Unterdrückung in der Church of Scientology

Unterdrückung in der Church of Scientology

In dem Buch die Moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit spricht L. Ron Hubbard über das dynamische Prinzip des Daseins, das was einen antreibt, Dinge zu tun. Er identifiziert es hier als den Drang zu „überleben“.

„Das dynamische Prinzip des Daseins ist Überleben.

„Das Ziel des Lebens kann als unendliches Überleben betrachtet werden. Wie sich beweisen lässt, gehorcht der Mensch als eine Lebensform in all seinen Handlungen und Absichten dem einen Befehl: ÜBERLEBE!“
(Dianetik, Die moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit)

Mit „unendlichem Überleben ist nicht das Überleben des Körpers gemeint, der keine Unsterblichkeit besitzt. Gemeint ist hier die Weiterexistenz des Lebens durch Kinder, Gruppen, als Menschheit etc.

Diese Bereiche sind Unterteilungen der übergeordneten Motivation zu „überleben“. Wir bezeichnen sie als „Dynamiken“.

(Anhang Nr. 1 zu Wissenschaft des Überlebens, September 1951)

Zwei Arten der Unterdrückung

Eine Dynamik kann unterdrückt werden. Wenn Gegenabsichten oder Gegenanstrengungen die Entfaltung des eigenen Überlebenswillens einen oder mehrere dieser Bereiche ungünstig beeinflussen, entstehen Probleme.

„Jede dieser Dynamiken kann auf zwei Weisen unterdrückt werden. Die erste ist die Unterdrückung, die „Nein!“ sagt. Jemand, dem seit seiner Kindheit erzählt wurde, dass er nichts wert sei, dass er zu nichts taugen würde, dass er nie in der Lage sein würde, etwas zu vollbringen, hat wahrscheinlich wenig oder keine Erste Dynamik. Die erste Dynamik verändert ihre Polarität und fängt an in Richtung Tod zu zeigen. Diese Person ist in der Lage Selbstmord zu begehen, wenn sie nicht sehr stark auf der dritten Dynamik ist und für die Gruppe leben kann. Jedoch kann sie ihr Leben unnötig für die Gruppe opfern. Dies repräsentiert eine Unterdrückung der Dynamiken – das Überleben der ersten Dynamik wird nicht für ein Überleben der Dritten sublimiert*, die Dritte ist nur sichtbarer, weil die Erste in Richtung Tod unterdrückt wurde.

„Die zweite Weise, eine Dynamik zu unterdrücken, ist durch Erzwingen. „Du musst ein gutes Mädchen sein! Du musst etwas erreichen! Wir erwarten von dir, dass deine Familie stolz auf dich sein kann!“ Nach ein paar Jahren solchen Herumkonmmandierens, ist das Mädchen, das gezwungen wurde, ein Stolz der Familie zu sein, unfähig, irgendetwas zu tun. In ihr Leben wurde eingegriffen. Mama hat ihre eigene Dynamik in die des Kindes hineingebracht und dadurch die Dynamik des Kindes gemindert. Wird irgendeine Dynamik gehemmt, dann enturbuliert sie – wird sie erzwungen, enturbuliert sie. Jede dieser Einflussnahmen drückt Richtung Tod.

Um damit arbeiten zu können, diktiert das Prinzip der Selbst-Bestimmung, dass eine Dynamik weder unterdrückt, noch zu sehr erzwungen sein sollte. Wenn man ein Spektrum hat, von VOLLKOMMEN ABGESPERRT SEIN zur MITTE zu MAXIMALER ERZWINGUNG, dann würde man Selbst-Bestimmung in der Mitte finden. Derjenige, der am besten überlebt, übt alle nur mögliche Selbst-Bestimmung in einer Umgebung aus, die ein Maximum von Selbst-Bestimmung gestattet.“
(Anhang Nr. 1 zu Wissenschaft des Überlebens, September 1951, Tech Vol. 1, Seite 222 f)

(Obwohl die obige Information außerordentlich relevant für das Wohlergehen der Mitglieder ist, wird er in der C of S (Church of Scientology) so gut wie nicht verbreitet. Unter all der Vielzahl von Kursen ist mir nur ein einziger Kurs bekannt, auf dem dieser Aufsatz studiert wird, der Saint Hill Special Briefing Course.)

Die Welt retten

Ganz besonders diese zweite Methode der Unterdrückung wird in der C of S praktiziert. Ständig wird einem auf irgendeine Weise bedeutet „Du musst die Welt retten.“ (Und dafür dies oder jenes geben oder tun.) Der entscheidende Faktor hier ist die Selbstbestimmung. Jemand, der freiwillig, vielleicht aus Anteilnahme, sein letztes Hemd weggibt, handelt nicht nur christlich, er wird dadurch gestärkt, weil er seiner eigenen Selbstbestimmung folgt. Jemandem, dem dabei die „Pistole auf die Brust gesetzt wird“, der dazu überredet wird, dessen höchstpersönlicher eigener Wille es nicht ist, dies zu tun, der erleidet eine Unterdrückung, wenn er so durch einen fremden Willen dazu bewegt wird, „sein letztes Hemd“ wegzugeben.

Jedem, der eine Weile in der C of S war, ist das bekannt. Die erzwungenen „Spenden“, Buchkäufe, die vielfachen Anrufe vor Veranstaltungen etc. Obwohl damit geworben wird, dass sie zur Rettung der Welt beitragen oder dafür notwendig sind, ist die tatsächliche Handlung einem selbst gegenüber eine UNTERDRÜCKUNG SEINER DYNAMIKEN! Denn dir wird etwas aufgezwungen, Deine Selbstbestimmung wird vermindert.

Auch aufgezwungene HCO Sec Checks haben dieses Ergebnis, genauso wie Abwertungen durch falsches C/Sing (programmieren von Schritten, die bereits abgeschlossen wurden und nun wiederholt werden müssen etc.). Kurse machen, die man nicht wirklich machen möchte, wie z.B. die Basics studieren, anstatt die Brücke hoch zu gehen etc. Nur zu oft gibt es jemanden der „es besser weiß“ als man selbst, was für einen gut ist.

Wenn man versucht, ehemaligen Mitgliedern der C of S zu helfen, die eine Zeit der aufgezwungenen Beteiligung, des aufgezwungenen Beitragens, des aufgezwungenen Dort-Seins hinter sich haben, dann ist dieser Aspekt von großer Wichtigkeit, um zu einer Erholung zu finden. Es wurde damit geworben, dass die eingeforderte Handlung, „Spende“ oder Anwesenheit für die Dynamiken überlebensförderlich sei. Selbst die Ausführenden solcher Handlungen, handeln in der Regel in dem Glauben, sie würden ein höheres Ziel damit verfolgen und zu dem Wohl anderer beitragen.

ARK kann es nur im Einklang mit Selbstbestimmung geben. Aufgezwungene Affinität, Realität oder Kommunikation sind eine Unterdrückung von ARK.

