David Mayo – Desillusionierung – Teil 2

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Ich glaube also, dass einer der Gründe, warum Leute desillusioniert werden und dazu neigen, eher inaktiv zu werden – soweit es das nächste Auditing oder weitere Ausbildung angeht – in einem ARK-Bruch liegt. Ein ARK-Bruch solcher Größenordnung, dass sie glauben, der einzige Weg darin besteht, sich zurückzuziehen, sie versuchen zu hoffen, dass es nicht stattfand, – falls es aber doch stattfand, dann versuchen sie auf irgendeine Weise zu zeigen, dass sie mit dem, was sie getan haben, richtig lagen, selbst wenn sie jetzt denken, dass sie es nicht hätten tun sollen.

Sei es nun der Eintritt in die Sea Org oder Auditing zu kaufen oder was auch immer.

Und interessanterweise begann ein anderer Bekannter, der diese spezielle Phase durchlief, mir zu erklären, was er vorhatte. Er würde die Verbindung abbrechen, sowohl vom Gebiet, als auch von all den Personen, die Auditing propagieren, denn er müsse sich nun erst mal davon entfernen um zu destimulieren. Und er sagte mir, dass er das täte, weil er glaubte, dass die Tech nicht mehr funktionieren würde.

Und was ich daran interessant fand, war, dass er einen Teil der Tech verwendet, um das Dilemma, mit dem er damals konfrontiert war, zu lösen.

Die Antwort liegt nicht wirklich darin, sich zurückzuziehen oder zu versuchen, zu rationalisieren oder die Tatsache verändern zu wollen, dass man verletzt worden war. Die Antwort lautet tatsächlich, sich mehr einzubringen, und das ist die ultimative Lösung, sich mehr mit der Sache zu befassen, und die Faktoren zu verstehen, die das Ganze möglicherweise verursacht hatten.

Eines der größten Probleme, von dem ich glaube, dass wir es in der Zukunft haben werden – wir haben es derzeit auch, aber es wird in der Zukunft ausgeprägter werden – besteht in der Verbreitung.

Ich versuchte es neulich mal – ich weiß nicht, wie viele von Ihnen es kürzlich getan haben, aber ich bin sicher, dass sich von Zeit zu Zeit Gelegenheiten ergeben – oder wenn Sie im Verlauf einer Unterhaltung das Wort „Scientology“ gegenüber jemandem erwähnen, der nichts damit zu tun hat – und es gibt da definitiv sehr große Hindernisse bei der Verbreitung.

Und das ist weil … es ist weil, wie wir wissen, der Ruf des Themas durch sehr unpassende Vorfälle, die stattgefunden haben, sehr schwer angeschlagen wurde.

Also, als ich noch Mitarbeiter war, wurde mir einige Jahre lang erzählt, dass alles nur Schwarze Propaganda sei, und die Personen – Personen, die man als Feinde bezeichnete –diese falschen Berichte und so weiter erzeugt hätten und dass die offensichtliche Handhabung  darin bestünde, jemandem, der von solch einer Begebenheit gehört hatte, dann klarzumachen, dass dies einfach falsch und nie geschehen sei und so weiter.

Eines der Dinge, die ich sehr schnell herausgefunden habe, nachdem ich die Sea Org verlassen hatte und Kontakt zu Menschen hatte, die zuvor noch keinen Kontakt mit Scientology gehabt hatten. Solche Mitmenschen wurden in der Vergangenheit mit verschiedenen Namen belegt, aber neulich schlug jemand vor, man solle sie als unbearbeitet bezeichnen, statt als roh. Jedoch im Kontakt mit Leuten, die noch nie mit Scientology Kontakt gehabt hatten … und ich würde einige dieser Geschichten von ihnen hören. Und ich fand ich, dass es nicht einfach nur Gerüchte oder Geschichten waren.

Die meisten dieser Personen kannten jemanden – und es ist ihnen entweder selbst widerfahren oder sie kannten jemanden persönlich, der so etwas erlebt hatte. Es nutzte also nichts, zu sagen, dass der schlechte Ruf, der sich gebildet hatte, einfach durch die falsche Propaganda entstanden war. Das war nicht der Fall – er rührte von tatsächlichen unziemlichen Vorfällen her, erzeugt von Individuen oder der Organisation, die nicht im Einklang mit der grundlegenden Philosophie der Scientology standen.

