Erfolgsbericht – Clear

15.5.13

Erfolgsbericht – Clear

Ich habe heute attestiert – ich bin CLEAR.

Ja, und ich muss sagen dieser Zustand ist für mich so faszinierend und auch spannend. Ich fühle mich so leer (ohne Masse und auch ohne Emotionen). Ich finde auch gar nicht die richtigen worte diesen Zustand zu beschreiben. Er ist einfach ganz leicht und hoch. Ich habe das Gefühl alles dehnen und zusammenziehen zu können (Masse und Emotionen). Am liebsten würde ich mich im Moment einfach nur irgendwohin begeben und diesen Zustand genießen.

Das Schöne daran ist auch, ich weiß ich kann diesen Zustand immer wieder selbst kreieren. Ich fühle mich so total wohl. Man könnte auch sagen ich fühle mich Ton 40. Genial.

Das, was im Moment mit mir los ist, ist einfach nur SEIN. Und das möchte ich haben.

Vielen Dank an Klaus und auch an Maria, die diesen Weg mit mir gegangen sind.

Danke AUDITOR für die schönen Erlebnisse bzw. Erkenntnisse in Sitzung.

Danke, dass es diese Tech gibt.

Bis zum nächsten Termin . . . .

C.

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Der Scientology-Push

Der Scientology-Push

19. Mai 2013 von navajo70

Dies war ein Kommentar eines unserer Berichterstatter zum aktuellsten Artikel. Ich dachte, er verdient mehr Aufmerksamkeit als das und veröffentliche es hiermit als selbständigen Artikel. Viel Spaß. Mike Rinder

Im Scientology-Management gibt es ein altes Sprichwort: „Man bekommt das, was man pusht (vorantreibt).“ Dies ist als warnende Erinnerung gedacht, dass, wenn man beginnt Dinge heftig zu pushen, die nicht hauptsächlich damit zusammenhängen Auditoren auszubilden und Clears zu machen, man letzten Endes das haben wird, worauf man seine Aufmerksamkeit legt – und nicht die Auditoren und Clears, die Scientology auf lange Sicht wertvoll machen.

Seit vielen Jahren hat David Miscavige nun Geld gepusht. Und das haben sie – GELD, alles in Großbuchstaben.

David Miscavige hat sie davon überzeugt, dass man ein gutes Image, expandierende Kirchen, eine interessierte Gemeinde kaufen kann. Allerdings kann man diese Dinge überhaupt nicht kaufen – der Himmel weiß, dass Miscavige es schwer genug versucht hat.

Sie haben die weltweit bekannteste PR-Agentur für Imagekrisen engagiert und es hat ihnen herzlich wenig gebracht. David Miscavige wurde letzten Endes dazu erniedrigt, etwas Geld in breit gestreute Anzeigen zu stecken, aber niemand kommt tatsächlich für eine Dienstleistung herein. Die Wahrheit ist, dass man Autos, Häuser und Gebäude kaufen kann, aber man kann überhaupt kein gutes Image oder neue Gemeindemitglieder kaufen.

Pusht Geld, pusht Geld, PUSHT Geld – das wird man zum Schluss dann auch haben – viel, viel Geld. Aber inzwischen ist das Image schrecklich. Inzwischen hat man buchstäblich tausenden ehemals treuen Scientologen den Clear-Status weggenommen und ihnen nicht wiedergegeben (mit dem Resultat, dass Scientology nun deutlich weniger Clears hat als noch vor 15 Jahren). Derweil schrumpfen und schrumpfen Scientology Kirchen weltweit. Derweil schließen Scientology-Missionen die Türen. Doch das GELD rollt weiter.

Mit anderen Worten – man bekommt, was man pusht – VIEL GELD, KEIN SCIENTOLOGY. Dann ist da auch die traurige Tatsache, dass es einfacher ist, jemanden dazu zu bringen, $ 100 an eine Suppenküche zu spenden, als ihn dazu zu bringen, selbst hinzugehen und dort 3 Stunden lang Essen an hungrige Menschen zu verteilen. Dasselbe trifft auf Scientology zu. Es ist WEIT einfacher, jemanden dazu zu bringen, Geld zu spenden, als denselben Menschen dazu zu bringen, Broschüren an Abhängige in irgendeinem Nadel-Park zu verteilen.

So pusht David Miscavige GANZ EINFACH, EINFACH, EINFACH – schon seit Jahren und Jahren. Als Ergebnis besteht die Gruppe der Scientologen nun hauptsächlich aus Menschen, die sich auf ihre gewöhnliche Arbeit konzentrieren und überhaupt keine Zeit oder Antrieb haben, persönlich die Welt um sich herum zu verbessern. Somit sind die Scientology-Gemeindemitglieder nicht daran interessiert, PERSÖNLICH etwas gegen Kriminalität oder Analphabetentum zu unternehmen. Sie sind viel zu sehr damit beschäftigt, Steuerberater oder Rechtsanwälte oder Maler zu sein und ihre Kreditkarten abzubezahlen.

Somit gilt für die Kirchen-Mitarbeiter GELD, GELD, GELD, aber keine Scientology. Und für das Feld, sozusagen die Herde, gilt: VERDIENE MEHR GELD, VERDIENE MEHR GELD und sie praktizieren auch keine Scientology.

Das Gute in Scientology erwächst aus dem ANWENDEN der praktisch umsetzbaren Techniken. Mit Menschen reden, die krank sind, mit Menschen arbeiten, die unter Analphabetismus leiden. Das ANWENDEN erschafft ein gutes Image und interessiert Menschen.

Dieses GELD-Programm ist die Ausrottung von allem, was an Scientology gut und positiv ist. Und ihr Ruf in die Öffentlichkeit sowie die Anzahl der neuen Leute, die sich erkundigen, bezeugen es. Ich habe immer wieder Scientology-Kirchen auf der ganzen Welt um Informationen gebeten. Ich habe nie ein ungestelltes Foto einer vollen Akademie erhalten.

Die Scientology-Kirchen leeren sich. Doch wird jeder Scientologe erschossen werden, der aufsteht und sagt: „Zur Hölle mit dem Spenden, ich werde meine Zeit mit analphabetischen Kindern verbringen und das solltest du auch tun“.