Das Ziel von Auditing besteht darin, Selbst-Bestimmung des Preclears wiederherzustellen, nicht eine bestimmte Sichtweise oder Art zu denken oder handeln aufzuzwingen. In jeder Gruppe mag es Regeln, Verbote und Gebote geben. Je mehr diese jedoch die Selbstbestimmung einer Person verformen, desto unterdrückerischer ist der Aufenthalt in einer solchen Gruppe für diese Person.

Worsel

*sublimiert – umgewandelt in eine andere Form

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Über Felicitas Foster

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46 Antworten zu Unterdrückung in der Church of Scientology

  1. Cognito schreibt:

    Danke für diesen Artikel er bestätigt genau meine Erfahrungen !

  2. René Kraaz schreibt:

    Wow, super Beitrag!
    Damit hast Du den Nagel genau auf den Kopf getroffen.
    Es ist die volle Wahrheit und erklärt, warum es Scientology bis jetzt nicht geschafft hat und es auf diesem Weg auch niemals niemals schaffen wird.

    René

    • Han Solo schreibt:

      Rene schrieb: „Es ist die volle Wahrheit und erklärt, warum es Scientology bis jetzt nicht geschafft hat und es auf diesem Weg auch niemals niemals schaffen wird.“

      So ist es.

      Es gibt natürlich viele LRH-Texte, die nahe legen, sich anders zu verhalten als die „Kirche“ es tut ; z.B. aus dem Weg zum Glücklichsein gibt es den sinngemäß den Rat „behandeln Sie andere so, wie Sie selbst gern behandelt werden möchten“.

      Aber erkläre das mal einem Unterdrücker oder jemandem, der gänzlich vom Unterdrücker vereinnahmt wurde …

  3. MOB schreibt:

    Ich komme nicht umhin festzustellen, dass die Notwendigkeit „die Welt zu retten“ auf wenigstens einem Policy basiert. „KSW1“. „…….Wenn wir es jetzt nicht schaffen…… bla bla ……..“ Alleine das, reicht doch schon um soviel Notwendigkeit zu erzeugen sich halb tot zu arbeiten. Die Leute die immer mehr BEITRAG fordern berufen sich doch auf diese und andere Richtlinien.

    Ich persönlich habe diesen Abschnitt in der Richtlinie immer als eine Drohung empfunden. Diese Behauptung ist für mich nicht wahr, weil ich die Zukunft nicht beobachten kann. So einfach ist das. Also wurde es zu einer Drohung. Du wirst untergehen,wenn du nicht………..Das alleine lässt einen doch schon in SCN festkleben. Glücklicherweise habe ich die Daten gefunden wie ich von diesem Planeten abhauen kann, ohne mich mit einer anderen Drohung beschäftigen zu müssen.
    —-> Prison Planet. Man kann ja angeblich nicht abhauen und deshalb muss man ja in SCN bleiben weil das der einzige WEG raus ist. Auch hier ist die Drohung nicht überprüfbar und deswegen ist sie NICHT WAHR, weil sie nicht beobachtet werden kann.
    Es stimmt auch dass diese Drohung benutzt/missbraucht wird wie das folgende Beispiel zeigt.
    Es ist niederträchtig.
    Vor einem Jahr noch fiel mir ein Freewindsmagazin zu. Man interwiewte Jeff Pommerantz. Er hielt einen Vortag vor Leuten. Den Dünnschiss den er abgegeben hat um die Leute bei der Stange zu halten war atemberaubend. Sinngemäss ging es um folgendes. Er erklärte seinen Zuhöreren, dass es besser wäre noch in diesem Leben frei zu werden, weil sie keinen Einfluss darauf hätten wo sie im nächsten Leben landen werden. Er bedrohte seine Zuhörer, dass sie womöglich in irgendeinem SLUM in Inden aufwachsen könnten, und nie wieder den Weg zu SCN finden….bla bla bla…………….Es steht in diesem Magazin schwarz auf weiss, etwa vor einem Jahr. Und genau das war die Sache die das Fass zum Überlaufen brachte. Ich hab es satt. Ihr solltet aber alle im Auge behalten, dass alles auf LRH Daten basiert. Man kann also niemadem wirklich einen Vorwurf machen, dass er unterdrückerisch handeln würde.

    • Burkhard schreibt:

      Ein prima Beitrag von Worsel! Vielen Dank und ich habe auch gleich eine Frage dazu. Ist der oben erwähnte Aufsatz vollständig aufgeführt? Wenn nicht, hätte ich ihn gerne vollständig. Geht das? 🙂

      Ansonsten möchte ich folgendes dazu kommentieren: Wer LRH Daten derart unterdrückerisch anwendet, muß sie recht gut verstanden haben, muß, bevor er sie anwendet, seine miesen Absichten und Ziele kreiert haben und sich dann Gedanken darüber gemacht haben, wie er die Daten unterdrückerisch anwenden kann. LRH selbst macht in einem Vortrag, ich glaube in Meilenstein Eins, darauf aufmerksam, daß man mit Scn unterdrückerisch sein kann. Eines der Ziele in Scn ist die Wiederherstellung der Selbstbestimmtheit eines Wesens. Es ist aber auch wie mit dem Brotmesser: Mit der richtigen Technik schneide ich das Brot. Mit der falschen oder veränderten Technik schneide ich mir in den Finger.

      Jeff Pommerantz hat in seinem Vortrag mit Absicht Angst erzeugen wollen. Er wollte damit die Selbstbestimmung seiner Zuhörer herabsetzen. Seine Sorge um das Wohl des Planeten und seiner Bewohner waren da nur vordergründig. Ein typisches 1.1ser Geschwätz, wie man es in allen faschistoiden Systemen ohne Mühe vorfindet.

      Ein Beispiel aus meinem „Nähkästchen“ 🙂
      Ich habe einmal eine Mathearbeit aus niedrigen Beweggründen gezielt in den Sand gesetzt, bekam dafür trotzdem ein gute Note. Begründung: Ihre falschen Antworten beweisen mir, daß Sie die Matheaufgaben beherrschen und Sie sehr wohl die richtigen Ergebnisse errechnen können! Nun, es war mir eine Lehre…. 🙂

      • Worsel schreibt:

        Der Aufsatz enthält noch weiteren Text, vor und nach dieser Passage und ist insgesamt 8 Seiten lang. Ich habe ihn nur auf Englisch, aber werde sehen, dass Du ihn bekommst.
        Ich weiß nicht, ob das sinnvolle Spekulationen sind. Vielleicht war Jeff wirklich von dem überzeugt, was er da sagte. Egal, wie verwirrt er möglicherweise war, ich würde ihm aufgrund dieser Aussagen nicht zwingend bösartige Absichten unterstellen. Das bedeutet nicht, daß er nicht Schaden angerichtet haben kann, wenn ihn jemand ernst genommen hat. Wenn ich mich recht erinnere wurde er auch häufig von der IAS für Spendensammlungen eingespannt.
        Dein Mathelehrer gefällt mir.

        • Burkhard schreibt:

          ….leider war der Mathelehrer nur eine Vertretung und ich zu jung, um ein Gespräch mit ihm zu suchen. Er brachte es fertig eine Brücke zwischen menschlicher Kultur und Mathematik zu schlagen. Er sprach von Ästhetik.

