War is over

Um auch in Deutschland eine Diskussion anzuregen und der Meinungsfreiheit Raum zu gewähren, wird der folgende Artikel von Command Intention hier veröffentlicht. Leider haben wir ihn nicht bis Weihnachten fertig bekommen. [Die Redaktion]

WAR IS OVER

(If you want it.)
(diesmal nicht von John und Yoko)

Angesichts der großen Menge an Personen, denen mit einer Anwendung der Technologie von L. Ron Hubbard geholfen werden könnte, erscheint es nicht als eine besonders intelligente Tätigkeit, dass sich Scientologen untereinander bekämpfen und das Leben schwer machen anstatt die Kräfte zu bündeln und gemeinsam an den eigentlichen Aufgaben zu arbeiten, denen sich die Bewohner dieses Planeten gegenüber sehen.

In der Geschichte stehen die Herrschenden einer kleineren oder größeren Gruppe Veränderungen in der Regel feindselig gegenüber, da sie an der Bewahrung ihrer eigenen Macht interessiert sind oder glauben, einen Nutzen daraus zu ziehen. Das ist eine verbreitete menschliche Schwäche, die überwunden werden kann, wenn man sein Augenmerk auf die eigentlichen Aufgaben von Scientology richtet. Ethik, Auditing und Training können dabei helfen, diese Schwäche zu überwinden.

Es wurde ein Paket von Vorschlägen zu einer zukünftigen Zusammenarbeit zwischen den Anhängern von David Miscavige und den Independents ausgearbeitet und die ersten Reaktionen sind nicht negativ.

  1. Den Independents werden für ihre Arbeit Räumlichkeiten in den Gebäuden von Orgs zur Verfügung gestellt.
  2. Die Überwachungseinrichtungen in diesen Räumen für die Independents (auch die versteckten und akustischen) werden baulich entfernt. Auf diesem Punkt muss bestanden werden, weil nur so ein sicherer Ort für Preclears, Auditoren, Kursleiter, Studenten und andere entstehen kann.
  3. Parallel und zusätzlich zu den Angeboten der Org wird es Publics zur freien Wahl gestellt, ob sie die Brücke so machen wollen, wie sie in den Zeiten vor den großen Veränderungen (GAT, etc.) war oder ob sie sich für eine der später eingeführten oder veränderten Dienstleistungen entscheiden.
  4. Die Independents erkennen das Prinzip von „Service“, wie es im HCO PL 29. Oktober 1959 II, SERVICE als bestimmendes Prinzip an. Publics oder Mitarbeitern werden nicht unnötige Reise- und Unterbringungsaktivitäten aufgezwungen, wenn die Dienstleistung ihrer Wahl auch bei den Independents in ihrer lokalen Organisation geliefert werden kann.
  5. Fälle, die in der CoS nicht oder nicht zügig die eigentliche Brücke vorankommen, an irgendeinem Punkt stecken geblieben sind, können jederzeit zu den Independents hinüber wechseln, um dort ihre Schwierigkeiten mit den Methoden von LRH zu beheben. Dies gilt für die gesamte Brücke, Training, als auch Auditing.
  6. Kein Zertifikat, das von den Independents ausgestellt wurde oder welches durch ein Internship Gültigkeit gewonnen hat, darf von den Anhängern von David Miscavige aufgehoben werden oder aufgehoben bleiben..
  7. Wenn Registrare der Miscavige-Org Leute aus der Öffentlichkeit für Dienstleistungen der Independents einschreiben, darf die Org die FSM-Kommission behalten. Das ist die Gegenleistung für den Anteil an den Betriebskosten. Ein Anteil an etwaiger Miete entfällt, da die Gebäude bereits bezahlt sind und dies dem Zweck eines eigenen Org-Gebäudes zuwider laufen würde, dafür „Miete“ zu bezahlen.
  8. Die Einnahmen der Independents, die sie aus Einschreibungen für LRH-Dienstleistungen erhalten, welche sie in ihrem Bereich liefern, verbleiben bei ihnen zur Begleichung ihrer Unkosten und persönlichen Kosten. Sollte ein Public der Independents den Wunsch nach einer der später eingeführten oder veränderten Dienstleistungen haben, steht es ihm frei, sich an einen Registrar der Miscavige-Org zu wenden. Die FSM-Kommission wird in diesem Fall auf den Lohn der Org-Mitarbeiter aufgeschlagen.
  9. Jeder der beiden Teile ist vollkommen eigenständig. Dies betrifft Verwaltung, Lieferung, Preisgestaltung, sowie alle anderen Bereiche der jeweiligen Orgs. So wird zum Beispiel ein Ethik-Officer der Org keinerlei Befugnisse oder Befehlsgewalt in Bezug auf einen Mitarbeiter oder Public der Independents haben. Das Recht, dem anderen Ethik-Officer Informationen zukommen zu lassen, sei ihn nicht benommen.
  10. Einzelheiten, wie die Übergabe von Schlüsseln, vertragliche Festlegung von Nutzungsrechten, etc. werden im Vorfeld der Kooperationsaufnahme und von Org zu Org spezifisch verhandelt und festgelegt.
  11. Die Religionsfreiheit wird als bestimmendes Prinzip von beiden Parteien, sowie allen Beteiligten anerkannt. Auf ausschließende Beanspruchung von etwaigen Copyrights, sowie sie ursprüngliche Materialien aus den Zeiten von LRH und vor GAT betreffen, wird verzichtet, um nicht das Rechtsgut der Religionsfreiheit zu beschädigen.
  12. Im Sinne der Religionsfreiheit ist der Umfang der bei den Independents gelieferten Brücke vollständig. Außer den gegenwärtig in der CoS gelieferten „Neuen“ OT-Stufen, werden an geeigneter Stelle auch die ursprünglichen höheren OT-Stufen, wie sie von LRH entwickelt worden sind, geliefert. Wie der Name nahe legt, beschäftigen sie sich mit wirklichen OT-Fähigkeiten. In der Miscavige-CoS sind sie inzwischen vollkommen abgeschafft worden und können nur noch außerhalb der CoS gefunden werden. (Es ist zu beachten, dass wegen der Ähnlichkeit der Worte „OT-Stufen“ und „Neue OT-Stufen“ diese gelegentlich verwechselt oder gleichgesetzt werden. Beim Studium von LRH-Texten ist zu bemerken, dass der Begriff „Neue OT-Stufen“ nicht von ihm verwendet wird.)
  13. Die CoS oder ihr Führer, David Miscavige, können so viele Veränderungen an der Tech und den Materialien vornehmen, wie es ihnen beliebt. Publics sind darüber aufzuklären, welche Veränderungen von LRH-Materialien und Dienstleistungen spezifisch vorgenommen wurden. Publics haben dann die freie Wahl, ob sie sich für eine veränderte oder für eine ursprüngliche LRH-Dienstleistung entscheiden.
  14. Im Sinne von #8 versorgen sich die Independents selbst mit Büchern und sonstigen der ursprünglichen Source-Materialien, welche sie für ihre Arbeit benötigen, egal, ob in physischer oder elektronischer Form.
  15. Die Org verzichtet auf Erfassung von Personaldaten von Idependents, sowie ihren Publics. Belästigungen durch Sammlungen, Briefe, Postsendungen, „Einladungen“, Telefonate und anderweitige Kontakte finden nicht statt oder werden eingestellt, sobald der betreffende Public eine Dienstleistung bei den Independents beginnt.
  16. Die Independents verzichten auf Erfassung von Personaldaten von Org Mitarbeitern, sowie ihren Publics.
  17. Sollten es Mitarbeiter der Org wünschen, den Rest ihrer Vertragslaufzeit für die Independents zu arbeiten, ist dies mit einem Antrag (CSW) zu regeln. Auf Werbung oder Abwerbung wird verzichtet.
  18. Auf diese Weise werden auch denjenigen, die sich für eine Teilname am Goldenen Zeitalter des Wissens entschieden haben, Auditoren zur Verfügung stehen, wenn sie ihre Studien beendet haben.
  19. Sollte zu einem Zeitpunkt ein Ungleichgewicht im Austausch stattfinden, wenn sich zum Beispiel die Org nur auf das Einschreiben von Dienstleistungen spezialisiert, welche dann von den Independents geliefert werden, steht es jeder der beiden Parteien zu, diesbezügliche Anpassungen vorzunehmen.
  20. Sollte eine Organisation zu einem Zeitpunkt entscheiden, ihre räumliche Situation dem Einkommen anzupassen, welches sie für die Lieferung von Dienstleistungen erhält, wird über eine zukünftige Kooperation neu verhandelt. Ein automatischer Mitzug findet nicht statt.
  21. Ein regelmäßiger Kommunikationsaustausch der jeweiligen Leitungen wird empfohlen, damit Koordination und freundschaftliche Zusammenarbeit stattfinden kann und 3. Partei-Aktivitäten vorgebeugt und begegnet werden kann.
  22. War is over. If you want it. Switch over to Service.

