Wie man Scientology studiert

Veröffentlicht am 23. Januar 2013 auf Marty Rathbuns Blog

Die Umstände, die sich für meine Ausbildung in Scientology boten, waren günstig.

Ich fasste sie in einem früheren Beitrag zusammen – Training Outside the Walls… [Englisch: Veröffentlicht am 21. September 2009 auf Marty Rathbuns Blog]

Es gibt einen größeren Zusammenhang zu der Geschichte, von dem ich glaube, dass er ein Licht auf die Gedanken hinter den  jüngsten Beiträgen hier wirft, die offensichtlich Bestürzung, Konflikt, Chaos und sogar erklärte Feinde hervorgebracht haben.

Bevor ich zu meiner Scientology-Ausbildung kam, hatte ich die Gelegenheit, direkt für L. Ron Hubbard während seiner letzten sechs Lebensjahre zu arbeiten. Ich war Zeuge des optimalen Resultats, wenn seine Richtlinien und seine Technologie unverändert befolgt wurden. Es war nicht schön. Eigentlich eine Tragödie nach dem Beispiel, das LRH im Richtlinienbrief „Die Verantwortung von Führungskräften, die Geschichte von Simon Bolivar“ benutzte. Wahrscheinlich werde ich dies später diesem Frühjahr in gebührendem Detail und Kontext beschreiben können.

Als ich – nach 15 Jahren im Dienst der Sea-Org – auf dem Schiff für die technische Ausbildung eintraf, hatte ich noch nicht viel technische Ausbildung erfahren. Ich war aus der Sea-Org abgehauen und hatte meiner Ansicht nach Scientology für immer verloren. Der einzige Grund, warum ich zurückkam, war das Versprechen einer  technischen Ausbildung. Offensichtlich hatte ich überhaupt kein Vertrauen in irgendjemanden in der Hierarchie der Scientology, denn ich hatte ganz offen den größten Verrat in dieser Kultur gegen ihren höchsten Führer begangen, indem ich abgehauen war. Ich hatte nichts zu verlieren. Ich war bereits einmal abgehauen und wenn das Abkommen nicht eingehalten würde, würde ich wieder abhauen (das ist letzten Endes das, was 2004 in gewisser Hinsicht geschah). Aber ich war vor allem darauf konzentriert, vollständig die Sache zu verstehen und anzuwenden, wofür ich bereits die besten Jahre meines Erwachsenen-Lebens aufwendete, um diese Sache zu schützen und zu verteidigen.

Wie in dem oben angeführten früheren Bericht hatte ich freie Hand zu studieren, ohne dass jemand dazwischen funkte, ohne Meinungsführer, gnadenlose Kursüberwacher oder Klasse VIII- und XII-Priester. Es gab nur mich und die geschriebenen und aufgezeichneten Worte von LRH. Wenn es funktionieren sollte, dann soll es so sein, wenn nicht, dann eben nicht.

Am Anfang meiner Ausbildung las ich wieder ein Bulletin von LRH, welches dazu beigetragen hätte, mich anfangs für Scientology zu gewinnen. Es hieß „Wie man eine Wissenschaft studiert“. Später wurde der Titel in „Wie man Scientology studiert“ verändert und kann unter diesem Titel in den technischen Bänden gefunden werden. Mich hatten einige stabile Daten [Ein „stabiles Datum“ ist eine Information, mit welcher andere Informationen oder Umstände eingeordnet, ausgerichtet oder bewertet werden können.] beeindruckt, als ich es das erste Mal las, und ich wollte mir diese für mein eigenes intensives Training noch einmal verinnerlichen:

„Die erste Sache, die ein Student für sich selbst herausfinden und dann erkennen muss, ist, dass er es hier in den Kursen mit Präzisionswerkzeugen zu tun hat. Es ist nicht jemand anderem überlassen, ihm diese Information aufzuzwingen. Was den Studenten anbelangt, steht seine Meinung, wie gut oder wie schlecht das ganze Fachgebiet von Scientology ist, in direktem Verhältnis zu seiner Kenntnis davon. Es hängt vom Studenten ab herauszufinden, wie präzise diese Werkzeuge sind. Bevor er anfängt, die ihm vorgelegten Daten zu diskutieren, zu kritisieren oder zu versuchen sich zu verbessern, sollte er für sich selbst herausfinden, ob die Mechaniken von Scientology so sind wie angegeben oder nicht und ob sie das machen, was von ihnen behauptet worden ist, oder nicht.Er sollte sich über jede Sache, die in der Schule gelehrt wird, seine Meinung bilden – das Verfahren, die Techniken, Mechaniken und die Theorie. Er sollte sich diese Fragen stellen: Existiert dieses Datum? Ist es wahr? Funktioniert es? Wird es die bestmöglichen Resultate innerhalb kürzester Zeit hervorbringen?Er sollte sich über jede Sache, die in der Schule gelehrt wird, seine Meinung bilden – das Verfahren, die Techniken, Mechaniken und die Theorie. Er sollte sich diese Fragen stellen: Existiert dieses Datum? Ist es wahr? Funktioniert es? Wird es die bestmöglichen Resultate innerhalb kürzester Zeit hervorbringen? Es gibt zwei Arten, diese Fragen zu seiner eigenen Zufriedenheit zu beantworten: Sie in einem Preclear zu finden oder sie in sich selbst zu finden. Dies sind Grundlagen und jeder Auditor sollte es auf sich nehmen, sie selber herauszufinden und Scientology so über eine autoritäre Kategorie erheben.“ …

… „Ein Mann namens Galen dominierte einst das Gebiet der Medizin. Ein anderer Mann namens Harvey brachte Galens behagliche Position mit einer neuen Theorie über den Blutkreislauf zu Fall. Galen stimmte hinsichtlich der Gezeiten des Blutes mit den Leuten seiner Zeit überein. Sie wussten nichts über die Herztätigkeit. Sie akzeptierten alles, was ihnen beigebracht worden war und machten kaum eigene Beobachtungen. Harvey arbeitete an der Royal Medical Academy und entdeckte durch Vivisektion von Tieren die tatsächliche Funktion des Herzens.

Es war klug von ihm, seine Entdeckungen einige Zeit absolut geheim zu halten. Leonardo da Vinci hatte irgendwie dasselbe entdeckt und postuliert, aber er war ein verrückter Künstler und niemand würde einem Künstler glauben. Harvey war einer der Zuschauer eines Schauspiels von Shakespeare, in welchem der Dramatiker dieselbe Beobachtung machte, aber wieder hielt das Gefühl, dass Künstler nie etwas zur Gesellschaft beitragen, jeden außer Harvey davon ab, die Aussage für mehr als reine Dichtung anzusehen.

Schließlich verkündete Harvey seine Entdeckung. Sofort wurden tote Katzen, verfaultes Obst und Weinkrugscherben in seine Richtung geworfen. Er verursachte einen ziemlichen Aufruhr in medizinischen und gesellschaftlichen Kreisen, bis schließlich ein Verzweifelter die historische Aussage machte: Ich würde lieber mit Galen irren als mit Harvey Recht haben!

… „Jeder Kampf, den Sie mit der Theorie haben mögen, ist etwas, das nur Sie lösen können. Ist die Theorie korrekt oder ist sie nicht korrekt? Nur Sie können das beantworten; es kann nicht für Sie beantwortet werden.“…

… „Sie werden gebeten, das Fachgebiet von Scientology auf einer kritischen Grundlage zu untersuchen – auf einer sehr kritischen Grundlage.“

Mit dieser Einstellung studierte und übte ich alles von TRs über E-Meter-Bedienung bis zu jedem Aspekt der Anwendung der scientologischen Technologie. Ich bemerkte Widersprüchlichkeiten, während ich studierte. Aber das schreckte mich nicht ab. Ich nahm LRH beim Wort – von den Axiomen über den Studentenhut-Kurs bis zum obigen Bulletin, immer unter dem Vorbehalt, dass es um jene Grundlagen geht, durch die Ergebnisse erzielt werden. Obwohl ganz eindeutig durch die Geschichte der Scientology hindurch heilige Kühe einer überwältigenden und widersprüchlichen Art errichtet wurden, wenn es jedoch um das Studium der Tech ging, blieb ich bei der meiner Einstellung und hielt ich mich an das, was Ergebnisse erzielte.