Nun gibt es viele Gründe, weshalb dies hätte zustande kommen können.

Ich werde einige Ideen zum Ausdruck bringen, die ich zuvor noch nicht geäußert habe und vielleicht haben andere es getan, aber ich denke …  ich denke, es lohnt sich, einen Blick auf ein paar neue Ansätze in Bezug darauf zu werfen, denn wir können zumindest sagen, dass die Situation weiterhin besteht.

Eine Möglichkeit ist, dass vielleicht Sie und ich und andere – vielleicht sind wir aus dem falschen Grund der Scientology beigetreten.

Solch eine Möglichkeit wäre möglicherweise, dass wir in der Hoffnung mitgemacht haben, dass jemand uns all die Antworten geben würde, die Entscheidungen für uns treffen würde, und dass wir die Daten nicht auswerten oder herausfinden müssten, was denn nun wirklich die Wahrheit ist.

Wenn das der Fall war, und das muss ich gestehen,  als ich begann die Bücher zu lesen, ich zu einem gewissen Grad dachte „Ich hoffe, dass dies alles wahr ist.“ Ich habe nicht alles persönlich überprüft. Also, ich glaube, das könnte etwas sein, dass auch auf andere Menschen zutrifft, – aber, wenn jemand seine eigenen Fähigkeit herauszufinden, was wahr ist, ablegt, gibt er Verantwortung aus der Hand, und es würde keine Rolle spielen, ob die Daten wahr wären oder nicht. Es ist immer noch eine Handlung ohne Verantwortung.

Es ist ein Akt, Ursache und Verantwortung für die eigenen Entscheidungen, für seine eigenen Absichten, für seine eigenen Ziele zuzuweisen; es ist das Übertragen dieser Dinge an eine andere Person und es ist das Übertragen, von wie man sich selbst im Leben verhält, an eine andere Person.

Das ist also eine Möglichkeit.

Natürlich ist es auch möglich, dass jemand Scientology mit dem korrekten Grund beitrat. Man kam herein, um nach der Wahrheit zu suchen und jedes Datum selbst auszuwerten, um zu entscheiden, ob es wahr sei oder nicht. Und dann wurde man möglicherweise mit einem Dilemma konfrontiert … Zum Beispiel, könnte jemand dies ständig während des Studiums des Gebietes gemacht haben, und dann zu einem Punkt gekommen sein, wo ihm jemand den Preis für das nächste Intensiv mitteilte. Und man gedachte: „Oh, Moment mal! Das ergibt doch gar keinen Sinn.“

Nun – und diese Person mag dieses bestimmte Datum,  als unlogisch und nicht richtig und auch all die angeführten Gründe, warum es nicht richtig sein kann, zurückweisen.

Was wäre aber, wenn einem an solch einem Punkt gesagt würde, dass es nun einfach so sei und dass du entweder übereinstimmst oder du verzichtest. Welche Wahl hätte man an einem solchen Punkt?

Wenn es keine Alternative gäbe, könnte man sagen, dass es keine andere Wahl gibt, als zuzustimmen.

Unglücklicherweise ist es so, dass, wenn man seine eigene Integrität opfert, um eine Dienstleistung zu erhalten, die die eigene Integrität anheben soll, man sich dann in einer widersprüchlichen Situation befindet, welche das Erreichen des Ziels unmöglich macht.

Und tatsächlich reicht die Existenz einer solchen Situation aus, um quasi zu verhindern, dass die Technologie überhaupt funktioniert.

Dieses ist ein klassisches Beispiel, über das ich bereits zuvor gesprochen habe, was eine ziemlich überspitzte Version hiervon ist, was ein bestimmter Tag war, an dem ein großes Comm Ev für einige Ex-Führungskräften der Scientology Kirche im Gange war und an einem bestimmten Punkt währenddessen, all diese Leute, mich selbst eingeschlossen, darüber informiert wurden, dass sie eine gewisse Wahlmöglichkeit hätten, dass sie sich entweder unterordnen, um es kurz zu sagen, oder ihre Ewigkeit verlieren, bzw. sie ihre Brücke für alle Ewigkeit verlieren würden.