von
Command Intention

(Anmerkung des Übersetzers:

„WAR IS OVER.
(If you want it)”

bezieht sich auf eine Kampagne von John Lennon und seiner Frau Yoko Ono, die damit gegen den Krieg in Vietnam protestierten. Ende 1969 mieteten sie Plakatwände in elf großen Städten auf der Welt, auf denen sie schrieben: „WAR IS OVER! (If You Want It) Happy Christmas from John and Yoko”) („DER KRIEG IST VORBEI! (wenn du es willst) Fröhliche Weihnachten von John und Yoko“)

John Lennon selbst dazu klicke hier.

1971 veröffentlichten Sie ein Lied dazu, welches seitdem vor allem in der Weihnachtszeit weltweite Verbreitung gefunden hat. („So this is Xmas“)

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Über Felicitas Foster

Independent Scientologist - Cosmopolitan, Blog: Der Treffpunkt
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63 Antworten zu War is over

  1. annegreth schreibt:

    Wer ist dieser Command Intention? Ich glaub der ist ein bisschen am Ziel vorbeigeschossen – und zwar sehr weites bisschen.
    Dass sich Scientologen ( Verallgemeinerung) untereinander bekämpfen halt ich für ein Gerücht und ist schon mal von vorn herein eine falsche Anzeige.
    Command Intention hat das Wesentliche nicht erkannt, nämlich dass es darum geht, einem Diktator das Handwerk zu legen.
    In Deutschland´s Neuanfang in 1949 hätte man auch nicht gesagt, die Deutschen dürfen nun wählen, ob man Hitler´s Ideologie akzeptiert oder doch lieber die Verfassung der Bundesrepublik. 🙂
    Versuchs noch mal Command Intention!

  2. Han Solo schreibt:

    Da hat „command intention“ ein innovatives Konzept vorgelegt.

    Aber möglicherweise ist es seiner Zeit zu weit voraus …

    • annegreth schreibt:

      Dieses Konzept ist für mich insofern absurd, als dass es eine Führung unter DM mit einschliesst. Und dass es so viel Hickhack gibt – GAT , Neue OT – Alte OT Stufen und so weiter und so weiter.
      Die grundlegenden Aussagen von LRH ausgeführt, wie das Glaubensbekenntnis, der Ehrenkodex, Auditorenkodex, und einige andere sollten das regeln können. Wenn Scientologen , die z. Z. noch unter der Fuchtel von DM stehen und disconnecten müssen , wieder vortreten können und frei mit jedem und über alles kommunizieren dürfen, dann ergibt sich ein Plan von alleine.
      Solange Scientologen denken sich verstecken zu müssen, passiert sowieso nichts.

      • Han Solo schreibt:

        Anne,
        ich sehe auch ein Element des Absurden: warum um alles in der Welt sollte Co$ und deren Führung eine ursprünglichere, echtere und preiswertere Konkurrenz in ihren „heiligen Hallen“ dulden ?

        • annegreth schreibt:

          Han Solo, der obige Verfasser redet ja nicht nur von einer Führung der Co$, sondern Anhänger von DM und als Gegenpart die Independents.
          Das Krieg hier existiert scheint so im Universum des Verfassers zu sein , hat aber keinen Anspruch darauf, dass es tatsächlich so ist.
          Tatsache ist, dass DM ein Soziopath ist. Tatsache ist , dass Independets aus der Organisation ausgetreten sind wegen des massiven Missbrauchs aller Art durch DM und der sich auswirkt bis zum kleinsten Public.
          Tatsache ist, dass Scientologen disconnecten mussten , ob sie wollten oder nicht ( in der Co$),
          Tatsache ist, dass zu Abtreibung genötigt wurde und dass Sea Org Member, die nicht mehr reingepasst haben, irgendwo in Amerika ausgesetzt wurden mit nicht mehr als 500 $ um sich nach x-Jahren Arbeit für 50 $ die Woche im Nirgendwo zu stehen. Dies auch geschehen mit älteren Sea Org Membern, die quasi ihr ganzes Leben in der Sea Org verbrachten.
          Tatsache ist auch , dass Kinder in den Kadett Orgs Steine schleppen mussten und einen Arbeitstag hatten , der dem der Sea Org Mitgliedern nicht unähnlich war.
          Publics ausgenommen bis auf den letzten Cent , Tech verfälscht und damit wurden durch Auditoren zahlreiche seelische Grausamkeiten verübt. Und unzählige andere Dinge, die man aufzählen könnte.

          Dass Scientologen gefangen sind in einem ausgeklügelten System, in dem man die Täuschungen nicht durchschauen kann, sieht man an deren Handlungsweise, nämlich dass sie denken , sie müssten sich trennen oder sie müssten Reports schreiben , alles für das hohe Ziel, den Planten zu klären.

          Aber die momentane Situation gleichzusetzen mit Krieg zwischen Co$ und Independents ist schlichtweg ignorant. (siehe erste 2 Abschnitte des Verfassers)

          Eine Idee, DM als mögliche Führung mit einzubeziehen, ist das Akzeptieren von all vorher aufgeführten Menschenrechtsverletzungen.

          Command Intention , komm hinter Deinem Pseudonym hervor und stell dich mit deinen Ideen OSA oder noch besser direkt DM.

    • Wölfchen schreibt:

      Denke ich auch. Das gehört zu dem Intelligentesten, was ich ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich denke, wir brauchen Leute, die nicht nur bis zur nächsten Brotzeit denken können. Mehr davon!
      Carl Benz hat nicht danach gefragt, ob die Zeit reif ist für ein Automobil. Er hat eins gebaut und er wurde dafür sogar mit Pferdemist beworfen. Natürlich war er seiner Zeit voraus, vielleicht sogar zu weit.
      Ron war auch seiner Zeit voraus. Aber seiner Zeit voraus zu sein muss nicht ein Fehler sein. Jemand, der das nicht ist, ist wohl eher nur ein Mitläufer oder er läuft gar hinterher.
      Habe gerade das Video gesehen. Das erklärt mir auch einiges über den Ansatz.

    • Rita Wagner schreibt:

      Ja, stimmt – doch warum nicht „hinter das Problem“ gehen und von da aus Raum schaffen, damit löst sich vieles einfach auf – es scheint zwar zur Zeit noch etwas zu vernünftig! Alleine die Tatsache, dass jemand sich die Mühe gemacht hat, dies aufzuschreiben ist doch ein Zeichen dafür, dass es an der Zeit ist, sich mit dieser Ebene der Dinge wenigstens gedanklich zu befassen! Interessant Command Intention – wer immer Du bist!