Ich studierte nicht unter der Drohung ewiger Verdammnis oder Alpträume zu bekommen, falls ich von dem abwich, was Priester – egal wie dekoriert oder gesalbt sie sein mochten – mir sagten, was „Standard Tech“ sei, oder unter irgendeinem anderen Druck. Ich lernte, wie man das Scientology-Piano spielte. Ich kann mir nicht vorstellen – so wie auch LRH während der Kernzeit seiner Scientology Entdeckung – es auf eine andere Weise zu spielen.

Während dieser ganzen Zeit habe ich etwas beobachtet. Die schärfsten, übereifrigsten, pedantischsten, heiligsten Keeping-Scientology-Working-Priester (innerhalb und außerhalb der Kirche) hatten die geringste natürliche, mühelose Fähigkeit, das Piano selbst zu spielen.  [„Das Piano spielen“ ist eine Redewendung, welche auf dem Vergleich zwischen Pianisten und jemandem beruht, der einfach nur Töne eines Stückes auf einem Klavier spielen kann. Ein Pianist, der das „Piano spielen“ kann, kann frei mit dem Musikstück umgehen, es interpretieren, es mit Leben erfüllen, ihm einen Ausdruck verleihen.] Je angespannter  und hochnäsiger sie waren, desto weniger hatten sie die Fähigkeit, kompetent Ergebnisse zu erzielen. Je mehr sie beschuldigend wurden und je dramatischer sie ihre selbstgerechte Empörung spielten, desto geringer war ihre Fähigkeit, Ergebnisse zu liefern. Je überzogener und heftiger sie auf die Punkte Eins bis Zehn von „Die Funktionsfähigkeit der Scientology aufrecht erhalten“ pochten, desto weniger waren sie in der Lage, jemanden die Gradkarte hochzubringen.

Deshalb glaube ich fest daran, dass Leute ausgebildet werden sollten, indem man an ihre Vernunft appelliert und so ihre Weisheit zum Leuchten bringt. Das ist leicht zu bewerkstelligen, vorausgesetzt man arbeitet mit jemandem, der einen einigermaßen hohen IQ hat und eine Motivation über dem Mittelmaß der Welt hat. Ich glaube, dass die Notwendigkeit, Furcht anzuwenden, die Leute mit Regeln und Vorschriften gefügig zu machen, nur dann zum Einsatz kommt, wenn die obigen zwei Eigenschaften nicht gegeben sind. Wenn diese beiden Eigenschaften nicht gegeben sind, dann wird man gewöhnlich feststellen, dass derjenige nicht aus wirklich freier Selbstbestimmung dort ist. Allein aus diesem Grund ist jemand von vornherein nicht qualifiziert zu auditieren, zu fallüberwachen und andere auszubilden.

Jene, die unter Drohung oder Angst ausgebildet wurden, würde ich nicht mal die Regenwürmer in meinem Hinterhof auditieren lassen. Jene, die unter Angstmache ausgebildet wurden, dass sie als verkohlte Glut enden werden, die mit jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind auf dem Planeten im Raum herumschweben wird, wenn sie nicht verstehen würden und nicht mit einem fixierten, treu starrenden Blick herumgingen. Jene, die unter Angst ausgebildet wurden, dass sie die Ausbildung außerhalb der Scientology weiterführen müssen, selbst nachdem sie vollständiges Verstehen und Fähigkeit in Bezug auf das Thema Scientology gezeigt haben. Jene, die ausgebildet wurden, erst nachdem sie eine unabänderliche Überzeugung demonstriert haben, dass das, was sie studierten, das „Einzige“ wäre, das irgendeinen Wert hat (und die dadurch Hunderte Referenzen des Autors verletzten – wie das wunderbare GESETZ, dass man den Wert von etwas nur wirklich verstehen kann, wenn man Daten von vergleichbarer Größe zum Vergleich hat) [Um die relative Wichtigkeit und den Wahrheitsgehalt einer Information einschätzen zu können, muss diese in einen Bezug zu anderen Informationen gebracht und bewertet werden. Dies unterscheidet Verstehen von einem (Auswendig-)-Lernen von Daten.] und der feste, religiöse Glaube, dass sie auf keinen Fall zulassen dürfen, dass sich ein Gedanke in den Prozess einschleicht, der nicht geschrieben steht und von dieser einzigen Quelle kommt.  Jene die damit übereinstimmen, ihr Leben so zu organisieren, dass ihr Verstand nicht durch ein Datum verdorben werden kann, das dem widerspricht, was sie zu studieren bekommen haben. Diese Methoden resultieren nicht in Verstehen (per Scientology Definition oder irgendeiner anderen), und gewiss resultieren sie nicht in einer Fähigkeit, etwas kompetent anzuwenden. Sie resultieren in Sklaven, die versuchen, sich zu erinnern, um Bestrafung zu vermeiden.

Es ist nichts anderes wie Pawlow’sches Training. Reine Reiz-Reaktion.

Oder wie L. Ron Hubbard beschrieb in: „Wie man eine Wissenschaft studiert“:

Autoritätentum ist nur wenig mehr als eine Form von Hypnose. Das Lernen wird unter Androhung irgendeiner Form von Bestrafung erzwungen.“

Jene, die unter solchen Bedingungen gelernt haben – und Scientology durchsetzen – sind nicht dabei, Leute mental und geistig frei zu machen. Sie haben ihre eigenen Probleme.

Oder wie L. Ron Hubbard schrieb in „Wie man eine Wissenschaft studiert“:

Daten sind nur dann Ihre Daten, wenn Sie sie ausgewertet haben. Es sind entweder Ihre Daten durch Autorität oder es sind Ihre Daten. Wenn es Ihre Daten durch Autorität sind, dann hat sie Ihnen jemand aufgezwungen, und es ist bestenfalls wenig mehr als eine leichte Abberation.“

Ich kann das empörte Chorgeschrei schon hören: „Das ist Ketzerei! Das ist Squirrel! Das ist ein Angriff auf L. Ron Hubbard, denn bestimmt beziehst du dich auf den Richtlinienbrief Die Funktionsfähigkeit der Scientology aufrecht erhalten.“

Ich habe Neuigkeiten für euch. Mit etwas Fleiß könntet ihr Duzende Referenzen von L. Ron Hubbard finden, die meine Sichtweise unterstützen. Ich habe sie selbst studiert.

