Wenn die Orgs es also nicht schaffen, liegt es an uns, den unabhängigen Scientologen, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen. Wir müssen ausbilden, ausbilden, ausbilden und dann auch noch ausbilden. Und dann liefern, liefern, liefern. Über die verschüttete Milch wurde genug gejammert, jetzt müssen wir in die Zukunft schauen …

    • Rita Wagner schreibt:

      Stimmt Strubbl, da hilft nur eines: Ärmel hochkrempeln und anpacken!!
      Ich bin nicht traurig um das Schicksal dieser „Idealen Orgs“, denn es gibt keinen besseren Weg seine Anhänger zu vertreiben … und die Vertriebenen haben dann endlich eine Chance!

  2. Burkhard schreibt:

    Mich packt das kalte Grausen, da ich diesen Artikel lese. Wenn das so weiter geht (Ideale Org usw.), dann steht das Wort Scientologe eines Tages für Spinner, Versager und weiß Gott noch für andere Negativbegriffe (Wenn es nicht jetzt schon teilweise so ist)!
    Einen traurigen, aber zugleich entlarvenden Effekt hat solch eine Entwicklung:
    Das ARK-gebrochnene Feld, das mit jenen Entwicklungen zwangsläufig immer kleiner werden wird, geht nicht mehr zu den Events, um sich die schwachsinnige und verlogene Halleluja-Propaganda des DM´s rein zu ziehen. DM´s Duplikate werden erfolgloser sein.
    Doch, wieviele hoffnungsvolle und hingebungsvolle Herzen werden noch gebrochen, bis dieser Wahnsinn ein Ende findet?

  3. Hubert Scheer schreibt:

    Jaja, so ist es mit Unwahrheiten etc. „Ursprünglich waren wir alle Wahrheit!“
    Wir wissen davon. Ron hat einiges an Wahrheit zugänglich gemacht. Doch nicht alles wurde offenbart! „Lehre vom Wissen“ – mein Gott wie wurde seitdem davon abgedriftet!
    Wie auch immer, die wirkliche Wahrheit wird offenbar werden – anhand eines Buches … – oder auch die Nachfolge danach! Nymus sollte ein Begriff werden!

    In diesem Sinne, ich liebe diese Art von Informationen – weil diese Dinge auflösen.
    Danke!!!!!

  4. Schorsch schreibt:

    CMO Int = Commodore Messenger Org, also jene die gedachterweise direkt unter R. Ron Hubbard stehen.
    Meines Erachtens nach ging von dieser Truppe der ganze Mist aus, dessen Resultat wir heute allzu deutlich vor Augen geführt bekommen.
    Mich würde noch interessieren was den Leuten vor Ort, speziell aber den Mitarbeitern erzählt, möglicherweise auch eingebleut wird, um jene beim Hier Bleiben zu „unterstützen“. Also daran zu hindern einfach die Brocken hinzuschmeißen.
    Beispiel: Wir hatten in München ein CMO Int Mission-Pflicht-Mitarbeiter-Treffen (was für ein Wort Mission für solch eine Aktion). Wer nicht kommt wird sofort SP erklärt. (SP = Unterdrücker)
    Wer auch nur ein Ton während des Treffens sagt, der wird auf der Stelle zum SP erklärt. (ein Mitarbeiter der ganz hinten saß verstand etwas rein akustisch nicht und hob die Hand. Jener wurde sofort auf der Stelle zum SP erklärt. Nur deswegen. Man konnte aber der „Mission“ erklären, daß dies kein Ausdruck von Gegenabsicht war, sondern nur der Hinweis der akustischen Barriere war).
    Das war 1983.
    1984 war ich auf einer Ethik Massnahme in Kopenhagen. Deck Project Force. Also das gedachte (virtuelle) Schiffs Deck schrubben. Dort wurde mal von der Führung folgendes losgelassen: Es gab einen auf dieser Maßnahme der rauchte heimlich. Als er dann wieder in seiner Org war hatte er deswegen einen schlimmen Unfall (Ja der Overt des heimlich rauchens. Bei einem Preis von 35 Gramm Tabak für 6 Mark in Dänemark). Also Jungs und Mädels, keine unerlaubte Handlung machen!.
    Das war so der Stil den es schon in den 80igern gab. Was wird eigentlich heutzutage so erzählt?
    Ein mal Internet falsch klicken und einige Wörter lesen = ?.

    • A. Udi-Thor schreibt:

      Man könnte 12 dicke schwarze Bücher mit solchen Berichten füllen.

      Jedoch schnappe ich mir lieber 12 dicke rote Bücher, die gefüllt sind mit der Technologie des Weges, der einen Thetan aus solchem und anderem Entheta hinaus führt. Ich lasse jemand mir gegenüber sitzen, ein paar Blechdosen festhalten und seine Aufmerksamkeit auf bestimmte Dinge richten. Mit dem Ergebnis, daß er schrittweise freier und freier wird.

      Damit handhabe ich nicht alles Durcheinander in dieser Welt. Damit bringe ich vor allem denen keine Erleichterung, die fanatisch an ihren nicht erfolgreichen Wegen festhalten. Aber der, der glücklicher sein möchte und nach Besserem strebt, dem gelingt dies – LRH sei dank.