Aber die Realität bleibt, dass, bis eine beträchtliche Anzahl Scientologen sich erheben und sich auf dem Altar der Integrität opfern, der Push nach GELD, GELD, GELD weitergehen wird. Nur eine klare und unmissverständliche Stellungnahme einer erheblichen Anzahl Scientologen wird den Kurs der Religion noch ändern. Meine Botschaft hier ist, dass, wenn du Scientologe bist und du diesen Blog liest, du darüber nachdenken solltest, wie viel du persönlich zu opfern bereit bist, um den Sturzflug von Scientology, was sowohl den Ruf als auch die Mitgliederzahl betrifft, zu ändern.

Original-Artikel

Vielen Dank dem fleißigen Übersetzer!

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„Ideale“ Org Berlin

Bericht aus der Berliner „Idealen“ Org

5. April 2013 von Mike Rinder

Chris, unser Sonderberichterstatter aus Berlin, hat sich gerade mit zwei SEHR relevanten und wichtigen Anmerkungen bezüglich dem Zustand der Berliner „Idealen“ Org gemeldet und darüber, wie Gold (Filmabteilung der Scientology AG) Filme dreht, alles Erfahrungen aus erster Hand.

Diese Informationen schienen mir so wichtig, dass ich sie in einem separaten Artikel veröffentlichen wollte (Anm. d. Übers. – dieser Bericht war ursprünglich von Chris in den Kommentaren auf Mikes Blog gepostet worden).

Danke, Chris – wir freuen uns auf weitere hervorragende, sachliche Informationen von dir.

Mike Rinder

Ideale Org Berlin

Ich war ein Mitarbeiter in Berlin zur Zeit der Eröffnung der „Idealen“ (idealisierten) Orgs in 2007 und verließ die Kirche letztes Jahr, mittlerweile bin ich SP declared (exkommuniziert).

Die Zahlen der Johannesburg-(Joburg)-Org scheinen mir ziemlich „gute“ Zahlen zu sein im Vergleich zu dem, was ich aus Berlin kenne:

Die Mitarbeiter dort erhielten und erhalten immer noch eine geringere Bezahlung als die in Joburg. 2007 waren es etwa 20€ pro Woche. Im Sommer 2012 wurden die Mitarbeiter für einige Monate überhaupt nicht bezahlt, manchmal erhielt man 1€ oder 2€.

Zwischen 2008 und 2012 lagen die wöchentliche Einnahmen (GI) im Schnitt bei etwa 3.500€.

Es hing lange ein imageschädigendes Schild am Aufzug: „Dieser Aufzug ist nur für PCs und Studenten“, um auch neue Mitarbeiter daran zu erinnern, dass Strom viel zu teuer ist, als dass Mitarbeiter den Aufzug hätten benützen dürfen (6 Stockwerke plus Keller).

Zeitweise waren die Telefone abgestellt, da die Rechnungen nicht bezahlt waren…

Manche Mitarbeiter fuhren schwarz zu den All-Hands-Buchständen (All-Hands = alle müssen anpacken), da sie kein Geld hatten. Manche von ihnen klauten Essen aus der Kantine, was HCO (Ethikabteilung) dazu zwang, Kameras zu installieren. Als selbst das nicht funktionierte, mussten sie Verkaufsautomaten aufstellen, um weitere Diebstähle zu verhindern.

Genau wie in Joburg wurden grüne Leute von der Straße angestellt und nichts über die niedrige Bezahlung gesagt – was die Rekruten persönlich in Gefahr brachte.

Das Uniformproblem – hier ist es genau das gleiche. Man musste sie reinigen lassen – was aufgrund der hohen Kosten nicht mehr gemacht wird. Die Uniformen vieler Mitarbeiter sehen furchtbar abgetragen aus.

Von den 8 Auditoren im HGC (Lieferzentrum für Auditing), die 2007 angestellt waren, ist nur noch einer übrig. Einige von ihnen sind direkt gegangen, als sie es „kapierten“, andere wurden in der Akademie gebraucht. Nun wird das HGC von einem Auditor, dem obersten Fallüberwacher und dem Tech-Sec (technischer Sekretär) bemannt – für den Fall, dass einer der wenigen verbliebenen Gemeindemitglieder ihren Weg dorthin finden.

Die Anzahl der Mitarbeiter ähnelt denen von Joburg.

Ich kann hier nicht allzu viele Details über Malmö (Schweden) angeben, aber den Berichten von Leuten nach, die dort Mitarbeiter waren, unterscheidet es sich auch da nicht allzu sehr.

Gold „Expansionsfilme“

Bezüglich dem Artikel kann ich sagen, dass es hier in Europa auch nicht allzu viel anders gewesen ist:

Kurz nach der Eröffnung der „Idealen“ (idealisierten) Org in Berlin in 2007 kam Gold herüber, um Aufnahmen der Dianetik-Buchverkäufer zu machen.

Wir mussten zum berühmten Brandenburger Tor, damit wir eine Berlin-typische Umgebung hatten. Da wir TATSÄCHLICH nur 3 Leute hatten, die man als gelegentliche FSMs (Gemeindemitglieder, die neue Mitglieder gegen Provision anwerben) oder Buchverkäufer hätte bezeichnen können – wurden alle Mitarbeiter, die für ein paar Stunden entbehrt werden konnten, dahin abkommandiert, um das Bild zu „füllen“. Damit es nicht allzu offensichtlich wurde, dass die Leute auf den Bildern nicht aktive Gemeindemitglieder waren (wie vorgegeben), mussten wir Freizeitkleidung tragen oder bekamen eine rote Dianetik-Jacke, um unsere Mitarbeiteruniformen zu verdecken. Außerdem wurde jeder Tourist, der herumstand und den Dreharbeiten zuschaute, dazu eingeladen, sich zu dem gefilmten „Dianetik Buchverkäuferteam“ dazuzugesellen. Somit wuchsen wir auf eine Gruppe von etwa 40 Leute an.

Das war das letzte Mal, dass ich mich je über die gezeigten Expansionsfilme freute.

Als ich später einem Mitarbeiter des Gold-Filmteams irgendwo begegnete, fragte ich ihn, warum sie nie „Live“-Aufnahmen, nie „echte“ Fotos machten. Ich bekam immer eine Nicht-Antwort (ausweichende Antwort) und man sagte mir, es gäbe „vertrauliche“ Ausbildungsunterlagen von Ron, die all meine Fragen beantworten würden, die sie mir aber nicht zeigen dürften. – Versteckte Datenlinie.

