Neugeborenen-Stress

von Natalie C.

Eine Freundin von mir bekam vor ein paar Monaten ein Baby. Ihr Kleines wurde noch gestillt und somit erhielten die neuen Eltern Ratschläge von Freunden und Familie, da sie seit 4 Monaten unter schlimmem Schlafentzug und erschöpften Nerven litten beim Versuch, das Neugeborene zu stillen und an regelmäßigen Schlaf zu gewöhnen.

Da ich sie seit der Geburt des Babys nicht mehr gesehen hatte, rief ich sie an, um zu erfahren, wie es ginge und die frischgebackene Mutter gestand mir am Telefon, dass es schrecklich sei. Sie war am Ende ihrer Kräfte und das Familienleben war unter einem solchen Druck, wie sie es nie erwartet hätte. Sie hatte das Gefühl, dass sie sich noch nicht wirklich mit dem Baby verbunden hatte, und anstatt die letzten paar Monate zu genießen, fühlte sie sich verbittert, verwirrt und verzweifelt. Sie wollte immer 4 Kinder haben – aber nach nur 4 Monaten mit ihrem ersten, hat sie ihre Meinung geändert. „Ich hatte schreckliche Gedanken (über das Baby)“, gestand sie mir. „Ich weiß einfach nicht mehr, was ich machen soll.“

Ich stattete dem Kleinen einen Besuch ab, in der Hoffnung, dass ich als Auditor und Freundin in der Situation helfen könnte.

Cooper, der Kleine, war aufgeweckt, aber klammerte. Ich ging mit ihm im Zimmer umher und ließ ihn auf Gegenstände im Raum schauen und sie auch berühren. Er hörte den Anweisungen recht aufmerksam zu und führte sie aus, und er wurde im Laufe des Prozesses aufmerksamer. Ich erklärte seiner Mutter, dass ein Locational Assist Wunder bewirkt, um ein Baby oder Kind zu beruhigen. Sie erklärte, wie manchmal nachts das Baby zu schreien anfing und sie 3-4 Stunden brauchte, um es zu beruhigen (die Ärzte hatte alle keine körperlichen Ursachen gefunden). Cooper und ich gingen im Zimmer umher und unterhielten uns über alle Gegenstände, die wir entdeckten – ich stellte sicher, dass ich auf jede Anweisung eine Reaktion bekam und nahm sanft seine Hand und führte sie, soweit erforderlich. Seine Mutter war überrascht, da Cooper sich in den Armen von Fremden normalerweise nicht wohl fühlte und für gewöhnlich von ihr getragen werden wollte oder sie zumindest immer sehen musste.

Cooper lächelte mich an und machte den Assist sehr gerne.

Wir machten dann mit dem Baby ‚Greifen und Zurückziehen‘ von Mama. Ich hielt Cooper und wir ließen ihn nach Mama greifen (indem wir ihm zuerst halfen) und dann trat ich mit ihm zurück und wir zogen uns vor Mama zurück. Jedes Mal gingen wir ein Stück weiter von Mama weg, bis wir aus dem Zimmer gingen. Cooper liebte den Assist. Jedes Mal, wenn wir näher an Mama herankamen, quietschte und lachte er, und er kicherte, als wir uns vor Mama im anderen Zimmer versteckten.

Als wir einen guten Punkt erreichten, legte ich Cooper auf den Teppich am Boden und zeigte seiner Mutter, wie man einen Body Comm Assist macht. [Ein einfacher Prozess, wobei man die Hände flach auf verschiedene Bereiche des Körpers legt und das Kind – oder den Erwachsenen – bittet, die Hände zu fühlen und danach seine Reaktion bestätigt. Ziel ist, Vertrautheit mit dem Körper zu vergrößern.] Cooper kooperierte perfekt und entspannte sich völlig. Seine Mutter meinte, es wäre solch ein einfacher Prozess, aber sehr wirksam, denn Cooper war entspannt und glücklich (offensichtlich etwas, das sie nicht gewohnt war.) Als ich mit dem Assist beim Baby fertig war, gab ich ihr einen Body Comm, damit sie selbst das Gefühl dafür bekam und sie ihrem Mann sagen konnte, wie man ihn machte und ihr täglich einen geben könnte.

