Fliegende Teekannen und Zaubertricks – Teil 2

Fortsetzung

Wie man Feinde gewinnt und Leute abstößt

Das Leben IST ein Spiel. Und du weißt, es macht keinen Spaß, die Regeln zu brechen, denn sobald du das tust, ist es kein Spiel mehr!

Du kannst das auch demonstrieren, um eine subjektive Wirklichkeit darüber zu bekommen. Versammel alle zu einem Kartenspiel. Gib alle Karten an dich selbst aus. Sage dein siegreiches Blatt an!

Wieviel Spaß macht das? Überhaupt keinen.

Aber es macht nicht nur dir „keinen Spaß“. Frage alle anderen am Tisch, ob es ihnen Spaß macht. Sie werden sagen, „Nnneeeiiiin.“

OTs spielen nach den Regeln, weil das Leben für niemanden mehr erfreulich wäre, wenn man diese Regeln verletzte.

Wir alle stimmen darin überein, Teekannen hochzuheben, indem wir unsere Arme benutzen. Der Arm wird durch Muskeln gehoben. Die Muskeln werden durch Fasern gehoben. Aber die Fasern – sie werden durch pure OT-Magie bewegt und das ist in Ordnung. Es ist in Ordnung, weil es zufälligerweise das ist, worüber wir alle übereingestimmt haben, dass es in Ordnung sei.

Und jeder am Tisch des Lebens in diesem bestimmten Teil des Universums will, dass auch alle anderen sich an die Regeln halten, weil Schummeleien jedem das Spiel verderben würden.
DU weißt das im Grunde bereits, also bist DU es eigentlich selbst, der seine eigenen Fähigkeiten einschränkt, Zaubertricks zu vollführen, und du tust es gerade jetzt, in diesem Moment.

Du spielst Fußball, oder?

Denk mal darüber nach. Was hast Du am Laufen? Du baust ein Geschäft auf. Du ziehst eine Familie groß. Dein Sohn soll sich im Frühjahr in der Fußballmannschaft versuchen. Es macht ihm wirklich Spaß und die anderen Väter haben dich schon gebeten, als Trainer zu helfen, und du hast zugesagt.

Dann, eines nachts, lässt irgendein Verräter (und das wären sie – Verräter an der gesamten menschlichen Rasse) bei Applebees eine Teekanne durch den Raum schweben. Was zum Teufel!?!

Wenn es eine Person gemacht hat, könnte es auch ein anderer tun. Und noch einer. Was dann? Wie soll dein Junge Fußball spielen, wenn jemand 100 Meter entfernt auf einem billigen Tribünenplatz den Ball einfach mit einem Gedanken ins Netz schnippen kann? Soviel zum Fußball. Folglich werden alle Ligen für Kinder eingestellt. Die Pro-Fußball-Bewegung findet weltweit ihr Ende.

Und das Gleiche geschieht mit Baseball, Football. Und was Geschäfte angeht, wie würde es sich hier auswirken?

Werfen wir einen Blick darauf. Wenn Leute Dinge sich bewegen lassen könnten ohne ihren Körper, würde das Ihren Job beeinträchtigen?

Beispiel: Du hast hart gearbeitet. Du hast einen Monat damit verbracht, ein neues Projekt in Gang zu bringen. Hast Präsentationen gemacht. Die Verkaufszahlen nach oben gebracht. Und eines Tages, während du eine E-Mail schreibst, bemerkst du, wie deine Kreditkarten aus dem Fenster schweben, damit jemand einen OT-Identitäts-Diebstahl begehen kann. Du rennst also nach draußen, um Ihre Karten einzufangen, während sie langsam über den Parkplatz schweben auf das offene Fenster eines schemenhaften 73er Oldtimers zu. In der Zwischenzeit lassen diese „echten OTs“ deinen Besitz aus der Hintertür und in einen Umzugstransporter schweben. Die Kreditkarten waren nur eine Ablenkung, denn in Wirklichkeit wollten sie deinen iMac mit Flachbildschirm. Tags darauf, während du bei der Arbeit bist, lassen sie dein gesamtes Haus wegschweben und setzen es 1.500 Meilen entfernt an den Stränden von Lake Mead wieder ab, um es für eine Party zu benutzen, zu der du nicht eingeladen bist. Wie fühlst du dich jetzt bei dem Gedanken an Arbeit?