        • MOB schreibt:

          Früher benutzen sie gute Nachrichten um Geld zu reggen, heute -seit etwa 10 Jahren, sind es schlechte.

    • Han Solo schreibt:

      Ach ja, der Jeff Pomeranz. Der lebt doch seit Ewigkeiten davon, dass er IAS-„Spenden“ einsammelt und 10 % davon einsackt.

      Er war ja früher mal Schauspieler (z.B. in der TV-Serie „Denver Clan“) und seine Vortragsweise war schon sehr unterhaltsam und auch so gestaltet, dass sie einen emotional berührte. Genau so wie gut gemachte TV-Werbung.

      Wieviel Wahrheitsgehalt in Jeff’s Erzählungen liegt, vermag ich nicht zu beurteilen. In Hubbard’s über 30 Millionen hinterlassenen Worten findet man aber sicher alles, wonach man sucht – man muss nur lange genug suchen.

      Wie kreativ man mit Zitaten umgehen kann, machen uns die Zeugen Johovas vor. Die haben in der dicken Bibel ein Zitat entdeckt (das hier garantiert keinem je auffiel) : dass nämlich nur 144.000 Leute ins christliche Paradies kommen werden. Und auf diesem einen Zitat basiert ihre Weltanschauung. Dass es auch andere Aussagen in der Bibel gibt – und die sind sogar in der Mehrheit – spielt für die Zeugen keine Rolle.

      • SKM schreibt:

        Dass man keine Entscheidungsfreiheit darüber hat, wo man nach diesem Leben geht, ist natürlich an den Haaren herbeigezogen. Da muss man auch nicht so weit ausschweifen, um ein geeignetes LRH Zitat zu finden. Schon im „Haben Sie vor diesem Leben gelebt“ Buch, im Kapitel „Das Phänomen des Todes“ beschreibt Ron, wie und was geschieht.
        Es lohnt also auf jeden Fall, so viel wie möglich zu studieren, seinen Fall zu vermindern und Ron getreu zu bleiben (anstatt sich der Verbal Data Line von Vortragsrednern aussetzen zu lassen).

    • Worsel schreibt:

      Mob, siehe bitte meine Antwort an Georg, etwas weiter unten.

  4. George schreibt:

    Gäbe es niemanden der die Welt retten wollte, so könnte niemand mit diesem Konzept in der Werbung auch nur ein Produkt verkaufen. Oder mit diesem Button jemanden kontrollieren oder unterdrücken. Es muss also erst mal der Wunsch vorhanden sein ein Weltretter zu sein bevor andere diesen Wunsch benutzen können. Jemanden der diesen Wunsch nicht hat kann man damit nicht beeindrucken.
    Wie kommt man eigentlich dazu die Welt retten zu wollen?
    Oder, wie verkaufen ich einem Eskimo einen Kühlschrank? Hier kommt Marketing ins Spiel. Zunächst muss man dem Eskimo klar machen welche Vorteile so ein Kühlschrank hat und warum er den benötigt. Erst wenn der Eskimo diese Informationen für glaubwürdig hält kann der Schritt Zwei erfolgen ihm einen Kühlschrank zu verkaufen.
    Eine Haupt-Informationsquelle der Weltrettungs Kampagne ist Film und Fernsehen. Es gibt kaum einen Helden, der nur auf sich selbst fixiert ist. Der Held rettet immer die Welt oder einen Teil davon. Ein Held im Film ist fast nie ein egoistischer, geldgieriger und narzistischer Mensch. Wenn dieses Konzept im Film und in den Medien so stark vertreten ist so könnte man hinterfragen, wer dieses Konzept pusht und warum. Bestimmt nicht um Scientology den Weg zu ebnen mit diesem Button Mitglieder zu bekommen, zu halten und damit auszunehmen. Die eigentlichen Fallensteller sind da draußen. Wir sollten auch nicht vergessen, daß die Fallensteller in Scientology eingedrungen sind und den Laden übernommen haben. Und da die Fallensteller genau wissen wie die Falle aufgebaut ist, haben sie diese Informationen dazu benutzt in Scientology einzudringen und haben natürlich dieses Wissen dazu benutzt den Laden zu zerstören. Wenn man also sauer auf irgenwen sein will, dann bitte auf die Fallensteller. Weiters kann man viel über Aufbau und Wirkungsweise der Falle herausfinden, wenn man die Scientology vor der Übernahme mit dem was jetzt ist vergleicht und die Aktionen der Übernahme selbst genauer untersucht.

    Jetzt noch meine Meinung dazu wie die Zukunft aussehen könnte: Nehmen wir mal an, wir sind auf einer Gefängnis-Insel. Wir sind hinter der Mauer und die Wärter sind vor der Mauer. Leider haben es die Wärter nicht wirklich realisiert, dass sie auch auf der Insel sind wie wir und nicht weg können. Jetzt haben wir die Lösung und einen Weg gefunden, wie wir von der Insel kommen. Aber die Wärter wollen uns nicht die Türen öffnen. Wir konnten auch den Wärtern nicht klar machen, dass selbst sie nicht von der Insel können. Wie gehen wir also weiter vor? Wir behaupten einfach einen Weg gefunden zu haben durch die Mauern hindurch zu gehen. Es sind zwar viele Jahre dazu nötig an Übungen, aber es kann geschafft werden. Natürlich werden nun die Wärter aufmerksam und müssen das verhindern. Wir haben einen Geheimbund gegründet und verstecken unser Wissen sehr gut. Also müssen sie in den Geheimbund eindringen und da wir nicht sagen, wo unser Geheimnis verborgen ist müssen sie alles studieren und ausprobieren was wir so in unseren Schriften haben. Tja, freiwillig lesen wollten sie es nicht. Nun lesen sie es um zu verhindern, dass wir es lesen und ausprobieren.

    • Worsel schreibt:

      Die Zuneigung zu anderen muß nicht durch Werbung und Tricks initiiert werden. Ein Bedürfnis zu helfen, welches dieser Zuneigung entspringt, daher auch nicht.
      Eine Forderung nach dem „letzten Hemd“ setzt hier auf einem natürlichen Impuls auf und fügt ein Erzwingen hinzu. Dieses so empfangene Hemd dann auf dem örtlichen Flohmarkt zu Geld zu machen, läßt das Ganze zu einem Betrug werden, wenn dieses Hemd nicht mit diesem Verstehen gegeben wurde.