Vor solch eine Wahl gestellt, was es zu einer ganz anderen Größenordnung werden lässt – viel mehr als eine einfache Frage von höheren Preisen oder strenger Ethik. Vor solch eine Wahl gestellt, wird es nicht überwältigender, es wird tatsächlich viel offensichtlicher, welche Entscheidung man treffen sollte. Offensichtlich, wenn man vor die Wahl gestellt wird, mit Dingen überstimmen zu müssen, mit denen man nicht überstimmt oder ein bloßes Lippenbekenntnis für Dinge abzulegen, mit denen man nicht übereinstimmt, um seine Ewigkeit nicht zu verlieren, ist es offensichtlich, dass man auf beide Arten seine Ewigkeit verlieren würde. Und dass der einzige Weg, seine eigene Integrität zu bewahren, darin bestünde, „Nein!“ zu sagen. Das macht es sehr viel offensichtlicher.

Fortsetzung folgt.

Entnommen aus: Link zu dem Film Teil 2

Dank an alle, die an der Übersetzung mitgearbeitet haben.

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Über Felicitas Foster

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12 Antworten zu David Mayo – Desillusionierung – Teil 2

  1. Schorsch schreibt:

    Schauen wir uns mal expemplarisch 2 Aussagen an:
    „Eine Möglichkeit ist, dass vielleicht Sie und ich und andere – vielleicht sind wir aus dem falschen Grund der Scientology beigetreten.“ und: „Ich habe nicht alles persönlich überprüft.“
    So, diese zwei Aussagen bedeuten nichts anderes als: ICH!. Genau diese Einstellung durchzieht die gesamte „Ausbildung“ der Scientologen. Alles ICH. Niemanls die Scientology selbst. Höchstens mal ein anderer der durch dieses „ICH habe nicht dies und das“ alles misverstanden hat.
    Wenn man ein Gebiet genauer untersuchen will so muss man sich an einem Punkt mal die Frage stellen ob nicht in diesem Gebiet selbst etwas nicht stimmt oder stimmig ist.
    Man muss also hingehen, etwas studieren, ausprobieren und wenn es nicht funktioniert so wirft man es über Bord. Mag sein, dass es tatsächlich funktionieren würde wenn man es richtig verstehen würde und damit richtig anwenden würde. Aber das ist nur Theorie. Wenn ich etwas nicht verstehen kann dann muss ich es über Bord werfen. Und in der Scientology gibt es für mich viele Dinge die ich nicht verstehen kann. Die sind mir einfach zu hoch oder was auch immer.
    Zum Beispiel: Die Zustandsformeln Verrat und Feind. Die habe ich nie verstanden. Also über Bord damit. Zweifel ist klar. Aber Belastung? Warum sollte ich mich anbiedern. Da bin ich zu stolz dazu. Also auch über Bord damit.
    Man muss also etwas finden was für einen funktioniert und damit wahr ist.

      • SKM schreibt:

        @Worsel

        ich muss zugeben, dieser Beitrag von Dir hat mir letztes Jahr sehr geholfen, eine Konsistente Zustandszuweisung zu machen, die auch nach oben hin durchgegangen werden konnte.

        Ich möchte mich bedanken und Dich nochmals dafür bestätigen.

        ARC,
        SKM

        • worsel schreibt:

          Darüber freue ich mich sehr. Und ich finde, das dies ein sehr schöner Lohn ist für die investierte Arbeit. Danke auch an Feli für das publizieren in Deutsch.
          Ich denke, dass eine Kenntnis der Daten-Serie eine Grundlage für eine sinnvolle Anwendung der Ethik-Formeln ist. Wie will man jemals eine Affluence oder Danger-Formel machen, wenn man nicht weiß, was ein „Warum“ ist und woran man es erkennt? – ich denke, dass es dann bestenfalls Glückssache ist, was dabei herauskommt, (ganz zu schweigen von all den anderen Themen der Daten-Serie wie Konsistenz, richtiges Angriffsziel, Reihenfolge, Gradienten und Resourcen, etc.)
          Wenn Du Dir einen Stapel Ethik-Folder nehmen würdest und die einzelnen Vorgänge unter diesem Aspekt studieren würdest, würdest Du sehr leicht bestimmen können, welche Handhabungen aus welchem Grund nicht funktioniert haben oder auch, warum manchmal etwas funktioniert hat.
          Man könnte jedes Thema der Daten-Serie nehmen und Beispiele finden, wie Ethik-Tech entstellt werden kann, wenn man diese Unlogiken einbaut oder anders herum, wie einfach und präzise diese Tech funktioniert, wenn man dieses Wissen anwendet.