„Dann zitiere sie!“ Das bekomme ich sicher zu hören (und habe es), von den nicht ganz so Schlauen, die L. Ron Hubbard und Scientology nicht begreifen und es nie begriffen haben, aber die die ersten sind, die jeden als „verdammten Mörder“ beschimpfen, der solche Ansichten von sich gibt wie ich hier. Meine Antwort ist: Warum? Damit wir das religionsphilosophische Ratespiel „Wer steht  wirklich hinter Ron“ spielen können? Es ist ein Spiel, welches kein Ende hat. Denn Tatsache ist, wenn man schaut, wird man meine Referenzen finden, und man wird solche finden, die eure Ansicht unterlegen, dass das Pawlow’sche Training strikt befolgt werden muss. Aber genauso wichtig ist: „Was hat das Zitieren von Ron damit zu tun, Resultate bei einem Preclear zu erzielen?“

Es ist, als ob Scientology genau zu dem degeneriert ist, wofür LRH die Psychoanalyse kritisiert hat (wieder aus „Wie man eine Wissenschaft studiert“):

… „All die Jahre, in denen die Psychoanalyse jeder Generation von Ärzten ihre Lehrsätze beibrachte, wurde die autoritäre Methode verwendet, wie man bestätigt finden kann, wenn man einige der Bücher über das Fach liest. Darin findet man immer wieder Freud sagte….”. Das wirklich Wichtige ist nicht, dass Freud etwas sagte”, sondern Sind die Daten wertvoll? Wenn sie wertvoll sind, wie wertvoll sind sie?” Man könnte sagen, ein Datum ist so wertvoll, wie es ausgewertet worden ist.“…

Wenn jemand von meinen Gästen im Kommentarabschnitt mit L. Ron Hubbard-Referenzen das Stein-Schere-Papier-Spiel spielen will, da kann ich nicht selbst mitspielen. Ich muss wieder zurück zum Auditieren und Leute ausbilden – an ihre Vernunft appellieren und ihre Weisheit zum Leuchten bringen.

Original-Artikel

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Über Felicitas Foster

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30 Antworten zu Wie man Scientology studiert

  1. Cognito schreibt:

    Sehr Guuuuuut.. 🙂

  2. Roger From Switzerland Thought schreibt:

    Bravo !!!!

  3. Han Solo schreibt:

    Vermutlich der beste Text, die ich je von Marty Rathbun las. Und ich habe verdammt viele gelesen.

  4. Schorsch schreibt:

    Rein vom Studiertechnischen her könnte man das Studium von Scientology mit Informatik vergleichen. Man könnte meinen, jemand der Informatik studiert hat, könne programmieren oder wisse besonders über Mathematik Bescheid. Also speziell in der Anwendung auf Computer Programme. Das sind doch die Jungs welche diese tollen SuperComputer bauen. Warum nun fertige Informatiker vor allem auf „Call Center“ oder „Consultants“, also keine wirklich praktische Arbeit, eingesetzt werden sieht auf den ersten Blick unverständlich aus. Tja, der typische Informatiker hatte vielleicht mal privat Interesse an der Computerei. Diese ist ihm aber gründlich im Studium vermasselt worden. Da lernen die Studenten so was wie „Hier lernen Sie C++ (Programmiersprache) perfekt zu beherrschen.“ In der ganzen Welt gibt es keinen der C++ perfekt beherrscht. Vor allem muss man dazu sagen, auf welcher Plattform. Wenn einer sehr gut C++ auf Windows Rechnern kann, so ist er bei einem MAC erst mal verloren. Von Großrechnern wollen wir schon mal gar nicht sprechen. Wie haben es also Leute geschafft in wirklich gute Positionen in der Computerei zu kommen? Das waren jene, die sich das fast alles selber beigebracht haben. Aus Interesse und „Spieltrieb“. Buch lesen, probieren, andere fragen, nachmachen, darüber nachdenken und viel viel ausprobieren.
    Nun, im Erlernen von Auditing ist das meiner Meinung ähnlich.

  5. Roger From Switzerland Thought schreibt:

    Tja Schorsch,
    Es stimmt schon, dass wenn die Person wirklich interessiert ist, sie auch Erfolg haben wird, ob sie Study Tech hat oder nicht. Ich habe mit einigen Programmierern zusammengearbeitet, die von einer elitären Universität kamen. diese sind alle Cracks, sonst hätten sie es nicht geschafft!
    Die verstehen ihr Metier, obwohl Sie keine Study Tech haben, alleine aber ihre Absicht und Interesse bedingt, dass sie es verstehen wollen und nicht aufgeben bis Sie es verstehen. Für jeden von Ihnen war es eine Selbstverständlichkeit Wörter zu googlen die sie nicht verstehen, oder Sachen auszuprobieren (Masse) oder wieder von vorne anzufangen (Gradienten), wenn Sie nicht weiterkammen. Diese Haltung haben 80-90 % der Menschen die auf Erfolg aus sind. Und wenn du denen Study Tech erklärst, dann meinen Sie: „Das ist ja nichts Neues, das macht jeder einigermaßen intelligenter Mensch!“ Auch haben mich diese Leute als OT überwältigt, da ihre analytische Fähigkeiten 10x schneller waren, als ich armer OT. Die können komplexe Probleme in einer Geschwindigkeit lösen – unglaublich – und ich Trottel habe lieber den Planeten geklärt, statt in einer Uni „schnelles, analytisches Denken zu lernen“. Na ja im nächsten Leben halt. Habe einiges verpasst durch selbst erschaffene Arroganz.

    Wenn dem nicht so wäre, hätten wir nicht eine einigermaßen funktionnierende westliche Welt, sondern nur Chaos, da die Leute nicht praktisch arbeiten könnten.

    Es grenzt manchmal an schiere Arroganz und Vermessenheit, wenn Scientologen meinen der Rest der Welt sei voller Missverständnisse und könne nicht anwenden – während der Scientologe selbst alle Annehmlichkeiten der heutige Gesellschaft genießt, die von 1000de von Fachkräften ihm zur Verfügung gestellt werden. Es gibt abertausende von erfolgreichen Schulen, Universitäten usw… auf dieser Welt und Millionen von Leuten, die wirklich gut ausgebildet sind in ihren Berufen. Das sind Tatsachen, die wenige Scientologen konfrontieren können, lieber machen Sie das alles runter ohne irgendwelche wirkliche Fakten oder tatsächliche Erfahrungen zu haben!

    Wenn die Welt so schlecht wäre, wie Scientologen es einem immer wieder weis machen wollen, wäre Sie schon lange untergegangen.
    Griechenland wird nicht untergehen und die EU wird das Land auf die Beine stellen, so wie die ehemalige DDR (Irland ist schon wieder auf den Beinen). Sind doch Good News oder ?

    Es gäbe noch viel über das Studieren und Lehren herauszufinden, um unsere Gesellschaft noch weiterzubringen. Leider ist es aber so, dass wahrscheinlich 80-90% der Scientologen meinen (Indie oder Radikale oder..) sie wissen alles über das Studieren.
    IMHO !

  6. worsel schreibt:

    Lieber Roger, in letzter Zeit macht mich irgendetwas in einigen Deiner Kommentare traurig und ich habe den Eindruck, Du hättest eine Enttäuschung erlitten und bist nun dabei alles, was damit zu tun hat mit dieser Enttäuschung zu bedecken. (Vielleicht ist mein Eindruck ja auch nicht richtig. Wenn Du möchtest, kannst Du mir gerne persönlich schreiben.)
    Zum Inhalt.
    1.) Je mehr man ein Thema verallgemeinert, desto unschärfer wird der Blick. Die Anzahl der enthaltenen Fehlbeobachtungen vergrößert sich und man bewegt sich von einer Beobachtung hin zu einem Klischee. Wenn Du von „dem Scientologen“ sprichst, hast Du die Motive und Handlungen vieler einzelner Personen enthalten. Auf einige mag dies zutreffen, auf andere nicht. Wieder andere mögen sich selbst für Scientologen halten, aber keine sein, vielleicht, weil sie überhaupt nicht verstanden haben, was ein „Scientologe“ ist. (siehe https://dertreffpunkt.wordpress.com/2010/09/18/was-ist-ein-scientologe/)
    Ein Beispiel für einen solchen „Scientologen“ wäre zum Beispiel jemand, der glaubt „Studiertechnik“ anzuwenden, aber diese nicht sehr gut kennt und meint er müsse jetzt jedes Wort, wie ein „Studierroboter“ im Wörterbuch nachschlagen, wenn er etwas liest (oder ein schlechtes Gewissen haben, wenn er dies nicht tut.) Dabei kennt er sich nur einfach nicht aus. Im Vortrag „Studieren und Absicht“ vom 18. August 1966 findet er folgende Beschreibung:
    „Sie werden fast alles dort im Text definiert finden, wo es das erste Mal erscheint. Wenn Sie all die Daten durcharbeiten, werden Sie also auch die ganze Sprache mitbekommen. Und das ist einer der Gründe, warum ich gesagt habe, dass ein Saint-Hill-Student am besten auf die ursprüngliche Studiermethode zurückgreift, und die ist, alles nur mehr oder minder oberflächlich durchzugehen. Sie gehen es alles nur oberflächlich und flink durch, und am Ende haben Sie ein gutes Verständnis des Gebietes in seiner Gesamtheit. Und dann studieren Sie das, was Sie wirklich wissen müssen, so gründlich, dass Sie einen sternrangigen Checkout bestehen können. Aber bei der ursprünglichen Studiermethode war die Menge das Entscheidende.“
    Genau das habe ich Studenten an der Universität anwenden sehen. Sie waren wirklich interessiert und sie haben einfach alles über das Gebiet gelesen, was sie in die Hände bekommen haben. Das war vernünftig und führte zu sehr guten Ergebnissen. Jeder, der diesen Vortrag gehört und verstanden hat, hätte das genauso gemacht. (Natürlich würdest Du nicht Zeit im Kursraum damit verbringen, das zu tun. Da wärst Du in dem Abschnitt, das zu studieren, „was Du wirklich wissen musst“. Der Unterschied, den Du zwischen „Studiertechnik“ und „guten Studenten an der Universität“ ziehst, den gibt es nicht wirklich. Aber es gibt Leute, welche eine Art Studierritual befolgen, weil sie glauben möchten zu einer besonderen Gruppe zu gehören, welche dieses Ritual vorschreibt. Vielleicht ist es das, was Du beobachtet hast.
    Aber das wäre ungefähr ebenso beobachtungsscharf, wie zu sagen „Christen seien bessere oder schlechtere Menschen, weil einige von ihnen rituell das Blut ihres Religionsgründers trinken und seinen Leib verspeisen.“ Es ist einfach ein Ritual und je weniger Verstehen damit einhergeht, desto unschärfer wird die Sicht. Leute könnten sich darüber lustig machen oder dies barbarisch finden, aber sie würden nicht zu dem Punkt vordringen, beurteilen zu können, ob es sich jeweils um einen guten Menschen handelt oder nicht, nicht einmal, ob das Christentum gut ist oder nicht, denn ihr Verstehen wäre an der Oberfläche und an einem Ritual hängen geblieben.
    Deshalb sehe ich den Gegensatz zwischen „Scientologen“ und „Fachkräften“ nicht.
    IMHO.

    • Roger from Switzerland Thought schreibt:

      Lieber Worsel

      1. Herzlichen Dank für die folgende Referenz ! Habe diese in den letzten 30 Jahren vielleicht 100-mal für Scientologen zitiert (wusste leider nicht mehr in welchem Tape Sie war). 100 % der Leute, denen ich es zitierte kannten sie nicht, obwohl sie den Studenten Hut gemacht haben. Ich habe ein paar Scientologen gesehen (2 bis 3), die sogar die Zeitung mit einem Wörterbuch gelesen haben! Heutzutage frage ich mich warum ich überhaupt die Diskussionen geführt habe. War verschwendete Zeit!

      „Sie werden fast alles dort im Text definiert finden, wo es das erste Mal erscheint. Wenn Sie all die Daten durcharbeiten, werden Sie also auch die ganze Sprache mitbekommen. Und das ist einer der Gründe, warum ich gesagt habe, dass ein Saint-Hill-Student am besten auf die ursprüngliche Studiermethode zurückgreift, und die ist, alles nur mehr oder minder oberflächlich durchzugehen. Sie gehen es alles nur oberflächlich und flink durch, und am Ende haben Sie ein gutes Verständnis des Gebietes in seiner Gesamtheit. Und dann studieren Sie das, was Sie wirklich wissen müssen, so gründlich, dass Sie einen sternrangigen Checkout bestehen können. Aber bei der ursprünglichen Studiermethode war die Menge das Entscheidende.“

      Ich habe innerhalb von 10 Jahren an über 1000 Leute erfolgreich Computer-Kurse geliefert. Auch den ECDL mit den Examina. Wir hatten in unserem Land die erfolgreichste Quote bei den Prüfungen (im Vergleich zu ca. 20-30 andere Zentren). Ich habe in jedem Kurs immer erklärt was MUs verursachen, wenn man aber weiß, dass man etwas nicht versteht oder weiß, es einen nicht verwirren wird. Und alles in Access oder Windows verstehen zu wollen, in einem 8 Stündigen Kurs, wäre eine Unmöglichkeit. Drum haben wir uns auf das wesentliche beschränkt! Die Leute waren begeistert und in der Lage die wenige Study Tech, die ich Ihnen mitgab, zu gebrauchen. Jetzt noch 10 Jahre danach können sie sich noch an ihre Gewinne erinnern und begrüßen mich begeistert.

      Leider war es so, dass die wenige Scientologen, die ich auf Kurs hatte, die schlechtesten Studenten waren. Die hatten immer alle Phänomene der Studier Barrieren voll präsent, haben dumme Fragen gestellt und nicht kapiert, dass sie nicht alles klären müssen, obwohl ich es ihnen immer wieder erklärt habe. Es war zum Verzweifeln! Ein OT V hat es sogar geschafft die ECDL Prüfung nicht zu bestehen, obwohl wir ihm die doppelte Aufmerksamkeit geschenkt haben, als normal gewesen wäre.

      Anfangs, habe ich viel Geld ausgeben um Checksheets zu schreiben. Leider war es so, dass Intelligente Leute schnell durch die Checksheets flogen und viele Gewinne hatten, während andere sich 2 bis 3 mal so lange durchgequält haben. Schnell haben wir es aufgeben, und nur noch frontal Unterricht mit maximal 5-7 Kursteilnehmern (jeder bekam immer noch individuelle Aufmerksamkeit) geliefert. Jede Klasse entwickelte eine eigene Dynamik und die Leute brachten es sich gegenseitig bei! Das hat Spaß gemacht!

      Drum meine ich, es gibt noch vieles über das Lehren und Studieren das entdeckt werden muss.

      2. Dass Du eine Enttäuschung bei meinen Posts herausliest ist richtig, und ich verstecke es nicht und ich hoffe Du kannst es konfrontieren, dass ich es ausspreche. Jeden Tag habe ich wieder Erkenntnisse drüber wie blöd ich gewesen bin. Bin am heilen und versuche das gesamte Geschehnis zu konfrontieren. Dies ist nicht einfach. Habe einfach alle stabilen Daten der letzten 30 Jahre über Bord geworfen und gucke mir alles wieder in einer neuen Zeiteinheit an. Stück für Stück (wie Zwiebeln schälen).

      3. Deine Antwort ist gut, enthält aber in Teilen diesen komischen scientologischen Touch – Hast du einen ARK-Bruch? Brauchst Du Hilfe? – als hättest Du eine Berechnung und gäbest vor Sachen über mich zu wissen, die ich nicht weiß, als ob Du über mir stehen würdest und Du weiser bist! Das mag ich nicht. Habe das zu genüge erlebt und falle nicht mehr drauf rein! (verstehe dies nicht als einen Angriff, sondern als eine Meinung meinerseits )

      4. „Und das ist einer der Gründe, warum ich gesagt habe, dass ein Saint-Hill-Student am besten auf die ursprüngliche Studiermethode zurückgreift, und die ist, alles nur mehr oder minder oberflächlich durchzugehen.”

      Das wird ja auf Kurs mit Checksheet gemacht! Meine Frau hat noch auf diese Art den BC gemacht (alte Checksheets).