      Beispiel: Um 1985 herum gab es eine großangelegte Spendensammlung vom „Flag Ship Trust“ für die Anschaffung der „Freewinds“. Die Leute, die eine größere Spende tätigten, sollten dafür OT 8 und 9 bekommen. Das erklärte Ziel war es, wie so oft, den Planeten zu retten. Leute nahmen Kredite auf und bezahlten, weil ihnen dies als ein wichtiges Anliegen erschien. Während diese Leute Zinsen an ihre Banken für die Kredite bezahlten, offenbart der Antrag zur Steuerbefreiung für die „Freewinds“ von 1993, daß der „Flag Ship Trust“ in die „Sea Org Reserven“ eingegliedert wurde und daß die Haupteinkommensquelle 1993 Zinsen aus Bankeinlagen waren (Seite 6 unten). http://www.xenufrance.net/fst-to-irs-1023.pdf
      Hätten diese Scientologen, diese Spenden auch getätigt, wenn man sie über diese Verwendung ihrer Spenden informiert hätte???? Ich denke, wohl kaum.
      (Näheres zu dem Geflecht der verschiedenen rechtlichen Körperschaften und Einheiten ist in dem Artikel der englischsprachigen Wikipedia beschrieben.
      (http://en.wikipedia.org/wiki/Freewinds) Abschnitt „1986 onwards…“)

      Einen Zwang, der sich aus Umständen einer bedrohlichen Situation ergibt und dessen Anwendung tatsächlich zur Abhilfe dieser Situation führt, würde ich nicht hier einordnen. Ein Kind, welches über eine belebte Straße laufen möchte und von der Mutter daran gehindert wird, oder gezwungen wird weiterzugehen, wenn es mitten auf der Straße stehen bleibt, wäre ein solches Beispiel. Man muß die spezifische Situation einschätzen und abwägen. Ohne etwas gesunden Menschenverstand geht das nicht.

      Zu Deinen anderen Überlegungen kann ich nicht viel sagen. Ich denke, daß sich viele Sichtweisen oft überraschend ändern, wenn man an den entsprechenden Stellen auf der Brücke ist.

      • George schreibt:

        Ich bestehe nicht auf meiner Sichtweise. Bin immer bereit etwas dazu zu lernen. Deswegen lese ich viel und gerne in diesem und anderen Blogs. Was ich mir wünschen würde wäre so ab und an eine etwas ausführlichere Beschreibung anderer Sichtweisen.
        Oftmals mag man dazu geneigt sein seine Sicht der Dinge nicht zu schreiben. Hier mal zwei Beispiele wo ich mich nicht daran gehalten habe:
        Ich hatte mal eine lustige Episode bezüglich meiner Sichtweise. Damals in der Hauptschule habe ich eigentlich immer gepennt. Jetzt wollte der Religionslehrer einen Aufsatz haben von uns über die Jesus Geschichte. Oh, ich hatte da nichts zu liefern. So schaute ich einfach mal nach was denn da so los war und habe das so aufgeschrieben wie ich mich daran erinnern konnte. Als der Pfaffe das gelesen hat war er erbost und baff zugleich und fragte, wo ich denn das her habe.
        Aber mein Fachgebiet ist eher die Physik. Vor Jahren habe ich einen Artikel darüber veröffentlicht wie ein Partikel sich im Raum fortbewegt. Auch wenn ich schon wusste, dass diese Sichtweise völlig falsch ist. Zufälligerweise habe ich vor einigen Wochen ein PAB von den 50igern gelesen in dem nebenbei Ron etwas erwähnte bezüglich der Fortbewegung von Partikeln im Raum und dass Wissenschaftler in einigen Hundert Jahren erst dahinter kommen werden. Tja, ich war mit meinem Aufsatz nicht weit weg davon.

    • Burkhard schreibt:

      Nun Georg, genau so sehe ich das auch. Nennt man sowas nicht „Takeover“? Es hat mich schon in den letzten 30 Jahren immer wieder verwundert, warum nicht generell und endgültig gegen SCN vorgegangen wird. Die Strategie ist die, daß die „Wärter“ langfristig und weltweit durch Squirrel SCN schlicht unglaubwürdig machen. Ein funktionierender Plan wie ich den Eindruck habe. Wurde man früher vehement wg. SCN angegriffen, so ist heute eher die „IchweißBescheid“ Reaktion an der Tagesordnung. Im einigen Fällen wird man sogar nicht einmal mehr ernst genommen und eher bedauert. Mestspielchen sind heute wichtiger denn je geworden, leider.

    • Rita Wagner schreibt:

      Zu:… Jetzt noch meine Meinung dazu wie die Zukunft aussehen könnte: Nehmen wir mal an, wir sind auf einer Gefängnis-Insel…
      Ein echt cooler Plan, Georg!!
      Achtung an alle OSA-Spitzel: diese Seiten sind ab sofort mit dem Wortklärer der lokalen Orgs zu klären!!!

  5. SKM schreibt:

    Hallo Worsel,
    netter Artikel und trifft den Nagel auf den Kopf.
    Das was die Kirche tatsächlich killt ist der Out-Exchange Faktor der übertriebenen „Spendengalas“.
    Der Wunsch zu helfen ist dem Menschen angeboren. Wird dieser natürliche Wunsch aber mißbraucht oder mit falschen „Gründen“ angezapft, richtet er sich gegen das Wohl des Einzelnen und der Gruppe gleichermaßen – vor allem wenn das Wesen feststellt, dass die genannten Gründe falsch sind.
    Die „internationalen Events“, die den Kirchenmitgliedern eine andauernde Expansion durch die Spenden vorgaukeln, sind die einzigen Evidenzen, die dem Schwindel den Schein einer Korrektheit geben. So lange diese Events angeschaut werden und es keine „andere Seite“ der Geschichte gibt, werden viele viele Leute weiterhin spenden, eben weil sie helfen möchten.
    Dadurch wird aber ein großer Teil an LRH Technologie unterdrückt, die jeder mit reinem Herzen und dem Wunsch zu helfen verwenden würde, wenn er nicht ständig duch willkürliche (sprich nicht-richtliniengemäße) out-exchange Spenden vom „Purpose“ gebracht würde.
    Es ist heute nicht mehr angesehen, als Feld-Auditor zu arbeiten, denn heute ist es weit aus wichtiger, die IAS mit einer Spende zu „unterstützen“ oder eine denkmalgeschützte Immobilie zu finanzieren, die später von den Spendengeldern gekauft wird und nicht einmal der Kirche gehört, die sie „bewohnt“, denn sie muss weiterhin Miete zahlen. Hier wird also die Gutgläubigkeit doppelt verraten.
    Das Spiel ist nicht nur Unterdrückung der Dynamik der Einzelnen und der Gruppe, sondern die Unterdrückung der Anwendung der Scientology selbst.
    Wenn man sich das unter der Lupe anschaut, dann ist das wirklich ein ziemlich ausgeklügelter Plan.
    Rockefeller hat Hitler auch Gelder gegeben, sodass dieser Autobahnen bauen kann, die dann später mit Autos befahren werden die sein Öl verbrauchen.
    Dieser Plan hier ist ähnlich, jedoch wird hier der gute Wille des Menschen benutzt, zu spenden, seine Zeit mit MEST-Spielen zu verbringen, damit er weder Zeit noch Geld hat, die Brücke, die zwischenzeitlich pervertiert wird, hochzugehen.
    Scientologen wurden von Miscavige von der Brücke auf ein Hamsterrad umgeleitet, das eine Glühbirne antreibt.
    Glücklicherweise fangen Leute an, aufzuwachen und „Dr. Mephisto“ dürfte im Moment eine ziemliche Dürrezeit erleben.
    Ich habe auch gehört, dass er sich nicht getraut hat, auf der Eröffnung der Idealen Org in Hamburg, die vor ein paar Tagen stattgefunden haben soll, zu erscheinen.
    Es soll auch allgemein weniger los gewesen sein, als erwartet war (2,5T erwartet, etwa 0,8T da gewesen).
    Es scheint also, als würden die Leute anfangen, hinzuschauen.

