Fliegende Teekannen und Zaubertricks – Teil 3

Fortsetzung

Eine unbeschreiblich strahlende Zukunft

Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die Welt nicht in Richtung von schwebenden Teekannen als „Normalität“ entwickeln kann. Natürlich kann sie das nicht nur, sondern wird es auch. Aber es wird stufenweise getan werden müssen, um nicht zerstörerisch zu sein. LRH schrieb in den 80er Jahren eine Ausgabe mit dem Titel „OT Maximen“. Sie besagte sinngemäß (gemäß meiner Erinnerung) etwas wie „Ein OT muss seine Macht klug ausüben, da sie andernfalls zerstörerisch sein könnte“. (Ich brauche einen Satz der Tech Vols, falls jemand einen übrig hat). Wenn sie stufenweise von statten ginge, wäre die Einführung von OT-„Magie“ in die Welt in Ordnung. Das ist alles. Wie viel Spaß könnte die Welt von Morgen also einmal machen? Verdammt viel Spaß. Man könnte seinen Körper in die Luft fliegen lassen und irgendeinem Vogel einen harten Wettkampf bieten. Es ist nur eine Frage der Zeit. Anders ausgedrückt, es gibt eine natürliche, organische Weiterentwicklung für diese Dinge. Bevor man auf 20 Meter Entfernung Hüte herunterstößt, muss man den Leuten eine Möglichkeit geben, sich an die Vorstellung zu gewöhnen, da es andernfalls SEHR, SEHR, SEHR zerstörerisch wäre. Tief drinnen weiß man bereits, dass das stimmt, und je leichter man es anerkennen kann, desto verantwortlicher ist man.

Die Welt ist ein gemeinschaftliches Unterfangen. Aber gute Vorschläge sind immer willkommen. So agiert ein OT. Er kommt mit „guten Ideen“ daher, die leicht Akzeptanz finden, weshalb er oder sie dann „anstrengungslos“ agieren kann.

Ist dir das jemals passiert? Du gehst ins Kino und du wirst so sehr „in“ den Film hineingezogen, dass du vergisst, dass du im Zuschauerraum sitzt, in einem Stuhl, neben jemand anderem? Das Leben funktioniert auf genau die gleiche Weise. Aber der „Film“ ist in 3-D. Und anders als bei einem Film – der sich entsprechend der Weise entrollt, wie er bereits gedreht und geschnitten worden ist (was heißt, man kann das Ergebnis nicht ändern), kann man beim Leben – während man in seinem Kinosessel sitzt – beeinflussen und formen und verändern, was dort oben auf der Leinwand geschieht.

Okay, vielleicht bist du darin im Augenblick nicht besonders gut… sagst du. Oder doch? Wie viele Leute kennst du, die ihrerseits WISSEN, dass manche Dinge in ihrer Umgebung einfach „schief gehen“. Wir nennen das Murphys Gesetz. „Bei mir geht immer alles schief“. „Immer geht das Auto kaputt, wenn ich mich hineinsetze“ – was auch immer. Es gibt eine Million Variationen. Diese Leute übernehmen Verantwortung für das Erschaffen von Wirkungen außerhalb ihres eigenen Körpers, solange diese negativ sind. Sogar ein Bier saufender Taugenichts wird sich stolz damit brüsten, dass die Dinge bei ihm einfach „schiefgehen“, egal was er tut. Schau, wenn du die Macht hast, Dinge über eine Entfernung hinweg zu beeinflussen, so dass sie schiefgehen – lass einfach die letzten paar Worte weg – du hast die Macht, Dinge über eine Entfernung hinweg zu beeinflussen. Das ist fantastisch!

Macht ist Macht. Man kann die Dinge um einen herum nur durch die Wirkung seiner eigenen Macht schiefgehen lassen. Wenn man das also jemals in seinem Leben getan hat, dann hat man zum Teufel auch die Macht, Dinge in eine positive Richtung gehen zu lassen.

Doch wenn man ein paar Absätze zurück geht, wo befindet sich dieser „Kinosessel“, von dem aus man den 3-D „Film“ des Lebens betrachtet? Würdest du es gerne sehen? Das kannst du, und zwar jetzt. Mach einfach genau das, was du in einem Kino tust, wenn du deine Wahrnehmung zurück auf den Kinosessel lenkst, in dem du sitzt. Hör auf zu denken und schau.

Wie weit ist es bis zu deiner Nase? Wie weit ist es bis zu deinem Ohr? Was ist das am nächsten liegende Ding, was du wahrnehmen kannst? Kannst du deine Kehle spüren? Was ist mit deinem Gaumen? Damit kommen wir der Sache schon ziemlich nahe. Was ist mit deinem Hinterkopf? Kannst du den spüren? Die Oberseite deines Kopfes?

Jetzt komm noch näher heran als all diese Dinge. Was geschieht?

Nun, vielleicht kannst du für dich selbst beobachten, dass es eine Schwelle gibt, wo Raum, Energie, Masse und Zeit ihre Bedeutung verlieren. Während du deiner eigenen Position im Raum näher und näher kommst, was findest du heraus? du hast keine Position im Raum.