      Es stimmt nicht ganz, dass an Universitäten nur die ursprüngliche Methode gebraucht wird. Es gibt immer wieder Vertiefungsarbeiten und Praktikas.

      Ich habe 3 Kinder an Universitäten, oder gehabt (1 hat sein Master) und bin begeistert, wie sie sich entwickeln und bereue es zutiefst, dass ich als 16 jähriger mich einer Wissenschaft verschrieben habe. Ich hatte es schriftlich dass ich auf einem Forschungsschiff diese Wissenschaft studieren werde, was nie geschah und es war weit entfernt davon eine wissenschaftliche Angelegenheit zu sein – obwohl in Dianetik und Scientology sehr viele Ansätze dafür gegeben wären und es man in diesem Sinne gebrauchen könnte. Was hat Religion mit Engramme zu tun? Nichts!

      IMHO

      • SKM schreibt:

        Hallo Roger,
        ich habe auch öfter beobachtet, dass Scientologen (natürlich nicht alle) viel schneller auf die Studierphänomene reagieren. Es wurde ihnen ja auch jahrelang eingeimpft. Es ist, als wenn sie unter einem Implant leiden würden und leider ist es auch teilweise so.
        Ich denke jedoch nicht, dass es LRHs Absicht war.
        Ich habe es zum Beispiel nicht, wenn ich an einem Seminar teilnehme. Da will ich die Kommunikation einfach genießen, auch wenn ich merke, dass ich Missverständnisse habe, knock ich mich nicht gleich aus. Der Trick besteht hauptsächlich daraus, zu erkennen, dass man es nicht versteht, ohne sich gleich aus dem Gleichgewicht zu bringen.

        Auf der anderen Seite habe ich viele Sachen autodidakt studiert und die Study-Tech war eine große Hilfe. Ja, es kommt auch vor, dass ich eine Zeitung lese und ein Wort klären will – einfach weil ich sehe, dass ich nicht weiter komme. Auch auf Blogs.

        Fehlende Masse? Auf jeden Fall. Sehr gute Sache. Ich verwende sogar in einem vertieften Gespräch in einem Café gerne mal eine Zuckerdose und ein paar Löfel und Tassen als Demo-Kit, um meine Konzepte besser über die Kommline zu bringen und jemanden wirklich in die Kommunikation, mit seiner vollen Aufmerksamkeit, mit ein zu beziehen.

        Das Problem ist nicht die Study-Tech, sondern wie sie implementiert wird. In der Church wird einem heute auch kaum noch „Entscheidungsfreiheit“ über Informationen und deren Wichtigkeit gewährt.
        Was aber ein wesentlicher Bestandteil des Lernens ist.
        Dass sich da alle möglichen MU Phänomene einschalten und die Leue dumm wirken ist kein Wunder. Sie MÜSSEN ALLES verstehen. ALLES ist gleich wichtig.

        Jedenfalls kann ich Dich gut verstehen.
        Und ja, natürlich trifft es nicht auf jeden Scientologen zu. (Wäre ja echt übel.)

        • Roger from Switzerland Thought schreibt:

          🙂 🙂 🙂 🙂
          SMK
          Danke für dein Verstehen.
          Ich hatte das Glück als 20 Jähriger den Student Hat in St-Hill UK machen zu können. Ich war ca, 3 Monate Full-Time drauf und habe praktisch jedes Wort (hatte wenig Englischkenntnisse) drauf geklärt und die Supervisors ließen mich in Ruhe in meiner Ecke studieren. Ich wurde kein einziges Mal von irgendjemanden gestört. Das war meine schönste Zeit in Scientology und ich hatte gewaltige Gewinne. Mein Erfolg war dass ich am Ende des Kurses sagte: Ich kann denken!

          Es war meine Geburt als „Freidenker“. Ich ging dann in die weite, grosse Welt hinaus und habe meine Erkenntnisse verbreitet und viele neue Leute auf Kurs gestartet, bis mich ein EO in Danger gesetzt hat und mir erklärt hat, dass ich als FSM out-ethisch sei, weil ich diese Woche nur 2 neue Leute reingebracht habe und sicherlich irgendwelche Overts habe usw…bla..bla…bla..bla…….

          Leider, war die Anwendung der gewonnenen Fahigkeiten meistens nicht sehr beliebt beim Management oder fanatische KSWer, und ich war, obwohl ich hohe Statistiken hatte (meistens über das Normale hinaus), andauernd in irgendwelche nTroubles, da ich nicht mit den verrückten Anwendungen übereinstimmen konnte und das auch immer wieder gesagt habe.

          Na ja so ist halt das Leben. man ist immer wieder ein bisschen weiser.

          Würde man die Study Tech wissenschaftlich angehen und mit anderen gewonnen Erkenntnisse kombinieren, könnte man die gesamte Menscheit in einen nie dagewesenen Zustand versetzen. Naja ich träume weiter und muss jetzt schlafen!

          🙂 🙂 :

        • Roger from Switzerland Thought schreibt:

          SKM

          genau Du sagst es. Bei neuen Mitarbeitern in unserer FA. geht es meistens 3-4 Wochen bis sie in der Lage sind zu sagen: „Ich weiss es nicht “ oder „ich verstehe es nicht“. Nach ca. 6 Wochen gucken Sie mich strahlend an und sagen: „ich weiss es nicht“.

          Das ist die beste Geisteshaltung um jemanden etwas beibringen zu können. Es geht dann sehr schnell, weil er dann tatächlich in der Lage ist neues Wissen aufzunehmen. Das ist Ehrlichkeit. Manche Scientologen können es nicht zugeben nicht zu wissen, sie meinen sie wüssten, auch wenn sie nicht wissen ! 🙂 🙂 🙂

          Was ich in den letzten Jahren auf jeden Fall auf dem Blog von Marty gelernt habe ist folgendes:
          „Ich weiß, dass ich nicht weiss“ und wenn ich mich wieder als arrogantes Arschloch erwische, dann werde ich wieder ganz demütig und versuche es wieder gut zu tun und ehrlich zu bleiben !

          Langsam fängt dies wirklich an Spaß zu machen; zu wissen was man nicht weiss! Und dabei so ehrlich wie möglich zu bleiben, obwohl manchmal diese verdammte arrogante OT-Valenz wieder dazwischen funkt !

        • SKM schreibt:

          Na, dann hast ja echt einen super EO gehabt damals in der Org.
          So eine „Anzeige“ hat Dich bestimmt richtig angespornt mehr Leute rein zu bringen.
          Ich frage mich, wieviele von Deinen Selectees er wieder rausgeekelt hat.

          Study-Tech kombinieren?
          Ich weiß nicht genau.
          Ich sage nicht, dass nicht noch zusätzliche interessante Studieransätze existieren, aber ich finde man kann die Study-Tech auch als ein Fachgebiet für sich mit großen Einsichten studieren.
          Sicher könnte man, wenn man noch weitere interessante Herangehensweisen hat, separate Checksheets zum Thema erstellen. Ich bin da überfragt.

          Aber kennst Du vielleicht die Buchreihe vom O’Reily Verlag unter der Überschrift „Head First“? Es sind Bücher rund um Programmiersprachen usw.
          Ob bewußt oder unbewußt haben sie viele LRH Konzepte in den Büchern umgesetzt. Ausgleich von Bedeutung und Masse, viele Definitionen, Diagramme, Illustrationen und auch anderweitig haben sie verschiedenen Themen „das Leben“ förmlich eingehaucht, sodass man viel besser in ARC mit dem Fachgebiet kommt. Das Lernen geht sehr viel einfacher und baut ein solides Basiswissen auf – mit Masse, Definitionen und auf einem guten Gradienten. Sehr empfehlenswert.