    • Burkhard schreibt:

      …… Dr. Mephisto….? grins, netter Name. 🙂
      Solange Jubelevents veranstaltet und besucht werden, wird gespendet. Hoffentlich verläuft dieser Spuk bald im Sande. Ich habe eher Lust dazu, auf diesen Events nach relevanten Stats lautstark zu fragen. Aber mal ehrlich Leute, ich getraue mich nicht, das ganz alleine zu machen, bei dem Gedanken daran kriege ich schon Herzklopfen….:)

    • Worsel schreibt:

      Vielen Dank für Dein Verstehen. Das Hinschauen ist ein zentraler Aspekt. Wird dies genügend getan, finden Leute heraus, wo sie hingeraten sind. Von diesem Punkt an kann es aufwärts gehen.

    • MOB schreibt:

      Neulich hab ich einer Strassemusikerin 10 Euro in die Hand gedrückt. Sie hörte auf zu spielen, hat sich 5 mal bedankt und fast geweint vor Freude. Will sagen: Echte Dankbarkeit!!
      Das gibts in der „Kirche“ nicht. Auch wenn man 100 000 spendet.

  6. LO schreibt:

    Hamburg ideale Org ? Verstehe ich nicht. War doch mal SH-Grösse und später vollständig neu renoviert als ideal.
    Jetzt schon wieder ?
    Machen die Recycling ?
    Bitte um mehr Infos !

    • Han Solo schreibt:

      Ron’s Idee der „Org von Saint Hill Grösse“ ist bestimmt veraltet ;-(

      Ideale Org über alles !

      • SKM schreibt:

        Haha!
        Genau, „geschichtlicher Hintergrund, nicht mehr in Anwendung“…

        Doch das Problem der „Idealen Orgs“ ist größer als man auf den ersten Blick sieht.
        Selbst wenn es wünschenswert sein sollte, ein „ästhetisches“ Gebäude zu haben, um das Publikum „ideal“ zu „inspirieren“, um hereinzukommen und an einem Dienst teilzunehmen (was natürlich quatsch ist, denn die einzigen, die hier in Erfurcht verfallen sollen, sind die „bösen unterdrückerischen SP Politiker, denen wir jetzt beweisen, dass wir nicht unterzukriegen sind“). Aber nehmen wir an, dass das so wäre, ein Gebäude steht da und ist anziehend genug, um täglich 3 Leute „von alleine“ hereinspazieren zu lassen, die dann an einem „Fist-Start“ mitmachen. Was sind denn diese First-Starts heute? Ein DVD-Abend unter dem Titel „PE Kurs“, der ca. 3-4 Std. dauert und bei dem nicht einmal Wörter geklärt werden. Eine kleine Implant-Station, die einem fertige Bilder präsentiert, die als „Masse“ bezeichnet werden, die aber nicht von LRH kommt. Die Intelligenz der Leute wird abgewertet, denn „wir wissen ja, dass heute niemand mehr Lesen kann oder will“.
        Gut, aber nehmen wir an, einige der so geserviceten Leute schreiben sich für einen nächsten Dienst ein. Irgendwas. Irgendein Life-Improvement-Course (LIC).
        In keinem von diesen wird auf die Thetan-Mind-Body Theorie eingegangen (im Video PE-Kurs übrigens auch nicht). Die Frage ist, was für eine Wog-Aktivität ist das? Warum versucht Miscavige mit allen Mitteln die geistige Natur des Menschen, die in Scientology so gut vermittelt wird, immer mehr zu verbergen? Das sollte uns zu denken geben – es dreht sich nur um MEST.
        Aber nehmen wir an, die Person bleibt dabei und macht noch ein paar Kurse mit. Wann spätestens wird sie mit der IAS kofrontiert?
        Wieviel des Geldes bleibt für die ORG selbst übrig, sodass sie operieren kann?
        Denn die „idealen Orgs“ gehören in der idealen Welt von Miscavige natürlich nicht der ORG, sondern die Org muss eine Miete an eine Firma bezahlen, von der sie wahrscheinlich nicht einmal viel weiß und die wahrscheinlich sogar im Falle ausbleibender Zahlungen das Recht hat eingreifen zu können und z.B. die Execs der Org herumkommandieren werden (öffnet das eine Tür zur weiteren Unterdrückung?).
        Also rechnen wir mal zusammen:
        – Die Ideale Org wird finanziert (Kauf und Reno) durch die Spenden der Publiks
        – Das „Ideale“ Gebäude gehört nicht der Org, sodass sie weiterhin Miete bezahlen muss, da ihr Publikum jetzt aber „finanziell erschöpft“ ist, kann es sich keine größeren Dienste leisten und macht brav an dem „Baiscs Line-Up“ oder auf den neuen „LIC“ Kursen „weiter“ (oder warum sollen „alle“ auf die Basics, wenn nicht deswegen, um neue Immobilien zu finanzieren, die einer nicht wirklich zurückverfolgbaren Gesellschaft gehören?)
        – folglich hat die Org nicht genügend Mittel, um Staffs zu bezahlen und die gehen nebenher arbeiten, um über die Runden zu kommen (folglich weniger „on purpose“).
        – da um jeden Penny gekämpft wird, lassen sich die Registrare weitere merkwürdige Lösungen einfallen und allgemein herrscht nicht nur Unmut (unausgedrückter Groll) sondern auch der uns noch bekannte „Spirit“ der Scientology geht immer mehr verloren.
        – die Motivation ist dann auch nicht mehr, eine SH-Size Org zu sein, denn selbst wenn 200 Mitarbeiter angeworben werden würden, wer kann sie bezahlen, sodass sie sich auf ihre Pflichten konzentrieren?
        – Und da das Universal Corps erwartet, dass die Staffs zumindest auf Grad IV sind, sodass sie als Belohnung durch die Feuerwand gebracht werden, ist es auch ein weitrer Joke, denn heute geht man als Staff nur noch selten in Sitzung, vor allem nicht, wenn man nur „ein mal die Woche Staff“ ist.
        – Die idealen Orgs sind also nur dafür konzipiert, die Mieten einzufahren. Sie sind darauf ausgerichtet, ein wenig geschäftig auszusehen, um „ein Versprechen“ auf die Tech zu vermitteln, doch mehr als ein MEST-Problem ist es auch nicht.
        – somit kommt die Org nie über den Make-Break-Point hindurch, der genügend Schwung generieren würde, um wirkliches Clearing innerhalb der Org und um sie herum möglich zu machen.

        Schaut man sich diesen off-policy Skandal an, sollte man sich Miscaviges Skalp holen. Und es dünkt mich, dass es in nicht all zu ferner Zukunft auch passieren wird.