  3. Sunshine schreibt:

    Die Behandlung von Religionsfreiheit und Copyright ist interessant. Dies sind in der Tat nicht gleichwertige Rechtsgüter. Während das Copyright ein Element des Wirtschaftsrechts ist, stammt Religionsfreiheit aus den Grundrechten. Die gegenwärtige Situation ließe sich damit vergleichen, als ob die Katholische Kirche Copyright auf Rosenkränze erhebt und das Kreuz zum Warenzeichen erklären läßt. Jemand, der sich jetzt sein eigenes Kreuz schnitzt oder seinen eigenen Rosenkranz bastelt, verletzt natürlich monetäre Interessen der Kirche.
    Was mir klar wurde, ist daß Scn sich entscheiden muß, ob sie als Religion oder als Geschäftsbetrieb auftreten will und daß sie jedesmal, wenn sie „Copyright“ sagt gleichzeitig sagt „keine Religion“. Danke.

    • Han Solo schreibt:

      Sunshine,
      die Unehrlichkeit mit dem Konzept der Religion kommt mir vor wie die Lebenslüge von Scn (das ist meine ganz persönliche Meinung, und ich möchte nicht die religiösen Gefühle von jemandem verletzten).

      Diese Mauschelei gibt es leider schon länger. „Scientology 1970 wird weltweit auf der Grundlage einer religiösen Organisation geplant. Das wird in keiner Weise die üblichen Aktivitäten irgendeiner Organisation durcheinanderbringen. Es ist ausschliesslich eine Angelegenheit für Buchhalter und Anwälte.“ (HCOPL 29 October 1962 „Religion“)

      In der ersten Ausgabe der grünen Volumes ist der Text zu finden. Keine Ahnung, ob auch noch in späteren Ausgaben steht :

      „Scientology 1970 is being planned on a religious organization basis throught the world. This will not upset in any way the usual activities of any organization. It is entirely a matter for accountants and solicitors“ (HCOPL 29 October 1962 „Religion“).

  4. Schnoesel schreibt:

    Das glaubst du selber nicht dass die CofM darauf einsteigt. Stell dir vor, die Pfründe der Kirche sind in Gefahr…..

    • Rita Wagner schreibt:

      Da fällt mir unweigerlich das Bild aus den Nachrichten ein, als Mubarak im
      Hubschrauber davon düste – …also, den Hangar gibt es ja schon, Tom würde seinem Freund sicherlich einen seiner PrivatJets überlassen!!…
      – Zuerst steht die Idee!!!

  5. Sabine schreibt:

    Ich habe mal einen Mitarbeiter aus unserer Ethik-Abteilung privat angesprochen. Der meinte es hört sich zwar pro-survivel an ist aber noch ein sehr weiter Weg und nicht sehr real.

  6. Bruni.L schreibt:

    Die übrig gebliebene CoS ist
    hochgradig aberriert,
    hochgradig out ethisch,
    und hochgradig PTS, wie soll in dieser Umgebung „geistige Gesundheit“
    gedeihen?
    Dieser Artikel, insbesondere der Stellenwert, der diesem Artikel beigemessen
    wird, macht aus diesem ganzen Blog eine Farce.

    • Felicitas Foster schreibt:

      Hallo Bruni,
      herzlich willkommen auf dem Blog. Ja, der Kirche geht es nicht sehr gut – und auch ihren Mitgliedern könnte es sehr viel besser gehen.

    • Rita Wagner schreibt:

      Hallo Bruni, bezüglich der Kirche hast Du Recht! Schön einen weiteren Namen hier zu finden. Herzlich willkommen!

    • Wölfchens Freund schreibt:

      Lieber Bruni.L
      Deine erste Aussagen, „Die übrig gebliebene CoS ist hochgradig aberriert, hochgradig out ethisch, und hochgradig PTS“ enthält Verallgemeinerungen, die ich nicht bedenkenlos unterschreiben würde, die aber nachvollziehbar sind, dass jemand so denken könnte, wenn er nicht wirklich in Kontakt mit dem aktuellen Geschehen in den Orgs ist. Und wenn man nur die Kommentare von den Aussteigern oder die Gegenpropaganda der „übrig gebliebenen CofS“ liest könnte in der Tat solch ein Eindruck entstehen.

      Zunächst ist die „übrig gebliebene CofS“ kein einheitliches Konstrukt, welches klar abgegrenzt ist, wie die Truppen einer Armee (und selbst dort haben sie ihre Schwierigkeiten damit). So, wie bei einer jeden Gruppe wird eine Gruppe durch die gemeinsamen Ziele und Ideale erzeugt, die ihre Teilnehmer teilen und sie wird dadurch am Leben gehalten, nicht durch Befehle, Zwangsmaßnahmen oder das Errichten von Feindbildern. Solche Maßnahmen sind nur der letzte verzweifelte Versuch, eine Gruppe unter Kontrolle zu halten, die dabei ist, sich aufzulösen, weil ihre Mitglieder Verwirrungen und Veränderungen an den Zielen und Idealen dieser Gruppe zulassen.

      Würde man in deinem Satz zum Beispiel „ die übrig gebliebene CoS“ durch „der Planet Erde“ ersetzen, hätte man auch eine Aussage, die auf den ersten Blick nachvollziehbar sein könnte. Der Planet könnte durchaus als „hochgradig aberriert, out-ethisch und PTS“ bezeichnet werden. Jedoch erzeugt eine solche Betrachtungweise eine Unschärfe, weil sie Dinge nur sehr allgemein betrachtet und einen Blick auf mögliche Lösungen versperrt.

      Deine anschließende rhetorische Frage „wie soll in dieser Umgebung „geistige Gesundheit“ gedeihen?“ steht deshalb auf keinem soliden Fundament. Ich will sie trotzdem beantworten. Genauso, wie auf dem Planeten Erde Punkte geistiger Gesundheit entstehen können. Es gibt vernünftige Leute, welche ihre Mitmenschen lieben, verantwortungsvoll mit ihnen umgehen, gegen Irrsinn und Unterdrückung vorgehen, der auf der Welt stattfindet. Dies sind Anzeichen von Vernunft und geistiger Gesundheit. Vieles wird uns allerdings von der Mainstream-Presse verschwiegen. Als kürzliches Beispiel sei hier die Reise von Ex-Präsident G.W. Bush in die Schweiz aufgeführt, wo er vor einer Israel-Lobby-Gruppe eine Rede halten wollte. Er hat sie abgesagt, weil eine Gruppe von Anwälten und Menschrechtsaktivisten dort rechtliche Schritte gegen ihn in Gang gesetzt haben, wegen seiner Anordnung und Unterstützung von Folter. Es ist dort nicht mehr sicher für ihn. Geistige Gesundheit KANN also in einer out-ethischen, aberrierten Umgebung entstehen (wenn du oder ich oder jemand anderes sie entstehen läßt). Es gibt noch sehr, sehr viele weitere Beispiele dafür. (http://www.democracynow.org/2011/2/10/bushs_shrinking_world_george_w_bush)

      Dies trifft auch auf Scientology zu. Leute, die gestern noch „Teil des Systems“ waren und es durch ihre Handlungen unterstützt haben, sind heute Whistle-Blower, Aussteiger, Independents. Es können also nicht nur Punkte „geistiger Gesundheit“ entstehen, es ENTSTEHEN täglich welche. Die ganzen Leute auf diesen, den italienischen oder englischen Blogs sind Beispiele dafür. Es gibt also überhaupt keinen Grund, mutlos zu sein. Es werden täglich mehr. Ich war neulich mal wieder auf der Seite http://www.scientology-cult.com und habe gesehen, daß es schon über eine Million Hits auf den Artikeln dort gibt. Was meinst Du, welche Auswirkungen solch eine Verbreitung von Enthüllungen, Referenzen und Verstehen der Situation hat?