      • worsel schreibt:

        Lieber Roger, Danke für Deine Antworten.
        zu. 3. dem „komischen scientologischen Touch“: Anteilnahme und sich zu kümmern halte ich für einen normalen menschlischen Impuls. Da aber nicht jedes Thema für eine öffentliche Diskussion geeignet ist, wollte ich nur sagen, dass ich bereit bin über Dinge zu kommunizieren. Es tur mir leid, wenn das irgendwie arrogant rübergekommen ist.
        Vor vielen Jahren hat jemand, mit dem ich nur kurz tu tun hatte, Selbstmord begangen. Nach seinem Tod erzählte mir ein Freund, dass ich der einzige gewesen sei, zu dem diese Person Vertrauen gehabt habe. Ich hatte mir damals Vorwürfe gemacht, dass ich mich nicht gekümmert habe. Dies war bitter, denn diese Gelegenheit, sich zu kümmern, war verstrichen. Ich habe damals beschlossen, zu versuchen, weniger oberflächlich und mehr interessiert mit meinen Mitmenschen umzugehen.

        • Roger From Switzerland Thought schreibt:

          Genau aud den Punkt gebracht Josef ! 🙂

        • Roger From Switzerland Thought schreibt:

          Worsel,

          Wow diese Kommunikation hat aber wirklich reingehauen!
          Herzlichen Dank für deine Anteilnahme. Jetzt tönt es ganz anders und ich weiss es kommt von deinem Herzen. Anscheinend bin ich allergisch auf Hilfsangebote mit einem „Scientologischem Touch“.
          Du hast gute Wahrnehmungen, aber keine Angst ich habe keine Selbstmordabsichten.
          Ich kommuniziere einfach, was ich denke, und kann dann durch die Inputs der andere Seite manchmal dazulernen und meine Meinung ändern oder auch nicht!
          Ich bin eigentlich auf der Suche nach Leuten mit ähnlichen Zielen, wie ich selbst und bin leider noch nicht fündig geworden, drum labere ich einfach weiter und schaue was passiert!

          Trotzdem sind meine Ziele noch nicht genau definiert – dies habe ich von meinen Kindern gelernt, eine Richtung zu haben und mal schauen, was alles passiert und dann, wenn eine gute Gelegenheit auftaucht, blitzschnell zuschlagen und dann voll auf diesem Ziel arbeiten und dann wieder schauen was sich ergibt! Wenn ich schaue was die schon alles geleistet und erlebt haben, scheint es eine gute Technik zu sein, drum möchte ich mich nicht fixieren auf irgendetwas. Dies war ich mein Leben lang und die schönsten Gelegenheiten rasten links und rechts an mir vorbei, und ich packte nicht zu, da ich ja einen Planeten zum klären hatte!!! Mach ich nicht mehr! 🙂

  7. Bruni L schreibt:

    Roger, Du sprichst mir aus der Seele.

  8. Schorsch schreibt:

    Roger und Worsel,
    interessante Diskussion. Im Prinzip hat jeder Ex Scientologe sozusagen das Recht traurig oder enttäuscht oder gar sauer zu sein auf das was er erlebt, verpasst oder falsch gemacht hat. Hätte ich doch…. ist ja weit verbreitet auf dieser Welt.
    Ein theoretisches Beispiel: Jemand wurde als Kind vom Pfarrer so eingelullt, dass er in die Kirche wollte. Er wollte Gott dienen. Nun kam er in das Kloster und er vergönnte sich nichts, sein ganzes Leben lang. Er arbeitete hart und war glücklich. Sicherlich gab es auch Momente die hart für ihn waren. Sehr hart. Aber er folgte seinem Weg und blieb im Kloster und hielt sich an die strengen Regeln. Eines Tags ertappt er den Abt der sich mit einem minderjährigen Mädchen oder Jungen vergnügt. Er sieht in sein Zimmer, was da alles drin ist und was der alles an feinen Sachen speist.
    Jetzt ist natürlich sein Leben zusammengebrochen. Er könnte nun stinke sauer werden. Aber typischerweise ist er nur stinkesauer auf sich selbst, warum er das nicht schon früher sehen wollte. Jetzt fallen ihm all die komischen Ungereimtheiten ein. Und er kommt sich wirklich dumm und verarscht vor.
    Das ist aber nur die Oberfläche der Geschichte. Jene Dinge die der Mönch erlebt hatte sind Teil eines Gesamt Planes. Dieses und andere Dinge dieser Art sind dazu da ein Wesen zu zermürben. Fest zu machen. Solange durchzukneten bis es aufgibt. Das Ziel ist Aufgeben. Also auf der Tonskala auf null oder darunter zu fallen. Das Ziel ist nicht uns zu töten. Das geht nicht wirklich. Das Ziel ist uns unter Null zu drücken. Mit Dingen der Art wie in dem erfundenen Beispiel wird das erreicht.
    Diese Dinge passieren nicht zufällig. Das ist ein „Trainings Plan“ der seit langer langer Zeit ausgeführt wird. Also, man kann schon jemandem eine Klatschen der einem etwas antut. Aber mehr sollte man nicht tun. Denn der Rest ist ein Mechanismus der zum Ziel hat ein Wesen zu Nullen.

    • Roger From Switzerland Thought schreibt:

      Schorsch

      Die Geschichte trifft nicht auf meinen Fall zu. Es ist eine andre Geschichte. Der Mönch hat schon 2 Monate nach Beginn gemerkt, dass der Abt ein anderes Leben führt, aber in seiner Begeisterung hat er gemeint, er könne den Abt mit Gottes Hilfe handhaben und auch all die anderen Mönche und Äbte denen er begegnete, bis er herausfand, dass diese im Grunde genommen nicht zu dem Glauben stehen, die der junge Mönch hatte, sondern einen ganz anderen Glauben haben. Als er dies erkannte, war er enttäuscht und hat seinen eigenen Glauben wieder überprüft von A-Z durch strenge Disziplin und machte sich dann auf den Weg um herauszufinden, ob es noch andere Mönche gibt, die das gleiche Verständnis haben, wie er selbst.

      Dies hat nichts mit einem Trainingsplan zu tun, sondern einfach Naivität – Unehrlichkeit zu sich selbst – Arroganz und No-Konfront und nicht zu seinen Beobachtung stehen und daraus entsprechende Konsequenzen ziehen!

      Dies lernt man eigentlich in der Kinderstube, vorausgesetzt man hat die geignete Eltern !

      Ich habe dies meinen Kinder beigebracht und Sie haben es gut kapiert und haben keine problemen damit im Leben Konsequent zu sein. Dies wurde mir leider nicht beigebracht und ich habe den Stein immer wieder den Berg heraufgerollt, bis mir endlich das Licht aufging. Es hötte nicht sein sollen.

  9. Roger from Switzerland Thought schreibt:

    Lieber Schorsch

    Du tönst ja wie ein Bayer! Bischt ä Münchner oder?
    Danke für deine Geschichte!
    Leider ist es so, dass ich nicht zermürbt oder unten auf der Skala bin, je mehr ich meinen Frust kommuniziere und rauslasse, je mehr ist das Leben strahlender und schöner. In den letzten paar Wochen habe ich zwischendurch richtige Lachanfälle (über Minuten hinweg) über meine eigene Arroganz und Dummheit!
    Zwischendurch kommt manchal auch eine unbändige Wut hoch, tja und falls ich dann gerade am Bloggen bin, laus ich sie raus.