Ich schickte sogar einen Bericht darüber an RTC (oberster Organ der Scientology AG, zuständig u.a. für die Reinheit der Lehre), in dem ich erwähnte, dass diese Handlungen tatsächlich sogar reinste Lügen waren – da sie vortäuschten, es gäbe ein großes Team, wo es in Wahrheit überhaupt kein Buchverkäuferteam gab. Natürlich erhielt ich nie eine Antwort darauf.

Chris

Originalartikel

Vielen Dank dem fleißigen Übersetzer!!!

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New Yorg „Ideale Org“

New York – Noch ‘ne leere „Ideale“ Org

4. April 2013 von Mike Rinder

Im Einklang mit dem Idealen Org Thema besuchte kürzlich einer unserer Korrespondenten die New York Org. Er war das letzte Mal vor 2 Jahren dort.

Eine weitere der ersten „Idealen Orgs“ – es ist fast ein Jahrzehnt ins Land gegangen, seitdem David Miscavige sie feierlich eröffnete und ein neues Zeitalter für Scientology in New York versprach. Es sollte voller Leben sein, 60 Meter vor der Tür ist mehr Verkehr als vor jeder anderen Org auf Erden.

Korrespondentenbericht

Das letzte Mal, als ich hier reinkam – unter dem Vorwand, ein interessierter Nicht-Scientologe zu sein – war vor etwa 2 Jahren. Damals war die Empfangsdame sehr kühl und wollte wissen, warum ich hier war.

Der Empfangsbereich ist kein richtiger Empfangsbereich, man kann nirgendwo sitzen. Es gibt nur eine Anmeldung und eine Treppe links, gegenüber vom Empfang.

Der Abteilung-6-Kursraum ist auf einer sichtbaren, tieferen Ebene … das letzte Mal war 1 Person dort.

Letztes Mal wurde ich nach oben gebracht zu einer sehr starren, gut aussehenden Frau zwischen 25 und 30 – in Scientology hineingeboren und offensichtlich Sea-Org-Mitglied – mit einer schwarzen Hose, weißem Hemd und einem Blazer. Sie war sehr unangenehm und als ihr klar wurde, dass ich weder den OCA (Persönlichkeitstest) machen wollte, NOCH das Dianetik-Paket für $100 (€78) kaufen würde, konnte man ihre Verachtung förmlich spüren. „Es sind NUR $100.“

Dieses Mal: die Empfangsdame war eine junge (30-40 Jahre), farbige Frau mit Zahnlücken, wenn sie lächelte. Aber sie war freundlich und warm.

Sie sagte mir, ich solle einfach nach oben gehen.

Dort traf ich einen jungen Mann (etwa 22-25 Jahre) namens Franco, aus der Dominikanischen Republik. Er ist seit 4 Jahren in Scientology.
Er gab mir den „individuelle Interessen“ Bogen zum ausfüllen – sagte mir dabei aber, ich müsse keine Adresse oder sowas angeben… es gab eine Reihe von Kästchen zum ankreuzen mit Dingen, über die ich gerne mehr wüsste, z.B. Dianetik und/oder Scientology, das Leben von L. Ron Hubbard, über den Reinigungs-Rundown, Ehrenamtliche Geistliche, etc.

Ich sagte, nur LRH – also wurde ich zum LRH-Film gebracht und er zeigte mir, wie ich den Fernseher zu bedienen habe.
Ich kam um 12:45 Uhr an, dachte also, ich würde die Mitarbeiter sehen, wie sie vom Mittagessen kommen und mit dem Aufzug auf ihre Posten gehen – es gibt 8 Stockwerke, der Reinigungsablauf ist auf der 6. Etage.

Während ich dasaß, gingen etwa 7 Mitarbeiter zu den Aufzügen an mir vorbei. Ich erkannte niemanden, aber die meisten von ihnen waren alt – sehr alt.

Ich fragte ihn, ob er „The Master“ gesehen hätte. Er hatte keine Ahnung, wovon ich redete, also sagte ich ihm, es beruhte frei auf der frühen Zeit der Dianetik – tatsächlich zeigte ich auf ein Bild von LRH, wie er jemanden auf einer Couch auditierte (berühmte Aufnahme), das sie dort hängen hatten, und sagte ihm, dass diese Aufnahme im Film zu sehen war. Er sagte, „Wow – ich möchte den Film echt sehen.“ Ich sagte ihm, er sollte niemandem hier erzählen, dass er den Film anschauen wolle, da sie das nicht zulassen würden.

Dann gingen wir zur Imbisstheke rüber – was übrigens sehr nett ist – viel gutes Essen, Smoothies, usw. Ich fragte Franco: „Wie viele Mitarbeiter seid ihr?“

SOFORT sagte er 200 – „Wow“, sagte ich – „Wo bringt ihr sie alle unter?“ Dann meldete sich ein Public oder vielleicht Mitarbeiter der Long Island Org, der gerade eine Kleinigkeit aß, zu Wort und sagte: „Es sind 100 in Foundation und 100 in Day“.

Ich stellte mich dumm und ließ mir das erklären. Der Typ, der gerade aß, sagte, er arbeite tagsüber, aber abends würde er in der Long Island Org arbeiten – er bemühte sich zu erklären, diese sei NOCH keine Ideale Org, aber sie arbeiteten dran, da „jetzt auch kleinere Orgs ideal werden können“.

Ich bemerkte die „Kapelle“ und sagte – oh, halten sie dort Gottesdienste? Er sagte ja, aber jetzt würde gerade eine Mitarbeiterbesprechung dort stattfinden und er könne mich nicht hineinlassen. In dem Augenblick öffnete sich die Tür und die Mitarbeiter „strömten“ heraus. Ich bin GROSSZÜGIG wenn ich sage, dass es INSGESAMT 15 Leute waren. Einer davon war Vic Scelza – IAS-Reg-Veteran. Er ist WIRKLICH STARK übergewichtig, mit einem Hemd, das so aussieht, als würden die Knöpfe bald abspringen.
Ich vermute, dass die Mitarbeiter geschult werden, jedem zu erzählen, sie hätten 200 Mitarbeiter, SOGAR sich selbst – 100 in Foundation, da das die Bedingung ist … und wenn selbst SIE erkennen können, dass es keine 200 Mitarbeiter sind, wird ihnen erzählt, die anderen seien auf Training – oder an eine andere Ideale-Org-in-Spe ausgeliehen.