Es gibt keinen endlichen Abstand von da, „wo“ du bist, zu dem hin, was immer du anschaust, weil du nicht im Raum fixiert bist. Du hast keine Position im Raum, genau wie es LRH in der Definition eines Thetans beschreibt:

AXIOM 1

Das Leben ist im Grunde ein Statik. Definition: Ein Lebensstatik besitzt keine Masse, keine Bewegung, keine Wellenlänge, keine Position im Raum oder in der Zeit. Es besitzt die Fähigkeit, zu postulieren und wahrzunehmen.

AXIOM 2

Das Statik ist zu Betrachtungen, Postulaten und Meinungen fähig.

AXIOM 3

Raum, Energie, Objekte, Form und Zeit sind das Ergebnis von Betrachtungen, die vom Statik gemacht wurden und/oder zu denen das Statik in einem Einverständnis steht oder nicht, und werden nur wahrgenommen, weil das Statik die Betrachtung hat, dass es sie wahrnehmen kann.

AXIOM 4

Raum ist ein Gesichtspunkt von Dimension.

AXIOM 5

Energie besteht aus postulierten Partikeln im Raum.

AXIOM 6

Objekte bestehen aus gruppierten Partikeln.

AXIOM 7

Zeit ist im Grunde ein Postulat, dass Raum und Zeit und Partikel fortbestehen werden.

AXIOM 8

Die Erscheinungsform von Zeit ist die Veränderung der Position von Partikeln im Raum.

AXIOM 9

Veränderung ist die grundlegende Erscheinungsform von Zeit.

AXIOM 10

Das höchste Ziel im Universum ist das Schaffen einer Wirkung.

Du setzt die Welt dort draußen hin, um sie anzuschauen, und nimmst sie dann wiederum wahr. Wie groß ist das materielle Universum für dich? Nur so groß, wie du es in diesem Moment erschaffst. Wie viele andere Wesen sind sogar daran beteiligt, den Raum zu erschaffen, in dem du dich in diesem Moment befindest? Nicht so viele. Kannst du Dinge in der Welt um dich herum beeinflussen? Natürlich kannst du das. Ich tue das die ganze Zeit. Täglich. Und es gibt mir ein Gefühl von reiner Freude.

Das ist die „Freude des Erschaffens“, über die LRH schrieb.

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Über Felicitas Foster

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2 Antworten zu Fliegende Teekannen und Zaubertricks – Teil 3

  1. Rita Wagner schreibt:

    Auszug aus HCOB vom 10. August 1982: …Dies sind OT Maximen! Seien Sie sich ihrer sehr bewusst!! DIE POWER eines Thetans wird durch nichts anderes als die Distanz in seinem Umfeld um ihn herum gemessen, die er kontrollieren kann. Und das ist die Power („Kraft“/“Macht“) eines Thetans; das ist sie in ihrer Gänze, ob Sie es glauben oder nicht. WENN EIN THETAN SEINE POWER UNGESCHICKT GEBRAUCHT, DANN BEWIRKT ER ZERSTÖRUNG. Und das resultiert in einem faschistischen Staat. Er hat die Kontrolle aber keinen gesunden Menschenverstand. ….

  2. George schreibt:

    Wenn ich mir Axiom 3 genauer anschaue denke ich folgendes. Da ich nicht OT bin gibt es Dinge um mich herum die ich nicht sehe, weil ich die Betrachtung habe, dass es diese Dinge nicht gibt. Also ich die Betrachtung habe, diese nicht wahrnehmen zu können. Somit existieren diese Dinge für mich nicht. Würde ich nun auf einen Schlag OT sein und damit auch die Betrachtung haben diese Dinge wahrnehmen zu können, so würde mich das höchstwahrscheinlich aus den Latschen hauen. Und genau das denke ich passiert wenn ein OT Dinge im Raum schweben lässt oder dergleichen anderes macht.
    Eigentlich müsste es viele Menschen aus den Latschen hauen, wenn sie Uri Geller sehen der Löffel verbiegt. Das passierte aber nicht. Warum? Es wurde im Rahmen einer Show gemacht und jeder der das nicht als Realität annehmen wollte konnte denken, es sei ein gut gemachter Trick. Ebenso mit OT. Jeder der das nicht glauben will das Scientology funktioniert kann denken, es sei nur eine Methode den Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen. Was ja auch eigentlich heute der Realität entspricht. Leider.
    In dem Sinne kann also ein OT eigentlich machen was er will. Wenn das was er macht zu weit weg von der „anerkannten“ Realität ist so setzt ein Schutzmechanismus ein. Ist nur ein Trick. Gut gemachte Show. Früher gab es dafür den Scheiterhaufen. Heute gibt es Massenmedien um jemanden auf den Pranger zu stellen. Sagt ein Wissenschaftler er habe eine Anti Gravitations Maschine entwickelt, so ist er erledigt. Als ich den ersten Kontakt mit Scientology hatte und danach wieder beim Stammtisch mit meinen Freunden einen Saufen war und ich über meine Erfahrungen dort erzählte wurde ich bitterböse ausgelacht. Man hielt mich ab da für einen Spinner. Nun gut, es war sowieso an der Zeit das Saufen aufzuhören.

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