    • Schorsch schreibt:

      Hallo Roger,
      ich bin genau genommen ein kultureller Pinscher. Mischung aus Bayer und Slave. Da treffen ganz unterschiedliche Kulturen aufeinander. Aber Münchner stimmt schon. 20 Jahre war ich direkt in München.
      Vielleicht noch als persönliche Erfahrung zur Study Tech zwei Sachen. Als ich auf der Academy war und Klasse 0 bis 4 studiert habe war das damals sehr schwierig. Also Ende der 70iger. Da waren die Übersetzungen sehr mies manchmal und so habe ich oft gehangen. Es gab damals aber auch Kursüberwacher die wirklich was drauf gehabt haben. So habe ich, wenn ich etwas einfach nicht kapieren konnte den Kursüberwacher gerufen, ihm einfach eine Frage über das was ich nicht verstehen konnte gestellt, gewartet bis er damit fertig war zu verstehen was mein Problem war, es also bei sich im mind nachgekuckt hat wie er es sieht. Dann habe ich in seinen mind reingeschaut und wenn ich damit übereinstimmen konnte dass er das „richtig“ sieht habe ich mich bedankt. Manchmal hat er auch begriffen dass ich bei ihm sozusagen „illegal“ nachgeschaut habe. Aber dagegen machen konnte er nicht wirklich was. So habe ich auch Englisch gelernt. Wenn ich mich mit jemanden unterhalten habe der ein klares Verständnis von seiner Sprache hatte (also Englisch) so habe ich mich (bildlich gesprochen) mich seines minds bedient um dort die Worte zu finden die ich für mein Sprechen benötigt habe. Also abgekupfert. (in etwa in der Art wie ein Kind die Sprache lernt indem es sich des minds seiner Eltern bedient um seinen Kehlkopf und Sprachapperat auszubilden um die Aussparache (Dialekt – hat schon jemand mal probiert einen Österreicher A auszusprechen? Ein Nicht Österreicher kann das einfach nicht) seiner Eltern hin zu bekommen.)
      Worte:
      Ich habe sehr gerne als Wortklärer gearbeitet. Warum? Ich fand es toll dass beim Wortklären die Leute unheimlich schnell in Implants reingerauscht sind. Da ist einfach viel Bewegung in die Sache gekommen. Sicherlich gab es damals schon Leute die das sehr skeptisch gesehen haben. Die meinten man dürfe das nicht machen. Denn man kläre ja nur Wörter. Das war mir aber egal. Wenn da Ladung ist dann muss die raus. Roter Kopf, ein wengig Pusten und weg ist das Problem.

  10. Josef schreibt:

    Ja, das sind wirklich interessante Erfahrungen, die hier berichtet werden.

    Das Thema Scietology oder Brücke ist aber einfach „Ausbildung“ und nicht „Lernen“. Ausbildung (engl. training) heißt, dass man mit dem Gelernten etwas tut.

    Wenn jeder einfach seinen nächsten Auditoren-Kurs macht und dann auditiert, dann kommen wir vorwärts. Es geht auch nicht um den Kurs, es geht um das Auditieren. Kannst Du jemanden auditieren und ein Stück weit selbstbestimmter machen?

    Die Study-Tech und KSW haben keinen Selbstzweck. Sie sind einfach Werkzeuge, damit geistige Freiheit ermöglicht werden kann. Die Erfahrung zeigt, dass mehr Auditing gemacht werden kann, wenn Study-Tech und KSW intelligent angewendet werden. Zwang und Roboterhaftigkeit gehen damit nicht einher. Wenn das auftritt, dann sollten diese Leute wohl mal ihre MUs klären (kleiner Scherz am Rande, denn jetzt dreht es sich im Kreis).

    Die Werkzeuge habe ihre Schuldigkeit getan, wenn auditiert wird. Aber Leute – vergesst bei all der Diskussion das Auditieren nicht. Das gefällt mir an Martys Bericht am besten, er geht wieder auditieren und ausbilden. Die Krönung seiner Abhandlung!

    Also, was ist Deine nächste Auditorenstufe? Leg los! Dann werden wir auch nicht als Wesen „genullt“. Scientologen sind Auditoren! Ich wüsste nicht, dass es dazu eine Alternative gibt.

    Ich selbst halte es so und bin einfach auf meinem nächsten Auditorenkurs. Ich wende Study-Tech an und beachte KSW. Es schein mir ein gutes Verfahren zu sein, nicht vom Weg abzukommen. Wenn dann meine PCs die erwarteten Gewinne zeigen, habe ich wohl das Meiste richtig gemacht.

    Das Hauptproblem in der CoS war ja die absichtliche Unterdrückung durch das Management und die böswillige Verdrehung der Tech. Als unabhängiger Scientologe fällt das ja glücklicherweise weg. Also ist unser Weg doch frei, auch wenn wir den Rost der Ketten noch an unserer Haut spühren. Denkt daran, die Ketten sind weg, macht Ausbildung (nicht lernen) und legt los.

    Hier geht es eigentlich um etwas ganz anderes. Es geht um das Ziel. Ziele versetzten Berge! Ziele tragen über alle Schwierigkeiten hinweg (vielleicht sogar über MUs, wer weiß?). Kohlen auf das Ziel! Mehr Selbstbestimmung, mehr Theta, mehr Entscheidungsfreiheit, mehr Kontrolle über das Spiel.

  11. Han Solo schreibt:

    Roger,
    Deine Sichtweise zur Study Tech habe ich verstanden. Die ist wohl auch nicht speziell für Genies entwickelt worden.

    Ich halte die Study Tech für eine „Hilfs-Wissenschaft“ für die Auditoren-Ausbildung. Denn gerade die vielen Nicht-Genies dieser Welt haben im Schulsystem oft nur gelernt, dass sie dumm sind und ständig versagen. Lernen ist für sie nicht selten zu einem Trauma geworden: „Setzen, Sechs!“.

    Habe auch in Church-Kursräumen schon so manchen gesehen, der aus diesen Lern-Enttäuschungen mühsam und schmerzvoll wieder ausgegraben werden mußte. So dass er bereit war, ein neues Fach – Scientology – erfolgreich zu lernen.

    Die Verwendung der Study-Tech, um mit lautem Brimbamborium neue Länder zu erschließen („Study-Tech für die Fidschi-Inseln – spenden Sie jetzt gleich!“), ist eine ganz andere Masche. In den Studiertonbändern habe ich darüber nichts gehört, wenn ich mich recht entsinne.

    • Roger from Switzerland Thought schreibt:

      Genau !
      Und hier ein Zitat, dass eigentlich alles über das Thema sagt:
      “Jeder ist ein Genie! Aber wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.”
      Soll von Einstein sein.