      Es gibt noch einen weiteren Faktor, dem die „übrige CofS“ nichts oder nur lächerlich wenig entgegen zusetzen hat. Die Materialien von L. Ron Hubbard, wenn sie verstanden und richtig angewendet werden, drücken selbst in Richtung geistiger Gesundheit. Jemand kann nicht etwas über das ARK-Dreieck lesen und verstehen und dann zuhause seine Frau und Kinder schlagen oder seinem Chef den Füller stibitzen und sich dabei wohl fühlen. Mit jedem Stück Verstehen, welches erzeugt wird, verringert sich der destruktive Einfluß gewisser out-etischer, aberrierter Persönlichkeiten. Es ist unaufhaltsam.
      Mehrere meiner Freunde sind abgetaucht oder ausgetreten, nachdem sie damals den Kurs über den Ehrenkodex gemacht haben. Irgendwann mußten sie diesen Kurs in der CofS dann verändern oder absetzen. Er war zu gut gewesen.

      Was hat die „übrige CofS“ dem Druck der Tech selbst entgegenzusetzen? Endlose Veranstaltungen, die hypnotischen Charakter haben. (Hpnose entsteht durch einen zu lange andauernden Inflow. Siehe Tech Dic.) Deshalb braucht man hinterher immer erst ein paar Minuten, um „zur Besinnung“ zu kommen. Was haben sie noch im Arsenal? Implant-Techniken: Kleine Comic-Bilder die kurz aufblitzen, wenn der COB gerade dem Publikum anzeigt, daß sie noch nie etwas verstanden haben oder Ähnliches. „Statistiken“, die so kurz aufblitzen, vor einem heftig vibrierenden Hintergrund, daß man garnicht darüber nachdenken kann, was zum Beispiel eine Statistik, wie „Leute, denen mit Scientology geholfen wurde“ bedeutet. Wovon soll mit solch einer „Statistik“ abgelenkt werden? Daß keine Auditoren gemacht werden? Und wie wird die gezählt? Ist sie überhaupt in irgendeiner Weise überprüfbar? Wenn ein Wortklärer mit einem Studenten arbeitet, zählt dann jedes geklärte Wort? Oder jede Definition? Zählt ein gemachter OCA-Test? usw. Was ich sagen will: ohne genaue Definition ist solch eine Statistik schwammig und nicht greifbar. Sie zusätzlich mit einem vibrierendem Hintergrund zu belegen deutet eher dahin, daß man NICHT darüber nachdenken soll. Das ist eine Technik des Verwirrens.
      Von gefälschen Statistiken und anderen Lügen brauchen wir gar nicht erst zu reden.
      Was haben sie noch? Bezahlte Claqueure bei Veranstaltungen, um begeisterte Reaktion vorzutäuschen. Reisetruppen, die bei Org-Eröffnungen auf den Fotos eine Vielzahl von Mitgliedern vortäuschen sollen. Gruppendruck. Harte „Ethik“. Bank-Mechanismen, „die Gruppe ist alles und das Individuum nichts“. Vorenthalten von wirklichem Training und Auditing, Verändern der Tech, Lügen und falsche PR. Es ist armselig und lächerlich wenig, was sie in der Hand haben, um die Tech aufzuhalten. Das gefährlichste ist, die Tech zu verändern. Aber das wird immer mehr durchschaut.

      Eine unterdrückerische Gruppe besteht nicht aus lauter Unterdrückern. Nicht jeder Angehöriger der Wehrmacht war ein SP. Nicht jeder Angehöriger der US-Army ist einer, auch wenn die Gruppe als solche beträchtliche Verwüstungen in den letzten 60 Jahren angerichtet hat. Gruppen bestehen aus Individuen. Und ein Individuum kann Dinge verstehen, kann sich verändern und ist im Grunde gut. Deshalb steht das Ende dieser ganzen Geschichte schon fest. Wann es eintrifft, jedoch noch nicht. Das hängt auch von dir ab, wie schnell, wie gut du die Tech verstehst, wie baldig du mit anderen redest und sie dazu bringen kannst, zu verstehen, was gespielt wird.

      Leute sind nicht so dumm. Vor großen Veranstaltungen gibt es Telefonketten, wo sich Publics warnen, daß wieder ein „Telefonangriff“ startet, so daß die Anrufe der Org viele nicht erreichen. Andere setzen sich in „privaten“ Studiergruppen zusammen und diskutieren über die Tech, und bilden sich neben ihren „offiziellen“ Kursen aus, wo sie die Zeit kurz halten. Du mußt mal hören, was man so im „Privaten“ davon hält, wenn man nach einer Veranstaltung am Verlassen des Org-Gebäudes gehindert wird oder man von Registaren verfolgt wird. Da entsteht geistige Gesundheit, auch wenn sich viele nicht trauen, dem Registrar offen ins Gesicht zu spucken. Im privaten Kreis verdrehen Mitarbeiter die Augen über den Schmarren, der von oben herunterkommt, auch welche von OSA. Sei also nicht so pessimistisch und glaube nicht alles, was die PR-Abteilung der „übrig gebliebenen CofS“ nach außen hin absondert.

      • Schnoesel schreibt:

        Der Text taugt als Doktorarbeit. *g

      • Han Solo schreibt:

        WöF schrieb:
        „Mehrere meiner Freunde sind abgetaucht oder ausgetreten, nachdem sie damals den Kurs über den Ehrenkodex gemacht haben. Irgendwann mußten sie diesen Kurs in der CofS dann verändern oder absetzen. Er war zu gut gewesen.“

        Wenn Du den Ehrenkodex-Kurs aus den 80er Jahren meinst – dann hast Du meine vollste Zustimmung. Ein absolut phantastischer Kurs, damals für 100 DM oder so zu haben … aber Gold wert !

        Viiieeeel später hab ich nicht Kosten noch Mühen gescheut, ein sehr rares Exemplar dieses Kurspacks aufzutreiben 🙂

        Ich habe ebenfalls beobachtet, dass die Co$-Mitglieder nicht heterogen (gleichartig) sind. Ein paar Kategorien sind mir speziell aufgefallen; und manche Leute gehören in mehr als eine dieser Sparten :

        a) die ABHÄNGIGEN, die sehr ernste persönliche Probleme haben und in Scientology nichts weniger als ihren letzten Rettungsring sehen. Eine kritisch-hinschauende Einstellung können sie sich nicht erlauben, da sie es sich (ihrer Meinung nach) nicht leisten können, ihren einzigsten Rettungsring loszulassen.

        e) die EGOZENTRIKER, die sich gern an ihrem Ego und an der Bewunderung durch andere berauschen. Manche hohe Scn-Führungskräfte und einige besonders wohlhabende Scn-Mitglieder fallen darunter. Aber – wer sich berauscht, ist „high“ und verliert leicht den Blick auf die Wirklichkeit ! Und nach dem High-Sein folgt oft der tiefe Fall … z.B. das Ende der Führungsriege der Hamburger Org … der multi-millionen-schwere Scientologe Reet Slatkin, der schliesslich wegen Betrug und Geldwäsche hinter Gitter wanderte … der Scientologe Braunmüller, der zu rasch zu expandieren suchte und seine Keksfabrik (seit Generationen in Familienhand, 300 Mitarbeiter) in den Konkurs schlittern liess … die Scientologen Heilig und Fullois, die in den 80ern Millionen an die IAS spendeten und -zig Co$-Mitgliedern Arbeit boten – was ebenfalls im Untergang der Firma und sogar Haft für diese 2 Topleute endete … usw. usw., ich könnte die Liste seitenweise fortsetzen.

        i) die IDEALISTEN, die erkennen, dass sich durch die Scientology-Philosophie prinzipiell eine bessere Welt aufbauen liesse – und die dafür viel beitragen (als Mitarbeiter, durch Spenden usw.). Sie haben viel investiert und daher eine hohe Hemmschwelle, um zu erkennen UND die Konsequenzen daraus zu ziehen, was in Co$ alles schief läuft.

        o) die OPPORTUNISTEN, die „einfach nur die Brücke hinauf wollen“. Dieses Bedürfnis ist verständlich, aber die Brücke wird nicht durch den höchsten Brücken-Gott persönlich garantiert – sie wird durch Menschen hingestellt … und zwar so perfekt oder so verbogen, wie diese Menschen es eben tun. Wenn der Opportunist seine Augen gegenüber der offensichtlichen Abänderung der Brücke und dem sonstigen Vorgehen von Co$ verschliesst, dann schützt ihn das natürlich nicht vor den Konsequenzen dieser Murksereien.

        u) die (beinahe) UNBELEHRBAREN; Fanatiker, die absolut überzeugt sind von dem, was „von oben kommt“ (an Anordnungen und Propaganda). Das gab es schon zu biblischen Zeiten und in jeder Diktatur; und zu LRH’s Zeiten lag man vielleicht oft richtig mit diesem Glauben. Aber heute ??? Dies sieht mir nach dem Versuch aus, Sicherheit in einem starken Leittier zu finden. (Wobei ein Blick in die Geschichtsbücher – oder gerade jetzt in die arabischen Länder – jedes Vertrauen in Leittiere grundlegend erschüttern sollte.)

        Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

        • Han Solo schreibt:

          Druckfehlerkorrektur :

          Der scientologische Investmenthecht im Karpfenteich, der sich 14 Jahre Haft einfing, hiess REED Slatkin.

          In Englisch nachzulesen unter :

          http://en.wikipedia.org/wiki/Reed_Slatkin

          Kleiner Auszug:

          „Slatkin war seit 1975 zum Scientology-Geistlichen geweiht. Um 1984 veränderte er sich von einem Vollzeit-Geistlichen in einen selbständigen Investor, und viele seiner Investment-Klienten und -Opfer waren auch Scientologen.“

        • Wölfchens Freund schreibt:

          Genau den Kurs meinte ich. (Ich habe ihn auf Englisch.)
          – Danke für die Klassifizierung.

        • annegreth schreibt:

          WF und Han Solo, Ihr beide habt das alles so schön klar auf den Tisch gepackt, da gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Ich finde, wir sind im deutschsprachigen Raum schon eine richtig gute Gruppe geworden 🙂

    • Wölfchens Freund schreibt:

      Noch etwas:
      Zu deinem Satz: „Dieser Artikel, insbesondere der Stellenwert, der diesem Artikel beigemessen wird, macht aus diesem ganzen Blog eine Farce.“

      Was das Niveau dieses Blogs anbelangt, da müssen andere erst noch hinkommen. Die Qualität eines Blogs bestimmt sich nicht dadurch, dass ein Chor dargebotene Slogans wiederholt. Natürlich IST DM unterdrückerisch. Das ist eine Tatsache. Aber warum muß das ständig wiederholt werden, wenn es offensichtlich ist? Viel interessanter finde ich die Frage, wie gehen wir damit um? Wenden wir die Danger-Formel an und übergehen die unterdrückten Teile und trainieren und auditieren selbständig, ohne uns von der „übrigen CofS“ stoppen zu lassen? Sollen wir die Verantwortung auch für ihre verkorksten Fälle übernehmen? (Der Punkt gefällt mir persönlich am besten.) Was legen uns die Daten von Ron über die Dynamiken und Verantwortung nahe? Und ganz nebenbei bemerkt, ist die „übrige CofS“ einschließlich DM auch Teil Deiner Dynamiken, ob es Dir nun passt oder nicht. Und wie jeder andere hast du auch die Wahl, ob Du dafür Verantwortung übernimmst oder nicht. Hättest du die Größe, um sich nicht von ihm unterdrücken zu lassen, um sein persönlicher Ethik-Officer zu sein oder vielleicht einmal irgendwann sein Auditor?

      Lies dir das Vorwort noch einmal durch. Was hast du gegen Meinungsfreiheit und Diskussion?

      Ich habe auch mit einigen Punkten so mein Problem. Ich denke zum Beispiel, dass es erheblichen Widerstand dagegen geben wird, all die lieb gewonnenen Mikrofone und Kameras aus den Wänden zu reißen. (Besonders die versteckten). Und wie soll das überprüft werden, daß wirklich alle ausgebaut sind? Welche Maßnahmen sind erforderlich, um das wirklich durchzusetzen? Da erwarte ich Widerstand. Ich denke, es würde Policy entsprechen, wenn die Orgs in Räumlichkeiten umziehen würden, deren Miete sie mit ihren eigenen Einnahmen bezahlen könnten. Das wäre ehrlich. Wenn es nach mir ginge, würden die „Idealen Org-Gebäude“ verkauft und die Gelder den Spendern zurückgegeben werden, mit dem Vermerk, daß die Aktion off-policy war und man nun den Overt wieder in Ordnung bringt. Das wäre Anwendung von Ethik.

      Der Stellenwert dieses „Artikels“ entsteht durch Leute, wie dich und mich, weil es sie offensichtlich anregt, nachzudenken oder wenigstens etwas dazu zu schreiben. Und wenn dir das missfällt, dann erkläre mir bitte, warum du dann etwas dazu schreibst. Offensichtlich bewegt dich das Thema auch auf irgendeine Art und Weise. Ich finde das völlig okay und sogar spannend. Dadurch entsteht der Stellenwert, über den du dich beklagst.

      Schreibe doch mal, wie Du Dir vorstellst, dass man in Zukunft mit der „übrigen CofS“ umgehen soll. Vielleicht hast Du bessere Ideen. Wenn ja, dann lass sie hören. Ich bin gespannt.

  7. Rita Wagner schreibt:

    Hallo Wölfchens Freund! Genau davon können wir mehr brauchen!! Ich gehöre zu denen, die das aktuelle Geschehen in den Orgs nicht mitbekommen haben – doch auch zu denen, die durchaus bereit sind Verantwortung für die vermurksten ‚Fälle‘ zu übernehmen, soweit mir das möglich ist!! Mehr von Deiner Meinung ist sicherlich gefragt!! Danke übrigens für Deine Ausführungen, was das interne Geschehen anbelangt!
    Das geht ja schon mal in die richtige Richtung!!

  8. Bruni.L schreibt:

    Hallo Wölfchens Freund,
    ich bin begeistert, daß meine paar Zeilen eine solche Resonanz hervorgerufen
    haben.
    32 Jahre Erfahrung habe ich mit der CoS und zwar sehr direkt, von
    ganz unten bis ganz oben.
    Mehrere Male habe ich die letzten ca. 15 Jahre auf Punkte aufmerksam gemacht,
    die dem Sinn und Zweck von Scientology nicht dienen, wobei ich dann Attacken
    ausgesetzt war, die mich in die Knie gehen ließen. (nur als Hintergrundinfo)
    Jetzt stehe ich wieder ganz gut.
    Erst vor einigen Wochen entdeckte ich die amerikanischen Blogs.
    Hocherfreut habe ich festgestellt, daß es viele Gleichgesinnte gibt, ich denke, es
    geht in die Tausende, die auch bereits wieder Liefereinheiten gegründet haben
    und echte LRH Tech liefern, und den Geist von LRH wieder aufleben lassen.
    Die „freie Zone“ macht das wohl schon seit Jahren, ich kann mich daran noch dunkel
    erinnern.
    Diese Leute haben meine Aufmerksamkeit und die besten Wünsche.
    In der alten C0S sind nicht alle unterdrückerisch, ist mir auch klar, und genau diese
    werden früher oder später aufwachen und entsprechend ihrem Wissen und Willen
    Konsequenzen ziehen.
    Eine andere Gruppe wird am Alten kleben und Recht haben müssen.
    Das Ganze betrachte ich als Prozess, der am Laufen ist und sich weiterentwickelt, wie
    der ausgeht, wird die Zukunft entscheiden.
    Ich denke, da kann keiner „Gott“spielen. Ich zumindest nicht.
    (was nicht heisst: keine Aufklärungsarbeit zu machen oder DM zu stoppen)

    Eine Möglichkeit beide Richtungen unter einem Dach zu vereinen, kann ich beim
    besten Willen nicht sehen.
    Wenn ich die Punkte von „Command Intention“ akzeptiere, auch nur ansatzhalber,
    müsste ich mich mit all den Dramen, Schicksalen, Verbrechen, die ich selbst
    kenne und mittlerweile auf vielen Blogs gelesen habe incl. dem Ruf in der
    Öffentlichkeit, den sich die SoC durch ihre Machenschaften selbst zuzuschreiben
    hat, solidarisieren.