Irgendwie scheint kein Sinn mehr darin zu liegen, richtig?

Was würde mit dem Dow Jones geschehen, wenn jemand bei Applebees einen Essteller durch den Raum schweben lassen würde? Das sind die naheliegenden Fragen, die niemand stellt, weil niemand wirklich die KONSEQUENZEN von „Zaubertricks“ konfrontiert – niemand konfrontiert diese Dinge, weil sie sich in einem Zustand von völliger Unverantwortlichkeit befinden.

Somit könnte also EINE einzige Person, die bei Applebees eine Teekanne über den Tisch schweben lässt, nahezu jedes laufende Spiel auf dem Planeten komplett zerstören, und die ganze Zivilisation, wie wir sie kennen, in Aufruhr versetzen, WEIL nahezu jedes System unserer Lebensweise auf bestimmten grundlegenden Übereinstimmungen beruht. Die Übereinstimmungen sind nur willkürlich, wie LRH in den Axiomen und den PDC-Vorträgen etc. erklärt, aber wenn jemand diese Übereinstimmungen verletzen würde, würden viele, wenn nicht alle diese Spiele auf der Stelle zusammenbrechen. Die ganze Welt würde in ein sehr aufgebrachtes und unglückliches Chaos stürzen. Und wie Humpty Dumpty wäre niemand in der Lage, unsere Welt wieder so zusammenzusetzen, wie sie war.

Warum? Weil jeder von Anfang an nur so getan hat, als ob. Ich, Du, der andere, wir alle geben nur vor, dass wir Teekannen nicht schweben lassen „können“.

Was also wirklich passiert, ist folgendes: Während man OT wird, stellt man vielleicht eines Tages fest, dass man tatsächlich dies oder jenes tun kann, und man tut es einen Tag lang und hat eine Menge Spaß. Dann hört man damit auf. Denn wenn man es weiterhin täte, würde es die Leute verletzen und unsere Lebensweise zerstören.

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Über Felicitas Foster

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8 Antworten zu Fliegende Teekannen und Zaubertricks – Teil 2

  1. Han Solo schreibt:

    Der Autor schreibt: „Somit könnte also EINE einzige Person, die bei Applebees eine Teekanne über den Tisch schweben lässt, nahezu jedes laufende Spiel auf dem Planeten komplett zerstören, und die ganze Zivilisation, wie wir sie kennen, in Aufruhr versetzen …“

    Allerdings übersieht er dabei, dass es immer und seit eh und je Leute gab, die solche Dinge tun konnten und auch taten – sogar mehr oder weniger öffentlich – und das quer durch alle Glaubensrichtungen, von Pater Piu bis Hildegard von Bingen, von manchen indischen Fakiren bis zu einigen amerikanischen Schamanen.

  2. George schreibt:

    Ich fuhr mal an einem Auto vorbei das gerade lichterloh brannte. Kurz danach wurde die Story dahinter im Radio erzählt. Der Besitzer verlor am Wochenende seine Frau. Monatg seinen Job und abends dann fing sein Auto Feuer. Ich habe es glücklicherweise nie so negativ erlebt aber ich hatte auch Tage, Wochen und sogar Monate in meinem Leben da lief einfach alles krumm. OT sein heißt deswegen für mich vorallem, daß die Dinge um mich herum „gerade“ laufen. Die Einzelteile passen zusammen. Das ist zwar unscheinbar und nicht spektakulär, aber auch OT. „Minus OT“ ist: egal was man macht, egal wie man sich anstrengt, es klappt einfach nichts. In diesen negativen Zeiten kann man auch sehen, daß Dinge nicht nur durch Armbewegung verursacht werden.

