Der Wert von Obnosis

Aus dem Artikel von yvk1978

Wenn ein Scientologe das Wort „Obnosis” hört, denkt er meistens an die Tonskala, denn die meisten Scientologen haben auf dem Kurs des Ehrenamtlichen Geistlichen etwas über Obnosis gelernt. Tatsächlich hat Obnosis wenig oder gar nichts mit der Tonskala zu tun. Man kann es üben und das produziert tolle Gewinne.

Die meisten (Scientology)-Kirchen bieten die Obnosis-Übung im Rahmen eines freien Seminars für FSMs an oder für einige Minuten während des Trainings für Bookstore Officers, aber sie machen sie selten lange genug, um wirklich zu verstehen, worum es tatsächlich geht. Die Sache ist, dass die meisten Leute nur das sehen, was sie sehen wollen und sie begründen ihre Beobachtung oft auf vergangenen Erfahrungen. Die Obnosis-Übung kann großartig sein, um das zu korrigieren.

Stell dir vor, du bist gerade auf einem anderen Planeten gelandet und du weißt gar nichts über ihn. Du siehst Leute, weißt aber nicht, ob es sich um Frauen oder Männer handelt. Du siehst Tiere, aber du weißt nicht, ob es wilde Tiere oder Haustiere sind. Und du kannst deine Erfahrung von der Erde nicht anwenden, weil es ein völlig anderer Planet ist.

Genau das findet hier statt.

Wir bringen oft Erinnerungen aus der Vergangenheit in die Gegenwart. Wir schätzen Leute ein, indem wir fertige Schablonen benutzen. Wir schätzen die Zukunft ein, indem wir uns auf die Vergangenheit berufen. Wir treffen Entscheidungen, die auf einem falschen stabilen Datum beruhen.

Obnosis kann als ein Prozess angewandt werden, machtvoll genug, um jeden Fall auszukeyen. Es ist kein Grad oder irgendein Rundown, es ist einfach nur eine Möglichkeit jemanden auszukeyen.

„Es ist aus dem Ausdruck „observing the obvious“ („Beobachten des Offensichtlichen“) gebildet. Die Kunst das Offensichtliche zu beobachten wird in unsere Gesellschaft zu dieser Zeit eifrig vernachlässigt. Schade. Es ist die einzige Art und Weise wie du jemals etwas sehen kannst, du beobachtest das Offensichtliche. Du schaust auf die „Isness“, auf das, was tatsächlich da ist.“ …

„Wie bringt ihr jemandem bei, zu sehen, was da ist? Nun, ihr stellt etwas hin, worauf er schauen kann, und lasst euch von ihm erzählen, was er sieht.“

Jemand kann dies für sich selbst üben oder in einer Gruppe, wie z. B. in einer Klasse. Man wählt einfach eine Person oder eine Objekt aus und beobachtet, was da ist.

„Ein Student wird beispielsweise gebeten, sich vor die Klasse hinzustellen und sich von dem Rest der Studenten anschauen zu lassen. Ein Kursleiter steht daneben und fragt beständig:

„Was seht ihr?“

Die ersten Antworten sind etwa von folgender Art:
„Nun, ich kann sehen, dass er eine Menge Erfahrung hat“. „Oh, wirklich? Kannst du wirklich seine Erfahrung sehen? Was siehst du da?“
„Nun ich kann aus seinen Falten um Augen und Mund herum erkennen, dass er eine Menge Erfahrungen hat.“ „Gut, aber was siehst du?“
„Oh, ich verstehe, was du meinst. Ich sehe Falten um seine Augen und seinen Mund herum.“
„Gut.“

Der Kursleiter akzeptiert nichts, was nicht klar zu sehen ist. Ein Student beginnt es zu begreifen sagt:
„Nun, ich kann tatsächlich sehen, dass er Ohren hat.“
„In Ordnung, aber kannst du von deinem Platz aus eben jetzt, wo du ihn anschaust, beide Ohren sehen?“
„Tjaa, nein.“
„Okay, was siehst du?“
„Ich sehe, dass er ein linkes Ohr hat.“
„Fein!“

Vermutungen oder stillschweigende Annahmen reichen nicht.“ …

„Zum Beispiel:  „Er hat eine gute Körperhaltung.“
„Eine gute Körperhaltung im Vergleich zu was?“
„Nun, er steht aufrechter als die meisten Menschen, die ich gesehen habe.“
„Sind sie jetzt hier?“
„Hmm, nein, aber ich habe Bilder von ihnen.“
„Na, na! Gute Körperhaltung in Bezug auf wen, den du gerade jetzt sehen kannst?“
„Nun, er steht aufrechter als du. Du stehst ein wenig gebeugt.“
„Gerade in diesem Augenblick?“
„Ja.“
„Sehr gut.“

„(Das Ziel einer solchen Übung).. besteht darin, einen Studenten zu dem Punkt zu bringen, wo er auf eine andere Person oder einen Gegenstand schauen kann und genau das sehen kann, was da ist. Er soll nicht aus dem, was er dort sieht, auf das schließen, was dort sein könnte.“ …

„Er soll einfach das sehen, was da ist – sichtbar und für das Auge klar erkennbar. Es ist so einfach, dass es weh tut.“

Daher, Freezoner, krempelt eure Ärmel hoch und beginnt damit Obnosis zu benutzen, um eure Klienten auszukeyen bevor jemand in RTC dieses liest und sagt: „Gute Idee!“ und ehe man sich versieht, werden sie Obnosis für sich allein für einen absurd hohen Preis verkaufen.

yvk1978

Obige Zitate sind aus dem HCOB 26. Oktober 1979, III, Obnosis und die Tonskala.

Quelle: http://yvk1978.wordpress.com/2011/09/18/the-value-of-obnosis/

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Über Felicitas Foster

Independent Scientologist - Cosmopolitan, Blog: Der Treffpunkt
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2 Antworten zu Der Wert von Obnosis

  1. yvk1978 schreibt:

    Thanks,Felicitas , for translating it 🙂

  2. LO schreibt:

    Beispiel:
    Es gibt ein Foto auf Steve’s Webseite. da stehen verschiedene Leute neben Caberta. Jetzt überlegt mal was Osa da alles sieht und hineininterpriert und neue Feinde kreiert, weil Sie es versäumen zu schauen !
    🙂 🙂 🙂 🙂

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