Es waren zwischen 4 und 6 Studenten in den Abteilung-6-Kursräumen. Ich war die EINZIGE Person, die sich irgendeinen der „Einführungsfilme“ anschaute.

Die Räume waren leer.

Ich verließ das Gebäude mit 8 DVDs über verschiedene Themen, die mir Franco gegeben hatte.

Agent 99 – Feldkorrespondent

Miscavige-Richtlinien

Abgesehen vom erstarrten Zustand der öden Orgs, zeigt dieser Bericht einen der destruktivsten Aspekte der Idealen-Org-Strategie von David Miscavige. Die völlige Aufhebung von Abteilung-6-Richtlinien – nun ersetzt durch „Command Intention“ (Miscavige-Richtlinien), dass neuen Leuten DVDs gezeigt werden sollen.

Abteilung-6-Mitarbeiter DÜRFEN NICHT MIT NEUEN LEUTEN KOMMUNIZIEREN. Sie dürfen sie nicht einmal FRAGEN, woran sie „interessiert“ sind – sie geben ihnen einfach einen Bogen zum ausfüllen und führen sie aufgrund der angekreuzten Kästchen zu einer DVD-Maschine, zeigen ihnen, wie man sie bedient, und gehen dann weg (die Mitarbeiter sollen der Person nicht die Möglichkeit geben, mit ihnen ins Gespräch zu kommen – neue Leute sollen die Filme anschauen, die all ihre Fragen beantworten sollen).

Das war die brillante Lösung von David Miscavige, um inkompetente/unausgebildete Öffentlichkeitsmitarbeiter zu „umgehen“. Anstatt Verkaufspersonal für die Öffentlichkeit auszuwählen und auszubilden, hat seine „einfach Wasser dazugießen und rühren“-Lösung – eine weitere, die MEST als zentrales Element hat – die Verbindung mit der Öffentlichkeit vollständig zu kappen.

Das Endergebnis ist, dass neue Leute mit einer Handvoll DVDs rausgehen, die sie sich nie anschauen werden – eine absolute Geldverschwendung – da den Öffentlichkeitsmitarbeitern so sehr eingeschärft worden ist, dass „die DVDs alle Fragen der Person beantworten werden“.

Eine wahrscheinlich kostengünstigere und effektivere Verbreitungsmethode wäre gewesen, einfach einen Stapel Bücher auf einen Tisch zu legen und jedem, der in die Org kommt, eines UMSONST in die Hand zu drücken. Wenigstens würden sie dann mit etwas gehen, das vielleicht nützlich für sie wäre und es würde Kosten sparen, die durch die „Displays“ und herausgegebenen DVDs verursacht werden – außerdem wäre es eine Möglichkeit, die Millionen Ausgaben der „Grundlagen“ loszuwerden, die gekauft wurden, an Büchereien verschickt und zurückgesandt oder weggeworfen wurden oder nun in Garagen lagern und verstauben.

Mike Rinder

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„Ideale Org“ Johannesburg – Wahrheit enthüllt

„Ideale Org“ Johannesburg – Wahrheit enthüllt

02. April 2013 von Mike Rinder

Joburg-Schild
Ich habe einige Artikel über den Miscavige „Ideale Org“ Betrug verfasst.

Ich habe ihn mit Policy verglichen und gezeigt, dass es Squirrel ist. Ich habe aufgezeigt, wie es das LRH-Geburtstagsspiel und die Idee, dass Mitarbeiter OT gehen, zerstört hat.

Aber diese Niederschrift zeigt das Ganze in einem neuen Licht. Wenn man den Hype und das große Tamtam wegnimmt, die Lügen und falschen Versprechungen, dann erzählt diese Geschichte die Realität, wie sie ist.

Dies ist nicht IRGENDEINE „Ideale Org“, es ist eine der ersten 3 in der Welt. Und wohl eine, auf die Miscavige am stolzesten war und um die er das meiste Aufhebens machte. Es war wohl auch richtig, die Org zu dem Zeitpunkt umziehen zu lassen. Die alte Org war in einer mittlerweile sehr unsicheren Gegend, im Johannesburger Geschäftsviertel. Ein Mitarbeiter war vor der Org seiner Schuhe wegen ermordet worden. Autodiebstähle und Raubüberfälle waren an der Tagesordnung.

Miscavige hatte den damaligen CO CMO Afrika nach Flag geholt, um persönlich die Raumplanung und Entwürfe für die neue Org zu überwachen.

Missionen wurden hinausgeschickt, um Mitarbeiter zu rekrutieren und zu trainieren, die Renovierungen und den Bau durchzuführen, die Org-Akten aufzuräumen und Anfang November 2003, mitten in vielem Trara und der Aussicht das erste „Land, das Clear sein wird“ zu sein, jettete David Miscavige und Gefolge mit dem „Gulfstream IV“ von Tom Cruise in die Stadt und leitete die Einweihung.

Es sind fast 10 Jahre vergangen, seit die Johannesburg Org eingeweiht wurde, um die 3. “Ideale Org” auf Erden zu sein. Genug Zeit, um den Erfolg seiner Strategie im realen Leben zu beweisen. Nach dem Hype von Miscavige sollte Johannesburg mittlerweile eine RIESIGE Org sein mit mindestens 20 blühenden Missionen, von denen viele wiederum sich in Orgs verwandelt haben sollten und Johannesburg sollte inzwischen eine Fortgeschrittene Organisation sein. Die Mitarbeiter müssten alle OT sein. Sie müssten alle gute bezahlt sein. Es müsste Feldgruppen und soziale Verbesserungsgruppen geben, Testzentren, Dianetik-Beratungsgruppen und alles andere, was von einer „Idealen Org“ ausgeht. Das sage nicht ich – das ist, wofür Miscavige seit einem Jahrzehnt wirbt.