    Und genau das ist der Grund, wieso ich den Stellenwert dieses Artikels
    in der Kopfleiste dieses Aufklärungsblogs nicht begreife.
    Ich kläre Verstöße auf und relativiere gleichzeitig.
    (Das hat nichts mit der Güte des gesamten Blogs zu tun)

    Nun wünsche ich Wölfchen und Wölfchen sein Freund
    eine gute Zeit.

    • Wölfchens Freund schreibt:

      Dein Standpunkt ist akzeptiert.
      Ich denke, du hast ein Mißverständnis auf der Bedeutung der Kopfleiste. Das sind einfach die letzten Artikel, die herausgekommen sind. Wenn neue herauskommen, verschwinden die älteren. (So verstehe ich die Leiste jedenfalls.)
      Meine Analyse des Artikels von Command Intention kommt allerdings zu einem anderem Ergebnis, als du. Zugegeben, ich stimme auch nicht mit allem überein, aber ich verstehe die Punkte eher als eine Anwendung von dem Bulletin „Dissemination Tips“, d.h. anstatt zu überzeugen oder zu bekämpfen, wird der Bereich durchdrungen. Anstatt die Service Facsimiles bei den DM-Anhängern zu aktivieren, wird Verantwortung für die Fälle und Entgleisungen übernommen. Und selbst das Reden über mögliche Modelle scheint mir mehr ursächlich zu sein, als darauf zu warten, dass andere aufwachen. Diese Leute brauchen Hilfe und wenn es in ihren Augen einen sichtbaren Ort geben würde, wo die Tech von LRH wieder geliefert wird, dann wären die DM-Abteilungen auf einen Schlag leer. Wie kommt man also mit ihnen in Kommunikation?
      Vielleicht gibt es bessere Umsetzungsmöglichkeiten, die Ethik-Formeln anzuwenden. Ich denke, ja. Aber ganz bestimmt ist es sinnvoll darüber zu reden und sich darüber Gedanken zu machen.
      Nur den SP anzuzeigen ist noch keine vollständige PTS-Handhabung. Ich denke nicht, daß Handhabungen von PTSness oder Out-Ethik über eine Entfernung hinweg besonders gut funktionieren. Gegenwärtig sind wir da noch eher in der PR-Phase, wo Artikel geschrieben und gelesen werde. Aber wir steuern auf eine Phase zu, wo wir Individuen werden helfen müssen. Und weil wir das tun können, werden wir gewinnen. In der CofS gibt es nicht mehr viele, wenn überhaupt, die noch so mit Ethik oder Tech umgehen können, wie es früher gemacht wurde (siehe „F/N“, Auditoren-Kodex oder Überwachungsanlagen).
      Ich denke, diese Aufgabe wird auf uns zukommen. Vielleicht noch nicht morgen oder übermorgen. Aber irgendwann bestimmt. Und je besser wir darauf vorbereitet sind, desto reibungsloser wird es ablaufen.
      Es mag sein, daß die einzelnen Punkte, die zur Diskussion gestellt wurden, nicht durchführbar, off-policy oder verkehrt sind. Darüber zu diskutieren ist es jedoch nicht. Das ist meine Meinung dazu.

    • Han Solo schreibt:

      Hello Bruni,
      jeder an seinen eigenen Weg in die Scn-Kirche gefunden – da gibt es sehr unterschiedliche Geschichten (durch Bücher, Mund-zu-Mund-Werbung usw.).

      Jeder hat unterschiedliche Erlebnisse (Erfolge und Enttäuschungen) darin erlebt, und geht unterschiedlich damit um.

      Und ebenso verlässt jeder die Kirche auf seine Weise. Sei es durch Tod des Körpers (wenn man aktives Mitglied ist), durch Passivität (man geht einfach nicht mehr hin), durch Rebellion (man wird z.B. zu einem „Anonymous“-Demonstranten), durch Wechsel zu einer Alternative (Ron’s Orgs, derzeitige Bewegung unabhängiger Scientologen, oder auch Christentum oder Atheismus – alles schon vorgekommen).

      Solche Entwicklungen kann man nicht erzwingen, aber beschleunigen – z.B. dadurch, dass wichtige Informationen verständlich vermittelt werden (wie z.B. auf diesem Blog, oder indem man mit Mitgliedern spricht, oder bei Demonstrationen usw.).

      Wir sollten jeden Scientologen immer als einzigartiges Individuum behandeln.

      • Rita Wagner schreibt:

        Stimmt HanSolo!
        Danke – speziell für den Satz „Wir sollten jeden Scientologen immer als einzigartiges Individuum behandeln“! Steht diese Wertschätzung als Basis, steht einer positiven Entwicklung nicht mehr all zu viel im Weg.

  9. Bruni.L schreibt:

    Hallo Freund Wölfchens,
    da hatte ich wohl ein Mißverständnis bezgl. Kopfleiste, danke für die
    Aufklärung.
    Deine Sicht der Dinge wäre intern sicher eine elegante Lösung,
    ich wünsche Du hast recht.
    Ich bin in Kontakt mit Leuten, die sind noch 100% auf Linie (Flag) und ich bin
    in Kontakt mit „unsereins“ dazwischen stehe ich noch im Regen.
    Da Du Dir sehr viel Mühe machst mit späteren Konzepten, gebe ich Dir dazu noch
    ein paar Denksportaufgaben.
    Vor 20-30 Jahren war die Kirche voll, heute ist sie mehr oder weniger leer.
    Woher wissen die Leute, die nicht mehr auf Linien sind und diese Blogs nicht kennen,
    daß eine schleichende Veränderung stattfindet?
    Wie soll die breite Öffentlichkeit erkennen, daß das Neue nicht mehr das Alte ist?
    Ich meine, es braucht eine neue öffentlich rechtliche Konstruktion.
    In Deutschland ist eine Synagoge jüdisch, eine Moschee für die Moslems und
    eine Kirche ist ein christliches Gotteshaus Punkt.
    Sc in Deutschland als Kirche zu etablieren, war von Anfang an eine Lüge.
    Es gibt andere Möglichkeiten. Unterhalte Dich einmal mit einem Anwalt für
    Kirchenrecht.
    Die „freie Zone“ hat keine Angriffe und wird nicht vom Verfassungsschutz
    beäugt. Warum wohl?
    Und bedenke, DM ist auch nur eine Strohpuppe….

    Einen schönen Tag

    (PS stimmt das tatsächlich mit den Überwachungsanlagen in den Orgs
    in den Wänden, ich kanns kaum glauben, würde aber erklären, daß ich
    von den Mitarbeiter ins Gesicht angelogen worden bin, daß sich die Balken biegen)

    • Felicitas Foster schreibt:

      Hallo Bruni.L.
      „Woher wissen die Leute, die nicht mehr auf Linien sind und diese Blogs nicht kennen,
      daß eine schleichende Veränderung stattfindet?“

      Ja, das ist ein Problem. Ich denke es ist somit an uns diese Blogs bei unseren Kontakten bekannt zu machen. Denke, dass es nicht anders geht, als mit Mund-zu-Mund-Propaganda.

      Ich weiß nicht, wie lange du schon nicht mehr auf Linien bist, aber jedes Auditingzimmer – wenn es nach heutigen Kirchen-Standard geht – hat mindestens 2 Kameras. Und nicht nur der Eingang einer Kirche wird elektronisch überwacht.

      Die Rechtfertigung für das erstere ist, dass der Auditor/das Meter aufgenommen wird, um sicherzustellen, dass 100% Standar Tech geliefert wird (man kann den Auditoren dann crammen etc.). Die zweite Kamera ist auf den PC gerichtet. Als das Oak Cove-Gebäude in Flag eröffnet wurde, wurde es ganz offen promotet, als das Nonplusultra an Technik für den Lieferungsbreich. Konnte man dann auf einem Video bewundern.