        • SKM schreibt:

          Hallo Worsel,

          ja, die Daten-Serie ist ein nützliches Werkzeug.

          Was mich am meisten „enlightened“ hat bei Deinem Beitrag war aber die Betonung darauf, dass eine Zustands-Zuweisung immer mit einem bestimmten Thema einhergehen sollte.
          Für mich selbst habe ich dann als Thema „das Verfolgen der Ziele der Scientology“ genommen und habe es kosistent mit der Szene in der Kirche verglichen, damit, welchen Weg meine Beiträge nehmen und habe erkannt, dass es auf diese Weise nicht funktioniert.
          Das erstaunliche war, dass ich dann durch die Anwendung der Daten-Serie für mich selbst herausgefunden habe, dass die meisten Leute in der Kirche (ob Staff, Public oder auch SO Member) sich auf den tiefsten Ethik-Zuständen befinden, was die Verfolgung der tatsächlichen Ziele von Scientology angeht.
          Das Problem ist, sie sehen es nicht.
          Sie nehmen es nicht wahr, weil das Drumherum so aufgebaut ist, dass sie es nicht sehen können.
          Die Wahrheit ist einfach ZU unglaublich. Sie stimmt nicht mit deren „Erfahrung“ überein (die in Form von Events eingepflanzt wird).
          Und diejenigen die zu schauen anfangen, kommen nicht über Zweifel hinaus, weil sie nicht auf externe Daten schauen dürfen (unter Strafe).

          Somit bleiben nur noch jene, die für einen kurzen Moment „wach“ werden – sei es durch eine Beobachtung, die mit der eigenen Erfahrung nicht übereinstimmt (und sich nicht leicht hinwegerklären läßt) oder durch eine wirklich heftige Handhabung, die einen so großen Verlust bewirkt hat, dass das Wesen beginnt, extern nach Antworten zu suchen.

          Verluste haben viele erlitten. Aber auch Gewinne.
          Wenn wir die Leute drin dazu bewegen wollen, zu schauen, muss es also in einer Art sein, dass es nicht zu „unglaublich“ wird.

          Man könnte eine Liste von den am häufigsten vorkommenden Verlusten aufstellen.
          Ich finde die E-Mail von Debbie Cook war schon ziemlich gut von ihr ausgeklügelt.
          Sie hat viele Verluste angesprochen (IAS, Ideal Orgs, Techn. degrades).

          Die Wahrheit wird nur auf einem Gradienten konfrontiert.
          Vor allem wenn man ein Gruppenmitglied einer Gruppe ist, die eine so heftige Übereinstimmung hat.
          Bis heute erwische ich mich gedanklich dabei, wie ich festgefahrene Gruppenübereinstimmungen aussortiere, von denen ich gedacht habe, dass es Daten sind, die auf meiner persönlichen Beobachtung basieren.
          😀

          Ist das Leben nicht schön?

        • worsel schreibt:

          Zu: „Das erstaunliche war, dass ich dann durch die Anwendung der Daten-Serie für mich selbst herausgefunden habe, dass die meisten Leute in der Kirche (ob Staff, Public oder auch SO Member) sich auf den tiefsten Ethik-Zuständen befinden, was die Verfolgung der tatsächlichen Ziele von Scientology angeht.“
          Selbst Ron schrieb in einem der PLs über den Zustand von Verwirrung, dass mehr Leute in diesem Zustand seien, als man denken wütrde.

          Ich denke, Leute nehmen Dinge nicht wahr, weil sie versuchen in ARK zu sein – in ARK zu einer allerdings aberrierten Umgebung, Deshalb reduzieren sie ihren Konfront und erschaffen eine Art Traumwelt, die zwar nur aus ihren Vorstellungen besteht, in der sie jedoch leben. (Siehe auch: http://www.scientology-cult.com/waking-up.html)

        • SKM schreibt:

          Ja, richtig. Genau wie Du schreibst.
          Interessant, dass man das erst sieht, wenn man zu der Gruppe exterior ist. In dieser Hinsicht ist Ethik wirklich eine persönliche Sache – genau so wie die Anwendung der Ethik-Zustandsformeln. Man kann die Zustände eigentlich gar nicht richtig machen, wenn man keinen eigenen Gesichtspunkt einnimmt.
          (Was nicht heißt, dass Hilfe bei der Anwendung der Zustände nicht hilfreich sein kann – auf jeden Fall, aber nur solange der Helfer genügend Freiheit hat, dem anderen das Schauen selbst zu überlassen.)