    • MOB schreibt:

      Wenn mir manchmal anscheinend nachteilige Dinge passieren, dann ist es oft so, dass darin wieder ein Vorteil liegt. Neulich ging mir ein Maschine kaputt. Gerade als ich eine Arbeit abgeschlossen hatte (zum Glück). Es ging ein kleines elektronisches Bauteil kaputt. Ich brachte das Gerät zur Reparatur, und lieh mir ein kleineres Gerät für 3 Tage. Dann rief ein Typ an, der auf einem Boot bestimmte Arbeiten gemacht haben wollte. Das war lustig, denn die große Maschine hätte ich gar nicht ins Boot gekriegt, wäre viel zu schwer gewesen. 🙂 Ich hätte die kleine Maschine so oder so leihen können. Ich dachte nach und ich entschied eine zweite gebrauchte Ersatzmaschine zu kaufen. In Nürnberg stand so eine. Der Preis war ok. 500 Euro (NP 3000). Ich versuchte auszutüfteln, wie ich die Maschine abholen könnte – immerhin 400 KM weit weg. Der Zyklus ging aber irgendwie unter. Dann Montags holte ich meine reparierte Maschine ab. Es kostete nur die Hälfte von dem was ich dachte, was es kosten wird. Das Leihgerät gab ich zurück. Am selben Tag verdaddelte ich ein wenig Zeit bei e-bay. Ich gab den Namen des Gerätes in die Suchmaschine ein und fand eines. Zwei Tage später hatte ich es für 250 Euro geschossen. Iss dat nich geniol?

    • Han Solo schreibt:

      George,
      ich verstehe genau, was Du meinst.

      Ich habe mal miterlebt, wie binnen 2 Tagen 3 Autos an ein und denselben Baum fuhren (welcher seit Jahrzehnten am Straßenrand stand). Beim 3. Autounfall kam jemand zu Tode. Danach geschah nichts mehr an diesem Baum.

      Oder mir fiel auf, dass an einer ganz bestimmten Stelle auf einem Fußweg binnen weniger Tage a) ein Kind stürzte und sich verletzte b) ein Paar lautstark aneinander geriet und c) jemandem ein Bierkasten hinfiel, mit Glasbruchschaden. Alles auf dem selben Quadratmeter des Bürgersteigs.

      Solche Vorfälle sind statistisch äußerst unwahrscheinlich. Auf den OT-Levels lernt man, was dahinter steckt, und wie man so etwas auflösen bzw. umgehen kann.

      Aber solche Vorfälle störten mich schon früher (vor OT-Levels). Ich fand dann heraus, dass man mit massivster Absicht solche Unglücks-Ketten beenden kann. „Absicht ist Ursache“, schrieb LRH – und somit auch etwas, das mit OT zu tun hat.

      • George schreibt:

        Hallo Han,
        nun, nach Deinem Comment und einigen Stunden absickern lassen hatte ich eine Idee. Ich habe keine OT Stufen gemacht. Aber im nehme an: bei OT geht es weniger darum etwas im Jetzt schweben zu lassen sondern sich vorher darum zu kümmern. Ich fahre in die Stadt und will einen Parkplatz. Und siehe da, genau in dem Moment wenn ich da bin fährt jemand aus der Parkbucht. Ich gehe nun nicht hin und steuere den armen Kerl der dort parkt und verursache dass er einen Termin platzen lässt und nur für mich „ferngesteuert“ wegfährt. Sondern habe die Absicht dort in der Nähe zu parken und wenn es passt dann klappt es und wenn nicht, dann eben nicht. Ich habe aber auch OTs kennen gelernt die, um bei diesem Beispiel zu bleiben, genau das gemacht haben. Oder um auf die real existierende Scientology Welt Bezug zu nehmen, die verursachen dass Einzahlungen gemacht werden die den Einzahler finanziell ruinieren. Und das wissentlich. Und nun weiß ich auch, warum ich in der Scientology Welt so unbeliebt war. Um bei Star Wars zu bleiben: Bei mir hat das mit dem Beeinflussen nicht so richtig geklappt („Sie können passieren“)

        • Han Solo schreibt:

          George,
          genau das ist auch der Unterschied zwischen weisser und schwarzer Magie:

          Der Schwarzmagier will anderen seinen Willen aufdrücken, und hat ausdrücklich die Absicht, das zu tun und andere zu beeinflussen.

          Der Weissmagier konzentiert sich ausschliesslich auf seinen positiven Wunsch.

  3. IBERO schreibt:

    „Das wahre Wunder besteht nicht darin, in der Luft zu schweben oder auf dem Wasser zu wandeln, sondern darin, auf der Erde zu gehen.“
    Ch’an-Meister Lin-Tsi

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