Fliegende Teekannen und Zaubertricks – Teil 5

Fortsetzung

Es gibt immer noch Paris Hilton

Aber nehmen wir „alberne“ Dinge. Ich mag Einkaufen nicht. Aber wenn ich ein Ziel hätte, das beinhalten würde, einen feinen Zwirn zu haben … okay, plötzlich macht Einkaufen Spaß. Weil ich ein Ziel habe, bringt mich Einkaufen jetzt dem Erreichen meines Ziels näher. Darin ist Spaß.

Sobald ich dieses Ziel erreicht habe, macht es keinen Spaß mehr. Viele Frauen LIEBEN einzukaufen. Das kommt daher, dass bei Ihnen ein Ziel vorhanden ist und Einkaufen bringt sie voran in Richtung auf die Erfüllung dieses Ziels. Also macht Einkaufen ihnen „Spaß“. Leute, die dieses Ziel nicht haben, können nicht verstehen, wovon sie sprechen und schließen daraus vielleicht, dass Paris Hilton ein geistloser Spinner ist oder im Innersten schrecklich unglücklich. Ich wette, das ist sie nicht. Sie geht Einkaufen und kassiert Schecks von Kosmetikfirmen und verdient damit ein enormes Einkommen. Also bringt für Einkaufen ihr Geschäft voran, ein sehr erfolgreiches Aushängeschild für Mode zu sein.

Aber ehrlich gesagt ist „Einkaufen“ weder „Spaß“ noch „kein Spaß“: die Aktivität selber ist nicht der Punkt.

KEINE AKTIVITÄT ist für sich selbst genommen Spaß oder kein Spaß.

KEINE AKTIVITÄT ist für sich selbst genommen bedeutungsvoll oder nicht bedeutungsvoll.

KEINE AKTIVIÄT ist für sich selbst genommen lohnend oder nicht lohnend.

Jegliche Aktivität, die zu tun man sich die Mühe macht, richtet sich entweder an einem Ziel aus, das man hat, oder sie tut es nicht.

Wenn sie es nicht tut, dann ist es für einen selbst keine freudvolle Aktivität.

Wenn die Aktivität sich hingegen an einem Ziel ausrichtet, das man hat, dann macht diese Aktivität einem Freude, weil es einen in seiner Zielsetzung voranbringt.

Denken wir darüber nach, was das alles mit sich bringt.

Es verändert grundlegend jemandes Verständnis vom Leben, um was es dabei geht und wie man es erfolgreich spielt.

Als ich ein Kind war, schaute ich mir immer die Leute an und wie sie taten, was ich für „albern“ hielt, und ich dachte mir „Ist das alles, um was es im Leben geht? Einfach nur Sachen zu kaufen?“ Ich sammelte ein paar materielle Dinge, und es schien mir nicht besonders viel Freude zu machen. So schloss ich daraus fälschlicherweise, dass die meisten Leute gelangweilt wären von dem, was sie taten und das Leben keinerlei Sinn hätte.

Nein: man muss zuerst einmal „den Sinn“ erschaffen und dann hat das Leben sehr wohl einen Sinn! Und Bedeutung! Und es macht Freude!

Das Leben ist NUR dann leer, wenn einen die eigenen Aktivitäten nicht in Richtung auf mindestens eine eigene, selbst gewählte Zielsetzung voranbringen. Der wirkliche Fehler liegt darin, es zu versäumen, sich eine Aktivität ( ein Ziel) festzusetzen, auszusuchen oder auszudenken, die man eigentlich tun will.

Depressionen lösen

Wenn man das also weiß, wie einfach ist es dann, „Depressionen“ zu lösen. Nur zu, es dauert etwa 3 Sekunden, sie zu lösen.

Bist du deprimiert? Denke dir etwas aus, das du tun möchtest. Sammle Zweige, die wie Tiere aussehen. Bau‘ ein Baumhaus. Lerne Shu-ga-loo zu tanzen. Oder den Scheuen Thunfisch. (Oder wenn Sie die B-52s wirklich mögen, kannst du die erste Person sein, die den Camel Walk und den Hip-o-crit zur gleichen Zeit macht und es auf Video aufnimmt und auf You Tube stellt und es dann auf Tosh.0 schafft).