      Die Rechtfertigung für das zweite ist, dass es für die Sicherheit der Staffs und Mitglieder ist – die PC Folder und Ethik-Akten und die confidential Tech (Clear-Materialien sind auch confidential) sollen nicht in falsche Hände geraten etc. Zusätzlich gibt es ja dann auch – zumindest in den höheren Orgs – Sicherheitskräfte. Ist m.E. alles etwas übertrieben und irgendwie skurril. Kannst ja mal in eine Org gehen und auf die Überwachungs-Kameras achten.

      • Han Solo schreibt:

        Diese Kamera-Schwemme erinnert mich an das Buch „1984“ von George Orwell. Da war in jedem Raum eine staatliche Überwachungskamera, und wehe, jemand sagte etwas, das nicht „politisch korrekt“ war … oder machte etwas Unerlaubtes, z.B. das Schreiben eines Tagebuches (ein Zeichen, dass jemand selbst nachdenkt !).

        • Wölfchen schreibt:

          zur Statistik-Klärung:
          „Einen Public acht Mal abzulichten ist nicht dasselbe, wie acht Leute im Laden (Bodys in the Shop). Aber auf der Statistik „Leuten, denen mit Scientology geholfen wurde“ zählt das Ablichten natürlich, denn „Sicherheit“ hilft ja den Abgelichteten.“

          (p.s.: Bin wieder zurück.)

  10. Bruni.L schreibt:

    Hallo Han Solo vom 21.2.11
    so sehe ich das auch, Grüsse

    • Han Solo schreibt:

      Danke für Deine Zustimmung.

      Meine Formulierung „Wir sollten jeden Scientologen immer als einzigartiges Individuum behandeln“ lässt sich gerade bei den unabhängigen Scientologen besonders gut verwirklichen. Auch Kurse und Auditing lassen sich sehr individuell liefern.

      Anne wollte ihren Clear-Zustand untersucht und ggf. bestätigt bekommen, und ggf. auf den OT-Stufen starten. Dazu musste sie nicht nach Kopenhagen oder sonst wohin reisen, sondern lud eine qualifizierte Auditorin zu sich ein. Die korrespondierte mit dem Fallüberwacher per Internet, und husch-husch war Anne als Clear bestätigt und auf dem Weg zu OT.

      In anderen Fällen wurden und werden Checkouts per Web-Kamera durchgeführt.

      Marty Rathbun in Texas geht sogar so weit, dass er für sein Auditing keine Preise festsetzt, sondern seine Preclears und Pre-OTs können bezahlen, so viel es ihnen wert ist – nachdem sie wieder nach Hause zurück gekehrt sind.

      Ich kenne einen Auditor und Kursleiter, der einfach mal für ein halbes Jahr in eine Stadt umgezogen ist, wo mehrere unabhängige Scientologen etwas für ihren Brückenfortschritt tun wollten.

      Flexiblilität ist angesagt – natürlich ohne dabei die Tech zu verändern. So kann man möglichst vielen Individuen auf einfachste Art gerecht werden.

      Grüsse zurück

      • annegreth schreibt:

        Han Solo, ich kann wirklich bestätigen , was du sagst. Es ist so ein leichtes ausserhalb der Co$ die Brücke hochzugehen und ich fühlte mich noch nie SO auf der Brücke, wie ich es zur Zeit tue.
        Ja, ich hab auch OT 1 abgeschlossen und zwar mit den orginalen Solo Drills, die LRH aufgeschrieben hat und nicht, was heute als Neues OT I verkauft wird.
        Es ist ausserhalb der Co$ so viel möglich und mehr in Tech , als es in der Zeit war, als ich noch drinnen war.
        Kleine Gruppen überleben besser als eine grosse und sind auch nicht so angreifbar als grosse Gruppe.
        Mir ist mittlerweile auch mehr klar, warum DM kein Interesse daran hat, dass Auditoren und Clears entstehen, denn beide sind gefährlich für einen SP wie ihn.
        Egal wo jemand auf der Brücke ist und weiter Interesse hat mit der Tech persönliche geistige Fortschritte zu machen, der sollte nicht warten, bis es ausbaldovert ist, was mit der Co$ wird.
        Wir müssen nicht auf das OK von irgend jemand warten, um den nächsten Schritt zu tun und zwar den Schritt, der einem selbst am realsten ist.

  11. Bruni.L schreibt:

    Han Solo, das sind ja erfreuliche Nachrichten
    Grüsse

  12. Bruni.L schreibt:

    Annegreth, jetzt bin ich noch mehr erfreut, Menschen gehen die Brücke hoch,
    haben Spaß dabei, erhalten guten Service, was wollen wir mehr, auch ich bin der Meinung, daß viele kleine Gruppen sehr effektiv sein können. Grüsse

    • annegreth schreibt:

      Genau Bruni, das ist das effektivste, was man tun kann, nämlich die Brücke hochgehen und auch sonst – florish and prosper.
      Ein noch ziemlich neuer Independent sagte mir, dass sein Geschäft um 70 % angestiegen ist, seit er aus der Organisation ausgetreten ist.
      Ein anderer hat auch Auditing bekommen und wurde rehabilitiert von den falschen Anzeigen, die er in der „Kirche“ bekam und die sich über Jahre hartnäckig hielten. Mal wurden sie gecancelled, als man ihn als Mitarbeiter brauchte und dann , als die Drecksarbeit erledigt war ( nach der Eröffnung der Idle Org Berlin) , wurde ihm das alte Etikett wieder neu verpasst.
      Es ist wirklich schön zu sehen, wie sich alles wieder gerade rückt.

    • Rita Wagner schreibt:

      Ja Bruni und ob!! Dazu braucht man nicht mal zusammen in einem Raum zu sitzen oder RollCall!!
      Sogar das zuprosten funktioniert auf die Ferne! Auf weiterhin viele Gewinne für jeden Einzelnen der insgesamt sehr effektiven Gruppe!!

  13. Bruni.L schreibt:

    Ich würde gerne mit Euch auf die vielen guten Nachrichten
    anstossen, ich tue es im Geiste. Grüsse

  14. Bruni.L schreibt:

    Hallo Han Solo,
    ich arbeite mich langsam durch diesen Blog und glaube irgendwo gelesenzuhaben,
    daß Du in den 70ern in der Münchner Org warst. Da fällt mir eine nette Episode
    ein.
    Vor ca 2 Jahren habe ich einem Sea-Org-Mitglied geschildert, was 1979 in der
    MüOrg alles los war ( da war ich auch) und wie lebendig und lustig es da zuging,
    sie schaute mich ganz mitleidig an, so, als hätte ich ihr eine Geschichte von meiner
    letzten Marsreise erzählt. Grüsse

    • Wölfchens Freund schreibt:

      Deine Aussage über die Münchner Org damals kann ich nur bestätigen. Da brodelte das Leben.

    • Han Solo schreibt:

      Hi Bruni, hi Wölfchens Freund,

      ja, ich kenne die Münchner Org noch aus der Zeit, als sie nicht in Schwabing, sondern in der Lindwurmstrasse war. Das war nichts für den Architekturästheten, aber zahllose Publics und über 120 Staffs (ein anderer sprach kürzlich von 160 Staffs) konnten nicht irren. Über 10 Auditoren im HGC (einschl. Internship-Absolventen). Die Akademie oft bis auf den letzten Platz gefüllt. Auditierräume waren entsprechend knapp – ich habe damals u.a. in einem zweckentfremdeten Badezimmer auditiert, PC-Akte und Wörterbuch musste ich mangels Platz auf der Badewanne ablegen …

      • Wölfchens Freund schreibt:

        Ich habe das Kursraum-Problem erlebt. Das war die Zeit in der Lindwurmstraße. War eng, aber die Stimmung war gut.