        Für Hamburg selbst, soviel ich weiß, wurden 4,5 Millionen gesammelt, nur um das Gebäude zu renovieren. Das wären für die 100 Staffs die sie haben, fast 5 Jahre Staffpay zu je 800-1000 €.
        Stellt Euch einmal vor, was passieren würde, wenn sie jetzt für 5 Jahre Dienste zum 1/3 des Preises anbieten würden (was sogar policy gerecht wäre, denn die Dienste sind mind. 4 mal teurer als sie sollten).
        Aber dann sieht man auch, wie groß die PTSness auf höheren Exec Posten sein muss, dass sie diese einfache Matheaufgabe nicht vollführen können.
        Oder lass sie einfach von vornherein in einem schlichten, netten Gebäude operieren, mit einer adequaten Miete, und lasst sie policy gerechte Spendenbeiträge nehmen, produzieren und expandieren.
        Ich sehe keinen Sinn darin, mit der Regierung oder Politikern zu konkurieren oder ihnen imponieren zu wollen. Scientology ist für Leute da. Und dieser PR Krieg hat Scientology völlig unbrauchbar gemacht – zumindest was die „offizielle“ Kirche angeht.
        Allein schon das Motto „wir müßen als Religion anerkannt werden“ ist nur Propaganda, denn das müßen wir eben nicht – wir brauchen keinen externen „Gütesiegel“. Scientology ist von Regierungen unabhängig, weil es eine Philosophie ist und wir brauchen auch keinen „Papst“ der Scientology, der Kathedralen aufbaut, um sich zur neuen Staatsreligion aller Welten empor zu schwingen.
        Alles auf Kosten des spirituellen Inhalts der Lehre – genau wie damals das Christentum all ihrer wertvollen Attribute beraubt wurde.

        Also ich bin echt froh, wenn der Typ endlich bald weg ist.

        • Felicitas Foster schreibt:

          Hallo SKM,
          danke für die offenen Worte. Recht gute Analyse. 🙂
          LG, Feli

        • René Kraaz schreibt:

          Brilliant gedacht und formuliert. Ich bin sprachlos…… Das ist Theta vom Feinsten, wow!

        • Burkhard schreibt:

          Hallo SKM,
          endlich mal sachlicher Klartext. Auch ohne Policy ein Ding der Unmöglichkeit.
          Das ein Exec schon aus Sicht der Wirtschaftlichkeit keinen Schreier lässt, ist schwer nachzuvollziehen. Vielleicht wäre ein BWL hilfreicher…?!?! Es gibt dafür sogar Fernkurse für ein paar Groschen.

        • Han Solo schreibt:

          Ooooh – wusste ich gar nicht, dass den Neu-„Scientologen“ der Thetan so lange verheimlicht wird 😦

          Früher kam nach dem Komm-Kurs der HQS-Kurs, da las (und demonstrierte) man LRH’s „Grundlagen des Denkens“, und da gab’s ein Kapitel „die 3 Teile des Menschen“ – und das waren NICHT Kopf, Leib und Gliedmassen 😉

          SKM schrieb : „Für Hamburg selbst, soviel ich weiß, wurden 4,5 Millionen gesammelt, nur um das Gebäude zu renovieren.“

          Das Haus hatten sie doch vor ca. 15 Jahren für angeblich 20 Millionen gekauft, wieso ist das denn schon wieder so renovierungsbedürftig und kaputt ???

          SKM : „Die idealen Orgs sind also nur dafür konzipiert, die Mieten einzufahren.“

          Das ist das sehr erfolgreiche Geschäftsmodell von McDonalds – der Mutterkonzern verdient sein meistes Geld eben nicht mit Hamburgern. Sondern damit, diese stereotyp dekorierten Fresshallen zu vermieten (Franchising), die in den USA praktisch an jeder Autobahnabfahrt stehen. Die „idealen Imbiss-Stuben“.

          SKM : die einzigen, die hier in Erfurcht verfallen sollen, sind die „bösen unterdrückerischen SP Politiker, denen wir jetzt beweisen, dass wir nicht unterzukriegen sind“.

          Genau das dürfte in Hamburg („vernichtender Schlag“ gegen Caberta) und Berlin („vernichtender Schlag“ gegen die Bundesregierung) die Absicht gewesen sein.

          SKM : „die Org muss eine Miete an eine Firma bezahlen, von der sie wahrscheinlich nicht einmal viel weiß und die wahrscheinlich sogar im Falle ausbleibender Zahlungen das Recht hat eingreifen zu können und z.B. die Execs der Org herumkommandieren werden (öffnet das eine Tür zur weiteren Unterdrückung?).“

          Das ist nun schon seit Jahrzehnten so zementiert. Die deutschen Org-Führungskräfte werden von CLO in Kopenhagen ‚gemanagt‘ – das heisst häufig angerufen, bedrängt, bedroht, angeschrien, bis das Telefon heiser wird … bei Bedarf zum Athena Cramming nach Kopenhagen gerufen (wird der Org in Rechnung gestellt), dort gibt’s so genannte „Ethik“ und „Korrektur“, bis die Kreatur wieder spurt und rund läuft und bereit ist, andere rund zu machen. Wer das mal miterlebte, fragt sich ernsthaft, ob die Bande je etwas von ARK, der Tonskala oder Ron’s Richtlinie zum Thema „gute Manieren“ gehlesen hat …

          Org-Führungskräfte erzählen die Einzelheiten gewöhnlich nicht weiter … das wäre ja keine „akzeptable Wahrheit“ !

        • Han Solo schreibt:

          Burkhard,

          Du schriebst : „Vielleicht wäre ein BWL hilfreicher…?!?! Es gibt dafür sogar Fernkurse für ein paar Groschen.“

          So weit muss man gar nicht gehen. Es gibt haufenweise verwendbare Richtlinien von LRH („Einnahmen müssen grösser sein als Ausgaben“, „Org-Gebäude müssen sauber sein, aber nicht edel“, „um Geld zu beschaffen, keine Geldsammel-Veranstaltungen durchführen, sondern Scientology(Dienste) verkaufen“, und das Prinzip „Service ist allem anderen übergeordnet“, usw. usw.).

          Aber die Org-Führungskräfte bekommen irgendwelche Programme von oben vor die Nase geknallt, von denen sie manchmal – aufgrund ihrer praktischen Erfahrung und aus logischem Denken heraus – schon von vornherein wissen, dass es scheitern wird. Aufmucken ist aber nicht erlaubt, also bleibt nur eins: folgsam sein und leiden …

        • SKM schreibt:

          Hallo Han Solo,

          genau wie Du sagst.

          Wofür die zusätzlichen 4,5 Millionen aufgewendet werden sollten ist mir ein Rätsel.
          Fest steht, dass „COB“ das Ideale-Org-Project nach dem Jahr 2000 ins leben rief, nachdem er darin versagt hatte, SH-Size Orgs zu produzieren.