Ich ging mit einer Umarmung und einem Kuss und sagte, dass ich in ein paar Wochen wieder käme und dass sie mich anrufen solle, wenn sie etwas bräuchte.

Letzte Woche rief ich sie an und fragte, wie es ginge. Sie erzählte mir begeistert, dass sie diese „Körperberührungssache“ mit Cooper drei Mal jeden Tag gemacht hatte und er es liebte. Tatsächlich hat sich dadurch alles verändert, sagte sie, es wurde zu ihrer eigenen gemeinsamen Zeit (Mama und Baby) und sie weiß nicht warum, aber beide wurden entspannter und genießen die Zeit. Er schläft viel besser und das Familienleben ist für alle leichter geworden. Ich sagte, dass ich bald wieder vorbeischauen würde und ihr noch ein paar Tipps geben würde, um die Dinge noch besser zu machen.

Solch einfache Prozesse – aber so wirksam.

Meine Freundin hat noch nie von Scientology gehört und eine ausführliche Diskussion über das Thema war nicht geplant – aber durch die paar grundlegenden Kommunikationsprozesse für sie und das Kind haben sich die Zustände für alle verbessert. Und ich nehme an, dass sie mehr wissen will (was ich ihr natürlich gewähren werde).

Danke LRH!

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Über Felicitas Foster

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7 Antworten zu Neugeborenen-Stress

  1. Strubbl, aka Andrea Albrecht schreibt:

    Ist das schön! Ich liebe solche Geschichten. Toll gemacht, Natalie, Cooper & Mama!

  2. Burkhard schreibt:

    Während ich ihre Erzählung las, verspürte ich den Wunsch, so etwas auch tun zu können.
    Irgendwann ergibt sich eine Gelegenheit dazu und dann mache ich es auch….. 🙂 Ich mag solche Erlebnisse, sie sind wunderbar!

  3. Rita Wagner schreibt:

    Ja, das ist sehr schön!! vielen Dank Natalie, dass du Cooper und seiner Mama so effektiv helfen konntest! Als Mama mochte ich selbst mir auch nie vorstellen, was ich ohne diese einfachen Hilfen gemacht hätte!! Danke LRH!!

  4. Wolfgang Keller schreibt:

    Wirklich toll gemacht, Natalie!
    Haben wir nicht schöne und einfache Werkzeuge, anderen zu helfen?
    Auf einem kürzlichen Flug nach Deutschland in einem Airbus 340, Toiletten liegen eine Etage tiefer, fand ich eine junge Mutter, die erschöpft ihr schreiendes Baby hin-und-her rüttelte. Ich sprach das kleine Mädchen an und ließ es auf ein paar Dinge zeigen. Es hörte sofort auf zu lamentieren und interessierte sich für die verschieden beleuchteten Zeichen und Gegenstände. Die Mutter begriff die kurze Demonstration und bedankte sich.
    Später sah ich die beiden auf ihrem Sitz; das Baby schlief.

  5. Han Solo schreibt:

    Gute Arbeit, Natalie C. !

  6. Lesley Q. Hinton schreibt:

    Und ich glaube fest daran, dass es möglich ist, dass sich Menschen zu einer Position erheben, wo sie Wahrheit bekannt machen, sei es, indem sie die Wahrheit selber konfrontieren oder indem sie sie anderen kommunizieren. Ich glaube auch, dass es so etwas gibt wie Wahrheit. Und ich glaube, dass es diesen Dingen möglich ist, sich über ihre dazugehörigen Gegensätze von Böse und so weiter zu erheben.

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