Vielleicht war das Ziel von Paris Hilton, berühmt zu sein. Hey, das hat sie geschafft! Sie muss Spaß haben.

In dem Moment, wo du anfängst, ein Ziel zu verfolgen … oh mein Gott, das Leben öffnet sich und du hast einen Wahnsinnsspaß! Das Leben bekommt Bedeutung und wird interessant. Es ist so einfach zu bewerkstelligen.

Will noch jemand sagen, dass es „OT nicht gibt“? Nun, ich habe ja gerade bewiesen, dass es das doch gibt, und gleichzeitig ein Programm entworfen, um jegliche Zivilisation, wie wir sie kennen, zu erhalten, und das weltweite Problem der Depression gelöst, und den Grundstein für eine heiße neue Tanzwelle gelegt.

Falls jemand einen Beweis will, dass OT existiert, hier die offizielle Antwort: geh und schau in den Spiegel.

Meinst Du, das Fachgebiet von OT zu verstehen wird uns helfen, Scientology zu reformieren?

Das hat es gerade getan.

Thoughtful

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Über Felicitas Foster

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2 Antworten zu Fliegende Teekannen und Zaubertricks – Teil 5

  1. darksing schreibt:

    Was mich im Scientology Leben immer gestört hat, war der Zwang Spass zu haben und „uptone“ zu sein. Ich frage mich immer noch, warum das so sein muss. Das ist ja nur der soziale Tonlevel, der hier demonstriert wird. Um es mal auf den Punkt zu bringen: wenn alle Menschen Clear oder OT sind und „Spass“ am Leben haben, wer macht den Müll weg, putzt die WCs, baut Häuser und Autos, bohrt nach Öl oder repariert die Maschinen? Macht also die „Drecksarbeit“ die mit Spass nun nichts zu tun hat. Wollen wir eine Unterkaste im Dunkeln lassen, die das macht oder machen wir es selber? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich in Scientology die Ziele die verfolgt werden angeschaut habe und wie diese interpretiert wurden. Die Gesellschaft hier auf Erden verträgt eine gewisse Prozentzahl „mouthworker“, aber wenn alle nur mit dem Mund arbeiten, dann kann das nicht klappen. Innerhalb der Scientology wird derzeit genau das demonstriert, wie es gemacht werden kann. Werden Mitarbeiter gesucht für ein bestimmtes Projekt das mit „niederer Arbeit“ zu tun hat, so wird eben das Rehabilitation Project Force Personal aufgestockt. Dazu nimmt man jemanden, macht ein paar Sec Checks und findet raus, er sei schlecht. Aber siehe da, wir können Dich wieder zu einem wertovollen Mitglied der Gesellschaft machen. Bau das Haus und wenn es fertig ist, darfst Du wieder bei uns mitspielen. Meine Frau hat vor ca. 15 Jahren den „Life Orientation Kurs“ gemacht. Sie sollte auf diesem Kurs sozusagen herausfinden, dass der Job in der Org den sie gerade macht (niedriger Job) genau der ist, den sie schon immer machen wollte und das ihr Ziel im Leben ist. Den Job hat sie sich nun nicht selber ausgesucht, sondern wurde ihr mal zugewiesen. Sorry, aber so funktioniert es nicht.

    • Rita Wagner schreibt:

      darksing, offensichtlich – Du hast schlechte Erfahrungen gemacht und Dinge beobachtet, die so nicht sein sollten.
      Der Artikel hier spricht von Spaß, von Vergnügen und OT sein – ein weiterer Beweis dafür, dass das was Du erlebt hast, n i c h t das war, als was es „verkauft“ wurde, nämlich Scientology! Was Du erlebt und beobachtet hast, ist das was die Damen und Herren „KnowBest“ und „Look-at-me“ daraus gemacht haben!!!
      Nachdem Du in den Spiegel geschaut hast und den Artikel noch einmal gelesen hast, versuch es doch mal nachzuvollziehen – in einer neuen Zeiteinheit!! Viel Spaß dabei!

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