        • worsel schreibt:

          Nachtrag: „ich schrieb: Ich denke, Leute nehmen Dinge nicht wahr, weil sie versuchen in ARK zu sein – in ARK zu einer allerdings aberrierten Umgebung,“
          Vielleicht sollte ich besser sagen, „weil sie versuchen in einer Traumwelt von ARK zu leben.“ Denn es ist natürlich kein wirkliches ARK. Es ist eher eine Hoffnung auf ARK oder ein Glauben daran, dass AKR besteht, wenn sie nicht aus der Reihe tanzen oder nicht ausrufen, dass der Kaiser nichts anhat – einer Art Mittestands-PTSness. (siehe auch https://dertreffpunkt.wordpress.com/2010/10/05/der-unterdruckerische-mittelstand/)
          Ich sehe es als einen schwachen Versuch, eine Hoffnung auf ARK aufrecht zu erhalten, anstelle von tatsächlichem ARK, welches tatsächliche Affinität, tatsächliche Realität und tatsächliche Kommunikation enthält. Und da das ARK-Dreieck nichts anderes ist als das CCH-Dreieck, und weil Kontrolle daher nichts anderes ist, als ein Ausdruck von Affinität, ist Fehlen von Kontrolle der Situation auch ein Ausdruck von fehlendem ARK.

      • Schorsch schreibt:

        Ich war 17 Jahre in Scientology. Insgesamt habe ich mir es 3 mal gefallen lassen dass mir ein Zustand unter Nicht Existenz zugewiesen wurde. Das letzte mal 1985. Das erste mal 1978 habe ich probiert dies ehrlich zu tun. Das zweite und dritte mal habe ich geflunkert. Danach habe ich so was nicht mehr zugelassen. Ich habe für mich diese Dinge über Bord geworfen. Die habe ich auch nicht mehr selber gemacht. Also mir selbst so was niederes zugewiesen. Und anderen schon gar nicht.
        Wenn ein Virus meint sich in meinem Körper einzunisten, dann sage ich ihm er solle verschwinden und sich einen anderen Wirt suchen. Das macht der dann auch meist. Binnen ein Tag ist die Sache erledigt. Man muss also nicht immer gleich heftig werden. Nicht zu anderen und nicht zu einem selbst. Erst mal sollte man es mit Kommunikation probieren.

        • Burkhard schreibt:

          Technologie wird von einem formulierten Ziel aus entwickelt. Wenn man also das formulierte Ziel nicht verstehen kann, wie soll dann eine erfolgreiche Anwendung der Technologie möglich sein?!! Wenn man das Ziel nur teilweise versteht oder dem Ziel einen ändernden Sinn gibt, wird´s mit der Anwendung der dazu gehörenden Technologie auch nur spärlichere Ergebnisse zeitigen. In dem ich mein Augenmerk nur auf das „Versagen der Technologie“ richte, beweise ich, dass ich das Ziel nicht verstanden habe und den Zweck der Technologie schon gar nicht.
          Es muss ein übergeordnetes Verstehen vorhanden sein, wenn das Ziel erreicht werden soll.

  2. Burkhard schreibt:

    Zitat:
    „Unglücklicherweise ist es so, dass, wenn man seine eigene Integrität opfert, um eine Dienstleistung zu erhalten, die die eigene Integrität anheben soll, man sich dann in einer widersprüchlichen Situation befindet, welche das Erreichen des Ziels unmöglich macht.
    Und tatsächlich reicht die Existenz einer solchen Situation aus, um quasi zu verhindern, dass die Technologie überhaupt funktioniert.“

    Das ist der Kern… 🙂

  3. Rita Wagner schreibt:

    „…Und dass der einzige Weg, seine eigene Integrität zu bewahren, darin bestünde, „Nein!“ zu sagen. Das macht es sehr viel offensichtlicher.“
    Eine dicke Bestätigung an und für alle, die dies bisher geschafft haben!!
    Dazu, seine eigene Integrität zu bewahren gehört auch eine ordentliche Portion Mut!
    Wünschen wir denjenigen, die noch nicht „nein“ gesagt haben, diesen Mut zu finden!! 🙂 🙂 🙂

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