        • Han Solo schreibt:

          All das ist lange vorbei: mir scheint, es gab seit Jahrzehnten keine neue Org in D-Land … und wo sind Orgs, in denen Umsatz, Mitarbeiterzahl, abgeschlossene Akademie-Stufen usw. deutlich sichtbar zunehmen ??? Genau, Stimmung war gut. Kein Wunder – es war ja eine wachsende Org, ebenso wuchsen die wenigen Missionen im deutschsprachigen Raum (die später fast alle zu Orgs wurden). Affluence hebt nun mal die Stimmung, und es war damals keine Wachstumsgrenze abzusehen.

          Hier etwas, das heute völlig unvorstellbar erscheint: Akademiestufen und 12,5 Stunden Auditing kosteten bis Herbst 1976 je 800 DM 😮

  15. Bruni.L schreibt:

    Hi, kommt mir alles sehr bekannt vor, und der PC Warteraum
    war die Holzstiege nach oben.

    • Han Solo schreibt:

      Ja, vielleicht war ja diese Holztreppe der Schlüssel zu Erfolg !? Wer in der Org irgend wohin wollte, musste seine Absicht soweit steigern … dass es ihm gelang, sich durch das stets reichlich vorhandene Gedränge auf der Treppe einen Weg zu bahnen. Eine Art beständiges TR 9 … 😉

    • Rita Wagner schreibt:

      Ja genau, die Holzstiege nach oben! und Qual war ganz unterm Dach und der Holzfußboden hat bei jedem Schritt geknarrt…
      Ich war 1986 für vier Wochen in der Münchner Org… auch da war diese noch sehr gut besucht!!

  16. Bruni.L schreibt:

    Meine Lieben alle hier,
    jetzt haben wir ganz schön in Nostalgie geschwelgt, was haltet Ihr davon, wenn
    wir das jetzt, erstmals in Gedanken, wieder hinsetzen für die Zukunft.
    Viele Gruppen, die leicht, locker, fröhlich arbeiten und viele glückliche
    PCs hervorbringen.
    Wer hat eine Idee dazu?

    • Han Solo schreibt:

      Ich stimme Dir voll & ganz zu, Bruni !

      Marty’s Blog begann vor gut 1 1/2 Jahren in recht kleinem Stil, wie unser Blog hier derzeit. Inzwischen gibt es in den USA eine grössere Bewegung von Leuten, die sich in Co$ nicht länger veräppeln lassen. Stattdessen gehen sie ausserhalb der Scn-Kirche, die ja nicht mehr sie selbst ist, die Brücke hinauf.

      Und Ähnliches spielt sich inzwischen auch in Italien ab.

      Warum also auch nicht im deutschsprachigen Raum … ?

    • Wölfchen und seine Freunde schreibt:

      Wir sind eine Gruppe von recht gut trainierten Scientologen, mit zusammen weit über 200 Jahren Erfahrung im Umgang mit der Tech, davon viele Jahre als Mitarbeiter. Wenn jemand eine Frage bezüglich irgendeiner Situation aus Tech, Ethik, Admin hat, kann er sie stellen und wenn möglich, werden wir ihm/ihr die Referenz dazu benennen.
      Dies gilt auch für Leute, die gegenwärtig Mitarbeiter oder noch in Kontakt mit einer Org sind. Es gibt keine Vorbedingungen und keine Kosten.

      Wenn jemand Training oder einen Kurs machen möchte, kann er sich an die Kontaktadresse von diesem Blog wenden. Felicitas hat sich bereit erklärt, die Mail weiterzuleiten. Wir werden dann schauen, was wir tun können, um zu helfen. Sämtliche Angaben werden vertraulich behandelt.
      Das ist doch schon mal eine Idee, oder?

  17. IBERO schreibt:

    Ich finde es auch gut das es diesen Blog gibt, und es würde mich auch sehr freuen wenn hier in Deutschland das ganze genau solche Ausmaße annehmen würde wie in USA. Ich verfolge Marty`s Blog seit dem ersten Tag. Es ist erstaunlich was er dort bewegt hat, nicht nur in seinem Blog sondern auch in der Presse, Funk und TV.

    Was aber ein kleines (oder auch ein großes) Hindernis darstellt ist, dass man diesen Blog nur sehr schwer finden kann. Ich bin auch nur durch Zufall hierauf aufmerksam geworden. Über Google ist es nicht zu finden, da muss man schon den Namen des Blogs oder von F.F. eingeben. Dies soll keine Kritik sein, sondern nur ein Hinweis.

    • Han Solo schreibt:

      IBERO,
      ich teile Deine Ansicht. Und würde mich über gute Ideen freuen, diesen Blog noch bekannter zu machen.

  18. annegreth schreibt:

    Ibero, es gibt noch einen anderen Faktor für das erfolgreich sein von Marty´s Blog.
    Schau Dir seine Anfänge an. Da waren eine ganze Menge Leute , die sich offen hingestellt haben und gesagt haben hier sind wir und das ist, was in der Co$ passiert. Und sie nahmen und nehmen der Wahrheit wegen in Kauf, von OSA belästigt, genötigt und diffamiert zu werden. Ich würd mich hier in Deutschland auch über ein paar mehr Leute freuen, die sich öffentlich hinstellen und sagen, wir sind draussen, weil die Organisation einen Diktator hat und seine Methoden vertritt.

  19. Bruni.L schreibt:

    Nachricht an Wölfchens Freund,
    gestern habe ich etwas ganz Interessantes entdeckt.
    Lese „LRH Vermächtnis von David Mayo“ letzter Abschnitt, ganz unten.
    Grüsse

    • Wölfchens Freund schreibt:

      Danke. Die „andere organisatorische Basis“ ergibt sich heute auch aus der Tatsache, dass die Kirche aufgehört hat, Auditoren in großer Menge auszubilden. Die Produktion von Auditoren ist so weit unterhalb eines akzeptablen Niveaus, das sie einer Arbeitsverweigerung gleichkommt. Also werden andere diese Aufgabe übernehmen. Je schneller, desto besser. Und dieser fallengelassene Hut wird mehr und mehr von anderen getragen. Das ist unausweichlich.

      In dem Text geht es zwar um die Qualifikationsabteilung, aber das Prinzip läßt sich übertragen:
      „Wenn man zum Beispiel in einem fort Autos hervorbringt, ich glaube ab und zu einmal kommt es vor, ich denke, es war etwa das 58er oder 59er Modell von den Lincoln-Wagen, und da fehlte dieser Punkt (der Qualitätsüberprüfung), und man verkaufte diese Autos wie verrückt an wichtige Leute, das kam noch dazu, und sie waren sehr teuer, und damit schufen sie der Firma praktisch den schlimmsten Ruf, den man sich nur denken kann, denn diese Autos gingen hinaus und die elektrischen Anschlüsse fingen sofort an in der ganzen Kiste zusammenzuklappen. Dieser Wagen hatte niemals eine Inspektion gekriegt, als er zusammengebaut worden war, und die einzelnen Vertriebsleute hatten diesen Schritt nicht auf ihrer Organisationstafel in ihren Garagen usw. draussen im ganzen Land, also füllten sie doch tatsächlich ihre Kundendienstzentrale, ihre Ausstellungsräume mit nicht funktionierenden Lincolns. Man konnte keinen Lincoln reparieren, weil sämtliche Lincolns, die man verkauft hatte, zurückgegeben worden waren. Nichts konnte auf dieser Linie sich vorwärtsbewegen, weil der Qualifizierungsschritt gefehlt hat und deshalb jetzt das ganze Produkt sich nicht mehr bewegte. Selbst wenn die Wagen tatsächlich hinausgehen, würden sie doch zurückgegeben, man übergibt also diesen Schritt der Öffentlichkeit.
      Die Öffentlichkeit machte also diesen Schritt. Jemand musste den Hut ja tragen, folgt Ihr mir da? Und unausweichlich muss jemand den Hat tragen, wenn bei diesen Dingen hier etwas fehlt…. “ „Org-Board und das Leben“, Vortrag vom 6. April 1965.

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