  12. Schorsch schreibt:

    Ich möchte noch einen anderen Aspekt zum Studieren anfügen der vielleicht nicht so gut ankommt, aber meine persönliche Meinung und teilweise Erfahrung ist. Sagen wir mal so, in anderen Richtungen des Lernens war es üblich einen Lehrer oder sogar „Meister“ zu haben. Also nicht nur im Handwerk einen Handwerksmeister sondern auch in anderen Gebieten wie der Medizin oder auch in der Magie (welcher Art auch immer). Warum nun war der Meister damals wichtig? Weil es weinig Bücher gab, keine „Berufsschule“ und Zeit zum theoretischen Studieren. Jetzt in der modernen Zeit denkt man, man könne alles im Internet finden und sich selber beibringen. Und in der Scientology denkt man, man könne sich alles selber beibringen. Es ist ja sogar verboten auf Interpretationen von anderen zu hören. Also immer „on source“ sein und nicht links und nicht rechts zu schauen. Das wird auch speziell in „Die Funktionsfähigkeit von Scientology erhalten“ hervorgehoben. Nicht auf die Prahlereien anderer zu hören, sondern sich einfach an die Texte halten. So, der Gipfel davon ist „Die Grundlagen“. Es wird gesagt, da nun alles vollständig vorhanden ist und in der passenden „geschichtlichen“ Reiheinfolge, so ist es ein leichtes Scientology vollständig zu verstehen. So, jetzt setzt man sich hin und liest alles in der Reihenfolge wie es veröffentlicht wurde. Und hört alle Vorträge genau so an, wie diese gehalten wurden. Das ist eine Unmenge an Informationen. Das mag nun alles richtig sein. Aber ich habe da eine etwas andere Idee in meinem Kopf. Ich hatte auf meinem Weg sagen wir mal Gönner, also Leute die es gut mit mir meinten und die mich geleitet haben. Die waren sozusagen meine „Meinster“, oder „Meisterinnen“ zum größeren Teil. Das hat schon angefangen als ich auf dem Kommunikations Kurs war. Offensichtlich hatte ich ein Problem auf dem Kurs. Jens Bogvard (Chef der Münchner Org damals), aus welchen Gründen auch immer, überwachte meinen Fortschritt dort auf dem Anfängerkurs persönich und anscheinend hatte er sich entschlossen mich weiter zu bringen. So hatte er mir Hilfe dabei zukommen lassen, sodass ich Exterior gehen konnte. Also Leute mir gegenüber gesetzt die mir dabei geholfen haben. Wenn ich damals nicht aus meiner Birne rausgekommen wäre hätte ich bestimmt nicht weiter gemacht und wäre einfach nicht mehr erschienen. Später hatte ich immer noch Hilfe. Als die Scientology noch das war was sie sein sollte hatte ich immer wieder Ots um mich rum die mich unterstützt haben. Die haben mir nun nicht gesagt wie ich eine bestimmte Referenz zu interpretieren haben, sondern haben meine Aufmerksamkeit auf die wichtigen Dinge gelenkt. Und weiters haben sie mir Dinge gezeigt und mit mir praktisch geübt. Sei das nun wie man mock-ups macht die einen Effekt auf die Umgebung haben oder wie man Kontrolle ausübt und Dinge dieser Art. Wenn ich nun solche Trainer oder „Meister“ nicht gehabt hätte wäre ich nie an diesem Punkt an dem ich mich jetzt wähne.
    Also, man kann zwar eine Menge von Worten lesen und Übungen machen ohne Ende und alle Voträge anhören. Aber bringt einem das wirklich weiter? Ohne jemanden zu haben der einen leitet, der einen dabei hilft den roten Faden durch diese Informatationen zu finden und ohne ein Gegenüber zu haben der mehr weiß als man selbst wird man nicht wirklich durch kommen.
    Nebenbei bemerkt möchte ich mich hier herzlich für diese Unterstützung bedanken.

  13. Josef schreibt:

    Hallo Schorsch,

    also, die Sache ist doch eigentlich nicht so kompliziert. LRH: „Alle Antworten sind im Grunde einfach.“ Quelle EOS.

    Die Basics sind ein Squirrl: Produkt des Kursraums – Auditoren, Basics – keine Auditoren, Ausbildung bedeutet am Ende eine Tätigkeit, das ist Scientology. LRH hat die Tech rückwärts entwickelt. Chronologisches Lesen ist daher Unsinn und verwirrend. Dann ewig lange Anlaufstrecke als bekanntes Studierhindernis. Zudem sind die neuen Materialien auch noch verändert worden. Viel Spaß beim Kopfweg kriegen!

    Zum „Meister“, leider selten verfügbar für die Allgemeinheit, LRH ist auch nicht mehr da.

    Das Studium nach Checksheet ist vielleicht nicht das Absolutum, aber es funktioniert und kann breit angewendet werden. Der Weg, den LRH entdeckt hat beschreibt er so:
    „Die Scientology ist ein brauchbares System. Das heisst nicht, dass es das beste aller
    möglichen Systeme oder ein perfektes System ist. Behalten Sie diese Definition im Gedächtnis
    und verwenden Sie sie. Die Scientology ist ein brauchbares System.“ Zitat KSW Nr. 4.

    Damit hast Du recht, es könnte etwas Besseres geben.

    „Die Scientology ist ein brauchbares System. Sie ist der Ariadnefaden, der den Weg aus
    dem Labyrinth hinaus zeigt. Wenn es keinen Ariadnefaden gäbe, der die richtigen Tunnel
    markiert, würde der Mensch einfach immer weiter herumirren, so wie seit Äonen, auf falschen
    Wegen davonstürzen, im Kreis laufen und schliesslich allein in der stickigen Dunkelheit
    enden.“ Ebenfalls KSW Nr.4.

    Wenn Du also eine faszinierende Seitenstraße gefunden hast, heißt das nicht, dass Du in jedem Fall scheitern wirst. Nur dass Deine Chancen zu scheitern bei 99,99% liegen. Das Labyrinth ist vermutlich sehr sehr groß. Vielleicht kommt man auf der Seitenstraße prächtig voran und (am Ende seines Lebens) dann stößt man auf eine Schlucht, die man einfach nicht überqueren kann, denn der funktionsfähige LRH-Weg ist auf der anderen Seite des Planeten. Das Kriterium ist also: Wirst Du am Ende wirklich ganz aus dem Labyrinth herauskommen, falls das Dein Plan ist (manche haben ja andere Pläne).

    „Setzen Sie daher die Füsse der Studenten und Preclears auf diesen Weg. Lassen Sie sie
    nicht davon abweichen, wie faszinierend ihnen die Seitenstrassen auch immer erscheinen mögen.
    Und bringen Sie sie voran, nach oben und hinaus.
    Squirreln ist heute für ein brauchbares System zerstörerisch.“ KSW Nr.4

    Bezüglich Squirreln habe wir heute zwei Probleme: Zum einen die absichtliche Veränderung der Tech, um den Weg hinaus zu zerstören, das ist die CoS. Zum andern die eigene Bank, die einem einflüsstert, einen anderen Weg zu gehen. Der Preis der Freiheit hat sich ein wenig erhöht. Wer raus will, muss also beides überwinden.

    Hier kommt meine persönliche Meinung: Das geht nur, wenn man noch genauer studiert, noch genauer wortklärt, noch genauer Referenzen befolgt, noch genauer Ergebnisse prüft. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man nur so überhaupt beurteilen kann, was die authentische LRH-Tech ist. Diese Beurteilung ist aber lebensnotwendig, um den Squirrls der CoS zu entgehen. Wenn man selbst schon Abweichungen (=Willkürfaktoren) einbringt, hat man keine Chance mehr. Wenn man bei exaktem Studium und exakter Anwendung auf eine Referenz stößt, die nicht funktioniert, dann ist das mit großer Wahrscheinlichkeit ein Squirrl. Aber dazu muss man sehr sicher sein, dass man selbst keine Abweichungen mitbringt.

    Oder man versucht, ganz eigene Wege zu gehen. Dann muss man allerdings eine andere eigene Tech entwickeln, die es durchaus geben könnte. Wenn man die Geschichte der Scientology ein wenig kennt, weiß man, wieviel Aufwand das ist. Viel Spaß dabei. Ich halte mich lieber an den Ariadnefaden.

  14. Roger from Switzerland Thought schreibt:

    Genau Schorsch

    Das ist ein Beispiel, dass Study Tech sich weiterentwickeln sollte und auf allen möglichen Gebieten angewendet werden soll..

    Ich müsste Dich eigentlich kennen, hatte viel mit Jens zu tun (1974-1978 in München).

    • Schorsch schreibt:

      Hallo Roger,
      von 1976 bis 1979 war ich sozusagen unsichtbar. Ich habe in dieser Zeit versucht möglichst wenig in den Gedächtnissen (minds) anderer um mich herum drin zu bleiben und auch in der Gegenwart nicht aufzufallen. Erst als ich stark genug war mich selbst zu schützen habe ich mich mehr und mehr sichtbar und vorallem spürbar gemacht. Allerdings, so richtig bin ich erst ab 1982 in Erscheinung getreten.

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