Nun, lasst uns doch schauen, wie sich dies mit dem tatsächlichen Zustand vergleichen lässt, wie er von unserem Johannesburg-Korrespondenten berichtet wird. Er bleibt anonym, einige Details sind also verändert worden, um seine Identität zu schützen. Ich kann euch allerdings versichern, das hier IST der tatsächlicher Zustand dieser Org – und es gibt viele andere „Ideale Orgs“, die genauso schlecht dran sind, sowie genügend andere, denen es mit steigenden, unbezahlten Nebenkosten, abgeschalteten Telefonleitungen, leeren Kursräumen, keinen Auditoren usw. noch viel schlechter geht.

Mike Rinder

Hier ist der erste „Bericht aus Afrika“:

Joburg-Schild
OHANNESBU G “Ideale Org” heute

Saint-Hill-Größe? Nicht mal annähernd

Dies ist die gegenwärtige Anzahl an Mitarbeitern in den Orgs:

Tag (Day)

Gesamt Kl V Mitarbeiter (Nicht-SO): 35 (Diese Zahl beinhaltet seltsame Teilzeit- und „zeitweise“-Mitarbeiter)

Gesamte SO (=Sea Org) Leute in der Org: 6 (ED, LC, FBO, D/FBO MORE, FR, Estates Manager)

Gesamte Mitarbeiter JBG D: 41

Foundation (=abends und Wochenende)

Gesamte Kl V Mitarbeiter (Nicht-SO): 12 (beinhaltet seltsame Teilzeit- und „zeitweise“-Mitarbeiter)

Gesamte SO Leute in der Org: 5 (LC, FBO, D/FBO MORE, FR, Estates Manager)

Gesamte Mitarbeiter JBG FDN: 17

Natürlich wird diesen Zahlen vehement widersprochen werden, da ich mir sicher bin, dass die QSH-Zahl und die Crew-Listen stark variieren. Dafür gibt es auch einen guten Grund: Zum Beispiel ist ein Mitarbeiter wegen einer zusammenbrechenden Firma gegangen, ein anderer aus gesundheitlichen Gründen, ein weiterer hatte Probleme auf der 2. Dynamik, noch einer war über ein Jahr auf den OT-Stufen, und doch waren all diese „Mitarbeiter“ auf der Crew-List aufgeführt, auch Monate nachdem sie gegangen waren. Wir reden hier über Führungskräfte, nicht einfache Mitarbeiter. Sie haben alle möglichen „werde hoffentlich bald in nächster Zeit im nächsten Jahrtausend ankommen, bin aber jetzt erst mal auf einem laaaaaaangen Vorbereitunsprojekt“ – in dem Augenblick, in dem der Vertrag unterschrieben ist, gelten sie bereits als „Mitarbeiter“, Gott weiß also, wie ihre Zahlen aussehen im Vergleich zu dem, was hier berichtet wird.

Ich habe die tatsächlichen „BODIES ON POST IN PT“ (tatsächliche Leute gegenwärtig auf Posten) gezählt.

Damit ihr eine Vorstellung der bedrückenden Lage der Johannesburg-Mitarbeiter bekommt – Mitte 2011 wurde massiv rekrutiert und Joburg kletterte auf 65 Mitarbeiter (ohne die 6 SO-Mitglieder). Seitdem ist die Anzahl der Mitarbeiter auf ca. 35 dahingeschwunden, ein Verlust von etwa 30 Mitarbeitern in gerade etwas mehr als einem Jahr. Als Joburg-Day „Saint Hill-Größe“ im März 2005 erreichte, hatte es 115+ Mitarbeiter, dank der unglaublichen Bemühung durch sowohl der Joburg-Org und dem Feld, die ihre Kräfte vereinten, um dies zu verwirklichen, OHNE irgendeine Hilfe vom Management. Leider war diese Kameradschaft zwischen der Org und dem Feld durch übermäßiges Verkaufen und unablässige Forderungen an das Feld, bei sehr geringer Lieferung der Tech als Austausch, nur von kurzer Dauer

Universe Corps (eine technische Mannschaft, die die Mitarbeiter die Brücke hochauditieren soll)

Im Mai 2005 kam ein 3-Mann-starkes Universe Corps mit viel Trara und Aufregung in Johannesburg an.

Zwischen Mai und Dezember passierte sehr viel, was die Mitarbeiterverbesserung betrifft, und ich glaube, es wurden 6-8 Mitarbeiter-Clears gemacht. Studieren war für Mitarbeiter Pflicht. Es war eine aufregende Zeit.

Im Januar 2006 ging die UC I/C (in charge = Verantwortliche), Cat Fox, in Urlaub. Sie machte einen Umweg über L.A. und aus Gründen, die uns nie genauer erläutert wurden, kam sie nie zurück („Korrektur“, bekamen wir gesagt). Die anderen beiden Mitglieder des Teams (ein Auditor und eine Verwaltungsperson) blieben weitere 8 Monate und versuchten, das Auditing am Laufen zu halten, aber auch sie wurden am Ende zurückberufen. Somit endete der Traum.

Es gab einen Versuch, ihn wiederaufleben zu lassen, als ein 2-Mann-starkes Team 2007 in Joburg ankam. Eine Menge Auditing fand statt, ergab aber keine Clears, kein echter Fortschritt. Auch sie wurden irgendwann 2008 zurückberufen. Den Mitarbeitern sagte man bei ein paar „Versammlungen“, dass sie nicht zurückkommen würden, so lange die Org in dem Zustand war, in dem sie war (bis dahin hatten sich die Dinge wirklich verschlechtert und die Anzahl der Mitarbeiter war gesunken) und wir müssten „unseren Mist auf die Reihe bekommen“, bevor sie wiederkämen. Plötzlich waren die Mitarbeiter daran schuld, dass das UC nicht mehr da war.

Unzählige Leute hatten Mitarbeiterverträge unterschrieben, da ihnen versprochen wurde, sie würden die OT-Stufen erhalten, wenn wir Saint-Hill-Größe erreichten. 2007 liefen ihre Verträge aus und das Versprechen, OT zu gehen, sollte sich offensichtlich nicht bewahrheiten, also sind sie gegangen.