          Ging ja auch mit den von ihm veränderten Prinzipien nicht, denn das würde auch bedeuten, dass Leute in Ursacheposition gesetzt würden – da hat Der Mammon aber den rollenden Rubel vorgezogen und sich das neue Franchise Model einfallen lassen.

          Zum Franchise Model gehört die „Hall of Implants“, diese automatischen DIV6 Displays, die Leute „enlighten“ sollen. Allein das verstößt gegen Richtlinien, denn man sollte Leute individuell handhaben (kontaktieren, Antagonismus – falls vorhanden – handhaben, Ruin finden und retten). Jetzt werden die Leute aber mit jeder erdenklichen „Lösung“ bombardiert und danach sollen sie … nun, weiß ich auch nicht, was das Produkt sein soll, aber bei diesem Inflow … nun, Du verstehst.

          RE: Thetan
          Ja, das ist echt seltsam. Also wenn man so von der Straße in die Org stolpern würde, ohne je etwas darüber gehört zu haben, würde man wahrscheinlich lange warten, bis man etwas über den Thetan erfährt.
          In den Neunzigern gab’s zumindest noch einen PE Kurs auf dem man das schnell durchgegangen ist und etwas darüber geübt hat. Aber heute auf der „Brücke“ ist erst der neue HQS Kurs damit bestückt.
          Doch auch dieser ist ein OP (Overt Product), schön verpackt zwar, doch leider ist nicht alles Gold was glänzt. TRs aus den 50ern, kein TR 0 BB, kein TR 2 1/2.
          Keine Angaben, woher die Texte stammen (Quellennachweis), nichts.
          Dito LIC Kurse.
          Alles „Basierend auf…“ denn Hubbard ist nicht mehr der Philosoph Hubbard, sondern nur noch eine Trademark. Ja, Franchise passt schon. Wäre auch an sich nicht schlimm, wenn diese Mittelklasse PTSness von Miscavige den Spirit der Tech nicht pervertieren würde.
          Nun ja, da fällt mir nur noch der Bibelspruch ein: „Man kann nicht zwei Herren dienen“.
          Oder, Geldmotivation und Pflichbewußtsein passen schwer zusammen.

          Ich frage mich nur, was die OSA Leute denken, die dieses Lesen, denn die werden wohl auch nicht durch Geld motiviert sein. Wie fühlt man sich da bloß?

        • LO schreibt:

          SKM, Du sprichst mir aus dem Herzen. Super !

          ich glaube was jetzt eingeführt wird ist “ Das goldene Zeitalter der Renovationen !“. Das muss finanziert sein ! Diesen Spruch hat mir jemand auf Marty’s Blog zugeflüstert.

    • Rita Wagner schreibt:

      Lieber LO, Du hast in allen Punkten Recht!!
      War SH-Grösse, später vollständig neu renoviert als ideal und jetzt schon wieder!
      Dies entspricht genau der Info, die ich kürzlich erhielt!

      • SKM schreibt:

        Korrekt.
        Es soll gepatzt worden sein, in den 90’ern, nach dem die Org SH wurde.
        Statt das richtige WHY zu isolieren, wurde eine gute Anzahl von Leuten zu SPs erklärt.
        Es soll mit dem fälschen von Statistiken zu tun gehabt haben (aber erst NACHDEM sie SH gingen – was aber in der heutigen Legende der Hamburger anders dargestellt wird, nämlich, „wir waren nie verdientermaßen SH-Size“).
        Hamburg hat sich nie wieder erholt.
        Im Moment, mit ihrem von allen möglichen Kampagnen ausgesaugtem Publikum, dürfte es der Tiefstpunkt an Lieferung sein. Stats seit Mitte der 80er bis heute wären interessant.
        Wie ich gehört habe, soll mind. eine Woche vor „Eröffnung“ der „Idealen Org“ nicht geliefert worden sein. Es scheint, als sollte dort dringend jemand die Daten-Serie studieren und seine Missverständnisse bezüglich „Idealer Szene“ klären (bzw. selbst studieren, statt auf die Verbal Data Line zu horchen).

        • George schreibt:

          Zu Hamburg wollte ich noch anmerken: es muss so um oder nach 1990 gewesen sein. Jede Woche sind die ganzen Zahlenreihen, also nicht nur die wichtigsten Statistiken, sondern alle Department Statistiken, warum auch immer weiß ich nicht, über die Computer von München gelaufen, die es damals schon gab. Wenn man nun die Zahlen genauer studiert hat, was ich damals jede Woche gemacht habe, konnte man klar erkennen, dass diese Zahlen nicht stimmen können. Also im Stil von „soundsoviel Mehl und Eier gekauft und jene Menge Brot gebacken“. Das passte einfach nicht zusammen. Später mal hieß es, Wiebke sei entfernt worden wegen falschen Stats. Damals hörte sich das logisch an. Heute würde ich sagen, daß dies nicht der Grund war. Denn jeder der auch nur ein wenig Ahnung von Org stats hatte konnte binnen 5 Minuten sehen, dass diese Stats nicht stimmen können. Nur waren diese so schön hoch, dass diese ganz Europa gut aussehen ließen und damit auch die International Stats nach oben gehen ließen. So hat jeder das Spiel mitgemacht und nichts gesagt. Also wegen falschen Stats wurde bestimmt keiner zum SP erklärt. Er wäre bestimmt noch befördert worden. Kann sein, dass sie nicht die Org dicht gemacht haben, um alle Leute auf einen IAS event in UK oder der Schweiz zu karren oder weil die Staffs gut bezahlt wurden.
          Man hat ja auch als Staff das „amerikanische“ Statistik System schnell begriffen. Einfach jede Woche ein wenig mehr machen. Wenn es zu unrell wird, einen schönen Crash hinlegen und dann wieder für einige Wochen Ruhe haben. Das passiert auch genau so in den Firmen die immer noch dieses System in irgendeiner Form benützen.

        • Worsel schreibt:

          Zum Thema Hamburg und gefälschte Statistiken:
          „Nur eine Untersuchung der gründlichsten Art im physikalischen Universum (oder ein Ausschuss, falls er weit entfernt ist) wird die ANDEREN Verbrechen aufdecken, die dort vor sich gehen. Es gibt immer andere Verbrechen, wenn Sie einen falschen Bericht erhalten. Die Erfahrung wird einen dies lehren, wenn man wirklich hinsieht.“ (HCO-PL 20. OKTOBER 1967, AUSGABE I, WIE MAN ZUSTÄNDE ZUWEIST)

          Die unechten Statistiken waren nur die Zuckerglasur auf dem Hundehaufen!

        • Han Solo schreibt:

          Zum sehr ergiebigen Thema „Hamburg Org unter Wiebke Hansen“ :

          Sie hatte das erklärte Ziel, Verantwortung zu übernehmen für die nördliche Hälfte Deutschlands. Klingt erstmal lobenswert. Und die Org war ziemlich reich besucht.

          Ich habe mal einen Wissensbericht gelesen, in dem folgendes stand : ein Unternehmer (Scientologe) hatte beim Hamburger Ethik-Offficer Steuerhinterziehung gestanden. Von vielen Hunderttausend DM war die Rede.