      • Schorsch schreibt:

        Da wir die Techniken haben alles Negative auszulöschen hätten wir also nie in die Situation kommen dürfen in der wir uns nun sehen. Wie konnte die Scientology so abgleiten in das Negative?

        Früher war der Weg nach oben ausgewogen. Es gab Auditing das vergangene Dinge auslöschte und es gab Auditing welches Fähigkeiten erhöhte. Wenn man sich nur auf das Auslöschen konzentriert so fällt man in eine tiefes Loch. Es kommt immer mehr und immer mehr von dem Zeug daher und nimmt kein Ende. Wenn man sich nur auf Fähigkeit konzentriert so stößt man auf Barrieren von Ladung die man auflösen muss damit es mal weiter geht.
        Der Fallüberwacher war mal dazu da diese Ausgewogenheit aufrecht zu erhalten. Als man anfing alles wortwörtlich zu nehmen hat man sich in den Millionen von Worten verfangen und das Verstehen blieb auf der Strecke.
        Zum Beispiel das Datum alle Prozesse die Auslöschen sind limitierte Prozesse. Sprich, diese können nicht endlos gelaufen werden. Nun ist klar, daß man damit aufhört wenn die Nadel schwebt. Aber vielleicht sollte man das auch so interpretieren, daß man nicht nur Prozess nach Prozess macht der genau dieses ist. Ein Auslösch Prozess. Die Grade 1 bis 4 waren mal Fähigkeits Prozesse. Danach war Dianetik dran. Reines Auslöschen von Negativen.

        Wie wird heute auditiert? Den PC in die Ladung reindrücken bis es spritzt. Das konnte nicht gut gehen. Objektive Prozesse so lang zu überlaufen bis Ladung hoch kommt. Egal welche, hauptsache es wird hart. Muss ja so sein. Was passiert wenn man jeden Overt auf die darunter liegende Böse Absicht verfolgen muss? Es wird eine aufgemockt. Sprich erschaffen. Und nun ist diese da und aktiv. (Es gibt im Prinzip kein Prozess welcher ein Mock Up auslöscht. Denn ein Mock Up ist ein selbstbestimmt erschaffenes Etwas. Das kann nicht ausgelöscht werden. Jener der es erschaffen hat kann sich entscheiden es nicht weiter existieren zu lassen.)

        Ich hätte nichts dagegen wenn alles so einfach wäre. Dosen nehmen und gut ist es. Bei mir hat das nicht so reibungslos geklappt.

        • A. Udi-Thor schreibt:

          Schorsch,
          Du hast ja eine Menge Ahnung von scientologischen Prinzipien.
          Weißt Du auch, was geschieht, wenn man sich einen vergangenen Fehlschlag als stabiles Datum auswählt ?

        • Burkhard schreibt:

          🙂 🙂 🙂

      • Burkhard schreibt:

        … so muss es laufen! 🙂

        • Schorsch schreibt:

          Das weiß ich nicht so genau.
          Das Problem meiner Meinung nach ist: Wenn man sich nach einem Fehlschlag kein stabiles Datum (also einen Halt auf nicht Scientologisch) sucht (sei das nun die Flasche oder das Kloster) löst sich der Fehlschlag dann auf?
          Ein stabiles Datum (schwamm drüber) hat also auch Vorteile.
          Wie man sieht habe ich Scientologisch auf Allgemein Sprache in Klammern übersetz. Denn wie man mit Fehlschlägen umgeht ist jedermann bekannt. Davon fängt man sich im Leben genügend ein um Übungs Material zu haben.

        • Schorsch schreibt:

          Jetzt ist es mir doch wieder eingefallen wie das funktioniert. Bin schon etwas älter, da dauert es eben ein wenig.
          Wenn man einen Physiker fragt wie Energie erschaffen wird hat er ein Problem. Das wissen die nicht. L. Ron Hubbard hat hier eine modellhafte Darstellung geliefert. Wenn man 2 Terminals in räumliche Nähe bringt und dort am Platze hält entsteht Energie. Was er nicht explizit geschrieben hat ist das Selbstverständliche. Es muss einen Verursacher geben der diese 2 Terminals zusammenführt. Daraus ergibt sich, daß Energie erschaffen wird, wenn wir 3 Teilnehmer haben. Einen Verursacher und 2 Terminals. Also ich und ich erschafft keine Energie. Man braucht also 2 und einen Verursacher macht 3 beteiligte Faktoren.
          Da ein Fehlschlag typischerweise mit Ladung (also Energie) verbunden ist haben wir dieses Grundbedingung erfüllt. Wir brauchen 3 Beteiligte. Sonst wäre hier keine Energie erzeugt worden die an diesem Verlust anhaftet. Stellen wir uns nun diesen einen Verlust oder Fehlschlag als Energieball vor. Dann haben wir einen erneuten Fehlschlag oder irgend einen anderen Grund den wir dadurch lösen wollen indem wir uns ein stabiles Datum suchen wollen oder müssen. Ein Datum ohne sonderliche Bedeutung oder Kraft (Energie) wird uns hier nicht weiterhelfen wenn das was wir lösen wollen für uns von Wichtigkeit ist. So haben wir nun schon 2 Energiebälle die sich gegenüberstehen. Also in Suspension halten. L. Ron Hubbard hat diesem „template“ also diesem Muster oder Vorlage einen eigenen Namen gegeben: Ziele Problem Masse.
          Ein Fehlschlag beinhaltet also auch einen Fremd Faktor. Also nicht ich Faktor. Die gegenwärtige Doktrin ist, daß alles ein Ich Faktor ist. Erbsünde ist im Prinzip auch eine Ich Doktrin. Karma ist auch Ich Doktrin. In der Scientology darf man nie sagen es hätte jemand anderes den Schlamassel in mir verursacht. War immer ich.
          Aber wie oben beschrieben: es sind 3 Faktoren notwendig um Energie zu erzeugen. Zumindest nach der Modellhaften Beschreibung über die Erschaffung von Energie von L. Ron Hubbard.
          Wenn ich also irgendwelche Verluste oder sonstige vergangenen Dinge nicht wirklich auflösen kann dann weil ich nicht in der Lage war die Dinge genau so zu betrachten wie diese exakt sind. Beispiel: Sicherlich habe ich schon vieles auch in diesem blog darüber gelesen was David Miscavige so alles an Sachen mit der Scientology gemacht hat. Aber wenn ich mir das so anschaue ist immer noch ein Schatten da drüber der sozusagen meine Verursachung zu entdecken versucht. Was habe ich dazu aktiv beigetragen oder was habe ich unterlassen Fragen. Unabhängig davon was nun die Wahrheit ist muss ich erkennen daß hier die Ich Doktrin in mir so eingebrannt ist daß ich Schwierigkeiten mit dem Sehen des Tatsächlichen und Offensichtlichen habe.
          Die wirklich spannende Frage ist, was passiert wenn ein Mensch die exakten Zusammenhänge sieht so wie diese tatsächlich sind. Was löst sich auf? Nur das was in dem Universum des einen Menschen ist oder hat das auch einen externen Einfluss? Ich tippe mal, es hat auch einen externen Einfluss.

        • SKM schreibt:

          Schorsch, ich denke das hängt immer vom Level des Bewußtseins ab.
          Ich weiß nicht was Du so gemacht hast in Scientology, das anscheinend nicht geklappt hat.
          Die „Ich“ Theorie, von der Du da sprichst, dass man nämlich für die gesamte hereinkommende Randomität verantwortlich ist, ist natürlich nicht so ohne weiteres ersichtlich.
          Geh mal zu einem Betrunkenen und sag ihm, dass er daran beteiligt ist, dass der Alkoholhersteller von ihm im Raum gehalten wird. Das wird nicht einleuchten.
          Deswegen ist das der falsche Gradient, wenn man versucht, ihm bei seinem Alkoholproblem (oder welchem auch immer, das ihm real wäre) zu helfen.

          Es stimmt auch nicht, dass in Scientology nur die „Ich“ Variante gelaufen wird. Die erweiterten Grade werden auf 4 Flows auditiert.
          Das Konzept der Brücke basiert auf einer gradientenweisen Herangehensweise.
          Wenn Dir jemand die Anzeige gemacht hat, dass Du für all das Übel des Universums verantwortlich bist, dann behaupte ich mal ganz gelassen, dass er Dir ein Konzept weitergeben wollte, welches er selbst nicht verdaut hat (was passieren kann, wenn jemand das Fassungsvermögen des Gegenübers nicht in Betracht zieht).
          Oder wenn Du es in einem Buch aufgeschnappt hast, dann hat Dir der Buchladenbeauftragte (oder Miscavige) eben das falsche Buch in die Hand gedrückt.

          Die Prinzipien von Scientology reichen von Scientology NULL (wo das Wesen zum leichten konfrontieren der Umgebung gebracht wird) bis hinauf zu voller Verantwortung.
          Die milderen Prozeße kommen zuerst.
          Beim Studieren sollte auch unbedingt die Study Tech angewendet werden, sodass nicht über Gradienten, fehlende Masse und – Du weißt schon – hinweg gegangen wird.

          Ich empfehle Dir 3 Classic Vorträge:
          – Para-Scientology und
          – Scientology-Null
          – Scientology und effektives Wissen

          Alle 3 sind auf einem guten Einstiegsgradienten abgehalten worden.

          Viele Grüße,
          SKM

        • Burkhard schreibt:

          Hi SKM, Dein Kommentar kommt recht gelassen und ruhig rüber…, gefällt mir.
          Frage: Wo kann ich diese drei Vorträge beziehen?

        • SKM schreibt:

          @Burki
          Ich habe meine noch aus der Kirche. Ich denke bei E-Bay könnte es die geben oder bei new era direkt. Oder vielleicht findest Du irgendwo einen Download – aber auf deutsch dürfte das nicht so einfach sein.
          Scientology-Null findest Du auch im PTS/SP lecture set.

        • Burkhard schreibt:

          …thanx, mal sehen, ob ich fündig werde. 🙂

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