Gegenwärtige Mitarbeiter-Situation

Joburg Org ist durch das Niveau, die Trainingsstufen und den Rang der Mitarbeiter, die in letzter Zeit gegangen sind, ruiniert. Zum Beispiel hat sie SÄMTLICHE Kursüberwacher der Abteilung 4, Wortklärer und Mitarbeiter der Qualifikationsabteilung, einschließlich dem Senior Fallüberwacher, verloren. Die Kursüberwacherin der Abteilung 6 musste in die Akademie überwechseln, aber auch sie ist seitdem gegangen, so dass die Org jetzt einen ihrer am höchsten ausgebildeten Auditoren als ihren EINZIGEN Kursüberwacher einsetzen musste. Zudem hat sie den Großteil ihrer HCO-Mitarbeiter und ihren EINZIGEN Registrar verloren, was zur Folge hat, dass der ED (leitender Direktor) 90% seiner Zeit damit verbringt, GI-Probleme zu lösen (GI = Gross Income – die Gesamteinnahmen) – wenn er nicht gerade dabei ist, Spenden für die nicht enden wollenden und wahnwitzigen IAS Spenden-Quoten aufzutreiben. Außerdem ist der DSA (Direktor für spezielle Angelegenheiten), der auch Präsident der Kirche war, nach 25 Jahren Dienst gegangen. Er war der Sprecher der Kirche und war, meiner Meinung nach, von GROSSEM Wert für die Org gewesen. Sein unangekündigter Abgang blieb im Feld nicht unbemerkt. Seine Frau, Kaplan der Org (aufgrund der Menge an Verstimmungen und ARK-Brüchen im Feld ein sehr wichtiger Posten) ist ebenfalls gegangen. Heute gibt es keinen DSA und keinen Kaplan auf Posten, was Johannesburg angreifbar macht. Der D/ED (stellvertretender Leiter), der über 13 Jahre Mitarbeiter war, ist auch vor Kurzem gegangen. Nach meiner Schätzung hat Johannesburg Org kürzlich Mitarbeiter verloren, die zusammengenommen eine Erfahrung von über 150 Jahren hatten.

In der Tat eine sehr traurige Situation.

Zerstörung der Abteilungen für die Öffentlichkeit

Um noch einen draufzusetzen, raufte sich das Joburg-Feld 2011 erneut zusammen, um Millionen für die Org aufzutreiben, damit das Gebäude aufgewertet werden konnte, was auch den Bau von 8 brandneuen Kursräumen der Abteilung 6 miteinschloss – sie haben keine Mitarbeiter, um diese Kursräume zu bemannen, die diese letzten 18 Monate auch leer und ungenützt geblieben sind.

Eine große Rekrutierungskampagne in 2011/2012 ermöglichte den Wiederaufbau der Öffentlichkeits-Abteilungen und es gab sogar Mitarbeiter, um das Braamfontain-Testzentrum zu besetzen, das seit einigen Monaten geschlossen war und leerstand. Dann aber kam eine CMO Int (Controller’s Messenger Org International) ENT-Etablierungs-Mission an und warb einige ab, andere gingen aus verschiedenen Gründen.

HCO versuchte, die Verluste zu ersetzen, das waren aber grüne Nicht-Scientologen, Kanonenfutter, das sehr kurz darauf wieder aufgab. Heute gibt es höchstens 7 Mitarbeiter in den Öffentlichkeitsabteilungen, die dafür verantwortlich sind, sowohl die Org als auch das Testzentrum am Laufen zu halten – das sind insgesamt 18 Abteilungen.

Es ist ein völlig ausgestorbener Ort – öde und leer.

In den Worten eines Mitarbeiters: „In Wahrheit ist Joburg per Definition keine Klasse V Org mehr. Es ist wahrscheinlich eher so etwas wie ein „Stadtbüro“ oder eine Mission. Es sollte DEFINITIV keine volle Abteilung 6 (Öffentlichkeitsabteilung) betreiben.“ Aber das würden sie NIE zugeben – das würde ein Schicksal bedeuten, das schlimmer ist als der Tod!

Bezahlung der Mitarbeiter

Die Bezahlung ist bedrückend. Die durchschnittliche Führungskraft verdient im Schnitt wöchentlich R260 (€22). In einer „guten Woche“ waren es R525 (€44) – und das war, als die Statistiken hoch waren, was einen Bonus von 20% bedeutete. ZUDEM war es wahrscheinlich eine sehr gute Woche für die Org – beinhaltete irgendeine IAS-Provision nach einer Spendenaktion oder so etwas.

Die Bezahlung von Mitarbeitern ist ein ständig sich wiederholendes Problem. Mitarbeiter (oft grüne Leute) wurden rekrutiert, ohne dass man sie über die Situation bezüglich der Bezahlung aufklärte (bitte versteht, dass dies Leute unterhalb der Armutsgrenze waren, die vermutlich nirgendwo anders Arbeit bekommen konnten). Diese Leute wohnten meist sehr weit weg von der Org und die meisten von ihnen mussten somit täglich mit dem Taxi zur Arbeit fahren (Südafrika hat einen furchtbaren öffentlichen Nahverkehr). Es brach einem das Herz zuzusehen, wie Mitarbeiter sich auf ihre Bezahlung am Ende der Woche freuten, um dann gerade mal R100 (€8,50) zu bekommen – oft auch weniger – wenn ihre Taxifahrten für die Woche schon deutlich mehr kosteten, als sie bezahlt bekamen.

Ich habe andere Mitarbeiter beobachtet (die nicht auf die Bezahlung angewiesen waren), wie sie ihr eigenes Geld den Mitarbeitern gaben, die es am nötigsten hatten. Ich selbst habe sogar gelegentlich Mittagessen für andere Mitarbeiter gekauft, da ich sehen konnte, dass sie kein Geld hatten und am verhungern waren.

Die Situation wird schlimmer, nicht besser. In letzter Zeit war es nicht ungewöhnlich zu hören: „Es gab diese Woche kein GI (Einkommen).“. Die durchschnittliche Mitarbeiterbezahlung in diesem Jahr liegt zwischen R150 – R200 (€12,60 – € 16,80) pro Woche.

Mich wundert es nicht, wenn diese „grünen“ Mitarbeiter abhauen (wie es 90% von ihnen tun), dass sie ihre Uniform mitnehmen – und sie vermutlich verkaufen, um die „Kosten auszugleichen“. Ich kann es ihnen nicht vorwerfen!