          Darauf wurde von ihm verlangt, „es wieder gut zu machen“ und „seine Ethik hereinzubringen“ (die üblichen Platitüden, um Leute zu introvertieren). Man erwartete von ihm, dass er die Steuern nun zahle – aber nicht ans „Wog“-Finanzamt, sondern an … (ja genau, Du ahnst es schon !) … die Hamburger Org ! Eine Anzahl Staffs (die üblichen Verdächtigen von dort) „kümmerten“ sich äusserst intensiv um ihn, er wurde gar in seiner Firma besucht – hunderte von Kilometern entfernt.

          Schliesslich kapitulierte er und zahlte an die Org. Danach blieb er dauerhaft jeglichen „kirchlichen“ Diensten fern.

          Soweit der Wissensbericht, geschrieben von einem gewissenhaften Scientologen ans Int-Management. Noch Fragen ?

          Bei einem anderen Konflikt ging es darum, dass die Hamburger Org sich weigerte, eine sehr hohe FSM-Kommission an einen fleissigen FSM zu zahlen.

          usw.

        • Rita Wagner schreibt:

          Stimmt ganz genau, ich hatte damals zwar keinen Einblick in die Hamburger Stats, doch eines weiß ich genau: es waren Abgaben zu entrichten, die sich aus dem GI (Gesamteinkommen der Organisation) ergaben – wohin – na, nach „oben“! Angenommen also, um bei Georgs „Bäckerei“ zu bleiben, die Brote und Brötchen wurden gezählt und der entsprechende Prozentsatz an „Abgabe“ konnte nicht entrichtet werden, weil man Geld ja nur einmal verteilen kann, geht die „Rechnung“ nicht mehr auf!
          Für eine Org fallen selbstverständlich Kosten an, unter anderem sollten auch Mitarbeiter bezahlt werden und diesbezüglich kann man über Wiebke denken, wie man möchte, Indianertänze und möglicherweise gefälschte Stats, ihre Staffs waren ihr wichtig genug, dass sie diese bezahlte, damit diese wiederum ihre Familien ernähren konnten! Denn nicht zu vergessen, damals wurden wirklich noch Auditoren gemacht, die tatsächlich auditierten!!
          Doch Geld, was „nur“ auf einer Statistik existiert (ohne dies entschuldigen zu wollen) kann man nicht ‚verteilen‘!! Somit stimmten irgendwann die Abgaben nach ‚oben‘ nicht mit der angegebenen Menge an Brot und Brötchen überein!
          Augenzeugenberichten zufolge bewegte dies einen Herrn David Miscavige höchstpersönlich nach Hamburg und Wiebke war Geschichte, am selben Tag.
          Was sie dann erlebte, ist im Netz genügend beschrieben und meiner Meinung nach ein zu hoher Preis für das Spiel, was sie versuchte zu spielen!

  7. LO schreibt:

    OK ! Ich weiss jetzt wie das funktionniert. Das wird dann so sein:
    Die berliner Org ist keine wirkliche ideale Org, weil irgendwelche SPs es sabotiert haben und David Miscavige nach seinen neuesten Forschungen in LRH Schriften rausgefunden hat, was eine wirkliche ideale Org ist.
    Um das Ziel zu erreichen muss nur eine Million gespendet werden und dann gibt es wieder eine Feier in Berlin für : “ Die Ideale Org Berlin der neuen Àra von idealen Orgs (Abkürzung dafür: Ideale Org Berlin NAIO“ !

    • Rita Wagner schreibt:

      Genau LO, „…die unendliche Geschichte der idealen Orgs“, ähnlich diesem, so treffenden Satz von SKM … „Scientologen wurden von Miscavige von der Brücke auf ein Hamsterrad umgeleitet, das eine Glühbirne antreibt“….(LOL), passiert dies natürlich auch mit Orgs! Im Übrigen sind die Orgs von Saint-Hill-Grösse in Miscaviges Welt selbstverständlich out, denn das war ja ein Belohnungsprogramm, wonach Mitarbeiter die Brücke hochauditiert wurden, eigens von Staff-Auditoren, damit waren keine Millionen zu machen – nun denn, so fielen auch diese dem Hamsterrad zum Opfer.

  8. Burkhard schreibt:

    Han Solo,
    ….. ein bißchen Ironie konnte ich mir nicht verbeißen 🙂

  9. LO schreibt:

    SKM

    Habe auch deine Posts auf Martins Blog verfolgt. Du scheinst ein alter Hase zu sein und bist wahrscheinlich ziemlich lange auf Staff oder in der Sea-Org gewesen. Kenne ich Dich vielleicht von München her oder Kopenhagen ?
    Bist Du noch auf Linien ?
    Falls Du nicht öffentlich antworten willst kannst Du Felicitas nach meiner E-Mail Adresse fragen.

    Gruss

    LO

    • SKM schreibt:

      Hallo LO,
      danke für Dein Interesse.
      Ich bin im Moment „unterm Radar“.

      Ich bin noch nicht voll orientiert in der (Mis-)Management freien Scientology Welt.
      Es hängen einige (familiäre) Terminale mit mir zusammen, weswegen ich meine Kommunikation auch in Grenzen halte.
      Ich werde bestimmt zukünftig Hilfe brauchen, im Feld Terminale zu finden, die liefern.
      (Vor allem in deutscher Sprache und auch in Deutschland – alle Stufen und Grade.)

      Ich bin mir auch sicher, dass die wenige Information hierzu viele Leute, die noch auf Linien sind, davon abhält, sich zu trennen. (Man hält eben an Dingen fest, wenn es keinen Ersatz gibt.)

      Das wird aber später sein.

      Es kann sein, dass wir uns getroffen haben; die Zeitspur ist lang. 🙂
      Ich hoffe Du verstehst, dass ich im Moment keinen E-Mail kontakt aufnehme.

      • Felicitas Foster schreibt:

        Hallo SKM,
        wenn du Terminale brauchst, lass mich bitte per Email wissen. Ich denke, dass wir dir helfewn können.
        LG, Feli

        • SKM schreibt:

          Danke.
          Werde ich, sobald ich hier durch bin, mit dem, was ich tun muss.

          Vielen Dank für all die Aufklärung, die Du mit Deinem Blog möglich machst.

        • Felicitas Foster schreibt:

          SKM: Danke!
          Besonders komprimierte Informationen und Vergleiche haben die Artikel, die du unter „Freunde von LRH“ oben im Menü finden kannst. Ist viel Material, unter Anderem auch Statistiken, aber es gibt ein sehr komplettes Bild über die Out-Policy und Out-Tech – also Richtlinien-Verstöße – alles mit Referenz-Angaben. Wurde mit Genehmigung der Urheber der Seite für diesen Blog ins Deutsche übersetzt.
          LG, Feli

        • SKM schreibt:

          Ja, ganz toll.
          Viele Leute müßen dies erfahren.
          Genau wie die Wahrheit darüber, wofür ihre „Spenden“ verwendet werden.

      • LO schreibt:

        Kann ich verstehen, see you later !

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