Uniformen, oh mein Gott

Jede Ideale Org bekommt nun Uniformen für ihre Mitarbeiter, die R10.000 (€840) pro Mitarbeiter kosten. Obwohl diese Uniformen sehr chic aussehen, waren sie NICHT für ein warmes Klima gedacht (die meisten Stücke sind aus Wolle). Die Temperaturen in Südafrika erreichen im Sommer bis zu 35°C, man kann sich also kaum vorstellen, wie unangenehm es für Mitarbeiter werden kann, insbesondere wenn man von ihnen erwartet, dass sie bei allen Veranstaltungen die volle Uniform tragen (einschließlich Weste und Jacket).

Und obendrein müssen die Uniformen auch noch chemisch gereinigt werden! In Südafrika ist das NICHT billig. Die Reinigung für EINE Hose kostet R40 (€3,40) und die Jacke über R100 (€8,40). Als Standard bekommt man zwei Hosen, zwei Jackets, Westen und eine Jacke, und alles muss chemisch gereinigt werden. Natürlich sehen die Mitarbeiter in kürzester Zeit schrecklich aus, da sie entweder ihre Uniformen nicht reinigen lassen (könnt ihr euch den Gestank bei den Versammlungen vorstellen?) oder sie ignorieren den „Bitte nicht waschen“-Hinweis, worauf die Uniform bald eingelaufen und/oder vom Waschen furchtbar zerknittert ist. Zudem sind die weißen Hemden gelblich-grau geworden durch die billige Seife, die benutzt wird. (Eigentlich wäre die Uniform-Saga eine Geschichte für sich, da ich mir ziemlich sicher bin, dass Südafrika nicht die einzige Org ist, die sich mit dem „Uniform-Engramm“ herumschlägt.)

Joburg Klären – Wie?

Johannesburg Org hat 5 Auditoren in Day (Tag) und 0 in Foundation. Bis Dezember hatten sie 6 Auditoren, dann aber wurde einer vom Posten gekommen, um Kursüberwacher zu werden (die vorherige Kursüberwacherin wollte ihren Vertrag NICHT erneuern und ist seitdem gegangen). Also wurde ein Flag-trainierter Klasse V HGC-Auditor (HGC ist das Lieferzentrum für Auditing) in die Akademie gesetzt und als der neue „Ko-Audit-Überwacher“ beworben (tatsächlich ist er der EINZIGE Überwacher).

Die „Spezialität“ von Joburg Day liegt darin, fast ausschließlich PCs aus Übersee anzuwerben und zu beliefern, da sie einen Haufen Kohle für große Mengen an Intensive auf einmal bezahlen (sie können es sich aufgrund des Wechselkurses leisten). Dies bedeutet, dass unsere PCs auf den Sankt Nimmerleinstag warten (manchmal vergehen Jahre), um in Sitzung zu kommen und in ihrer Verzweifulung oft die obligatorischen zwei Jahre abwarten, bevor sie dann einen Feldauditor oder eine Mission aufsuchen dürfen.

Die PCs aus Übersee verlangen intensives und exklusives Auditing (da sie wenig Zeit haben), also auditieren mindestens zwei unserer Auditoren intensiv und exklusiv 1 oder 2 PCs.

Wenn man dies zurückrechnet, sagen wir, dass 2 der Auditoren jeweils 2 PCs auditieren = 4 PCs, und die anderen 3 auditieren jeweils 4 = 12 PCs, dann werden insgesamt 16 PCs im HGC (Hubbard Guidance Center = Lieferzentrum für Auditing) auditiert.

Und die Anzahl der PCs, die stinksauer, verstimmt und „abgehauen“ sind? Sie sind buchstäblich über das ganze Feld verstreut.

Ich kann die Namen von mindestens 10 Leuten aus dem Stegreif nennen, von denen ich persönlich weiß, dass sie das JBG Org HGC verlassen haben und zu anderen Orgs gegangen sind, oder die „2-Jahresregel“ abwarten und dann zu einem Feld-Auditor oder einer Mission gehen werden.

Clears

Johannesburg Org kann keine Clears mehr machen – das hat sie schon seit etwa 4 Jahren nicht mehr tun können, da sie den CCRD (Gewissheitsrundown für Clears) nicht mehr liefern kann. Unsere NED-Abschlüsse (NED = Dianetik der neuen Ära) müssen zu einer AO, da es keine Org in Südafrika gibt, die den CCRD liefern kann. Unsere vorherige Senior Fallüberwacherin (Tracy Henley – frühere Corbett) kündigte 2009/2010 den Vertrag, wie auch 15 andere technische Mitarbeiter (die meisten Flag-trainiert) über einen Zeitraum von 2-3 Jahren.

Tracy hat nun ihre eigene Feldpraxis, hat lustigerweise Ex-Joburg-Mitarbeiter angestellt und gibt ihnen ein stattliches Gehalt, soweit ich weiß – sie hat ungefähr 7 ehemalige JBG-Day-Mitarbeiter angestellt, und Gerüchten zufolge verdienen ihre Angestellten im Schnitt R12.000 (€1.000) im Monat.

Das Witzige an der Sache ist, obwohl Tracy dafür mehr als qualifiziert wäre, eine Mission zu werden, glaube ich, dass sie das nicht tun wird, da sie die Kontrolle von SMI (Scientology Mission International) nicht überall auf ihren Linien haben möchte.

Auditoren für die Zukunft ausbilden?

Was ausgebildete Auditoren betrifft, nach einer der neuesten „Understanding Mag“-Ausgaben (Ausgabe 393 – Februar 2013?) sind das hier die Abschlüsse des vergangenen JAHRES:

Professioneller E-Meter-Kurs: 1 Abschluss

Stufe 0: 2 Abschlüsse

Stufe I: 2 Abschlüsse

Stufe II: 1 Abschluss (dieser Typ ist seit 2 Jahren auf seinen „Stufen“)

Stufe III: 1 Abschluss (diese Dame brauchte 1 Jahr, um ihr E-Meter-Video zu bestehen und musste 2011 letzten Endes nach Cape Town, um ein Bestehen zu bekommen. Sie ist keine Mitarbeiterin und hofft, ihre eigene Feldgruppe zu eröffnen, hat aber meines Wissens noch keinen PC in Sitzung genommen).

Klasse IV Internship (Praktikum): 3 Abschlüsse (zwei dieser Abschlüsse sind Familienmitglieder der kaum noch bestehenden Chartwell-Mission, die genau 3 Mitarbeiter hat. Der andere Abschluss ist ein Auditor der Joburg-Org und ist der EINZIGE, der von dem ehemals 12+-Mann-starken TTC (technisches Trainingskorps) von 2004 übriggeblieben ist – er hat 9 JAHRE gebraucht, um diese Stufe zu erreichen).

Studenten auf Kurs und PCs im HGC

Vor der CMO ENT-Etablierungsmission 2011 waren „Leute im Laden“ richtigerweise mit etwa 20 angegeben. Die Mission führte dann ein wenig „hatting“ durch (Ausbildung auf Posten) bezüglich wie man diese Statistik zählt, sowie ein „All-Hands“ Call-in (alle müssen Anrufe machen) jeden Tag (zusätzlich zu dem IAS-Geldeintreiben, Anrufe für Veranstaltungen, Buchverkäufe, usw.) und bald ging die Zahl Richtung 100, dann 200, nach oben sind ja keine Grenzen gesetzt. Nun beinhaltete diese Zahl JEDEN, der in der Nähe der Org kam, EGAL WOFÜR (einschließlich Beratung, Kaffee in der Kantine oder ein Verkaufs-Interview, etc.) – mit der Begründung, dass (da sie ja in der Org waren) wir sie „beliefern“ und wenn sie IRGENDETWAS auf dem Konto hatten (was bei etwa 90% unserer Leute aus der Öffentlichkeit der Fall ist), dann waren sie „da und auf einer bezahlten Dienstleistung“. Diese aufgeblasene falsche Statistik beinhaltete sogar Leute, die man außerhalb der Org belieferte – manche PE-Kurse wurden außerhalb in Unternehmen oder an anderen Orten geliefert und auch diese wurden als BIS (Bodies in the shop = Leute in der Org) gezählt, wie auch Beistände, die von freiwilligen Helfern bei Leuten zuhause gegeben wurden, und auch jeder, der eine Lektion eines Heimkurses reinschickte.

An den meisten Tagen waren höchstens ein paar Studenten auf Kurs. Manchmal sind ein paar Mitarbeiter in der Akademie, vielleicht 2 oder 3, meistens aber ein oder zwei Studenten.

Joburg Org wirbt nicht für Training – da es sich nicht bezahlt macht… Als Auditor macht mich das sehr traurig, da ich manche meiner größten Gewinne vom Training habe.

Missionen

Es gibt 4 Missionen in und um Johannesburg herum und nur eine davon produziert irgendwas Nennenswertes. Wir sind dabei, mehr Details über den gegenwärtigen Stand der Dinge zu sammeln und werden diese in Kürze berichten.

Zusammenfassung

Zusammengefasst ist Joburg Org mit steigenden Schulden und unausgebildeten, überarbeiteten, unterbezahlten und demoralisierten Mitarbeitern schwer angeschlagen. Das Feld ist von den ununterbrochenen Spendenaktionen und Verkaufsgesprächen und ausbleibender Lieferung zerfetzt und ARK-gebrochen. Es hat sich soweit von dem Johannesburg Org der Vergangenheit (als Studenten und Mitarbeiter stolze Menschen waren, die die „Fackel der Freiheit“ trugen) verabschiedet, dass sie heute nicht mehr wiederzuerkennen ist.

Ein sehr besorgter Südafrikanischer Scientologe
Original-Artikel (Mike Rinders Blog)

Vielen Dank dem fleißigen Übersetzer.

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Eröffnung des neuen Training Zentrums

Eröffnung des neuen Training Zentrums
„Lehre vom Wissen“
in Offenbach/Main

Eroeffnung - 5

Die Eröffnungsparty am 27.04.2013 war ein überwältigender Erfolg für uns. Mit 36 Gästen war der neue Kursraum mit einer solchen Menge an Theta gefüllt wie ich es noch auf keiner ähnlichen Veranstaltung erlebt habe.

Eroeffnung - 1
Scientologen, welche sich teilweise über 15 Jahre nicht mehr gesehen hatten, waren in einem wahren Kommunikationsrausch.

Eroeffnung - 2
Wir hatten Gäste aus halb Deutschland und ein paar Freunde, die auf Ron‘s Org und anderen Linien sind, waren auch dabei. Und obschon wir von einander völlig unabhängige Gruppen sind, gab es keinerlei Konkurrenzdenken, was wie ich finde, ein wichtiger Bestandteil ist, um auf diesem Planeten etwas zu erreichen. (Dieses Thema kann wunderbar als Diskussionsgrundlage bei den Kommentaren dienen.)

Unser Zentrum liefert Auditing bis Clear und die Ausbildung zum Auditor, einschließlich dem Solo-Kurs. Wir verwenden die Kursmaterialien aus der Zeit vor dem angeblichen “goldenen Zeitalter der Technologie”.

Eroeffnung - 4
Wir, die Mitarbeiter, also Rita, Maria, Georg und ich (Klaus) möchten uns nochmals ganz herzlich bei allen Freunden, die körperlich oder geistig anwesend waren, bedanken, für diese enorme Menge an positiven Postulaten und Theta, welche jetzt diese neue Gruppe begleiten wird!

Eroeffnung - 3
Wir hoffen dass wir schnell mit weiteren Renovierungen weiter machen können. Die Räumlichkeiten sind vorhanden und wenn sie gebraucht werden, wird losgelegt!

ARC
Klaus Weigel

PS.: Die Personen auf den Bildern haben alle zugestimmt hier gezeigt zu werden. Also, es waren einige mehr auf der Party

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Der Zustand Clear

Der Autor dieses Erfolgsberichtes macht keine umfangreichen Beschreibungen seiner Vergangenheit. Er hätte sie machen können. Aber stattdessen hat er entschieden, schlicht und direkt zu kommunizieren, was ihn bewegt. Uns hat seine Kommunikation bewegt. Wir gratulieren und schließen uns seinen Wünschen an.

Der Zustand Clear

„Heute habe ich den Zustand Clear attestiert und finde fast keine Worte für diesen überaus wundervollen Zustand. Ich hoffe, dass soviel, wie nur mögliche Wesen diesen Zustand erreichen und möchte meinen Auditor und meinen C/S für ihre Arbeit ganz herzlich danken und vor allem LRH für die Tech.“

G. E.

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